Episode 137: La Mala Educación und das Kino von Pedro Almodóvar
Wir erfüllen mal wieder einen Publikumswunsch… Und wir haben endlich die Gelegenheit über Pedro Almodóvar zu reden. Ikone des spanischen Films, Ikone des queeren Kinos, Ikone des europäischen Arthaus der letzten 30 Jahre. Aus den vielen großartigen Filmen von ihm, die uns unsere Zuhörerin Samira ans Herz gelegt hat, haben wir uns für La Mala Educación aus dem Jahr 2004 entschieden.
Zusammen versuchen wir den komplexen Plot dieses Films, rund um Liebe, Leidenschaft, Identitäten und offene Rechnungen zu entwirren.
Transkript
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: Podcast: Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen Episode: Episode 137: La Mala Educación und das Kino von Pedro Almodóvar Publishing Date: 2023-08-16T12:05:18+02:00 Podcast URL: https://podcast.mussmansehen.de Episode URL: https://podcast.mussmansehen.de/2023/08/16/episode-137-la-mala-educacion-und-das-kino-von-pedro-almodovar/
Florian Bayer: Wie viele Menschen hast du damit kulturell beleidigt? Ich hoffe nicht zu viele. Es wird dieses Mal sowieso, was Aussprache betrifft, wir haben vorher noch mal festgestellt, keiner von uns hat je Spanischunterricht gehabt. Hast du Spanischunterricht? Nee, ich hatte keinen Spanischunterricht. Genau. Ich habe also keinerlei Ahnung, wie man das alles ausspricht. Ich kann nur von dem ausgehen, was der Film so ein bisschen gegeben hat. Ja, in dem Film wird ja Spanisch gesprochen. Und ich versuche das nach bestem Wissen und Gewissen zu imitieren und werde dabei rassistisch klingen, nehme ich an. Wir reden heute über Bad Education, Education, Bad Education, La Mala Education von Pietro Almodovar. Pietro oder Pietro? Ich dachte Pietro, ohne I. Ich sage immer Pietro. Ein Film, der uns vorgeschlagen wurde von unserer Zuhörerin Samira. Vielen Dank dafür nochmal. Ja, vielen Dank Samira. Du hast uns eine ganz wunderbare Nachricht geschickt. Wer wissen möchte, was sie uns geschrieben hat, kann in die letzte Episode reinhören. Am Ende haben wir ein kleines bisschen in Auszügen vorgelesen, was sie uns geschrieben hat. Und ich möchte euch allen sagen, schreibt uns. Schreibt uns Filmvorschläge. Also, ich muss sagen, im Nachhinein bin ich verwirrter als während des Guckens. Weil, man muss sagen, Almodovar schafft es total gut, dich in die Hand zu nehmen und dich durch alles durchzuziehen. Und dir zu sagen, das ist jetzt das, das ist das, das ist das. Guck mal, ich verändere sogar die Kartrasch, dann kannst du dich daran orientieren, wo wir jetzt sind. Also, ich komme in diesem Film total gut durch. Es gibt natürlich so hier und da so kleine Momente, wo man sich kurz orientieren muss oder so, aber es ist relativ selten für das, was es eigentlich ist an Verschachtelung. Und im Nachhinein, wenn man dann anfängt zu recherchieren, darüber zu lesen und dann die ganzen verwirrten Kommentare zu lesen, die dann irgendwie sagen, naja, aber dann kommt das eigentlich mit dem und das mit dem. Und man denkt dann, ja, aber so kompliziert war es eigentlich nicht. Man kommt da gut durch. Naja, am Ende ist eigentlich alles eine Filmrealität, weil das, was du siehst, ist ja nur der Film, der gedreht wird von Enrique. Nein, er ist wirklich nicht. Es ist komplizierter, drüber zu reden, als ihn zu schauen. Und ich glaube auch, dass er auf dem Papier mega kompliziert sein könnte und so. Also dass auch Almodovar bestimmt, der hat ja auch zehn Jahre an dem Buch gesessen, muss man sagen. Er hat echt lange daran gesessen, das Ding zu schreiben und war nie richtig zufrieden. Er hat gesagt, es gibt so Drehbücher, die sich in drei Monaten, in vier Monaten runterschreiben, aber bei dem war er nie zufrieden und hat immer nochmal sich dran gesetzt. Zehn Jahre lang. Und ich kann mir vorstellen, dass es a pain in the ass ist, das zu skripten, aber so wie er es umgesetzt hat, kann ich als Zuschauer da ganz, ganz wunderbar mit durchgehen. Kommen wir mal kurz zu dem Almodovar zu sprechen. Er ist da schon, so weit geht das, dass ich am Anfang dachte, weil ich nicht genau wusste, dass er von 2004 ist, dass es ein 80er-Jahre-Film ist. Mhm, eklektisch ist ein gutes Stichwort. Ich habe wirklich das Gefühl gehabt, dass Leute, die gerne in so sehr minimalistischen Räumen wohnen und sehr minimalistisch in ihrem Kunstverständnis sind, Schwierigkeiten damit haben könnten. Ja. Mit diesem Film. Ich liebe eklektisches Wohnen und auch Kunst, die eklektisch ist und so, aber ich verstehe, wenn man sagt, uh, das ist mir zu viel. Du brauchst halt immer eine Motivation, um von einem zum nächsten zu springen, um in den Film hineinzuspringen, den der dreht, Enrique dreht. Oder um in die Vergangenheit zu springen und so weiter. Und das findet er alles super, ganz mühelos. Also ich frage mich nie, warum springt er jetzt da hin? Was bei anderen Filmen echt schlechter läuft. Ich würde ja sagen, er hätte eigentlich das Wort Obsession oder Leidenschaft vielleicht nach oben bringen sollen. Es ist, um gleich da hinzuspringen, warum sollten wir Zeit verschwenden, indem wir den ganzen ganzen Kladderadatsch vorher erzählen, ich finde, eine der krassesten Momente im Film, neben dem Schilf, wo das Schlimme passiert, ist der Moment, wo ich das erste Mal einen Blick auf die echte Sahara setze und feststelle, fuck, scheiße, es tut einem so weh. Störter Mensch, ne? Ja, einfach des Lebens beraubt durch dieses Erlebnis und durch diese Weiterentwicklung der Ereignisse einfach. Ja, es ist wirklich, wirklich ein harter Moment. Also man kommt da schwer drüber weg, weil sie dann auch schon eine größere Rolle spielt und man dann immer wieder diesen Kontrast hat zwischen dem Bild, was du sagst, vorher gespielt von Juan. Dann mag man die Fico total und freut sich und hofft, dass sie es schafft und dann sieht man die runtergekommene Version und merkt, okay, aber das Leben ist nicht der Film. Das Leben ist einfach scheiße. Ja, aber die Szene im Kino ist ja tatsächlich so zurückhaltend. Also wirklich, die werden von hinten dann gezeigt und man erahnt Bewegungen. Ja, ja, natürlich. Ja, aber es ist ja auch nichts Explizites oder so. Was ich wichtiger finde in dem Moment ist, dass es wahrhaftig ist und es tut es. Total, total schön. Ganz unprätentiös, weißt du. Einfach nur gezeigt, ja, das sind die Situationen und wir versuchen jetzt nicht den Kindern irgendwie noch eine große schauspielerische Leistung mit Verzweiflung und großer Leidenschaft zu entlocken, sondern das ist gut. Ist einfach sehr schön gemacht. Das Problem entwickelt sich natürlich dann, wenn wir sehr viele sehr menschliche Seiten dieses Priesters sehen und er, also Almodovar erklärtermaßen, darauf besteht, dass Menschen, die sowas machen, eben auch ganz normale Gefühle und ganz normale Begierden und Leidenschaften haben, wie jeder andere auch. Und uns fast schon sagt, versteht das doch. Was eine schwierige Sache ist. Es wird ja immer noch schwieriger mit den Layern, wenn wir später in die tatsächliche Geschichte kommen, also in den realen Unterbau der Filmrealität. In der dann der erpresste Priester mit Sarah und Juan irgendwie in so einem Trio zusammen in der Wohnung sind. Irgendwie blackmailt sie ihn, aber irgendwie ist sie auch mit ihm in der Wohnung und macht Zeug und lässt sich hinhalten. Und vor allem fängt er dann die Affäre mit Juan an. Das ist halt auch krass. Und das ist so ein, ich weiß nicht, ist das schon Bagatellisierung? Ich weiß es nicht. Es ist wirklich schwierig. Und natürlich möchte ich ein Motto wahrgeben, dass das Leben geht in alle möglichen Richtungen. Und der eine, der dir wahnsinnig viel angetan hat, ist am Ende vielleicht derjenige, von dem man was braucht und der dann vielleicht trotzdem eine Menschlichkeit an den Tag legt, der man wiederum auf den Leim geht, um das mal negativ zu formulieren. Und das sind Sachen, die passieren, tatsächlich. Da bin ich voll bei ihm. Ich weiß bloß nicht, ob man das so inszenieren sollte. Ja. Ich finde es schwierig. Ich würde gerne ein Zitat vorlesen. Ja. Auf Spanisch? Was eigentlich? Nein. Ich habe es nur auf Englisch gefunden. The priest is probably my favorite character in Bad Education. I love characters who are crazy in love and will give their life to passion, even if they burn in hell. Almodovar ziehst du gerade. Von Almodovar. Zeigt mir, dass der Priester schon eben einfach auch ein wichtiger, so ein zentrales Element für ihn ist, das menschlich gezeigt werden soll mit all seinen Problemen und mit all seiner Positiven auch, mit seiner Liebe und Leidenschaft. Ja. Was so ein bisschen das eben in das Licht rückt, in dem ich den Film auch gesehen habe, nämlich, dass es eben einfach eine schwierige Situation ist, eine schwierige Entscheidung, das zu machen. Nun habe ich einen anderen Background als viele andere Schauende dieses Films. Also es gibt eben, ich glaube, dass die Welt sich einfach dann auch in mehrere Lager unterteilt. Wenn du den Film guckst und keinerlei Erfahrung mit Missbrauch hast, guckst du den Film anders, als wenn du Missbrauchserfahrung hast. Ja, mit Sicherheit. Und ich habe die und habe natürlich anders mitgefühlt und dann ein anderes Unrechtsempfinden der Situation gegenüber, dass dieser Typ dann in dieser Wohnung ist. Und finde das wahnsinnig schwierig und problematisch. Auf der intellektualisierten Seite kann ich es verstehen, dass man das so erzählen will, dass man auch diese Geschichte erzählen will. Auf der emotionalen Seite sitze ich die ganze Zeit da und sage, nein, raus da. Also sofort irgendwie, also überhaupt gibt es kein Gefängnis, gibt es keine Strafverfolgung. Was ist los? Warum wird das nicht angestrebt? Natürlich ist Sarah nicht, gerade in der Situation, das anzustreben und zu machen. Das ist auch eine andere Sache. Aber eigentlich würde ich mir sozusagen als Betroffener einen ganz anderen Film wünschen in dem Moment. Aber ich verstehe auch, dass Almodovar vielleicht nicht den typischen Film machen wollte, in den es hätte gehen können sollen, wenn man die Sachen eingeschlagen hätte, die man sich wünscht als Opfer. Ich finde es auch richtig eigentlich, dieses, seine Leidenschaft, die er da zeigt, also sein Interesse am Erwachen der Leidenschaft und so. Es ist ja vollkommen richtig, das zu zeigen und auch eben die homosexuelle Geschichte so zu erzählen, die wirklich sehr, sehr berührend und sehr schön ist. Aber Enrique ist vor allem spitz. Ja, Enrique ist vor allem spitz, oder? Ja, weil er sowieso die ganze Zeit schon ahnt, dass Angel nicht derjenige ist, den er glaubt, also den er vorgibt zu sein. Ja. Also, ich glaube, die große Obsession, es gibt ja mehrere Obsessionen in diesem Film, deswegen ist es, glaube ich, eine der großen, wichtigen Themen. Nicht immer die Leidenschaft, die er da in den Vordergrund stellt, sondern die Obsession. Nämlich zum einen die Obsession, ein genialer Schauspieler sein zu wollen, der irgendwie die große Rolle und dann berühmt sein und alles, was damit einhergeht, ist wahnsinnig wichtig. Zitiert dann auch nochmal ein Brando und alles und versucht sich da irgendwie voll reinzuwerfen und dann fällt dieser furchtbare Satz, nichts ist unsexier als ein Schauspieler, der nach Arbeit sucht. Ja, das ist ein guter Spruch. Der Spruch ist so gemein, weil er so ins Zentrum trifft für viele Sachen, die man sich als Schauspieler, wenn man als Schauspieler auf der Suche nach Arbeit ist, fühlt man sich genauso, weil man sich irgendwelchen Leuten entgegenwirft, die auf irgendwelchen Partys vielleicht Entscheider sein könnten oder sowas und dann fühlt man sich richtig, richtig unsexy und schmutzig irgendwann am Ende des Tages, weil man sich ständig irgendwelchen Leuten versucht hat, an den Hals zu werfen. Und die andere Obsession ist natürlich die von Sahara mit dem Geld, also der Rache an dem Priester, aber auf eine Art und Weise, die halt leider mit der Drogensucht dann in dieses Erpressen hineinkanalisiert wird. Was ergibt ja auch nicht mehr viel anderes als die Obsession mit den Drogen und der Rache. Ich glaube ganz wichtig auch die Obsession von Enrique mit einer guten Geschichte. Und dann gibt es noch die weitere Obsession von Angel mit dem Tod des Bruders, was ja nun wirklich nicht schadlos an ihm vorbeigegangen ist. Er hat es zwar getan, aus niederen Beweggründen, aber es scheint irgendwie auch wirklich was mit ihm gemacht zu haben, was Schlimmes. Ja, Beweismittel ging, genau. Und was ich interessant finde, ist die beiden Geschichten, die er in der Zeitung ausschneidet, das eine mit dem Motorradfahrer und das eine und andere von der Frau, die verschlungen wird von einem Krokodil und das Krokodil währenddessen leidenschaftlich umarmt, während sie gegessen wird, was auch irgendwie so in diese Leidenschaft und Obsessionssache hineinspielt. Es gibt relativ viele Kommentare in Richtung Produktionsabläufe und Schauspieler, wie sie versuchen, an Jobs zu kommen und wie andere damit umgehen und das nutzen und so. Das ist ein bisschen frustrierend zwischendurch. Aber das ist nicht das Hauptthema, aber es kommt immer wieder durch. Ja. Ja. Wir müssen den Leuten unbedingt sagen, dass sie uns abonnieren sollen, wo auch immer sie sind. Genau. Und wenn sie euch nicht gefällt, dann schickt diese Episode weiter an eure Feinde oder eure Nachbarn oder sowas. Boah, das, oh, wir sind schnell durchgekommen. Nee, das würde ich nicht sagen. Das stimmt. Er ist halt wirklich, zieht halt wirklich teilweise sehr stark runter. Wollen wir mal an diese Stelle gehen, weil es gibt ja dieses, welches Lied war das, was er da singen soll? Moon River? Ja. Mit einem Text, der, weiß ich nicht, irgendeine spanische Variante scheint, aber auch nicht Originaltext zu sein, bloß übersetzt, sondern irgendwie noch ein weiterer Text. Wo das herkommt, weiß ich nicht. Wo er für Manolo singen soll. Genau, für Manolo singen soll. Und das ist ja der andere, wirklich harte Moment. Und da muss ich sagen, bin ich das erste Mal wirklich absolut überzeugt gewesen, dass Almodovar ein richtig gutes Händchen dafür haben kann, wenn er will, bestimmte Situationen richtig hart dir reinzudrücken. Dich wirklich runterzuziehen, weil er es schafft, eben nicht durch zeigen, sondern dir das zu überlassen, was du glaubst, was dann passiert. Man sieht noch, wie der Priester ihn dazu auffordert, dieses Lied zu singen, er spielt dazu Gitarre, dann schnitt raus auf das Schilf, hinter dem die beiden sitzen am See und dann hört das Gitarrenspiel auf, das Kind singt aber weiter und wir fragen uns schon, okay, was ist los? Und du hast natürlich die ganze Zeit auch schon drunter liegen, weil du auch kulturell bewandert bist und weil die Kirche sowieso die ganze Zeit und man die ganze Zeit denkt, ja, Priester und Kind, natürlich. Was soll schon schief gehen? Und das drunter liegend, weißt du natürlich sofort, in welche Richtung das geht und dann rennt das Kind los und ruft nein und stürzt und der Padre kommt dann auch hinterher und macht sich noch den Umhang wieder zu, so ein bisschen. Nicht zu sehr draufgedrückt, nicht zu prominent, aber so, dass man es gerade mitbekommt und dass man genau versteht, was da gerade passiert ist. Devastating. Krasse Szene. Ja, auf jeden Fall eine harte Szene. Wirklich hart. Und dann fast schon ein bisschen arg palpig, der Film ist ziemlich palpig, finde ich, aber dann die Stelle, wo wir heranspringen in das Gesicht des Jungen, dann so ein Bluttropfen runter tropft, er stirbt nicht daran, aber eine Verletzung, vielleicht ist die gar nicht echt, sondern es ist nur eine Visualisierung. Auf jeden Fall kommt dann der Screen, der in der Mitte einmal zerrissen wird und aufgeht und dann sozusagen sein Gesicht einmal aufgerissen wird und dahinter dann die nächste Szene losgeht. Was ein bisschen, was ein bisschen, weiß ich nicht genau, es ist gut, es ist ein gutes Bild irgendwie, aber es ist auch fast ein bisschen. Es ist nicht subtil. Es ist nicht subtil. Dieses Kind spaltet gerade eine Persönlichkeit ab. Man muss natürlich dazu sagen, dass ich im Nachhinein vor allem damit beschäftigt war, emotional, mit diesem Teil, wenn man da irgendwie andocken kann. Und dann habe ich mich damit ein bisschen beschäftigt, habe versucht herauszufinden, was das mit mir macht in verschiedenen Ebenen. Und dann auch eben was angesprochen habe mit dem Priester, der dann bei den dreien quasi zu Hause ist und mit denen irgendwie coole Abenteuer erlebt, obwohl er gerade erpresst wird und das alles irgendwie früher die eine vergewaltigt hat. Das macht natürlich was mit einem und deswegen hat das mit mir jetzt viel in der Auseinandersetzung des Films zu tun gehabt. Aber natürlich hast du recht, das stimmt und das kann ich auch trotzdem sehen, dass dieser Film sehr leidhartet mit vielen Dingen umgeht. Auch mit den richtigen Dingen. Also im richtigen Moment schafft er es, eine Dramatik einzubauen und im richtigen Moment schafft er es wieder, das Ganze ein bisschen zu lösen. Und man kann wieder, man kann viel lachen auch. Also man hat wirklich ganz tolle Momente, sehr humorvoll, es macht sehr viel Spaß. Man hat Spaß an dem male homoeretic gaze, der irgendwie... Ja, der male gaze ist sehr stark in diesem Film. Der irgendwie auch sehr humorvoll inszeniert ist einfach und nicht nur erotisch. Es gibt ganz viele, es ist moralisch total ätzend, aber es ist trotzdem eine witzige Szene. Es ist eine total witzige Szene, aber das sind die Sätze, die ich hätte nicht rausstreichen wollen, wirklich. Die fand ich dann nicht mehr wirklich lustig. Aber tatsächlich dieses, du darfst dieses Motorrad jetzt nicht klauen. Was, wieso? Lass mich, komm, komm, was ist denn los? Die Situation an sich ist sehr gut gemacht, sehr gut geschrieben. Aber wie er sich wirklich auf diesen Schlafenden draufsetzt und sich das dann einfach den Sex nimmt. Ja, es ist Vergewaltigung. Es ist einfach Vergewaltigung und es ist nicht cool. Jetzt dein Take auf die Schauspieler. Ja, der Schauspieler ist derjenige, der durchkommt. Ah, du meinst er ist zu gut? Der Schauspieler ist einfach sehr, sehr gut. Ja. Das ist unglaublich. Der Geil Garcia Bernal. Ja. Wenn ich den Namen natürlich falsch ausgesprochen habe, ist egal, nicht ganz egal, aber es tut mir so leid. Es ist nicht egal, es tut uns schrecklich leid. Ja, genau. Ja, wegen irgendwelcher inhaltlichen Differenzen oder sowas, weil er irgendwas nicht spielen wollte und der dann fast schon dasteht als transfeindlicher Typ. Der macht das so gut, wirklich. Er zieht mich durch den ganzen Film durch. Ja. Und ich will immer wissen, wie es weitergeht. Das sind sowohl die lebenslustigen Phasen als auch die schwierigeren Szenen. Ich möchte einfach wissen, was als nächstes passiert. Und als Sahara ist sie einfach wirklich unschlagbar so. Da kommt aber das nächste problematische Thema. Hätte es eine Transperson geben können, die zumindest Sahara in der realen Variante spielt? Es ist ja auch der Teil der Geschichte, dass man die Rolle haben will und dann auch spielt. Genau. Naja, aber anscheinend hat dieser Film sehr viel Einfluss auf sowohl die Gay-Community als auch die Trans-Community gehabt. Also, es gibt natürlich genau diesen Kritikpunkt irgendwie, den ich total verstehen kann. Aber ansonsten scheint das wirklich sehr viel Impact zu haben. Okay. Ne, Almodovar hat ja auch irgendwie gesagt, dass er, also er ist zwar kutschulisch aufgewachsen, aber er hat da keine, ist ja kein gläubiger Katholik. Ja. Ja, die Anklänge gab es halt auch in meiner Recherche so ein bisschen von Leuten. Auch was ich jetzt so ein bisschen feststelle in Erinnerung, dass mir zum Beispiel ein bisschen sauer aufgestoßen ist, dass der Umgang von Sarah mit ihren Brüsten sehr stark überzeichnet war. Immer wieder dieses offene Ding und dann immer wieder drauf hinweisen und immer wieder sagen, na, na, na, guck mal, guck mal. Ja, ja, ja, genau. Also vielleicht könnte man sagen, dass Almodovar in dieser Richtung ein kleines bisschen naiv damit umgeht. Aber ich glaube, das macht eines der Gründe aus, warum es so playful ist, warum man so lighthearted an den Filmen rangeht in so vielen Szenen. Du hast viele Szenen, wo ich denke, ja, man hätte da jetzt eine ganz große Problematisierung draus machen können. Davon, dass man hier gerade zwei Personen in Drag rumlaufen sieht und dann hätte man da ein riesengroßes Ding draus machen können. Aber nein, es ist in großen Teilen eine Selbstverständlichkeit und so ein playful einfach zeigen und machen und sein, was auch immer man sein möchte. Und das finde ich total schön. Also das fand ich wirklich gut an dem Film eigentlich. so weiter. Es ist ja auch 2004, man muss sagen, es ist wirklich eine andere. Es ist 20 Jahre her. Ich möchte sagen, dass ich die ganze Zeit beim Gucken ein bisschen das Gefühl hatte, okay, er könnte jederzeit ins Telenovellige abdriften. Hast du das Gefühl auch gehabt? Ja, auf jeden Fall. Ja, ja. Aber gut, das Geist. Ich finde es gut, weil da so viel drumrum ist und so viele andere Genre noch irgendwie reingehen, dass man nicht sofort das Gefühl hat, jetzt irgendwie Bogart dabei zuzusehen, wie er einen Fall löst. Ja, also. Was ich sehr spannend finde, ist, dass Almodovar es schafft, relativ frei von Prätentiosität das zu machen. Auch diese ganzen Ebenen, die er aufmacht von Vergangenheit und was ist Film und was ist Film-Realität, das ist ganz und gar nicht so, wie ich bin selbstverliebt und guck mal, was ich alles kann und hol mir einen runter darauf, dass ich das alles irgendwie verwoben kriege, was andere Filme machen. Sondern einfach wirklich so, okay, so muss der Film erzählt werden und ich halt, nehm euch ja in die Hand und mach das ganz transparent. Und ohne irgendwie euch, es gibt ja viele Regisseure, die dann sagen, Saul, jetzt verwirre ich euch so richtig, damit ihr am Ende des Films da sitzt und denkt, hä, hab ich nicht verstanden. Und er macht das nicht, sondern er ist wirklich sehr transparent und auch dafür hab ich ein Zitat. Bitte. I would like the movie to be understood by the audience with no difficulty. My interest is not to be cryptic. My interest is to be transparent. I'm very interested in making movies that are very complex. My challenge is to make transparent movies out of stories that are not. Und das finde ich eine lässige Haltung. Lässig, ja. Okay, ich möchte, um das einmal zusammenzufassen, eine Stelle im Film finden. Und zwar unterhalten sich die beiden Jungs im Internat irgendwann des Nachts. Und der eine sagt, ich glaube nicht an Gott. Und der andere fragt, woran dann? Und das andere Kind sagt dann, ich bin Hedonist. Habe ich im Lexikon gelesen. Und erklärt dann, was ein Hedonist ist. Einer, der das Leben einfach genießt. Ja. Und ich glaube, da sagt Almodovar uns, welche Position er zu dem ganzen Scheiß hat. Finde ich total schön. Das ist ein hedonistischer Film. Für Hedonisten. Von einem Hedonisten. Ja, volle Kanne. Und das ist natürlich das, was du meinst. Der Film ist eben nicht depressiv und lässt einen hoffnungslos zurück, sondern es ist von einem Hedonisten geschrieben, der zwar eine tragische Vergangenheit erzählt, aber trotzdem dem Leben eine hedonistische Grundhaltung abgewinnen kann. Ja. Was irgendwie schön ist, was natürlich ein schönes Fazit ist. Allerdings wird er am Ende dann schon sehr dramatisch und sehr düster, muss man schon sagen. Eigentlich ist das der erste Teil des Films, während der zweite Teil des Films die Katastrophe aus, die katastrophale Konsequenz aus dem ersten Teil erzählt. Also diese Tafeln am Ende, Plur. Und Beringuer wurde überfahren von Angel, nachdem er ihn erpresst hat. Warum brauchen wir das noch, Plur? Ich weiß nicht. Ich bin mir nicht sicher, hätte man den Film nicht einfach beenden können an der Stelle. Das ist vielleicht so ein bisschen die Trash-Komponente. Was ich das Schönste an diesem Ding ist, dass Juan zwar eine große Karriere hatte, aber dann eigentlich nur noch Fernsehen gemacht hat. Was heute anders ist, weil heute ist halt Netflix und so im Streaming das Pendant fürs Fernsehen. Und natürlich ist das hoch angesehen, aber damals, Ende der 90er, Anfang 2000er und auch in den 80ern, gerade in den 80ern, war das so, Fernsehen, ja Fernsehen, hat nichts mit Kunst zu tun. Und das ist die größte Strafe, die Almodovar eingefallen ist für Juan, dass der nur noch Fernsehen machen durfte. Ja, eigentlich, wir gehen halt schon mit ihm mit und durch. Was ich mich aber oft frage ist, wie zur Hölle hat er das geschafft, so eine großartige Zara zu spielen? Also als Charakter, als Juan. Weil Juan, und ich frage mich, wie er es geschafft hat, ihn umzubringen. Also sie umzubringen, den Zara umzubringen. Weil er ein Depp ist, oder warum fragst du dich das? Nein, weil er einfach weinerlich und nicht in der Lage ist, sich ordentlich, also er kommt ja immer wieder wie so ein Hund angelaufen und sagt, ja, und vielleicht gebe ich dir Drehbuch, ja doch, egal ob ich das spielen darf oder nicht. Und dann nüsst du das, ich nehme das wieder zurück, ich will die Zara spielen. Das ist schon nervig ein bisschen. Nervig und so eine, oh, das ist einfach, das ist so eine gespaltene Persönlichkeit. Ja, toll, aber sie ist gestorben und ihr eigentlich überhaupt nichts davon verdient, das tut so weh, wirklich, es tut sehr weh, weil wir einfach das Kind auch so lieben lernen als Zuschauer und dann diese Entwicklung zu sehen, tut so wahnsinnig weh, aber das hatten wir gleich am Anfang dieser Episode, das ist wirklich devastating, das zu sehen. Tja, haben wir große Felder, die wir aufmachen wollen noch oder wollen wir uns langsam... Schön. Gute Empfehlung. Ich habe aber gar kein Problem damit, für andere Podcasts Werbung zu machen. Ich finde es total gut. Nee, ich auch nicht. Unsere Top 3. Was haben wir denn als Top 3? Nein, es war nur, weil da stand Luke und Trug und ich dachte, ja, auf jeden Fall, Luke und Trug. Es ist alles Luke und Trug in dieser Welt. Und dann... Okay, das ist mir zu. Ja, ja, es ist völliger Blödsinn gewesen. Ich habe diesen Gag auch nicht wirklich verstanden, aber ich fand ihn in dem Moment witzig. Also, wir haben auf Platz 3 bei mir Thema Luke und Trug, An Honest Liar. Wir haben den Film besprochen. Ja, haben wir. Und es ist so, so ein großartiger Dokumentarfilm. Wir haben im Gespräch festgestellt, dass er gar nicht so großartig ist, wie er so einem Retrospektiv vorkommt, wenn man ihn lange nicht gesehen hat. Aber jetzt, wo ich ihn lange nicht gesehen habe, muss ich wieder sagen, es ist ein großartiger Dokumentarfilm. Also, es ist ein durchschnittlicher Dokumentarfilm über einen großartigen Menschen. Ja, und ein großartiges Thema, nämlich wie irgendwelche Idioten dazu kommen, einem zu erzählen, ich habe Kontakt mit deiner verstorbenen Tante, sie sagt dir Folgendes oder irgendwelche anderen Idioten, die dir Geld aus der Tasche ziehen mit irgendwelchem pseudowissenschaftlichen Scheiß. Und James Randi, der der Honest Liar in dem Fall ist, versucht das alles aufzudecken. Er ist selbst Magier und sagt am Anfang seiner Show immer, ich werde euch jetzt zwei Stunden lang verarschen, um einmal die Ground Rules festzulegen, damit keiner auf die Idee kommt, danach zu ihm nach der Show zu kommen und zu sagen, sie haben großartige Kräfte. Und er einfach immer sagen muss, nein Leute, das sind alles Tricks. Und das, was sie da draußen machen, wenn sie dir erzählen wollen, dass sie irgendwelche übernatürlichen Dinge können, das sind auch alles Tricks. Und dieser Film macht das sehr gut. Also die Dokumentation macht das sehr gut, verschiedene Felder aufzumachen und zu zeigen, welche idiotischen Priester das für ihre Messen benutzen, um den Leuten dann auch noch Geld aus der Tasche zu ziehen und so zu tun, als ob sie irgendwelche Leute heilen oder was. Okay. Einer der großen Plot-Twists der Filmgeschichte, hervorragend inszeniert, klasse Film. Okay. Dann hätten wir bei mir auf Platz zwei The Prestige. Oh yeah. Ich weiß nicht, warum der jetzt auf Platz zwei ist und nicht auf Platz drei oder andersrum, aber Prestige ist wirklich einer der tollen Filme, die ich vor langer, langer Zeit gesehen habe. Deswegen kann ich auch gar nicht mehr so genau sagen, ob der immer noch mich so beeindrucken würde wie damals. Christopher Nolan ist das, ne? Christopher Nolan. Und ich habe ihn gesehen in einer Phase, wo ich selbst noch Zauberer war, wo ich tatsächlich viel auf der Bühne und bei irgendwelchen Firmenfeiern irgendwelche Leute bezaubert habe mit Karten, Tricks und irgendwelchem Scheiß. Und, naja, Scheiß, ihr wisst schon, mit Zaubertricks. Und dieser Film hat mich einfach beeindruckt, weil er dieses Zauberthema und dieses Bedürfnis nach übernatürlichen Fähigkeiten zu Entertainment-Zwecken erzählt und auch einen ganz bösen Plottwist hat, den ich jetzt nicht erzählen werde. Toller Film. Billy Wilder lohnt sich immer. Also, wer noch nicht alle Filme von Billy Wilder gesehen hat, das geht auch an mich. Der sollte einfach alle Filme von Billy Wilder gucken. Okay, bei mir Platz eins auf Platz eins ist, weil es ein Johannes-Film ist, What's Up, Doc? Barbara Streisand, die so wahnsinnig charmant diesen Typen, also sich einfach ausgibt als Frau dieses Wissenschaftlers auf irgendeiner Tagung und weil sie an ihn ran will und die arme Frau, die eigentlich dabei ist, total zur Seite drängelt. Und es ist eine wunderbare Komödie, ganz, ganz tolle Komödie, Verwechslungs mit Koffern und allem möglichen, ganz typisch, Screwball. Wir haben auch diesen Film mal besprochen. Okay. Ja, sehr schön. Dann haben wir wieder eine Top 3 und gehen zurück in unseren Film. Das war unsere Top 3. Das Urteil. Nein, warum machst du denn das jetzt? Da kann ich das hier nicht mehr einspielen. Nein, es liegt einfach daran, dass die Leute, wenn sie Autotune brauchen, dann konnten sie nicht singen und dann ist Autotune auch nur eine notdürftige Lösung und klingt einfach scheiße. Aber es gibt ja auch subtiles Autotune, aber dann gibt es ja dieses, wo es so voll draufgehauen wird. So auch bei Leuten, die singen können. Ja, das ist dann wiederum eine andere. Pink hat Autotune. Genau. Kann singen. Das ist ein anderes Stilmittel dann. Ja. Aber das ist ja erst zu Stand gekommen, weil es genug Leute gab, die nicht singen konnten. Und ich finde es scheiße, weil ich alt bin, oder? Das ist eigentlich geil. Ja, natürlich. Das kann ein probates Mittel sein, absolut. Das klingt für uns scheiße, aber ich... Das ärgert mich voll, dass ich das scheiße finde, aber dass es so viel vorkommt, weil ich will wirklich verstehen, warum das Leute cool finden. Nein, ich verstehe das als ganz normalen Soundeffekt, den man auch als Heavy-Metal-Band drauflegt. Es ist ein guter Film und er nimmt viele Sachen ernst, von denen ich die ganze Zeit Angst hatte, dass er abdriftet, dass er die ganze Zeit zu sehr noch in Richtung Telenovela abdriftet oder dass er zu sehr in Richtung Trash oder dass der Pulp-Charakter zu sehr überhand nimmt oder sowas. Hat er alles irgendwie balanciert. Das finde ich dann schon beeindruckend. Aber dass dieses Damokless-Schwert die ganze Zeit über mir hing, war schon ein bisschen beunruhigend, muss ich sagen. Also den ganzen Filmen über ist man ein kleines bisschen on the edge und denkt, schaffst du es noch, lieber Film? Es ist ein bisschen, puh, okay. Aber es ist natürlich wirklich sehr unterhaltsam zu gucken und man hat natürlich dann, man geht durch alle möglichen Gefühle durch. Es ist schon wirklich sehr gut. Ja, also es ist ein sehr guter, muss man gucken. Muss man sehen. Muss man gucken. Muss man gucken, Postkast. Schauen wir mal, der Schauen wir mal Podcast. Ja, genau. Die bayerische Variante. Oder die norddeutsche Variante. Ja. Ja. Also, ja. Das heißt aber, weil meine Vorstellung davon war, dass dieser Film im Grunde, auch wenn sie eine anderen Filme ganz viel weibliche, starker Charaktere haben, ist dieser Film ja im Grunde auch nur eine Variante davon. Okay. Ja, danke. Ja, wirklich toll. Ich hoffe, du bist zufrieden mit uns, mit unserem Urteil. Hat sie. Oder? Ja, hat sie. Sehr gut. Also wir haben ihn Gott sei Dank nicht kaputt reden müssen. Hätten wir aber auch gemacht, wenn er uns nicht gefallen hätte. Insofern, jeder, der uns einen Filmvorschlag schickt, muss natürlich damit rechnen, dass wir den Film... Es ist ein Spiel mit dem Feuer. Russisch Roulette. Aber lasst euch nicht abhalten. Schickt uns Filmvorschläge. Wir haben uns wahnsinnig gefreut, dass wir wieder was machen konnten. Wir haben das ja am Anfang eine Weile gehabt tatsächlich, dass uns Leute was geschickt haben. Dann gab es jetzt eine große Durstperiode und jetzt endlich gab es das wieder und gerne schickt weiter. Und nächste Woche gibt es schon wieder eine Sonderepisode. Und so weiter und so weiter. Vielen Dank, Floor. Vielen Dank. Sehr schön. Bis dann. Floor, das war die wundervollste Episode der ganzen Welt. Ich habe keine Ahnung, was wir gerade besprochen haben, weil wir sind schon eine Woche später. Yay. Und zwar hat uns Christian geschrieben. Christian von seinem ganz wunderbaren Podcast namens 101 Jahre des Films. Wenn das auch der richtige Name ist. Ich hoffe, das ist der richtige Name. Hallo Christian. Hallo. Ja, Christian. Schön, dass ich dabei sein darf. Na? Ja, aber natürlich. Du hast uns so eine tolle Mail geschrieben oder auf Instagram, wie auch immer. Modern halt. Einen Brief. Du hast einen Leserbrief geschrieben. Genau, mit der Brieftaube, ja. Genau. Und du möchtest mit uns einen Film gucken. Welchen Film möchtest du mit uns gucken?
Johannes Franke: Also, ich habe vorgeschlagen, was Deutsches zu gucken. Meiner Meinung nach eines der besten, wenn nicht sogar der beste deutsche Film aller Zeiten. Und zwar Fritz Langs N. Ein Stadt sucht einen Mörder. Von 1931. Also, ist schon eine Weile her. Über 90 Jahre. Aber ich finde, wenn man den schaut, der hat von seiner Aktualität nicht viel verloren. Sehr cool. Und ist immer noch ein richtig, richtig Hammerfilm. Ja. Wow.
Florian Bayer: Da muss erst ein Gast kommen, damit wir den Film... Oh, das gibt's ja wohl nicht. Du kennst ihn, Johannes, oder? Ich habe ihn gesehen, ja. Aber es ist nicht lange her. Ich habe ihn nicht in meiner Jugend so kanonisch oder so gesehen, sondern ich habe ihn jetzt erst vor kurzem gesehen. Und ich freue mich darauf, ihn nochmal zu sehen. Geil. Okay. Ja, Christian, vielen Dank für diesen Film. Wir hören uns nächste Woche und werden sehr ausführlich über diesen Film sprechen. Bis dahin. Bis dahin.
Johannes Franke: Ciao.
