Episode 117: Das Leben des Brian – Always look on the bright side of Monty Python
Im Jahre 1979 versammelten sich 5 Menschen in einer Talkshow, um öffentlich darüber zu debattieren, ob ein Film der Monty Pythons blasphemisch sei, oder nicht. Natürlich mit der unterschwelligen Fragestellung, ob er nicht eigentlich verboten gehöre. Eine Diskussionsrunde, die als Historisches Zeitzeugnis absolut sehenswert ist, denn heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass über derartige Verbote ernsthaft nachgedacht wurde. Es kommt einem reichlich lächerlich vor.
Der diskutierte Film erzählt die Geschichte des armen Tropf Brian, der das Pech hatte, im Jahre unseres Herren Jesu, aber im Kuhstall nebenan geboren zu werden. Die drei heiligen Könige halten auch erstmal ihn für den Heiland, bis sie ihren Fehler bemerken. Fast forward einige Jahre und den jungen Erwachsenen Brian ereilt die gleiche Verwechslung erneut. Unter all den Predigern, wird er von der Meute zum Messias erklärt, trotz aller Bemühungen, dies zu verhindern. Drumherum spinnt sich eine Geschichte um das politische Engagement des jungen Brian, die viel Platz für satirische Seitenhiebe gegen Linke Splittergruppen und alltäglich gewordene Grausamkeiten.
Der Film ist nun über 40 Jahre alt. Für eine klamaukige Satire, ist das Potenzial groß, dass der Film öfter mal in Fettnäpfchen der woken Welt der 2020er tritt. Plor, wie gut würdest du sagen, ist der Film gealtert?
Transkript
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: Podcast: Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen Episode: Episode 117: Das Leben des Brian – Always look on the bright side of Monty Python Publishing Date: 2023-03-29T17:11:41+02:00 Podcast URL: https://podcast.mussmansehen.de Episode URL: https://podcast.mussmansehen.de/2023/03/29/episode-117-das-leben-des-brian-always-look-on-the-bright-side-of-monty-python/ Forget about your sins, give the audience a grin, enjoy it, it's your last chance anyhow. I mean, what have you got to lose? You know you come from nothing. Going back to nothing. What have you lost? Nothing! Und? Always look on the bright side of life. Nothing will come from nothing, you know what they say. Always look on the bright side of life. Cheer up, you old bugger, come on, give us a grin. There you are, see? Always look on the bright side of life. It's the start of the podcast. Always look on the bright side of life. Oh my god, Plo. Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen, zu einer neuen Episode vom Muss-man-sehen-Podcast. Und heute reden wir über, ihr werdet es erraten haben... ...über Jaws. Genau. Nein, was? Monty Python, endlich. Wir haben über 100 Episoden gebraucht, um endlich mal über einen Monty Python Film zu reden. Um euch gleich vorzuwarnen, ich habe hier einen riesigen Packproduktionsnotizen. Oh Gott, Plo, ich pack ihn wieder ein. Die ich alle einstreuen werde. Diese Folge wird mindestens drei Stunden gehen. Schreibt mich einen Lügner, wenn ihr jetzt nur anderthalb Stunden auf eurem Podcast... Plo, ich will, dass diese Folge einigermaßen vernünftig bleibt. Es gibt wahnsinnig viele Podcasts da draußen, die unglaublich Szene für Szene durch diesen Film gehen... ...weil er einfach so einen Cult-Following hat. Das müssen wir nicht machen eigentlich, Plo. Du hast diesen Film vorgeschlagen. Du wusstest, was passieren würde. Oh mein Gott. Wir sind zwei Nerds, die über Monty Python und das Leben des Brian reden. Was erwartest du? Was erwartet ihr? Wann hast du diesen Film gesehen, das erste Mal? Wie alt warst du? Gute Frage. Ich denke mal so irgendwann zwischen 10 und 12. Oh und jetzt, wenn wir schon bei persönlichen Geschichten sind. Okay. Geständnis-Time. Oh, Geständnis-Time? Confession number one. Aber für dieses Geständnis-Time muss ich dein Mikro noch mal richten. Confession number one. Ich glaube, ich bin mir nicht 100% sicher, ich habe diesen Film zum ersten Mal im Originalton gesehen. Was? Ich glaube... Das heißt, du hast nichts verstanden. Ich habe diesen Film, das letzte Mal, es ist wirklich lange her, ich kannte den so auswendig... Ja. ...und habe den so oft geguckt als Prä-Teenager, dass ich, glaube ich, einfach genug von Brian hatte. Und ich habe Monty Python, würde ich sagen, habe ich viel gesehen und ich würde behaupten, ich habe auch eigentlich alles an Flying Circus irgendwann mal im O-Ton gesehen. Ja. Brian nicht? Das kam mir wirklich neu vor. Ich glaube, ich habe den zum ersten... Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich glaube, ich habe ihn zum ersten Mal im O-Ton gesehen. Flora, ich habe dich in Jungfurt. Ja. Ich bin schockiert. Confession number two. Okay. Es waren wirklich Witze, die neu für mich waren. Obwohl ich das Gefühl hatte, ich kenne diesen Film auswendig, habe ich den... Wahrscheinlich war ich wirklich 13 oder 14, als ich den zum letzten Mal gesehen habe, richtig? Naja, wenn man jung ist, entgehen immer so einige Gags, vor allem so Anzüglichkeiten, die so etwas subtil sind. Wir werden darauf zu sprechen kommen. Auf jeden Fall, ja, es war überraschend, den noch mal zu sehen und festzustellen, aha, ja, es ist lange her. Flora wird total aufgeregt, wenn er darüber redet und rot. Ich glaube, ich ziehe bitte dir erstmal Tee an. Oh ja, bitte. Um dich ein bisschen runterzuholen und zu beruhigen, damit wir ganz in Ruhe auch wirklich auf unsere vier Stunden Podcast kommen. Johannes, wie alt warst du, als du den Film zum ersten Mal gesehen hast? Als ich den Film gesehen habe, auch eine Origin-Story quasi, ich war bei meinem Papa, mein Papa und meine Mama waren getrennt schon, zu Besuch und er hatte irgendwas zu tun und ich habe bei ihm übernachtet. Ich war also alleine in seiner Wohnung und er hat gesagt, ja, hier, guck mal, das sind die VHS-Kassetten, kannst du da durchgehen, wenn du willst. Hier, Life of Brian würde ich dir empfehlen. Beziehungsweise, er hat nicht Life of Brian gesagt, er kannte den englischen Titel nicht. Und hat mir diesen Film angemacht und ich war völlig, was ist da los, ich komme nicht mit, was passiert da? Ich war wirklich Kind, ich war Kindkind. Das heißt, ich habe einfach echt nicht so richtig gecheckt, was die eigentlich von mir wollen. Ich fand es aber sehr beeindruckend und sehr spannend. Und in der Mitte des Films wollte ich aufstehen, um mir irgendwas zu holen und bin umgeknickt und habe dann mit einem verstauchten Fuß versucht, entweder gucke ich jetzt diesen Film weiter oder ich hole mir Hilfe und denke, ich sollte vielleicht irgendwas tun. Mir wurde sehr schummrig. Das ist das, was ich mit diesem Film verbinde, wofür der Film natürlich nix kann, aber irgendwie verbinde ich mit diesem Film Schummrig und Schmerz. Und ich bin zu den Nachbarn gegangen, um mir Hilfe zu holen, weil ich wirklich noch Kind war und nicht wusste, was mache ich denn jetzt, oh mein Gott. Das ist ja wirklich so ein Film, Leute, die in den 90ern, in den 80ern oder in den 2000ern sozialisiert wurden, die meisten werden den gesehen haben als Teenager. Ja, denke ich mal. Und vielleicht sogar noch jünger. Da habe ich heute zu ihm gesagt, nachher redet Papa im Podcast über diesen Film und das mache ich meistens. Dann habe ich ihm kurz erzählt, worum es geht und dann meinte er, kann ich den gucken? Und dann meinte ich, ja, der ist ab 12 und da gibt es viele Witze, die mit Sex zu tun haben, die eigentlich nix für dich sind. Mein Sohn ist 7. Du hast deinem Sohn gesagt, da sind viele Witze über Sex drin und dann hat der gesagt, ihr geht bar, dann will ich den nicht sehen, oder? Nein. Er findet Sex eklig. Das denke ich mir schon. Normalerweise ist es so, wenn wir nicht wollen, dass er einen Film sieht, Gewalt zieht nicht. Dann sagen wir einfach, naja, es kommt Sex vor. Das funktioniert sehr oft. Auch sehr gut, wenn Bela fragt, was macht ihr? Worüber redet ihr? Und wir sagen, wir reden über Sex, wenn wir nicht wollen, dass er zuhört. Funktioniert auch voll gut. Und ich glaube, er ist auch in so einer Phase, dass es noch nicht passiert. Aber ich glaube, er hat einen gewissen Respekt und eine gewisse Angst davor, um über uns stolpern zu können dabei. Er verlässt auch sehr schnell den Raum, wenn wir etwas körperlicher wären. Oh nein, jetzt liegen sie los. Oh Gott, oh Gott. Aber auf jeden Fall glaube ich, dass viele den Film gesehen haben, als sie vieles von dem Film noch nicht verstehen konnten. Und ich auch. Ich war einfach zu jung, um zu begreifen, was da vor sich geht. Man findet vieles lustig, selbst wenn man nicht alles versteht. Ja, absolut. Ich fand es auch wahnsinnig lustig. Das Problem war, ich habe in der Hälfte mit dem Fuß verstaucht und deswegen den Rest erst mal eine Weile nicht gesehen. Und dann irgendwann habe ich es nachgeholt. Irgendwann hat sich das dann alles ergeben. Und auch in einem Alter, wo es schon mehr, wo ich mehr Verständnis für hatte. Ich glaube, ich habe ihn auch eine Weile gemieden, weil ich irgendwie Schmerz damit verbunden habe. Und dann habe ich ihn halt irgendwann geguckt und fand ihn großartig. Und dann habe ich ihn auch in der englischen Version und darüber müssen wir auch reden. Die Synchronfassung im deutschen versus die original Version. Machen wir vielleicht am Schluss? Machen wir vielleicht am Schluss. Ich kann ja erst mal ganz kurz für die Leute da draußen, die diesen Film nicht mehr so präsent haben. Ich will nicht sagen, wer ihn noch nicht gesehen hat. Wer hat diesen Film nicht gesehen? Go see it. Aber ich kann ja mal zusammenfassen. Ich kann mir vorstellen, dass viele, die den Podcast anmachen, einfach denken, den kenne ich doch, aber ihnen erst 20 Jahre her ist das, dass sie ihn gesehen haben. Also folgendes. Mein Text zum Film. Im Jahre 1979 versammelten sich fünf Menschen in einer Talkshow, um öffentlich darüber zu debattieren, ob ein Film von Monty Python blasphemisch sei oder nicht. Mit der unterschwelligen Fragestellung, ob er verboten gehöre oder nicht. Eine Diskussionsrunde, die als historisches Zeitzeugnis absolut sehenswert ist. Denn heute kann man sich absolut nicht mehr vorstellen, dass über derartige Verbote ernsthaft nachgedacht wird. Es kommt einem reichlich lächerlich vor. Der diskutierte Film erzählt die Geschichte des armen Tropf Brian, der das Pech hatte, im Jahre unseres Herrn Jesu, aber im Kulstall nebenan geboren zu werden. Die drei Heiligen Könige halten auch erstmal ihn für den Heiland, bis sie ihren Fehler bemerken. Fast forward einige Jahre und der jungen Erwachsenen Brian ereilt das gleiche Verwechslungsschicksal erneut. Unter all den Predigern wird er von der Meute zu Messias erklärt, trotz aller Bemühungen, dies zu verhindern. Drumherum spinnt sich eine Geschichte um das politische Engagement des jungen Brian, der viel Platz für satirische Seitenhiebe gegen linke Splittergruppen und alltäglich gewordene Grausamkeiten bietet. So endet dieser Satz. Richtig. Der Film ist nun über 40 Jahre alt. Entschuldigung, wir haben nicht einen guten Beatle-Take, jetzt du musst noch einmal Beatle zacken. Ist vollkommen egal, wir lassen das schon drin. Der Film ist nun über 40 Jahre alt. Für eine klamaukeke Satire ist das Potential groß, dass der Film öfter mal in Fettnäpfchen der Woken Welt der 2020 ertritt. Plor, wie gut würdest du sagen, ist der Film gealtert? Sehr gut. Der Film ist gut gealtert. Und ja, es gibt diesen einen Moment, auf den wir zusprechen kommen, der schwierig ist, aber wie der Film es macht, und das ist glaube ich einfach nur Zufall und Glück, kann man es auch heute noch gucken, ohne sich beschämt wegdrehen zu müssen. Aber du hast nur eine Szene im Kopf? Ich habe eine Szene im Kopf, oder ein großes Thema mehr oder weniger. Und sonst eigentlich, würde ich sagen, ist alles gut gealtert und alles soweit blasphemisch, also auch gegenüber politischen Bewegungen, dass man das total mitnehmen kann. Aber ich bin sehr gespannt darauf, dass du offensichtlich mehr zu bieten hast. Das heißt, du hast das Black Facing übersehen? Shit, ja, hab ich. Wo kommt das Black Facing? Die drei eiligen Könige. Es gibt einen Schwarzen darunter und dieser Schwarze ist nicht schwarz. Das ist alles so dunkel und so schummrig in der Szene. Ja, das ist richtig, aber es ist sehr zu sehen. Okay, bevor wir reingehen ins Thema. Ich habe zu Johannes heute gesagt, ich habe so viele Produktionsnotizen, die im Film versteckt sind. Und ich glaube, ich muss zu jeder Szene was sagen. Deswegen müssen wir Szene für Szene vorgehen. Und dann hat Johannes gesagt, ich will keinen 4-Stunden-Podcast. Ich glaube, wir kriegen das unter 4 Stunden hin. Wir kriegen das total gut gewuppt, keine Sorgen. Aber wollen wir ganz kurz darauf eingehen, wo sich die Monty-Python zu dem Zeitpunkt befinden, weil das ist ja durchaus auch spannend, was hier los ist. Ganz kurz, für alle da draußen, ihr habt bei dieser Folge des Podcasts die Erlaubnis, auf Mal 2 zu klicken. Dass wir doppelt so schnell reden. Dann habt ihr nicht ganz so lange Podcasts zu hören. Wir können auch einfach versuchen, Mal 2 zu sprechen. Also wir kommen zu der Geschichte der Monty Pythons. Von 1969 bis 1974 dreht die Gruppe für die BBC 45 Folgen, 3 Staffeln, der Serie Flying Circus. Die kommen vom Fernsehen. Die kommen vom Fernsehen. Wahnsinn, wer das noch nicht weiß, keine Ahnung. Und ihr erster Film war ja auch tatsächlich eine Best-of- Varieté aus ihrem Fernsehprogramm. Ja, genau. Also man kann fast gar nicht sagen, dass das ein Film war, sondern es ist einfach wirklich zusammengestückelt aus Zeug. Now for something completely different ist der Originaltitel und der sagt eigentlich schon alles, die wunderbare Welt der Schwerkraft. Sagt ständig irgendjemand. Und irgendjemand kommt ständig ins Bild und sagt, das ist mir zu bekloppt, das ist mir zu blöde, wir machen eine neue Szene auf. Spannend ist jetzt, du wolltest fast forward, wir befinden uns im Jahr 1979 und das ist eine Zeit, wo die ganze Monty-Python-Ding so ein bisschen so was Dysfunktionales hat. Also es ist so ein bisschen die Late Beatles Zeit der Gruppe. Die haben Schwierigkeiten miteinander. Die verstehen sich nicht mehr alle so und es gibt so welche, die zusammenklucken und sich gut verstehen und es gibt welche, die sich nicht so richtig riechen können und einige Differenzen haben. Es ist fast ein bisschen schade, dass Monty-Python nicht wie Tic-Tac-Toe dann so eine große Pressekonferenz mit, du bist scheiße, du bist scheiße und so. Das wäre eigentlich ganz geil gewesen, aber leider sind die alle sehr humorvoll mit diesem Zeug umgegangen. Die haben sich in den Talkshows gegenseitig dann irgendwie noch auf die Schulter geklopft und haben gesagt, wir haben uns ganz schön angeschrien. Um zwei große Konflikte eben dann vielleicht aufzumachen. 1975 bei dem ersten großen, wirklichen Monty-Python-Film an der Holly Crale, die Ritter der Kokosnuss zu Deutsch, haben Terry Jones und Terry Gilliam gemeinsam richtig geführt. Was keine gute Idee war. Das hat offensichtlich überhaupt nicht gut geklappt. Die haben sich wohl ziemlich in die Haare gekriegt. Aber guter Film. Fantastischer Film. Und die haben sich gestritten, die haben sich geprügelt, die haben sich angeschrien und sich gegenseitig Tiernamen gegeben mit dem Ergebnis, das sie beschlossen haben. Bei Leben des Brian führte nur noch eine Regie und zwar Terry Jones. Ja, wo Terry Gilliam natürlich auch nicht unbedingt glücklich war. Und man muss sagen, dass auch diese Produktion nicht ohne Streit abgelaufen ist, weil Terry Gilliam, wie man in seinen anderen Filmen sieht, sehr, sehr viel Aufwand für die Sets betrieben hat. Und das ihm auch echt, echt wichtig war. Und Terry Jones eben eher nicht so. Beziehungsweise er eher gesagt hat, das ist kein Requisitenfilm, es geht in dem Film um die Leute. Und Gott sei Dank hat sich Terry Gilliam dadurch gesetzt, weil das ist was, was Terry Gilliam unfassbar gut drauf hat, mit wenig Budget, wirklich große Sets zu machen, die verdammt realistisch aussehen. Wenn wir uns an Monty-Python an der Holly Crale erinnern, das ist ein dreckiges Mittelalter, das ist tausendmal besser als viele ernstgenommene Historienfilme der damaligen Zeit. Und auch hier jetzt wieder, wenn wir das vergleichen mit den Filmen, die dieser Film parodiert, mit den großen Bombasteten aus Hollywood, die irgendwie die Zeit um Jesus betrachten, der trifft in ganz vielen Momenten visuell deutlich besser die Zeit als die damals. Also historisch akkurater als, keine Ahnung, Ben Hoer. Ja, wenn wir zum Beispiel jetzt gehen wir schon vorwärts in in diesen Palast gehen, von wo dann Schwanztus Longus später eine Rolle spielen wird. Dickus. Das ist ja ein Palast, der eigentlich dort vor Ort, ein jüdischer Palast, und der ist dann halt voll geproft mit römischen Devotionalien, Zeugs. Ich hab das Gefühl, dass andere Filme dann irgendwie so ein römisches Imperium da aufmachen, was eigentlich relativ unrealistisch ist, weil die nehmen ja das, was da vor Ort passiert und bauen sich das für sich um. Und deswegen sieht das Ganze auch ein bisschen Clash of Cultures mäßig aus und bringt vielleicht den einen oder anderen Zuschauer durcheinander, aber eigentlich sehr akkurat. Ja, auf jeden Fall, genau, Terry Gilliam hat dann so ein bisschen die Sachen bei den Sets übernommen und es ist klar, dass er sich da auch austuppt, weil im Gegensatz zu Flying Circus hatte Terry Gilliam relativ wenig zu tun, weil er war der Animationskünstler der Gruppe und bei diesen Revue-Filmen wie Wunderbare Welt der Schwerkraft und Sinn des Lebens oder auch hinter der Kokosnuss gab's halt immer diese Zwischenbilder, die Gilliam dann animieren konnte und die gibt's bei Das Leben des Brian nicht, weil es eine viel kohärentere Geschichte gibt. Aber es ist ein ganz tolles Intro. Ja, kommen wir gleich dazu. Oh, hatten genau einen Farbplan, okay, okay. Genau, er hatte dann einfach wenig zu tun, dann hat er sich halt einen Sets ausgetuppt. Konfliktiert Nummer zwei, Graham Chapman, der eigentlich wollte John Cleese die Hauptrolle spielen, weil Graham Chapman, kein Geheimnis, hatte damals große Alkoholprobleme. Sehr, sehr große Alkoholprobleme und sie hatten echt große Sorgen, dass das einfach alles sprengen wird. Und das hat das in der Vergangenheit auch schon. Ja. Und und Graham Chapman hat's irgendwie geschafft, ich weiß, es ist ein Wunder, weil als Alkoholiker in der Phase eines Alkoholismus hast du echt Schwierigkeiten, das einfach mal zu lassen. Und er hat das echt geschafft für diese Rolle, danach hat er wieder angefangen, aber für diesen Zeitraum dieser Rolle einfach mal vom Alkohol zu lassen. Und soweit hat er dann irgendwie dort den Doktor gespielt am Set, weil er auch noch eine Alkoholprobleme in der Richtung hat und hat wirklich es geschafft, mehrere Funktionen auszufüllen, die er mit dem Alkoholismus vorher schon nicht mehr eine Funktion ausfüllen konnte. Ja, krass, ne? Ja, total krass. Hat sich einfach zusammengerissen. Es war ja halt auch eine Phase. Flying Circus gab es seit fünf Jahren nicht mehr. Seit vier Jahren, als sie angefangen haben zu drehen. Und die wollten auch eigentlich gar nichts mehr so wirklich zusammen machen. Und die waren so ein bisschen überrascht von dem großen Erfolg, den die Ritter der Kokosnuss hatte, der ja auch nach der Kokos entstanden ist. Und dann wurden sie halt auch so gefragt, ey, wollt ihr nicht nochmal einen Film drehen? Macht doch nochmal was Großes. Und dann haben sie halt gesagt, okay, ich mein, wir haben gerade Stress und so, aber wir können uns zusammen rauf und wir kriegen das hin. Wir haben doch auch irgendwie unsere Autorenteams, die zusammenarbeiten, die gut miteinander können. Lasst uns doch einfach mal Ideen sammeln. Jetzt sind sie nach Barbados. Bitte? Nach Barbados sind sie. Die haben sich ins Flugzeug gesetzt und haben gesagt, okay, wir gehen jetzt mal alles, wir lassen alle unsere Freundinnen und unsere Umgebung hinter uns, wir setzen uns jetzt alle zusammen dort hin und schreiben. Und die Hälfte der Gruppe hat gesagt, pff, wir werden doch nicht schreiben, wir werden einfach nur im Wasser liegen und wir werden Wasser schieffahren und so. Auf keinen Fall werden wir schreiben. Aber am Ende ist was rausgekommen. Und sie haben sich wirklich zusammengerauft, jeder hat Ideen aufgeschrieben, diese etablierten Autorenteams haben sich gegenseitig die Ideen zugeworfen und haben dann so hatten dann so ein paar Eckpfeiler, dass sie irgendwie gesagt haben, okay, wir lassen uns was mit irgendwie in der Urzeit des Christentums machen, aber lasst uns nicht einfach Jesus parodieren, das ist lame. Guck mal, wir haben doch hier, war es nicht so, dass damals jeder Zweite für ein Heiland gehalten wurde, das können wir noch irgendwie verwurschteln, lasst uns das noch einbauen. Und dann ist halt so, wie das bei Monty Python eigentlich immer war, die Sachen von Monty Python sind immer volleklektisch, weil jeder so seine Idee reinwirft. Und dann hatten sie so einen bunten Flickenteppich und den haben sie halt zusammengewebt zu einem Film. Das Schöne ist, dass die ja vorher ständig gefragt wurden, na, na, gibt's einen neuen Film, gibt's einen neuen Film, auch bei Pressekonferenzen. Und dann haben wir in der Gruppe mal, ja, wir haben einen neuen Film, der heißt Jesus Christ Lust for Glory. Und das noch bevor die irgendwie wussten, okay, sie werden tatsächlich was in diese Richtung machen, dann hieß es immer, okay, sie machen diesen Film. Lust for Glory. Der Titel an sich ist schon einigermaßen blasphemisch, muss man sagen. Gut, dass sie sich gedacht haben, okay, es ist sehr verlockend, aber wir nehmen diesen Titel nicht und machen was anderes. Ja, die Plasphemie-Diskussion wird auf jeden Fall nochmal spannend sein in der Rezeption, was wie blasphemig war der Film gemeint, wie blasphemig ist er angekommen, wie war die Diskussion im Ausland, wie war sie in Deutschland, wo er immer noch nur unter Auflagen an Karfreitag gezeigt werden darf. Man muss das Fenster zu machen. Und das auch erst ganz frisch, also der Film durfte ganz lange gar nicht gezeigt werden und mittlerweile 2018, lass mich nichts Falsches sagen, 2019 irgendwann gab's so, nochmal ist die Diskussion aufgeploppt, wie immer an Karfreitag und ein Stuttgarter Gericht hat dann gesagt, okay, der Film darf gezeigt werden, aber, genau, Türen zu, Fenster zu. Die Nachbarn dürfen nicht behelligt werden damit. Und es geht auch nicht um Spaß. Der Film soll keinen Spaß machen. Genau. Um was zu lernen. Es ist aber sehr süß. Ich find's ein bisschen süß, weil sie einfach, eigentlich hält sich ja keiner dran, oder? Also ich mein, es ist ein Relikt, wo man denkt, ja, pff, lustig, aber wer will mich denn jetzt wirklich irgendwie anschwärzen wegen sowas? Mega Schwachsinn. Also, ne, denkt dran, es ist ja bald Ostern, Karfreitag, guckt euch bitte auf jeden Fall diesen Film an und macht die Fenster auf. Und die Türen. Ich hätte ja jetzt gesagt, guckt ihn nicht, oder wenn ihr ihn guckt, lasst die Fenster und Türen zu, weil, einfach um den zu zeigen, die sagen, wir brauchen Gesetze, um die Blasphemie zu verhindern, zeigen, hey, Respekt braucht keine Gesetze. Ich bin einfach so respektvoll euch gegenüber. Different take. Respekt. Ich weiß nicht. Was ist mehr online with Monty Python? Wie viel Punk wollen wir sein? Was ist mehr Punk? Respekt vor dem Christentum oder das Christentum verarschen? Entscheidet ihr. Also ich mein, Respekt immer, auf jeden Fall, für viele Dinge, aber ich weiß nicht, es haben sich so viele Leute aufgeregt über diesen Film und zwar auf einer Egotrip-Seite, dass ich irgendwie nicht so viel Mitleid haben kann damit, muss ich sagen. Stimmt. Wir könnten in diese Diskussionsrunde, hast du die gesehen? Nee. Diese beiden Kirchenvertreter, bzw. der eine Bischof und der andere war irgendwie so ein TV-Typ, der im Fernsehen was mit Christentum zu tun hatte, keine Ahnung. Und das Ding war, dieses Gespräch hat sich so seltsam entwickelt. John Cleese und Michael Palin waren da und haben sich richtig gut vorbereitet. Die haben wirklich viele Argumente gehabt und haben sich wirklich gut überlegt, was sagen wir denen, damit sie verstehen, was wir mit diesem Film wollen. Und diese beiden kirchlichen Leute haben angefangen Witze zu reißen, haben sehr volksnah versucht zu wirken, indem sie irgendwelche Blödsinn erzählen und sehr populistisch an die Sache rangegangen sind. Und einfach vor allem ihre Leute versucht haben zu erreichen und zu mobilisieren mit ihren Parolen. Und es war einfach kein vernünftiges Gespräch möglich, aber nicht wegen Monty Walton, die irgendwie auf... sondern eben einfach von den eigentlich ernsthaften Kirchenvertretern. Und das war, das war echt traurig zu sehen. Ja, schräg. Aber ich meine, klar, Monty Python, ich meine, das sind alles Akademiker, das sind Intellektuelle, die haben sich beim Studium kennengelernt. Die haben sich Gedanken gemacht. Die kennen ihren Stoff, die wissen, wie man recherchiert zu etwas, und die wissen, wie man argumentiert. Die haben auch alle kirchliche Bildung genossen. Die wissen, wovon sie reden, wenn sie diesen Film machen. So albern und anaschig sie in ihren Sendungen sind. Man darf nicht vergessen, und so infantil sie auch oft sind, man darf nicht vergessen, dass verdammt intelligente Leute sind, die auch wirklich gut darin sind, intelligente Subtexte in ihre Werke einfließen zu lassen. Absolut. Beziehungsweise, ich hab das Gefühl, dass die gar nicht anders können. Also es ist ja gar nicht so, dass die so große Gedanken daran verschwenden, wie kann ich jetzt einen intellektuellen Unterbau einbringen, sondern das passiert denen halt einfach, weil sie einfach so drauf sind, wie sie drauf sind. Und das finde ich toll, weil das nämlich bedeutet, dass der Film nicht bemüht intellektuell wirkt. Außer vielleicht im Nachhinein, wenn man so ein paar Latein-Lehrer vor sich sieht, die den Witz besonders toll finden. Mit der Korrektur an der Wand. Wollen wir reingehen in die Story? Wollen wir den Film sezieren? Oh nein. Okay, Floor, dann fangen wir an. Du bringst immer die nächste Szene auf, und dann gucken wir, was wir darüber sagen. Na, unser schöner Prolog, die drei Heiligen aus dem Morgenland. Und der Prolog, zu dem ich tatsächlich nichts aufgeschrieben habe, weil es einfach sehr banale Verwechslungscomedy ist. Die drei Heiligen kommen und glauben, sie wären im richtigen Stall, sie sind im falschen Stall. Aber es ist schön, dass sie anfangen mit sehr würdevoller Musik, die Düne im Hintergrund mit den drei kamelreitenden Heiligen-Königen. Es ist wirklich auch dramatisch. Absolut. Also es sind einfach diese ersten zehn Sekunden, wo du denkst, du bist im Ernst- und Bibelfilm gelandet. Absolut. Weswegen auch der erste Satz von ihr total reinhaut. Ihr seid besoffen. Raus hier. Terry Jones. Als Mutter von Brian, unsere erste wichtige Hauptfigur, die wir sehen. Und hier ist ein Mandy. Warum heißt sie Mandy? Was ist das denn? Keine Ahnung. Die Namen sind sowieso absolut absurd. Keiner von den Leuten hat einen vernünftigen römischen, lateinischen oder hebräischen Namen. Nix, nix. Es ist ja auch im Grunde alles irgendwie ein Take auf die modernen, also deren 70er, Jahre, 80er. Very pretty. Das ist halt irgendwie einfach nur in diese Zeit verpflannt. Und du sagst dann problematisch, ne? Wir haben Black Facing. Ja, wir haben Black Facing. Natürlich braucht es das nicht. Das Ding ist natürlich, verstehe ich, dass die das selbst spielen wollen. Die haben 40 Rollen in diesem ganzen Ding. Warum sollten sie diese Rolle nicht auch noch haben? Aber I tell you why, weil Black Facing keine gute Idee eigentlich. Aber es wurde darüber nicht nachgedacht damals so richtig? Ich war in den 90ern auch bei den Sternsingern Black Facing. Wir sind von Haus zu Haus ausgezogen, die drei Heiligen aus dem Morgenland, aber es war immer nur ein Schwarzer dabei. Und was warst du denn? Ich hatte nie die Farbe im Gesicht. Aber ich hätte es sein können. Ich hätte nicht gesagt, wenn man mich gefragt hätte. Ich glaube, ich wollte es nicht, weil ich das durchfand, die dann immer abwaschen zu müssen. Aber ja, wir hatten immer einen Schwarzgeschminken dabei. Das ist so die 90er. Unsere Zeiten, in der wir groß geworden sind. Na gut. Aber darüber kommen wir hinweg. Das ist jetzt nicht so, dass der eine große Rolle spielen würde. Es ist nicht so, was das Wichtige daran ist. Es ist nicht so, dass er anfangen würde, Stereotype noch zu entforcen. Er ist einfach einer von den Dreien, die kommen da rein, sagen Hi, der Heiland und stellen dann fest, oh, nein, doch nicht. Wie gesagt, mir ist gar nicht mal aufgefallen. Die Zähne ist so dunkel und so schummrig alles und wahrscheinlich auch einfach, wenn man dann erstmal erschlagen wird von diesem gigantischen Intro, von diesem krassen Vorspann. Und um nochmal eine persönliche Anekdote reinzubringen, ich war damals, als ich das gesehen habe, als Kind, ohne zu wissen, worum es geht, ich war ergriffen. Ich war aufgeregt. Ich war voll bereit für diesen Film. In diesem pathetischen Intro, in dem über Brian gesungen wird. Große, große Gefühle über Brian. Und als Erwachsener zum ersten Mal jetzt den Text realisiert, der da gesungen wird. Not a girl like Brian. Ihm fällt nichts ein zu ihm. Weil dieser Brian null Persönlichkeit hat. In dem Lied geht es nur darum, dass er ein Baby ist und zum Kind wird, die Jugendlichen wird und Pickel kriegt. Und er hat Arme und Füße. Wow. Dieser Brian hat keine Persönlichkeit. Darum geht es eigentlich in dem Song. Aber das vorgetragen mit unfassbaren Pathos, komponiert von Andrew Chakim und David Holman. Michael Palin hat die Lyrics geliefert. Gesungen von einer 16-Jährige. Sonja Jones, die das Lied gesungen hat, war damals 6, 16. Wow. Okay. Aber halt der Komponist, der für den Score verantwortlich war, John Dupree, hat ordentlich auf die Kacke gehaut. Wir haben Streicher und wir haben Bläser und wir haben Wipes von so ein bisschen James Bond-Theme. Alles ist groß und pathetisch. Total. Gewaltig. Was für ein geiler Song. Ja und ich finde auch nicht nur den Song geil, sondern auch wirklich die Animation von Terry Gilliam. Terry Gilliam dürfte sich austoben. Es ist wirklich toll. Und ich gehe ja fest aus, dass irgendwie alle gesagt haben, okay, jetzt hat Terry echt wenig gemacht hier in dem Film. Komm, wir geben ihm den Vorspann. Mach mal zweieinhalb Minuten alles, was dir einfällt an Animation. Obwohl Terry Gilliam sehr viele Kleinstrollen hat, muss man sagen. Sehr viele kleinst hässliche Rollen auch. Der macht die ganzen buckligen Leute. Die buckligen und die, die runtergekommen sind. Aber was für einen geilen Vorspann er da gemacht hat. Mit diesem Sound, mit diesen Bildern. Ein eigener, kleiner Trickfilm nochmal. Wahnsinn. Es ist schön. Und dann gehen wir halt rüber in die große Wüste, die wieder schon so ein bisschen anmutet. Dieses Monumentalfilm-Ding. Ja, total. Und auch erst mal so weiter geht. Wir haben dann tatsächlich Jesus da stehen. Wir haben Jesus. Und es ist ja auch eine der Szenen, die wohl kritisch drauf geguckt wurde, weil hier die Bergpredigt gezeigt wird. Mit den ganzen Seligsprechungen, die nicht verstanden werden. Lustigerweise macht sie keinen Witz über Jesus. Es macht keinen Witz über Jesus. Das finde ich ganz toll. Das, was auch in der Diskussion später John Cleese sagen würde, mit dem Priester und mit diesem anderen TV-Typen, dass es wirklich darum geht, nicht Jesus ist das Problem hier an der Stelle. Sondern das Problem ist halt, wenn du von der Jesusfigur wegschwenkst über die Masse und dann nach hinten in die letzten Reihen und da so dann die Leute, die dann so weit hinten stehen, dass sie nicht so wirklich alles verstehen, sowohl akustisch als auch intellektuell. Und dann halt versuchen, irgendwie rauszufinden. Was sagt der da? The Cheesemakers. Selig sind The Cheesemakers. Er redet ja nicht nur über die Cheesemakers. Es steht ja als Metapher für die ganze Handwerk. Ist es nicht großartig, wie dann dieser Streit zwischen diesen Leuten ausbricht und die da diskutieren und dieser eine Typ, der ja keiner von den Jungs ist, den wir öfter sehen, diesen Samariter, den Lockenkopf, der das auch ganz toll macht, der irgendwie da super gut reinpasst. Es ist wirklich sehr, sehr schön. Ich finde überhaupt, dass Monty Python einen ganz bestimmten Stil hat und ganz bestimmte Art von Idee, nämlich immer die Figuren neben dem Ereignis zu zeigen. Derjenige, der fünf Minuten nach der Kreuzigung kommt, derjenige, der knapp verpasst, was eigentlich passiert und derjenige eben auch in der Szeneszene, der so nur ganz knapp dran vorbei ist, zu verstehen, was eigentlich gemeint ist. Das ist wirklich schön. Ich finde die Idee wirklich toll. Das ist auch etwas, was mich damals, als ich angefangen habe Comedy zu machen, mehr Visual Comedy als Intellectual, aber ich fand den Ansatz geil, zu sagen, es sind genau die Leute, die knapp daneben landen. Das ist super. Ja, auf jeden Fall. Es haut halt auch genau rein in diese grundsätzliche Problematik der Religion, und dem begegnen wir später nochmal, dass sich die Leute halt daran entzweien, dass sie einfach Sachen nicht richtig verstehen, aber fest davon ausgehen, dass sie es richtig verstanden haben, dass sie die Weisheit auf ihrer Seite haben und die Einzigen sind, die den wahren Glauben jetzt verkünden. Oder halt die, die das einfach ablehnen und sagen, es wird sowieso jeder heilig gesprochen, seelig gesprochen, der gerade in den Kram passt. Wie sagen sie, immer was dem Mächtigen passt. Ja, ja, genau. Und das Schöne ist, hier wird der Ton des Films festgelegt, du hast nicht wie beim Monumentalfilm die geschwollenredenden Leute, also Jesus macht das, Jesus hat seine Bergpredigt. Und es ist Originaltext Bergpredigt. Genau, es ist Originaltext und der ist erhaben. Und dann hast du die Gossensprache der Zuschauer und es ist so ein geiler Kontrast. Big Nose. Das ist auch wunderbar, dass wir in diesem Kontext der Hebräer, die gegen die Römer sind, dass die dicke Nase, dass das das ist, womit Leute beleidigt werden. Das haben wir in Antiromanismus. Weißt du, so der Antisemitismus, der überall Hackennasen sieht und jetzt Antiromanismus, der überall Dicknasen sieht. Tolle Idee. Ja, und dann wollen die einfach lieber zum Entertainment rüber wechseln, nicht den Intellektuellen davor dazuhören, sondern lieber zur Steinigung. Und ich finde es so eine geile Idee, Frauen zur Steinigung zu schicken. Man baut die Peifens, die Frauen spielen, die Männer spielen, indem sie sich diese Bärte ankleben. Und dann ist diese ganze Steinigung so absurd. Allein schon dieser Steinkauf am Anfang, die tollen Steine wie beim Freizeitpark in der Packung geben. Ja, liegt er gut in der Hand, können wir nehmen. Sehr schön. Und John Cleese, als Hochpriester, der versucht irgendwie Ordnung in diesen Haufen zu kriegen von Frauen, die gar nicht schnell genug seinigen können, weil er Jehova gesagt hat. Jehova, Jehova, Jehova. Oh, Plo, jetzt habe ich das Bedürfnis, einen Stein nach dir zu werfen. Verdammt. Wir haben keinen da. Niemand wirft hier einen Stein. Selbst wenn, ich wiederhole, selbst wenn jemand Jehova sagt. Also, jetzt kommt das erste Stückchen, wo man denkt, okay, der Film ist sehr quotable. Weil sie wirklich, also wen habe ich nicht schon mal sagen hören. Er war's, sie war's, er war's, er war's. Also, das ist doch der Satz schlechthin, den wir immer wieder als Jugendliche schonen und dann die ganzen Jahre gegenüber und irgendwann vergisst man sogar, wo der Zitat herkommt, weil man einfach nur noch dieses Zitat sagt. Ja, es ist auf jeden Fall fest ins kulturelle Gedächtnis eingebrannt. Wahnsinn. Und ich kann mich nur wiederholen, die Szene ist halt auch einfach super lustig. Ja, wirklich sehr lustig. Tolles Arrangement, also wie sie da stehen und die sich so nach und nach eskaliert die ganze Situation und dann am Schluss wird halt der Pro-Priester gesteinigt und es wird doch einmal so ein Riesenstein draufgepfeffert einfach, weil es Spaß bringt. Und es ist schön, weil das die Absurdität der kirchlichen Positionen dazu darstellt. Zum einen, weil es das Lächerliche macht, weil die im Grunde nur zum Entertainment da sind und es gar nicht erwarten können, einfach irgendjemanden zu steinigen, egal, wer da steht. Und zum anderen, weil es dieses Jehova, das ist ein Wort. Oh ja, weil religiöse Befindlichkeiten, es ist die Abbildung Gottes, es ist genau dasselbe, wie das es im Islam nicht erlaubt ist, Mohamed als Bild darzustellen. Religiöse Befindlichkeiten sind manchmal sehr extrem und sehr stark. Und dann ist so ein bisschen die Frage, wie nennt man Rücksicht und Respekt drauf. Wenn du sagst, zeigt am Karfreitag das Leben des Brian nach die Fenster auf, sage ich, ja, kann man machen, muss man aber nicht unbedingt, man muss auch vielleicht nicht unbedingt eine Mohamed-Charakter machen, um einen Haufen Muslime zu beleidigen, auch wenn man ein Problem mit den Islamisten und den Terroristen hat, was total nachvollziehbar ist. Vielleicht gibt es da trotzdem irgendwie so einen Punkt Respekt zu zeigen. Vielleicht ist es sogar mehr Punk Respekt zu zeigen. Zu sagen, nee, ich gehe nicht am Karfreitag tanzen, muss ich nicht. Ich kann 364 Tage im Jahr tanzen, ich kann auch Rücksicht nehmen. Ja, es ist aber nicht mehr Punk, das kann man nicht sagen. Aber, stimmt nicht. Aber, natürlich hast du recht, es ist natürlich viel more sexy Respekt, einander gegenüber zu haben und sich irgendwie Dinge zu lassen, die einem wichtig zu sein scheinen. Die Frage ist halt, Religion hat so ein weites Feld und Religion hat so viel Scheiße gebaut und Religion macht immer noch so viele Problemfelder. Warum sollte man nicht ein bisschen reinpiksen immer wieder und hoffen, dass man Diskussionen los tritt, die dazu führen, dass vielleicht ein oder andere mal darüber nachdenkt, was dann im Namen der Religion noch gemacht wurde und ob das, was man jetzt gerade verteidigt, noch so verteidigenswert ist. Ich glaube, es ist ganz wichtig, wie man reinpikst. Und ich würde sagen, Monty Python ist ein gutes Beispiel, wie man es richtig macht. Wie das reinpiksen funktioniert. Aber das sahen die anders damals. Das ist halt das Ding. Du wirst auf jeden Fall Ärger mit extremen Religiösen kriegen, wenn du reinpikst, selbst wenn du es vorsichtig machst. Das Leben des Brian wurde durchaus auch von kirchlichen Vertretern positiv aufgenommen und positiv rezipiert. Und auch dann, gerade als die Diskussion ein bisschen abgeäppt ist und als nicht mehr mit harten Bandagen gekämpft wurde, wurde der auch nochmal neu entdeckt von christlichen Rezipienten und nochmal neu in die Diskussion eingebracht. Und ist mittlerweile auch irgendwie so ein Stable im Theologiestudium. Damit befasst man sich einfach, weil da wird die Kirche ordentlich kritisiert und die Religion, aber wir können verdammt viel lernen aus diesem Film. Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob sie über die Religion viel herziehen, sondern tatsächlich, es geht vor allem um die Kirche, oder? Es geht vor allem um die Leute, die strukturell daran beteiligt sind, diese Religion dann zu verteidigen, an den Mann zu bringen, weiter voran zu treiben und zu verteidigen. Ich glaube, das Wesentliche ist, wie bei jeder guten Satire, über wen machst du dich lustig? Machst du dich über die Mächtigen lustig? Oder machst du dich über die Schwachen lustig? Und wenn du Witze machst, die sehr gezielt religiöse Gefühle von sehr vielen Menschen verletzen, dann machst du dich auch sehr viel über die Schwachen lustig. Die halt einfach für die Religion was sehr wichtiges ist, für die Religion ein wichtiger Pfeiler im Leben ist, eine Stütze und so weiter. Wenn du dich aber über die lustig machst, die die Religion ausnutzen, um Menschen einzufangen, um Menschen auszurauben, um Menschen in irgendeiner Form auch immer zu unterdrücken, dann machst du dich über die Starken und Mächtigen lustig und dann hast du das richtige Ziel. Ja, ja, das stimmt schon. Immer nach oben treten, nicht nach unten. Bitte ein Talent für einen Ex-Lepra-Krank. Das war ja auch so eine Szene, die große Kritik eingesteckt hat. Ich finde es natürlich eine großartige Idee. Ganz toll. Dieser Lepra-Kranke lebt davon, dass er Lepra hat, weil er dann betteln kann. Und jetzt hat er kein Lepra mehr und er kann nicht mehr betteln. Das ist natürlich scheiße. Und dieser Bodygood-Dua. Dieser blöde Wohltäter hat ihn weggenommen. Ich finde es super. Eine wirklich schwere Szene war schwer zu drehen, weil sie mit der Kamera, sie haben quasi einen One-Take gemacht. Sie sind mit der Kamera die ganze Zeit den beiden durch diese engen Stadtmauern gefolgt, während er mit ihm halt redet und die ganze Zeit Vollquatsch, eine Menge Text, eine Menge Timing und gleichzeitig darf der Kameramann nicht über seine eigenen Füße stolpern. Und es ist unfassbar viel los. Da sind überall Leute und die quetschen sich da irgendwie durch. Und John Stania war der Kameramann. Es war super heiß. Und die kämpfen sich dann da irgendwie durch diese Menge und haben wirklich einen langen Text, wie sie auch sagen. Und es ist so beziehbar. Es folgt ikonische Zähne auf ikonische Zähne. Soviel können wir schon mal sagen. Deswegen habe ich auch so Schwierigkeiten mir vorzustellen, dass wir unter fünf Stunden bleiben. Ach komm, wir sind jetzt schon beim Ex-Lepra-Kranken. Okay. Und dann kommen wir zuhause an und Ryan erfährt, dass ein Römer ist, weil da dieser Centurio ist. Das ist eine Szene, die wehtut, muss man sagen. Sie tut weh, weil diese Mutter sich am Ende auch noch vor diesen Centurio kniet, um ihren Job zu machen. Das ist mir zum ersten Mal aufgefallen. Das habe ich zum ersten Mal registriert. Ich glaube, ich habe das auch zum ersten Mal registriert, ja. Und ich war so, wow, macht sie gerade einen Ploater? Ja. Es ist wirklich auch nur ganz kurz so, wie kann ich Ihnen helfen, und dann kniet sie sich und schnitt. Krass, ne? Aua, aua, aua, aua. Also es ist schon wirklich hart. Also ich meine, natürlich, die Satire trifft auch den Punkt, ne? Absolut. Ja, total. Aber es ist schon so online. Autsch. Davor fandest du das problematische Dialog, wenn sie sagt, du bist ein Römer, und er sagt, dann wurdest du vergewaltigt, und sie sagt so, first, yes. Das ist ein Problem tatsächlich. Das ist eine der Szenen, wo ich gedacht habe, oh, oh, oh, darüber müssen wir reden. Da habe ich auch ein großes WTF hingeschrieben. Weil es ist so dieses typische, ja, wir haben hier dieses typische Rape Culture Narrative, dass sie offensichtlich vergewaltigt wurde, und dann schwärmend davon erzählt, wie schön es mit ihm war, als er ihr alles möglich versprochen hat, und dann einfach abgehauen ist. Ja, ist wirklich ein Problem. Ich meine, es sind andere Zeiten, muss man immer wieder sagen, aber es gibt auch, weiß ich nicht, Jokes. Vielleicht ist der tatsächlich einer, wo man sagt, hätte man im Moment länger drüber nachdenken können, und ihn auch rausstreichen. Auch in der Zeit schon. Wahrscheinlich schon. Ja, es ist genau Ende 70er Jahre. Es ist teilweise echt düster, und wenn wir uns damit befassen, wie mit Vergewaltigung umgegangen wurde in Firmen und anderen Medien zu der damaligen Zeit, ist es teilweise echt düster und abgefuckt, und es gibt noch viel Schlimmeres als das. Das ist schon schlimm genug einfach. Ganz interessant, dass Brian ein Römer ist. Es gibt eigentlich so ein Pamphlet mehr oder weniger, das behauptet, dass Jesus, der Sohn eines Römers war, darauf könnte das anspielen. Es gibt die sogenannte Panthera-Legende. Und zwar wahrscheinlich irgendwo im Judentum entstanden, um das Christentum zu diffamieren. Und Kern dieser Legende ist, dass eigentlich Maria nicht unbefleckt schwanger wurde, was ja auch nahe liegt, sondern mit einem Römer ein Kind hatte. Eine Affäre mit einem Römer hatte, und dass der Jesus eigentlich nur so ein Kuckuckskind für Joseph ist, und zwar nicht von Gott, sondern von einem stinknormalen Römer. Blasphemie, wie kannst du das sagen? Und es gibt rabinische Literatur, in der das einfach drin steht, und das wurde überliefert und hat sich gehalten. Es ist bis heute Gegenstand von Forschung, weil es einfach auch tatsächlich interessant ist, wie mit so Legenden damals schon gearbeitet wurde, um Stimmung zu erzeugen und um politische Gegner zu diffamieren. Ja. Oh mein Gott, was ist das für eine Musik? Was war das? Wo sind wir? Ich glaube, wir wurden rausgerissen. Aber wo hin? Oh mein Gott, Johannes. Ich befürchte, wir befinden uns in einer Self-Promo. Oh nein! Ganz schnell, damit wir zurück zum Besprech können. Was müssen wir machen? Was müssen wir sagen? Wir müssen den Leuten unbedingt sagen, dass sie uns abonnieren sollen, wo auch immer sie sind. Spotify oder Apple oder sowas. Beam, whatever. Was sie auch benutzt. Also abonnieren und anderen sagen, dass sie uns abonnieren sollen. Auf jeden Fall. Wenn euch die Folge gefällt, gebt uns gerne Sterne, Herzchen, Daumen hoch, was auch immer euer Podcatcher anbietet. Genau, und wenn sie euch nicht gefällt, dann schickt diese Episode weiter an eure Feinde oder eure Nachbarn oder sowas. Und wenn ihr uns Feedback geben wollt, wir freuen uns total über jeden Kommentar an johannes-et-muss-man-sehen.de oder florian-et-muss-man-sehen.de. Genau, schickt uns Filmvorschläge und so weiter. Oh, wir sind schnell durchgekommen. Ja, jetzt schnell rauschen. Schnell wieder zurück ins Gespräch. Also die Children's Matinee Otternasen Die Einblendung für diese sehr grausame Sache, die sie da gerade auf der Bühne veranstalten. Das Kolosseum ist toll, oder? Wie sie dann so die leichten Teile wegtragen. Da kommt wieder die Gnadenlosigkeit von Monty Python rein und die gnadenlose Weiterdenkung dessen, was einfach damals passiert ist und die Grausamkeiten, die damals einfach so, by the way, also so einfach nebenher passiert sind. Unterhaltung für die Massen, bzw. nicht für die Massen in dem Fall. Ja, genau. Ein Grund, warum sie es zur Nachmittagsveranstaltung gemacht haben, weil Monty Python hat immer mit dem Budget gekämpft und sie hatten halt einfach nicht so viele Statisten zu der Zeit. Und dann haben sie gesagt, naja, gut, dann ist es halt so, ich mein, kennt man aus dem Theater, ist halt so eine Nachmittagsveranstaltung. Es sind nicht viele Leute da. Aber es ist die beste Entscheidung. Also selbst wenn sie das Geld gehabt hätten, das wäre auch großartig. Also ich meine, es ist doch eine tolle Idee, so ein paar Hanseln hinzustellen und zu setzen. Und dann auch noch die größten Teile sind irgendwelche linken Gruppen, die versuchen eigentlich ihre Sitzungen dort zu veranstalten und darüber zu reden, wie sie die Römer loswerden. Splitters! Die Popular Front. Dieser einsame, alte Mann. Es ist so traurig. Ja, und dann Brian geht zu den Leuten hin und will sich anschließen. Ja, er will gegen die Römer kämpfen und er sucht sich um die Römer zu kämpfen. Ja, sehr dank, jetzt darf ich es nicht falsch sagen. Die People's Front of Judea, nicht die Judean Front. Ja, sehr gut. Ganz wichtig, das ist natürlich ein tolles Thema, weil wir befinden uns Ende der 70er Jahre und damals ist heute immer noch so. Immer noch. Es ist so aktuell wie nie. Der innerlinke Kampf hat einfach Tradition und wir wissen, wenn es irgendein neues Thema gibt, gibt es irgendwelche Gruppenspaltungen, einige Frontenbildungen, es gibt auch merkwürdige Versöhnungen da mit der anderen Seite. Nur um der linken Gegenseite was zu demonstrieren, es ist einfach schräg. Das ist was, was glaube ich die Linke grundsätzlich in sich trägt und die Rechte partiell auch, aber die Linke deutlich häufiger als die Rechte. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum die Linke es so schwer hat, dem politischen Mainstream zu landen. Weil sie einfach nicht geschlossen auftritt. Also wenn ich mir jetzt die Linke anschaue, mit Vasara Wagenknecht und vielen vielen Anhängern der Linken, die die überhaupt nicht glücklich mit ihr sind und dann die ganzen Streitereien drumrum. Es hilft nicht gerade. Ja. Man kann es niemandem verübeln, dass man es nicht geil findet, dass Sarah Wagenknecht zusammen mit Nazis dafür demonstriert, dass Russland auch jetzt bitte die Ukraine platt machen soll. Es ist so hart. Es ist so hart. Warum, warum, warum? Es gab mal zwischendurch zwei Jahre glaube ich, wo ich Sarah Wagenknecht ein bisschen verstanden habe und ein bisschen gedacht habe, ja okay, ich finde sie ganz okay. Ich finde sie ganz gut. Und dann kippte das alles und sie hat irgendwie Sachen gesagt, wo ich gedacht habe, what the fuck is going on? Wir sind ja kein politischer Podcast, deswegen diskutieren wir über sowas nicht. Aber so, ey Leute, was stimmt mit den Menschen nicht? Wie kann es sein, dass wenn Russland einen Angriffskrieg führt gegen die Ukraine und zwar mit brutalsten Mitteln, inklusive dokumentierter Kriegsverbrechen, Sarah fucking Wagenknecht auf der Bühne steht zusammen mit irgendwelchen Rechten und sagt scheiß NATO, wie kann das sein? Echt, wie, wie durch muss man sein? Und ich glaube, das ist ein ganz großes Problem vom linken Anti-Imperialismus, dass er sich da ganz oft total verrennt und dann einfach die Feindbilder so festgesetzt sind, dass sie nicht sehen, wer hier gerade der Aggressor ist und das ist so offensichtlich. Ja, ja, die sehen schon wer der Aggressor ist, aber der Anti-Imperialismus ist halt einfach, man kommt da nicht mehr los. Es ist ganz oft, ich glaube das Problem bei der Linken ist auch ganz viel, dass man sich ein Weltbild aufgebaut hat und bestimmte Situationen einfach ein kleines bisschen eine Abweichung davon erfordern, wie eben jetzt unser dieser Angriffskrieg und dass man aber als Mensch, ganz allgemein als Mensch so gebaut ist, dass man es ganz schwer hat einem Weltbild, was man sich aufgebaut hat und einer Meinung, die man sich aufgebaut hat, wo vielleicht bestimmte Sachen, die passieren, nicht inbegriffen waren, die man nicht bedenken konnte vielleicht, dass man es nicht schafft davon abzuweichen. Man kommt einfach nicht hinterher, das dann irgendwie dann zu sagen ja, vielleicht habe ich falsch gelegen. Ja, Amiguitätstoleranz glaube ich, das man muss einfach akzeptieren, dass nicht immer die USA, die absolut böse sind und man kann sagen, die USA haben total kacke gebaut Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Afghanistan-Krieg und dem Irak-Krieg und kann dann aber trotzdem sehen, die Russen machen gerade was viel Schlimmeres und die sind gerade die Imperialisten, die wollen die Ukraine erobern. Ich glaube, und es ist wirklich schwer, natürlich, es ist total schwer, weil man will irgendwie, man fühlt sich zu Peer-Groups hingezogen, man will dann auch irgendwie so sicher sein in seiner Peer-Group und dann hat man halt scheu klappen und dann entwickelt man so ein einseitiges Weltbild, wo einer immer der Feind ist und Politik ist kompliziert, Außenpolitik ist kompliziert, aber Sahra Wagenknecht und alles Schwarzer geht echt gar nicht. Schön, also ich finde es spannend, dass wir bei Monte Biden sind und dann anfangen, über so wichtige, aktuelle Themen zu reden, weil die das immer schaffen, sowas nach vorne zu bringen, so Themen aufzuwerfen. Mit alles Schwarze haben wir ja das nächste Stichwort, wir haben nämlich jetzt Feminismus und wir haben Transfeindlichkeit und her name is Loretta, say her name und ich sag das mit vollem Ernst. Ich möchte nicht, dass der Deadname von dieser Person genannt wird in dieser Diskussion. Loretta gespielt von ehm ehm ehm ehm ehm ehm ehm Unabhängig, ich habe irgendwo die Liste, wer was spielt. Eric Idle, ne? Absolut. Und mir ist es auch vollkommen egal, dass sich die ehm, dass sich der Film eigentlich lustig darüber macht, über Loretta's Transition und darüber, dass sie eine Frau ist, das dann halt vor allem in diesem Gespräch mit Ratch zeigt, der sich darüber aufregt, ja du kannst doch keine Babys kriegen und du hast doch keine Gebärmutter und so weiter, aber das Gute ist, dass diese Position tatsächlich komplett auf den Ratch ausgelagert wird, der ja sowieso so ein bisschen komische Typ ist von dieser Front und deswegen können wir den Film, diese Szene auch komplett so lesen, dass wir sagen, hey voll geil, go, go girl, dein Name ist Loretta und du bist eine Frau. Weil auch später auch die John Cleese Figur Loretta sagt. Ja! Und zwar ziemlich selbstverständlich dann auch. Also gar nicht so sehr Loretta darüber sich aufregt, sondern tatsächlich irgendwann später sich das etabliert hat. Ja. Und auch tatsächlich so kleine so Feminismus, wie sie später sagen, ja kleiner Egotrip von der Feministin, oh sorry. Ja, genau. Und das auch nicht als Witz gedacht ist von der Figur, sondern wirklich so gemeint ist und was ich sehr sehr schön finde und was mir auch die Möglichkeit gibt, ist tatsächlich genau wie du sagst, so zu lesen, dass es tatsächlich nicht transfeindlich ist, obwohl ich natürlich Ende der 70er da als Zuschauer volle transfeindlichkeit habe in der ursprünglichen Haltung des Films. Ich glaube es ist ganz wichtig, das auch so zu lesen, um den Film zu verteidigen gegenüber von denen, die sagen, oh, heutzutage könnte man ja so einen Film nicht mehr drehen, weil die sind alle so sensibel und so. Das stimmt gar nicht. Nee! Dieser Film ist deutlich mehr vogue als ihr mit euren transfeindlichen Kommentaren. Dieser Film hat's eigentlich kapiert, vielleicht unabsichtlich. Vielleicht unabsichtlich, ja. Glücklicher Zufall, aber er hat's kapiert. Selbst Terry Jones hat im Interview gesagt, er könnte sowas heute nicht mehr drehen, was auch schon ein bisschen älter ist das Interview, aber was völliger Quatsch ist, ich sehe in diesem Film so viele Ansätze, vielleicht Black Facing weg und so, was wir schon hatten, so zwei, drei Sachen, aber so viele Ansätze, die einfach dieser künstlerischen Gesellschaft, in der das entstanden ist, diese Community, einfach inherent ist, die Offenheit allem gegenüber. Und dann hast du zwar einen Witz darüber, aber der ist trotzdem so geschrieben, dass man durchsieht, dass es irgendwie eine Grundlage hat, die sagt, ihr soll doch machen, wie ihr wollt. Es gibt in diesem Film wirklich einen gewissen Respekt gegen Ema Loretta und tendenziell eher einen abwertenden Blick gegenüber Reg, der das überhaupt nicht begreifen kann, der gar nicht mitgehen, der ganz gegen die Realität, symbolic of his struggle against reality, und der das zuerst gar nicht akzeptieren kann. Und wenn wir uns angucken, wie dieser Reg Typ ist als Leader von der Gruppe, von der Judean Front. Nein. Split us! We are the Front of Judea! Wie der als deren Leader ist, ja, also die Geschichte und der Film ist definitiv auf der Seite von Loretta, finde ich toll. Und vielleicht nochmal, jetzt kommt nämlich ein wichtiges Casting-Mitglied, das nicht Monty Python ist, rein, und zwar Judith, die gespielt wird von Sue Jones Davis. Die später auch Bürgermeisterin in Fresh Drift wird. Ist das nicht geil? Es ist großartig! Und bis dahin ist in dieser Stadt verboten, diesen Film zu zeigen, und als sie Mayor wird, erlauben sie es. Und die bringt echt so eine gewisse Dignity in den Film rein, ne? Die spielt ihre Rolle mit sehr viel Ernst, sehr viel Würde und sehr viel Stärke, vor allem, wir haben hier eine echt starke Frauenrolle in einem Film, in dem halt die Monty Pythons die ganze Zeit als Frauen verkleidet rum stolpern. Und mit Full Frontal Nudity. Ich weiß nicht, ob das doch nötig wäre, aber gut. Aber die sind alle irgendwann mal nackt. Genau, und vor allem ist es nicht so schlimm, weil es kommt kurz nach der Full Frontal Nudity Szene von Prime, wo er so geil aufsteht, und die ganze Zeit die Kamera seinem Penis ausweicht. Ganz traditionell, mit Tuch und alles schön verdeckt, und dann macht er das Fenster auf und BÄÄÄM, da ist dein Ding. Da ist dein Ding. Und beim Dreh haben sie gesagt, ähm, man sieht gerade, dass du kein Newt bist, du bist nicht beschnitten. Und dann hat er gesagt, okay, dann bringt mir doch mal hier so ein Gummiring. Dann hat er sich das irgendwie weggeklemmt. Und es ist so, hä? Warum? Alles für die Kunst, finde ich gut. Aber weißt du, dann haben die das dort gedreht, in der Gegend, wo das nicht so gut ankam. Die Leute, die dort Statisten waren, waren alle sehr geschockt. Die waren wirklich schockiert. Und dann haben die das irgendwie noch geschafft zu drehen. Aber es war schon echt so ein bisschen, die mussten die schon so ein bisschen da ranführen, dass das okay ist jetzt. Ja, wie nennt man das denn? Circumcised Face? Was da geschehen ist? Ich weiß es nicht. Es ist kulturelle Anregung, wenn er das macht. Nein. Nein, Flo, ich glaube, es ist okay. Romans go home. Romanii te Domum. Das ist super. Es ist natürlich der Lieblingsgag aller Lateinlehrer. John fucking Cleese war Lateinlehrer. Und es kann niemand anderes als er machen, diese Rolle, dieser Römer, der zu Brian sagt, Moment, wie schreibt man das richtig? Auch einer der Gründe, warum John Cleese relativ schnell gesagt hat, okay, ich brauche nicht die Hauptrolle zu spielen. Ich habe so viele andere Sachen, die ich hier spielen muss, damit das alles funktioniert. Also, Graham, nimm ruhig die Hauptrolle. Es ist einfach eine tolle Sache. Und es ist auch eine Szene, die man tausendmal zitiert hat und ohne nachzuschauen. Lass deinen Blick oben. Kriegst du es hin? Niemals. Du hattest aber auch Lateinunterricht, oder? Ich hatte Lateinunterricht. Ich auch. Vier Jahre lang, glaube ich, sogar. Und als er dann alles durchdekliniert und so weiter, war ich völlig lost. Es gab eine Zeit, wo ich es konnte. Aber jetzt? Keine Chance. Ich kriege es nicht mehr hin. Ich kann mich noch so gut dran erinnern, wie diese Dinge an der Tafel standen und du das dann wirklich auswendig lernen musstest. Und für alle, die keinen Lateinunterricht haben, Latein bedeutet vor allem Endungen auswendig lernen. Ja, ganz schlimm. Und man meint so, ja, Latein ist vielleicht ganz einfach, weil man übersetzt eigentlich nichts vom Deutschen ins Lateinische, sondern nur vom Lateinischen ins Deutsche. Ja. Aber... Aber wir haben das rumgemacht. Echt habt ihr ausgedrückt. Oh Gott. Meine Lateinlehrerin war sehr... Das ist hart. Aber wir haben am Schluss dann Bellum Gallicum gelesen von Caesar und das war schon ziemlich hart. Und dann hast du dieses Satz Ungetüme und dann musst du dich durch die Endungen quälen, um das Subjekt auszumachen. Weil irgendwo versteckt ist die Endung, die sagt, okay, das ist jetzt das Subjekt und dann hast du hier ein Objekt und hier ist noch ein Relativ... Es gibt ja diese ganzen Lokative, die in dem Film gelandet werden. Ja, genau. Wenn eine Bewegung auf etwas zu, dann wird der Lokativ benutzt und alles hat eine eigene Endung. Also wenn ihr Fälle im Deutschen schlimm findet für alle nicht-deutschen Muttersprachler, I feel you. Ja, total. Ich weiß, für Leute, die nicht mit Deutsch groß geworden sind, sind die deutschen Fälle echt schwierig und teilweise echt schwer zu greifen und zu verstehen. Vor allem, weil es auch so drunter und drüber geht. Im Latein gibt es zumindest ein festes Regelwerk, aber dafür gibt es zehn verschiedene Endungen und du musst für jede einzelne Endung musst du durchdeklinieren und durchkonjugieren. Und es ist toll in dieser Szene, sich damit auseinandergesetzt. Wie schwierig es ist, Lateinisch, Grammatikalisch richtig zu schreiben. Ja. Und ich finde, dass John Cleese das ganz großartig macht. Die Szene einfach. Er ist wirklich der Lehrer in dem Moment. Absolut. Und ist auch in seiner Art einfach, wie er spielt, er hat eine ganz bestimmte Art zu spielen. Also fast alle seine Rollen sind auf eine ganz bestimmte Art gespielt und man erkennt ihn sofort als solchen. Und in der Rolle kommt es einfach komplett zum Tragen. Es ist großartig, wie er den Pinsel dann schwingt und ihn korrigiert. Es ist einfach eine tolle Szene und es ist eine verdammt gut aussehende Szene, um das vielleicht noch dazu zu sagen. Wenn er dann fertig ist und wir sehen diese Burgmauern, diese Palastmauern und es steht in den verschiedensten Größen und in verschiedensten Formen steht da überall dieses Römer geht nach Hause. Übrigens natürlich eine Anspielung auf das Ami-Go-Home, was damals immer noch durch den Vietnamkrieg sehr präsent war. Durch die 68er, das war ja das geflügelte Wort, um gegen die Amerikaner und die amerikanische imperialistische Politik zu demonstrieren. Es sieht wirklich gut aus, wie das da steht. Das ist wirklich ein eindruppendes Panorama. Und natürlich weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut im römischen Reich. Der eine der Römer hat gerade gesagt, da schreibst du jetzt hundertmal dran, die anderen Römer sagen, was hast du da gerade getan? Und der muss pflichten. Um es noch einmal zu sagen, damit ihr es alle auch wirklich euch merken könnt, die richtige Schreibweise ist Romani Ite Domum, weil man muss natürlich Ite, das ist der... Oh, jetzt wird es spannend. Ja, Moment. Jetzt Latein... Ah doch, du musst nachgucken. Latein, ja ich muss nachgucken. Natürlich muss ich nachgucken. Wir brauchen den Imperativ. Ja, natürlich. Das heißt nämlich, Römer geht nach Hause. Und das ist Ite. Aber er hat ja eine Richtung. Genau, deswegen brauchen wir den Lokativ. Der Schrecken. Domum. Domum. Fantastisch. Großartige Szene. Da sind wir jetzt über eine Szene noch drüber weggegangen, wie die da sitzen in diesem Kolosseum und da reden. Und Brian versucht Mitglied zu werden. Und John Gries fragt How much do you hate the Romans? Und er sucht nach Worten und versucht das Schlimmste zu finden, was in seinem Kopf irgendwie, wie sehr hasse ich die Römer. Und dann sagt er nur a lot. Okay, du bist dabei. Super. So geil. Also es ist gar nicht so einfach, wenn du bei uns Mitglied werden willst. Du musst die Römer wirklich hassen. Sag mir, wie weit hast du die Römer? Ich bin zu großartig. Ah, okay. Ich habe euch gesagt, ich habe euch letzte Woche gewarnt, das wird ein Fest von Zitaten. Ja, da kommen wir nicht drum herum. Und dann kommen wir auch gleich zu der nächsten Szene und What have the Romans ever done first? Except das, das, das, das, das, das, das. Okay, das und na gut, das. Und die Straßen. Na gut, die Straßen das ist ja selbstverständlich. So großartig, wie sie dann alle sitzen und sich drüber unterhalten, wie toll die Römer sind. Die Aqueduct! Okay, Aqueduct ist in Ordnung, Endes Sanitation, das Gesundheitssystem, The Roads, Medicine, Education. Und dann auch Loretta, sehr schön, den Feminismus schon richtig aufgesaugt, der nochmal sagt, man kann auch nachts immer auf die Straßen gehen und fühlt sich auch als Frau sicher fantastisch. Fantastisch, ja. Ach, das ist schön. Ich finde, die haben natürlich die ganze Zeit irgendwie so wahnsinnig viele sehr infantile Ideen, also so ganz, ganz viele sehr kindische Gags. Aber dann eben auch sowas wie dieses Latein-Ding, was natürlich ein sehr intellektualisierter Gag ist. Ja, total. Es ist eine tolle Mischung, wirklich eine super, super schöne Mischung. Und dann haben sie diesen sehr elaborierten Plan, wie sie die Frau von Pilatus entführen wollen. Ja, dummerweise. Gretches kommt nicht mit. Solidarity. Er hat es mit dem Rücken. Das ist super, oder? Also die Führerschaft, die Führerschaft hat irgendwie immer eine Ausrede, nicht dabei zu sein. Na Mensch, sowas, wie kommt das denn? Und dann sind die da unten und dummerweise hatte schon jemand anders die Idee. Schon vor Jahren! Die Campaign for Free Galileo, um noch eine weitere Splitter-Gruppe reinzuwerfen. Und dann ist es wirklich natürlich, die hauen sich gegenseitig die Köpfe ein, während Brian sagt, wir sollten miteinander nicht gegeneinander ringen. Wir ringen doch miteinander. Wo wieder die Englischen und die Deutschen natürlich auch so ein kleines bisschen, aber sie machen das gut, finde ich. Ja, ich glaube, genau. Also das können wir schon mal vorweg nehmen. Ich bin auch, nachdem ich die Englische Original zum ersten Mal gesehen habe, mit meinen 40 Jahren, bin ich doch überrascht, wie gut die deutsche Übersetzung grundsätzlich ist und wie nah dran. Also sie haben wenig eigenen Klamauk. Ein bisschen, ein paar Stellen. Und ein paar Stellen, wo ich auch denke, haben sie den Gag verstanden, ich bin mir nicht sicher. Und dann kommt Brian, wird verhaftet und landet im Knast zusammen mit Ben, gespielt von Michael Pellin, der auch gleich feststellt, dass Brian offensichtlich der Liebling des Knastwerters ist, gespielt von Terry Gilliam, der hier endlich mal auftreten darf. Du hast ihm doch ein paar Schäkels zugeworfen, hör mal. Ich wäre froh, wenn man mir ins Gesicht spucken würde. I've been here for five years. They only hung me the right way up yesterday. Das erinnert mich sehr an diese Szene, die mir sehr, sehr, sehr wichtig ist von Monty Python. Kennst du die, wo sie als Gruppe um einen Tisch sitzen und so pfeiferauchend einander erzählen, wie schlimm sie ist, wie schlecht sie es hatten in ihrer Jugend? Und der eine sagt, ja, und wir hatten irgendwie nur ein Zimmer für vier Kinder. Und dann sagt der eine, wir wären froh gewesen, wenn wir ein Zimmer für vier Kinder gehabt hätten. Wir hatten eine Schuhschachtel. Die betteln sich immer weiter hoch, wie schlimm sie es eigentlich hatten. Und es wird immer absurder, immer absurder. Es ist eine großartige Szene, eine meiner Lieblingsszenen von Monty Python. Monty Python ist echt gut drin, sich über Lamo Jans lustig zu machen. Das haben sie echt drauf. Aber man kann Ben auch verstehen. Ich meine, er hat's echt, er hat's schwer. Sein Leben ist nicht das Schönste. Und dann kommt Brian zu Pilatus. Ist das eine problematische Szene? Es ist keine problematische Szene. Ich sag dir auch, warum. Man muss auch ein bisschen darüber nachdenken, bevor man rausfindet, dass es keine schwierige Szene ist, weil es schon so knapp dran vorbeischrammt. Aber es geht die ganze Zeit um einen Machthabenden. Ja, es wird der Mächtige, ja. Der Mächtige der ganzen Szene wird lächerlich gemacht. Natürlich durch etwas eine Eigenschaft, die auch Leute haben können, die keine Macht haben. Ja, es ist auch, es hat halt immer sowas Applästisches. Also es geht schon in die Richtung, wenn Sprachvieler sind halt auch Sachen, die einfach, ja ein Sprachvieler ist was, wofür du meistens nichts kannst und wofür Leute echt böse gemobbt werden in der Schule und auch später im Berufsleben. Und das ist Menschen schwierig gemacht. Und bei Pilatus gehen sie halt voll auf das Wo, auf das W, das Wo him to the floor. Was auch großartig übersetzt im Deutschen ist, was auch etwas ist, was man einfach immer wieder hört als Zitat. Schleudert den Pirschen zu Boden. Schleudert den Pirschen zu Boden. Ja. Und was man ein bisschen auch hier hat, muss man dazu sagen, was eher ein Problem ist, ist das typische Disney-Problem, die leicht homosexuelle Indikation der Bösewichte. Ja, das stimmt, das haben wir hier ziemlich volle Kanne. Hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht, aber ja, du hast es voll komplett. Das ist mir auch gerade erst eingefallen. Also es ist schon wirklich ein seltsames Ding, das sich durch die Filmgeschichte durchzieht. Und auch wenn er dann zusammen mit Biggus Dickus ist, der dann auch so als irgendwie, man kann sich gut vorstellen, dass die beiden Affäre miteinander so, wie die Dicke zusammen sind. Ja, wir haben hier natürlich den großen Gag, den auch der tausendmal zitiert wurde. Musst du lachen, wenn ich den Namen sage? Schwanzus. Longus. Und auch wieder Darsteller, die nicht Zauber und die Peifenkuh gehören, die ganz großartig diese Wächter spielen. Die versuchen, sich das Lachen zu verkneifen und mit diesem angespannten Gesicht dann da stehen. Die haben wirklich die Szene ganz lange geprobt vorher, ohne die Wächter, um dann wiederum im ersten, zweiten Take Honest Reactions von den Wächtern zu bekommen. Und die mussten es natürlich mehr als nur zweimal drehen. Und dann hat sich, wer hat das gespielt? Michael Palin. Michael Palin sich wirklich ganz viel Zeit gelassen, verschiedene Timings und jedes Mal bei jedem Take was anders zu machen. Und irgendwie wussten die dann auch immer nicht, wann wird er denn auf mich zustürmen und mir irgendwelchen Scheiß ins Gesicht schreien. Sodass die Spannung einfach schon dafür gesorgt hat, dass sie da stehen und nicht wissen, wann passiert das und dann irgendwie einfach schon diese Gesichter haben. He has a wife, you know. You know what she's called. Incontinencia. Incontinencia Botox. Und ich hab das im Deutschen nie verstanden, weil der zweite Name geht im Deutschen komplett unter im Lachen. Ja absolut. Ach man, es ist einfach so ins kulturelle Gedächtnis übergegangen diese Szene. Ja. Es ist unglaublich. Bikus. Dikus. Dikus. Und dann sitzt Bikus Dikus dann später da. Und der lispelt halt. Ja, der klickt auch noch in den Sprachfehler. Ja, okay, komm wir gleich. Und dann gelingt es Brian Gott sei Dank zu fliehen, weil die Wachen sich nicht zusammenreißen können. Und dann haben wir eigentlich Szene, die jeder Film braucht. Natürlich. Ja, es ist schon auch, es ist wirklich sehr überlegt und sehr gut. Und sie haben sich wirklich sehr viele Gedanken gemacht, wie sie ihn da rausholen aus dieser Szene. Es hat mich damals wirklich umgehauen als Kind, weil es so wirklich komplett absurd war, in so ein historisches Setting ein Alien-Raumschiff zu machen. Und das ist ja eigentlich albern, weil ich meine, wenn wir davon ausgehen, dass die Aliens irgendwie eine Kultur haben, die zwei Millionen Jahre weiter ist, entwickelt das als unsere, dann passt das genauso gut in die Zeit, wie es in unsere heutige Zeit passieren würde. Und trotzdem sieht man es in unserer heutigen Zeit irgendwie so eher als, wenn es in unserer Zeit gezeigt wird, als okay an. Selbst wenn Aliens so ein bisschen random sind, wie bei Indiana Jones zum Beispiel, dem vierten Teil, wo plötzlich Aliens auftauchen. Trotzdem hat man irgendwie, okay, passt schon, kann man machen. Aber es ist total irritierend, wenn das in so einem Historienfilmsetting passiert. Und das passiert. Er rennt diesen Turm hoch und der stürzt ins Alien-Raumschiff und fliegt mit denen durchs Weltall. Und das ist echt gut gemacht. Es ist eine Star-Wars-Szene. Und es ist kurz nach Star Wars. Es ist kurz nach Star Wars. Natürlich müssen Sie sowas einbauen. Und Sie haben mit George Lucas telefoniert, der dann meinte, ich bin wirklich beeindruckend. Ja, und es ist auch beeindruckend. Das Ding haben Sie in London gedreht, das Innere des Raumschiffs, in einem Raum von 6,5 mal 8,5 Metern. Und da hat William sich auch nochmal so richtig ausgetobt. Ja, und es ist super. Es sieht wirklich toll aus. Und man fragt sich natürlich die ganze Zeit, hä, was jetzt? Graham Chapman, der hat in Amerika gelebt, als dieser Nachtrig stattgefunden hat in London. Und er durfte sich aus steuerlichen Gründen nicht länger als 24 Stunden in England aufhalten. Was? Das heißt, er ist dahin geflogen, hat sich acht Stunden lang in diese Box gesetzt. Wahrscheinlich wurde er währenddessen die ganze Zeit von Terry Jones angeschrien. In dieses Monstrum, was Terry Gilliam entworfen hat. Und musste dann gleich wieder zurückfliegen. Ach du Scheiße. Oh mein Gott. Also völlig absurde Szene mittendrin reingepfropft. Und man denkt sich, hä, ihnen ist nichts anderes eingefallen. Und das sagen sie auch später. Es ist einfach nichts besseres eingefallen. Und dann haben wir gedacht, na gut, dann machen wir das jetzt. Und wieder das Beste aus dem Budget rausgeholt. Terry Gilliam, der dann gesagt hat, okay, was machen wir jetzt? Wir lassen das Raumschiff gegen Asteroiden knallen. Und dann haben sie sich in Scherzartikel laden. Haben sie sich alles Mögliche gekauft, was irgendwie funktioniert, um so Effekte zu machen. Zwar wirklich explodierende Zigarren. Und haben sie sich gekauft und haben daraus dann halt so eine Bombe gebastelt, damit sie eine Explosion herstellen könnten. Und sie haben ein Motorrad genommen für die Soundeffekte. Und haben dann... Damit es irgendwie Krach und Geräusch gibt. Hammer. Meine Güte. Ich habe mich nur ein bisschen gewundert, dass sie nicht einfach irgendjemanden vor das Mikro gestellt haben, der dann... gemacht hat oder so. Es musste realistisch aussehen und es gelingt ihnen. Es gelingt ihnen echt? Also es sieht 70er-Jahre realistisch aus. Es sieht so aus, wie ein Star Wars aus der Zeit realistisch aussieht. Fast. Sie haben es auf jeden Fall geschafft. Und auf Terry Gilliam Art muss man halt sagen. Es ist halt schon so ein bisschen dieses Kollagenartige. Ja, aber die Weltraumszene, also vielleicht, wenn das Raumschiff dann in Jerusalem wieder landet, ist vielleicht ein bisschen drüber. Weil das einfach das Standbild ist und wir sehen wirklich so den 2D-Schnitt da reinfliegen. Aber im Weltraum? Ich war überzeugt von dem Modell. Ja, es ist also natürlich gut gemacht. Ich habe das schon in den 70er-Jahren Big Budget-Filmen schlechter gesehen. Das stimmt. Aber es ist stilistisch schon Terry Gilliam einfach. Ja, es ist total verspielt. Und ein bisschen bizarr und vor allem ein bisschen trashig. Ja, und dann kommt er da raus und irgendjemand ist random da und sagt, Mensch, hast aber Glück gehabt. Und dann muss er fliehen und in den Bad kaufen, um sich verstecken zu können. You're supposed to heckle! Es ist ein Varietelfilm, trotz allem. Also es ist schon der Film von Monty Python, der am meisten zusammenhängt, muss man sagen. Also man erzählt wirklich von A nach B eine konsistente Story. Aber irgendwie trotzdem, man geht von Szene zu Szene und macht da mal noch einen Gag und dann einen Sketch auf, einen eigenständigen Sketch. Und You're supposed to heckle ist einfach so großartig. Eric Idle als heckler, der nicht anders kann. Ich komme echt nicht drüber weg. Das ist eine Szene, die kann ich mir tausendmal anschauen. Also der voll in Eile, ja ich gebe dir 20 dafür, kein Problem. Wie jetzt? Das geht nicht. Du musst verhandeln mit mir. Wir müssen feilschen. Was? Wie jetzt? 10? Willst du mich verarschen? Ich habe eine Familie zu ernähren. Man wird so ein bisschen aggressiv in dieser Szene, aber irgendwie genießt man sie auch. Also es ist wirklich toll. Wir kommen dem großen Moment nahe, wo Brian für den Propheten gehalten wird. Es ist übrigens, während ich den Film gucke, denke ich die ganze Zeit, wird er nicht eigentlich für den Propheten gehalten, wie lange dauert das denn jetzt noch bis diese Szene kommt. Man hat irgendwie den Eindruck, dass das viel früher passiert, retrospektiv betrachtet. Aber nein, es ist relativ spät im Film erst. Das ist nicht der zentrale Handlungspfeiler. Und es gibt auch keinen zentralen Handlungspfeiler. Es gibt einen roten Faden, der sich durch den Film zieht. Und das funktioniert auch deutlich besser als bei Holy Grail. Es gibt eigentlich nur zwei große Monty-Python-Filme, die keine Varietä sind. Der rote Faden funktioniert besser, aber trotzdem ist es so, dass du deutlich spürst, wie anhand dieses roten Fadens die verschiedenen Sketche aufgebaut und platziert wurden. Und es gibt keine große Dramaturgie, sondern Brian kommt dann halt bei denen nochmal rein. Brian ist eigentlich die ganze Zeit am wegrennen. Ja, genau. Die Dramaturgie der letzten 20 Minuten, dass Brian auf der Flucht ist. Dann gibt es diese wirklich schöne Szene, wo sie sich alle da verstecken und die Römer reinkommen und die ganze Wohnung durchsuchen. Wie viele Römer hast du gezählt? Nein, das ist unmöglich zu zählen. Aber es ist so geil, wie sie da reinmarschieren in einem halben Tempo. Ich hab geguckt und gedacht, die müssen das doch schneller gemacht haben. Aber die Leute, die da stehen bleiben, die beiden, die bewegen sich relativ normal. Okay, meinst du, die sind wirklich schnell da reingegangen? Ich kann es mir nicht vorstellen. Aber irgendwie mussten sie es geschafft haben. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die beiden auch so aussehen, als ob sie schneller gemacht wurden. Aber es ist ganz toll. Fount des Boons, Sir! Die sind da völlig irre versteckt. Einer hat sich einfach nur ein Trö über den Kopf gelegt. Und die gehen da rein und finden nix. Das ist so geil, lustig. Das ist unglaublich. Und die wirklich sehr, sehr schön über die dummen Römer. Und der Typ, der da steht, der der, ich bin alt und meine Augen sind grau. Und dieser Typ steht da und ist völlig unbeeindruckt davon, dass dieser Römer sagt, Kreuzigung, das wird richtig schlimm. Ach na ja, es gibt Schlimmeres. At least it gets you out in the open air. Irgendwie haben alle so eine sehr nonchalante Haltung zum Tod. Ja, vielleicht ist es auch die Zeit. Vielleicht ist das auch der Kommentar von Monty Python, dass er in der Zeit der Tod so sehr um die Ecke gewohnt hat, dass man eigentlich gar nicht mehr, man ist nie mehr erschreckt davon, wie wir das jetzt sind. Weil wir nicht damit rechnen, dass wir jederzeit sterben. Und dann hat Brian seinen großen Auftritt als Prophet. Nur einmal kurz gucken. Wie hörst du den großartigen Szenen überhaupt? Ich finde, dass der Prophet, den er da ablöst, den haben wir ja vorher schon mal gesehen, dass der eigentlich fast schon, es ist einer meiner absoluten Lieblingsszenen, wie der, weil du hast vorher irgendwelche anderen Propheten, die irgendwie richtig gute Sachen sagen. Das Feuer kommt vom Himmel! Aufregend darüber und wirklich mit viel Parters dabei sind. Und dieser langweilige Prophet, der einfach nichts zu sagen hat, der wirklich nur da steht und so vor sich hinmummelt and there shall be in that time be rumors of things going astray. And there will be a great confusion as to where things really are and nobody will really know where lie those little things with a sort of raffia work base that has an attachment at this time. A friend shall lose his friend's hammer and the young shall not know where lies the things possessed by their fathers that their fathers put there only just the night before at around eight o'clock. Mit dieser geilen Stimme auch so unsicher, was er sagen soll. Es ist einer der großartigsten Reden, finde ich, den Monty Python je hervorgebracht hat. Ich finde es ganz, ganz, ganz toll. Und es wird ja auch wirklich stark fortgesetzt, wenn Brian ihn einmal wegschießt und dann nicht weiß, was er sagen soll, aber er muss irgendwas sagen, um sich als Prophet zu tarnen. Und dann versucht er wirklich zu erinnern, was hat Jesus denn da eigentlich gesagt. Don't you pass judgment on other people or you might get judged yourself. Who, me? Yes! Oh, thank you! Die haben so drauf, die Absurdität der Situation rauszukehren. Aber noch besser natürlich, wenn er so ein paarmal ansetzt und die Leute stellen ihn bloß, weil er die Namen nicht weiß, von denen, deren Geschichte er erzählt. Und dann irgendwann fängt er an, einfach nur noch, einfach nur noch Zeug zu stammeln. Und das endet dann mit dem, äh, Moment. Who convert their neighbors ox for they shall inhibit the girth and them only shall be given to them only shall be given. What? Shall be given what? Nothing. Ja, die Römer sind halt weg, Gerd hat keinen Grund mehr weiterzumachen. Und er hat diesen Satz so mit dem Frage, mit den drei Punkten stehen lassen und darauf kommen die Leute überhaupt nicht klar. Und plötzlich ist da diese Masse von Leuten, die einfach nur wissen wollen, what shall be given, bitte sage so. Es ist so schön, weil du, solange du irgendwie halbwegs Sinn ergibst oder man halbwegs dir folgen kann, was für ein Problem du hast, halten dich alle für einen Spinner. Sobald du allerdings eine Frage nicht beantwortest, sondern einfach nur im Raum stehen lässt, sagen alle, was willst du sagen? Sag schon, der hat irgendein Geheimnis, der weiß irgendwas. Was weiß der? Was weiß der, was wir nicht wissen? Erzähl's uns! Es ist wirklich sehr schön, gut entwickelt alles. Und dann auch diese Fanatiker und dieser Fanatismus, der sich entwickelt, auch ganz toll dieses Schissmardern, dass die einen der Flasche nachlaufen und die anderen dem Schuh und sich wirklich fast in die Haare kriegen deswegen. Und ein riesiges Chaos um ihn herum. Ich glaube, das ist das, wovon die meisten Kirchenvertreter am meisten empört waren. Weil sie wirklich gesehen haben, da schlagen sich Leute die Köpfe ein über Jahrhunderte darüber, in welcher Reihenfolge Jesus welche Worte gesagt hat. What the fuck? Und es ist wirklich wunderschön, kondensiert in dieser Szene zu sehen, wie schnell das gehen kann. Dass die Leute fanatisch werden, dass die Leute sich gegenseitig umbringen und dass die Leute für nichts anderes mehr einen Blick haben. Ich meine, da ist irgendwie jemand mit einem Krückstock oder so, der nochmal zur Seite gestoßen wird. Echt krass, ich glaube, es ist ein Blinder. Ein Blinder, genau. Und Brian ist dann einfach Jesus und er kann nur fliehen, weil sie alle ihm folgen wollen. Entweder follow the God oder follow the shoe. The sandal. Und dann flieht er zu dem Einsiedler, der von Terry Jones gespielt wird. Das ist so traurig. Die einzige Schwäche der Szene ist, dass er mit ganz normaler Stimme dann spricht, nachdem er 18 Jahre nicht geredet hat. Also würde wohl anders klingen, wenn man 18 Jahre nicht geredet hat. Aber Terry Jones ist sich auch für nichts zu schaden, oder? Nein, überhaupt nicht. Mit langem Bart und nackt. Was für eine Figur er abgibt, das ist unglaublich. Und der Bart ist auch das Einzige, was seinen Penis verdeckt? Man sieht genug von ihm. Man sieht schon genug. Vor allem, wie er dann da so rüber wackelt zu diesem Busch. Und wie sie wirklich alles so als Wunder hinstellen. Und John Cleese's Satz, der das alles supergeil zusammenfasst. Du bist der Messias. Ich muss es wissen, ich habe schon einigen gefolgt. Und es fasst so gut zusammen, was für ein grundsätzliches Problem Religiösität hat. Man weiß es ja auch. Es gibt Studien dazu, dass Leute, die religiös sind in der einen Richtung, anfällig sind für Bullshit aus der anderen Richtung. Menschen, die sich selbst als sehr religiös bezeichnen, tendieren auch dazu, Verschwörungstheorien ernst zu nehmen. Oder tendieren dazu, auf so was wie Quacksalber in der Medizin zu stehen. Wenn du einmal auf diesem pseudowissenschaftlichen Pfad bist, bzw. diesem anti-wissenschaftlichen Pfad, dann ist das wie ein Sog und es kommt immer mehr zusammen. Und dann folgst du halt sehr viel in Charlatan. Und das ist auch die Zeit. Man hat einfach nach dem großen religiösen Ding gesucht. Only the true messiah denies his divinity. What? What sort of chance does that give me? Well, okay, I am the messiah. He is the messiah. Und Brian tut mir echt leid in dieser Szene. Weil er wirklich einfach nur in Ruhe gelassen werden will. Das klappt einfach nicht. Und dann der arme Einsiedler wird noch von ihnen mitgenommen. Und Brian schreit noch, leave him alone. Lass den runter, lass den runter. Weil er hat das Leben dieses Menschen zerschwört. Er hat ein schlechtes Gewissen. Und dann ist er halt dran. Ist es nicht schön, dass Judith dann kommt? Und ist es nicht schön, dass er endlich seinen Sex hat, woran er die ganze Zeit denkt? Wenigstens hat er das noch, bevor er dann irgendwann später, naja, wo er landet. In dieser Szene, wie er nackt zum Fenster geht und die Kamera immer vermeidet seinen Penis zu zeigen, dann öffnet er das Fenster. Look, there he is. The chosen one has woken. Diese Massenzene, diese Massenhaft an Leuten, die auch eigentlich gar kein Englisch können. Tunisia, die kein Englisch kennen. Die einfach nur wiederholen, was ihnen John Cleese entgegenbrüllt, damit sie das für die Kamera einmal wieder haben. Und das war perfekt für diese Szene, weil genau damit erreichen sie natürlich, dass sie das in diesem Chor rufen, dieses ganz berühmt You are all individuals. Yes, we are all individuals. You are all different. Yes, we are all different. Not me. Das ist mein zweitliebster Gag von dem ganzen Ding. Ja, ich glaube, das ist mein lieblingsgag. Ich glaube, der fasst ganz gut zusammen, wie dieser Film auf seine Themen pflegt. Er ist einfach on point an diesem Punkt. Er trifft es einfach 100%. Und an dieser Stelle frage ich mich, warum dieser Film in einem bestimmten Klientel, nämlich bei uns auch und vor allem in einem bestimmten Alter, so wahnsinnig wichtig ist und wahnsinnig Resonance hat mit uns und unserem Leben. Zumal wir nicht mehr Ende der 70er sind, wenn wir den gucken. Also wir haben ja den gesehen, wie alt waren wir? Wir waren 16 oder so. Ich war jünger auch. Aber als es relevant wurde mit 16, sagen wir Mitte der 90er. Es ist eine Weile her, dass der Film rausgekommen ist. Warum wird das auch in Zukunft, glaube ich, so viel Impact haben? Ich glaube, weil die Chorbotschaft in dieser Szene zusammengefasst ist. Er sagt, jeder muss bitte für sich selbst denken und rausfinden, was es ist. Wir sind alle Individuen. Und das denkt sich jeder 16-Jährige. Wir sind alle Individuen. Und was dieser 16-Jährige in der Welt sieht, ist, ein großer Chor, alle sagen gleichförmig, wir sind alle Individuen. Und er versteht, dass das irgendwie nicht zusammenpasst. Deswegen macht diese Szene für den ganzen Film im Grunde die Arbeit und sagt, hier, lieber 16-Jährige, da siehst du deine ganze Problematik mit der Welt gerade in einer Szene zusammengefasst. Um es zumindest ein bisschen zu relativieren, die 16-Jährigen stellen sich da natürlich auch hin und sagen, wir sind alle Individuen. Natürlich, natürlich. Aber das ist der große Unterschied zwischen Individualität und der Individualität innerhalb einer Gruppe. Einzelne Menschen sind schlau, eine Gruppe ist doof. Das ist halt so. Ich will gar nicht groß was dazu sagen. Ich glaube, du hast es ziemlich gut getroffen. Die Auseinandersetzung mit der Frage, was ist wichtig für Individualität und wie schwierig ist Individualität? Und du bist nicht nur individuell, weil du dich da hinstellst und sagst, ich habe jetzt hier einen neuen Glauben gefunden, dem ich folgen kann, ich habe hier was Neues, was ich anbeten kann, damit erschaffst du dir wiederum deine eigene Konformität und deine eigene Blase. Das hat der Film echt gut zusammengefasst. Es ist ein permanenter Kampf, in dem wir uns befinden. Und die Frage nach Individualität geht nach Gruppenzugehörigkeit, nach gesellschaftlichem, kulturell. Ich verliere komplett den Faden. Ladies and Gentlemen, der Mann, der uns den Berg für die Predigt zur Verfügung stellt. Meine Güte, George Harrison. Ein extrem teures Ticket, wie das einmal von dem Monty Pythons mal gesagt hat. Weil George Harrison im Grunde nur den Film sehen wollte und dann aber eben Finanzierungsprobleme entstanden sind, weil fucking EME gesagt hat, paar Tage bevor der Dreh losgehen sollte, ich habe mir mal das Skript angeschaut, das können wir ja nicht machen, das geht nicht, das passt nicht zu unseren Core Values von unserer Firma. Und das ist ein Arschloch-Move-Sondergleichen. Bernard Delfont, merkt euch diesen Namen. Und verflucht ihn. Bernard Delfont. Nachdem alles schon gestanden hat und ihr auch schon angefangen habt, Sachen vorzubereiten, ihr habt schon Geld reingepulvert. Sagt er, oh, das sieht nicht gut aus, ich glaube, ich kann euch das Geld nicht geben. Die hatten schon investiert, das hat für... Die sind vor Gericht gezogen, um das Geld zu kriegen, was sie schon investiert hatten. Wenigstens das Geld, das wir uns hier nicht komplett in den Ruin treiben. Das ist schon echt hart. Das Ding ist, es gab ja bei EME Leute, die das entschieden hatten, dass sie das machen. Der Chef eben, dessen Namen du gerade genannt hast, Bernard, der hatte sich halt nicht richtig damit auseinandergesetzt, zu der Zeit. Und hatte auch die Entscheidung den Leuten überlassen, die sich mit dem Projekt auseinandersetzen. Was vollkommen okay ist, weil er auch nicht der Künstler ist, dass das jetzt Blasphemie ist oder nicht, sondern einfach künstlerisch dann nicht weiß, wie das aussehen wird und wie das gedacht ist und so. Einfach irgendwann dann doch mal das Skript gelesen hat und dann einfach gesagt hat, ich telefoniere mal mit den Leuten und sage, ne, wir ziehen das Geld da raus. Das ist unmöglich. Und das Schöne ist, hast du das gehört, was nach dem Song am Ende dann noch gesagt wird? Es gibt ja den Song am Ende, always look on the bright side of life. Und dann, wenn die Credits kommen, der hatte den ganzen Scheiß bezahlt. Was ist denn das los? Na, Bernie, wir kriegen das Geld nie wieder rein, sagt er dann. Und bezieht sich auf Bernhard. Bernhard von, man kann den Namen noch mal sagen. Gott sei Dank gibt es die Beatles. Also unabhängig davon, Gott sei Dank gibt es die Beatles. Gott sei Dank gibt es George Harrison, der sowieso ein großer Monty-Python-Fan und auch ein Freund war, von Eric Idle vor allem. Und der dann gesagt, okay, komm, Leute, wir kriegen das irgendwie hin. Ich will den Film sehen. Eigentlich wollte er nur den Film sehen. Dann hat er diese Firma gedrückt. Handmade Films mit Dennis O'Brien zusammen. Dann haben die das Ding produziert. Und alles, was für ihn dabei herausgesprungen ist, dass er den Film sehen konnte. Und er hat diese 5-Sekunden-Szene. Ja, diese 5-Sekunden-Szene, die ich im Nachhinein erst noch mal nach googeln musste, wo er jetzt eigentlich nur auftaucht. Es ist ja nicht viel. Und John Cleese zeigt mal kurz auf ihn und sagt, ich muss dir mal jemanden vorstellen, der mit dem Berg irgendwie... Genau, das ist der, der unseren Film finanziert. Ja, im Grunde genau das. Da steht er herum und ist völlig überfordert in der Masse, wo Brian dann irgendwie hochgejubelt wird und dann flüchtet. Und eben Judith hinterher rennt und sagt, ja, ich hab verstanden, was du gesagt hast. Folgendes, du bist jetzt unser Lieder. Und er so, nein, das ist nicht das, was ich sagen wollte. Aber dann ist es auch schon zu spät. Dann kommen nämlich die Römer und dann geht es zur Kreuzigung. Und haben wir jetzt die ikonischste Szene endlich aus dem Film? Ich meine, wir haben jetzt die ikonischste Szene zur Kreuzigung. Out of the door, line on the left, one cross each, next. Only one cross each. Es ist so, so geil. Ganz toll, Michael Palin mit dieser Nettigkeit. Der so süß nett ist. Und dann auch der Eric Idle den Witz macht, nein, nein, Freispruch, Freispruch, ich darf auf die Insel. Und er so, oh, wirklich, das ist aber sehr schön für Sie. Nein, nein, nein, war bloß ein Scherz zur Kreuzigung. Und dann haben wir jetzt wieder ein ableistisches Moment, diese Diskussion mit den beiden Gefängniswärtern. Ja, der ist ein bisschen, der ist tatsächlich so ein bisschen. Das Ding ist nur, nicht im klassischen Sinne ableistisch, wie die Szene das macht, weil später fangen die nämlich an, ganz normal miteinander zu reden. Was natürlich eine lustige Idee an sich ist, aber es ist leider auf Kosten von Leuten, die man nicht, wo man sagt, ne, das muss nicht sein. Terry Gilliam als schwerhöriger, der, wie sagt Eric Idle dann, der etwas, der ein bisschen doof ist, und Eric Idle als jemand, der stottert, und Michael Palin will eigentlich nur wissen, wieviel schon durchgegangen sind, und er kriegt die Antwort nicht aus ihnen raus, weil der eine halt nichts hört, der andere ihn voll stottert. Ja, also ich mein natürlich, so als Gag, rein technisch ist es ein Gag, ne, aber es ist halt leider, naja. Und dann parallel dazu sehen wir Pilatus und Bikkustikkus, die oben sind, und dem Volk eigentlich eine Begnadigung werden wollen. Also es ist schon eine lustige Szene, muss man mal sagen, weil das Volk wirklich am Boden liegt und sich totlacht darüber. Ja, auch ne großartige Szene, weil Terry Jones den Leuten wohl gezeigt hat, es war eben zu wenig, und er hat sich dann nochmal besonders Mühe gegeben, um ihm zu zeigen, wie sie sich kaputt lachen sollen, wie sie sich winden sollen. Die hatten extra einen Comedian bestellt, einen tinesischen Comedian, damit die lachen. Hat nicht funktioniert. Das hat einfach nicht funktioniert. Der Comedian, der schien ganz gut zu sein, aber die Leute haben es einfach nicht hingekriegt. Und dann hat er sich wirklich hingesetzt und hat einfach alles vorgemacht, was die dann nachgemacht haben. Vor allem, wenn dann Bikkustikkus die Namensliste vorlesen will, in der sehr viele TH vorkommen. Oh Mann. Release Bratscher! Und ja, es geht zur Kreuzigung. Jeder von den Schauspielern hat ein eigenes Kreuz gekriegt mit Fußhalterung und Fahrradsitz, und zwar abgestimmt auf die Personen. Ja, aber es ist trotzdem sehr anstrengend gewesen. Terry Jones hat alle auf die falschen Kreuze gesetzt. Wie? Terry Gilliam hat die offensichtlich entwerfen lassen, dass die einigermaßen bequem sind für die Leute, dass jemand, der etwas breiteres Gesäß hat, einen breiteren Fahrradsitz hat. Und dann hat Terry Jones gesagt, wir machen es so, wir machen so, du musst da sitzen und du musst das Kreuz nehmen, du musst das Kreuz nehmen. Mit dem Ergebnis, dass jeder nicht, dass niemand das Kreuz hatte, das eigentlich für ihn gedacht war. Und dass die doch ziemlich unkomfortabel da saßen. Scheiße. Meine Güte. Haben wir übersprungen jetzt, wie die da diskutieren, dass sie nicht mehr diskutieren? Nein, wir haben es übersprungen, bitte. Das ist doch geil. Welche ist das? Welche Gruppe? Wie heißt die Gruppe noch? Ist doch klar, die Popular Front. Die sitzen da, alle an einem Tisch mit Loretta, die ihre eigenen Punkte natürlich auch wieder hat und reden darüber, dass jetzt die Zeit wäre, um wirklich ins Handeln zu kommen. Wir sollten nicht einfach nur reden, wir sollten wirklich was tun. Und dann reden und reden und reden sie darüber, dass sie nicht mehr reden sollten. Das ist so großartig. Und Judith kommt hier doch rein und sagt, jetzt müssen wir was machen. Oh mein Gott, Brian würde verhaftet, immediate Discussion. Und diskutieren weiter. Es ist so gut. Ja, es ist fantastisch. Und genau, sie gehen dann, sie gehen zur Kreuzigung und dann stehen sie auf dem Kreuz. Jetzt haben wir, jetzt haben wir aber wirklich die ikonische Szene. Oder sie stehen auf den Kreuzen, Brian ist total am Ende. Es kommen mehrere vermeintliche Rettungskommandos, keiner kriegt es auf die Reihe. Lass uns über die mal ganz kurz reden. Weil das ist ja tatsächlich eine der besten Entscheidungen des Films gewesen, bestimmte Sachen nicht zu zeigen. Ich glaube auch, das ist wirklich die beste Entscheidung, obwohl Terry Gilliam nicht der Meinung ist. Es gab nämlich noch eine Front, die eigentlich noch Konkurrenz sein sollte, irgendwie eine Gruppierung, die, na ja, extreme Juden sein sollten, die dann wiederum einen Stern hatten, der irgendwie zur Swastika wurde, grafisch, um nahezulegen, Zionismus und dass das irgendwie so zusammenkommt. Und die Genozid-Planen an Nicht-Juden, ne? Ja. Also das war im Prinzip hat Eric Idle hat das geschrieben, ne? Ja, Eric Idle war der Kopf hinter der Idee und offensichtlich halt so das klassische Narrativ. Na ja, Israel macht's heute so wie die Nazis damals. Ich fand's ein bisschen geschmacklos halt, ne? Sehr geschmacklos. Und dann haben sie irgendwie noch Hitler-Bärchen gegeben und so. Es ist vor allem krass, weil du, also wenn du überlegst, dass der Film 1979 veröffentlicht wurde, wo doch noch sehr viele Nachkommen von, also wo noch sehr viele Holocaust- Überlebende gelebt haben einfach. Ja, genau. Die das mitgemacht haben und ich find's ein ganz schreckliches Narrativ, wenn gesagt wird, na ja, die Juden oder die Israelis machen's ja so wie die Nazis und das ist ein Apartheitsstaat und so. Weil's natürlich auch, und es kommt oft von Leuten, wo einfach der sekundäre Gedanke dahinter ist. Na ja, das ist eine Möglichkeit, sich vom Erbe in Deutschland zu entlasten, wenn man sagt, die Juden sind doch genau so, guckt mal, was die da machen. Ich find's wirklich, wirklich schwierig. Und ich bin froh, dass es nicht drin ist. Ich bin auch sehr, sehr froh, dass es nicht drin ist. Es ist eine gute Entscheidung gewesen und ich kann verstehen, dass man irgendwie sich in Gags verliebt oder so, oder dass man einfach erstmal schreibt. Aber man muss halt dann auch im richtigen Moment sagen, ne, das ist einfach keine gute Idee und mal dreimal drüber nachdenken. Und das haben sie getan und das ist eine gute Entscheidung zu fassen. Diese Szene, die jetzt kommt mit der Selbstmordssache, finde ich aber immer noch sehr gut, dass sie drin ist. Weil es eine weitere Gruppe, die einfach nur kommt und sagt, Jo, jetzt zeigen wir's denen und sich einfach alle umbringen als Zeichen, aber einfach nichts ändern in der Situation. Ja, es zeigt halt so gut, wie diese Gruppen da operieren. Die werden nie Erfolg haben mit ihren Plänen, weil sie sich entweder gegenseitig die Köpfe einschlagen oder nichts anderes machen als diskutieren. Oder Symbolpolitik, die nichts mit tatsächlichem zu tun haben. Absurdes Suicide Squad. Ja. Und dann ist unser Freund immer noch am Kreuz und dann kommt noch mal die Mama und sagt, ja, das hast du jetzt davon. Lass dich halt kreuzigen. Ich hab's dir doch gleich gesagt. Und dann ist er halt wieder allein. Und Judith darf auch noch einmal kommen und sagen, gut, Brian, weiter so! Reches hat mir gesagt, dass du sterben willst. Tschüss! Warum hört ihm keiner zu? 5 Sekunden einmal zu hören, dass er sagt, nein, ich will nicht sterben. Und jetzt kommen wir wirklich zur ekonischsten Szene, nämlich jetzt hängen sie alle am Kreuz und singen Always Look on the bright side of life. Ein großartiges Song. Was für ein Abschluss für diesen Film. Es ist genau der richtige Abschluss. Und die haben so viel rumgedoktert und überlegt und gemacht und getan. Und dann hat er einfach diesen Song geschrieben. Als er ihn das erste Mal aufgenommen hat, war er auch noch ein bisschen anders. Dann hat er ihn mit ganz normaler Singstimme so relativ straight forward gesungen. Dann kommt dieses Whistle dazu und er fängt an so ein bisschen mehr quakiger und ein bisschen mehr comic zu singen. Und dann wird es ein richtig eingängiger, super geiler Kommentarsong, der sowohl lustig als auch philosophisch für mich fand. Allein der Satz, der gar nicht im Song, glaube ich, vorkommt, aber in seiner Vorrede. We come from nothing, we go back to nothing. What have we lost? Nothing! Also als ich das erste Mal gesehen habe, ich fand es großartig. Das war einer der tollen zentralen Sätze für mich als Jugendlicher. Die Multipeifens haben es auch einfach drauf, zwischen all dem Zynismus, den man bei ihnen findet, wirklich einfach nur optimistische, lebensbejahende Botschaften zu verpacken. So wie The Universe Song. Das ist genau so ein Beispiel. Und Die Universe Song ist ja auch sehr ähnlich. Und erst auch zynisch, muss man sagen. Ja, aber es überwiegt dann halt doch irgendwie der Optimismus, oder? Ja, natürlich. Aber er ist schon sehr zynisch, weil er will ja eigentlich die Organe entnehmen. Und erzählt ihr dann halt einfach deswegen, dass ihr nichts werdet. Hier stirbt er auch am Kreuz. Aber trotzdem sind wir am Schluss irgendwie so, wir werden mit einem guten Gefühl entlassen. Absolut, klar. Und der berühmte Song der Multipeitens, würde ich behaupten. Und wahrscheinlich auch der beste. Und auch ein guter Abschluss für diesen Film, weil jetzt kommen wir schon so langsam in die Urteilsregionen. Ich würde sagen, das Leben des Brian, unabhängig davon, ob es der beste Film der Multipeitens ist, auf jeden Fall der, der am meisten bei einem Mainstream Publikum klickt, macht. Und näher ans Popcornkino sind Multipeitens nie gelangt als bei diesem Film. Das stimmt, ja. Was an dem Optimismus liegt, der so ein bisschen mitschwingt. Aber auch so ein bisschen an dem Amerikanischen Humor, der sich ein bisschen hat teilweise fast schon. Es ist deutlich weniger zynisch, deutlich weniger misanthropisch als Die Ritter der Kokosnuss. Und als die Sketcher, die man aus Flying Circus kennt. Vielleicht, ja. Es hat so ein bisschen, ja, es hat einfach was Hoffnungsvolleres. Und es hasst die Menschen nicht so sehr. Auch wenn sich sehr viel über die Menschen lustig macht, über die Fanatiker und so weiter. Es ist ein bisschen weniger Menschenhass dabei, als bei anderen Multipeifen-Filmen und Sketchen. Es wird ja oft gesagt, dass Graham Chapman der beste Schauspieler der Truppe war. Was ich gar nicht so sehr sagen kann. Aber er macht das schon ganz gut hier, ne? Ja, auf jeden Fall. Ich glaube auch, ich bin froh, dass Graham Chapman Brian spielt. John Cleese kann ich mir in der Rolle nicht vorstellen. Wobei, andererseits, wenn man in dem Film die einzelnen Python-Mitglieder sieht in den verschiedenen Masken. Die schaffen es ja wirklich verschiedene, obwohl niemand von denen ist Schauspieler. Und trotzdem schaffen sie es, in komplett unterschiedlichen Rollen aufzugehen. Ich finde es krass, weil Bicus Dicus habe ich nicht erkannt. Ich habe mich nicht sofort zugeordnet. Aber das ist Graham Chapman wieder. Das ist Graham Chapman. Ja krass, ne? Ja, ich auch nicht. Seine zweite Rolle. Und das ist schon, das fand ich dann beeindruckend, weil er ja nur einen Bart ansonsten hat, aber er hat halt eine ganz andere Haltung und ganz anders. Ich fand Michael Palin krass, als Dicknose. Weil Michael Palin eigentlich immer so diesen Netten spielt. Also er spielt Pilatus und er spielt den Ex-Lepra-Kranken, die irgendwie so positiv sind und freundlich. Und da spielt er in Cholerica. Und auch so einen harten Kerl, der sagt, ah, du darfst mich nicht beleidigen, ich habe keine dicke Nase. Und seine Frau sagt die ganze Zeit, boah, nicht in der Nase, ich hab mich gekratzt. Und dass das Michael Palin ist, da muss man auch zweimal hingucken, um das zu erkennen. Das stimmt, ja. Hast du einen Lieblings-Python? Als Schauspieler? Nee, als Mensch, einfach als Mitglied dieser Truppe. Sorry, ich verstehe die Frage nicht. Als Mitglied der Gruppe. Wen sehe ich am liebsten vor der Kamera? Ja, genau. Hinter der Kamera würde ich sagen Terry Gilliam, weil der einfach so solo noch so viel vor uns gemacht hat. Ja, das stimmt, ja. Vor der Kamera sehe ich am liebsten Eric Idle. Ja, dann habe ich nämlich auch gedacht, während ich den Film gesehen habe. Obwohl ich dicht gefolgt von Michael Palin. Ja, ich glaube, Eric Idle mag ich, weil der ich mag das Clown Neske, was Eric Idle hat. Eric Idle kommt zum traditionellen Komiker-Clown am nächsten. Auch mit dieser fröhlichen, kindlichen Art, die er auch in seine Rollen packt. Also sowohl als Loretta, als auch gekreuzigter Sänger von am Schluss, als dieser Mr. Cheeky, dieser Typ, der sagt, dass er nicht zur Kreuzigung geht, dass es nur nützlich ist. Er hat einfach diese kleinen Loki, diese kleinen Kobolde, diese Schelme zu spielen. Absolut. Würde ich dir voll zustimmen, hätte ich jetzt nichts hinzuzufügen. Ich finde es großartig. Aber wirklich dicht gefolgt von Michael Palin, den ich tatsächlich sehr, sehr mag. Auch so sehr mag, was der sonst noch später gemacht hat. Auch wenn es viele hat viele auch langweilige hier Dokus, Weltdokus gemacht. Aber ich finde es ganz toll, was der alles gemacht hat. Dass der wirklich so viel unterwegs war und in alle möglichen Kulturen reingeschaut hat und sich um so viel gekümmert hat. Ich fand es ganz toll. Ich glaube, ich würde behaupten, wenn es darum geht, wer am sympathischsten ist, würde ich wahrscheinlich Michael Palin wählen. Vielleicht, ja. Wen ich künstlerisch am stärksten finde, dann halt doch ziemlich eindeutig Terry Gilliam. Weil der meiner Meinung nach der Einzige ist, der wirklich voll und ganz kreativ außerhalb der Pythons sein eigenes Ding durchziehen konnte. Nichts gegen John Cleese, der hat auch witzige Sachen gemacht. Ja, definitiv. John Cleese hat ganz großartige Sachen gemacht. Aber John Cleese hat auch ganz schlimme Sachen gesagt, teilweise danach. Und John Cleese war halt auch vielleicht so ein bisschen zu fassig Comedy. Also das, was John Cleese danach gemacht hat. Ja. Ich war nie der größte Faulty Tower Fan. Ich mochte Faulty Towers schon ganz gerne, aber es wurde sehr abgestellt auf diese eine Figur, die alle irgendwie wie rubbish behandelt. Es erschöpfte sich schnell. Aber ich fand, es waren viele gute Ideen dabei. Don't mention the war. Ja, natürlich. Schon wieder sowas, was voll mit Zitaten ist. Das ist das größte, das bekannteste. Ja. Haben wir noch, ich habe meine einen Tag aber noch gar nicht. Aber wir haben auch noch unsere Top 3 noch nicht gemacht. Ja, und wir müssen auch noch was zur deutschen Rezeption rein. Ja, Synchronfassung, scheiße. Wollen wir das kurz machen mit der Synchronfassung? Ja, lass mich kurz hinscrollen durch mein seitenlanges Dokument. Meine Güte. Ich finde, auf der negativen Seite, weil die positive Seite zu groß ist, müssen wir erstmal die negative Seite bringen. Die Frauen, bei der Steinigung, werden von Frauen synchronisiert. Ja. Mäh. Ja. Verstehe ich auch nicht. Was soll das? Blöd. Viele Leute, die Monty Python-Mitglieder sprechen, gibt einem von denen doch auch eine Frauenrolle. Klar. Genau. So. Ansonsten hört es schon fast auf mit dem negativen. Ich finde es ganz toll. Ich finde es ganz toll. Die haben so viele schöne Ideen. Setz dich hin, nimm den Keks. Finde ich super. Ja. Sie war's, sie war's, er war's, er war's. Ganz tolle Timing und ganz toll gespielt. Schwanz des Longos ist eine super Übersetzung. Auf jeden Fall. Kann man nichts dagegen sagen. Ganz am Anfang, wir folgten einem Stern. Ihr seid Sternhagel voll seid ihr. Verpisst euch. Auch echt gut, ne? Ja. Toll. Also sie haben sich wirklich Mühe gegeben. Und ich glaube, dem Porsche zum Poden funktioniert genauso gut. Das ist toll. Ich verstehe nicht so ganz, warum die Entscheidung gefallen ist, dass verschiedene Schauspieler, die Monty Pythons sprechen. Also sie haben unterschiedliche Schauspieler für unterschiedliche Rollen genommen. Aber auch nicht immer irgendwie. Es ist sehr inkonsistent. John Cleese wird oft von demselben gesprochen und dann ist es wieder ich weiß es nicht genau. Ich habe es auch nicht auseinanderhalten können manchmal. Ja. Ja, das wäre vielleicht so negativ, aber wenn man es hört, das Timing ist echt gut. Es wurde, es ist Mühe eingeflossen. Also ich finde man, ne, es ist einfach eine gute deutsche Synchro. Und nachdem bin ich auch nochmal neugierig darauf, wie sich Holy Cray in der Kokosnuss, wie die sich in der deutschen Synchro schlagen, ob das genauso gut ist. Ja, dann guck das mal und dann berichte mal. Und wurden, weißt du das, wurden außerhalb von den Firmen, also von Wunderbare Welt der Schwerkraft und der Sinn des Lebens die Flying Circus-Dinger wurden gesynchronisiert. Gibt es die in Deutsch? Ich habe auch neulich versucht, mich daran zu erinnern, ob das existierte, aber ich glaube nicht. Also es gibt natürlich das, was in Deutschland gemacht wurde, von Alfred Biolack angestiftet wurden, die nach Deutschland geholt und haben tatsächlich in Deutsch, phonetisch Deutsch lernend, ohne dass sie verstanden haben, was sie gesagt haben, ne deutsche Folge des Flying Circus aufgenommen. Total krass, ne? Das ich total geil fand. Absolut irre. Wo man auch nicht alles versteht, muss man sagen, weil einfach die Aussprache dann auch nicht so geil ist, auch wenn sie es phonetisch gelernt haben. Ich steh voll drauf, wenn Amerikaner oder Deutsche auswendig gelernte Sätze sagen, einfach nur um was Deutsches zu sagen. Ich weiß nicht, es ist toll. Ja, ich find's auch total schön. Ansonsten, glaube ich, gab's das als untertitelte Version, aber ich kann mich nicht an eine deutsche Version erinnern, von der Flying Circus. Ich hab, also was ich von Monty Python gesehen habe, in Deutsch waren halt die Filme alle. Und die hab ich so nach und nach als Kind und Jugendlicher gesehen und die alle synchronisiert dann. Und dann wie man halt, wenn man anfängt zu studieren, muss man das gucken. Ich glaub, das war bei uns zum Pflichtprogramm im ersten Semester, du hast deine Scheine nur gekriegt, wenn du alle Folgen Flying Circus im Originalton gesehen hast. Irgendwas stand in der Studienordnung, ich weiß nicht mehr genau. Ganz wichtig, ja. Du wärst ja auch gesteinigt worden von anderen Studentinnen, wenn du das nicht gemacht hättest. Und da hab ich halt Flying Circus geguckt auf Englisch und deswegen, ich kann mich nicht erinnern, dass das irgendwann mal im deutschen Fernsehen gelaufen wäre, aber vielleicht wurde auch alles synchronisiert, vielleicht gibt's irgendwo da draußen ganz viele Flying Circus Synchro-Versionen. Das korrigiert uns, wenn ihr mehr wisst, als wir. Wo wir gerade bei Studenten sind, ich würde gerne in unsere Top 3 wechseln. Lass uns wechseln. Unsere Top 3 Unser Thema für unsere Top 3 ist ein bisschen länger in der Formulierung und zwar die Top 3 Filme, die sich Studenten in Zitaten um die Ohren hauen, um ihre Edginess zu untermauern. Wenn wir bei Studenten sind, muss das sein, nicht wahr? Befürchte ich auch. Man merkt so voll, dass ich ein Student bin, der in den 2000ern studiert und in den 90ern sozialisiert wurde. Deswegen hab ich das Gefühl, meine Liste ist so unkreativ. Ja, meine aber auch ein bisschen. Oh nein. Es ist einfach unsere Zeit. Es ist einfach so. Ach man. Ja, ich hab nur die 90er drin. Tut mir leid. Es gibt bestimmt noch was Neues, Edgiges in den 2010ern. Rick und Morty vielleicht? Ich hab nicht genug Rick und Morty geguckt, um zu wissen, ob man sich das heutzutage um die Ohren haut. Keine Ahnung, weiß ich nicht. Aber dafür sind wir zu alt, um das beurteilen zu können. Ja, wahrscheinlich. Ich muss anfangen, ne? Fang du mal an, damit ich dann drum rumschlängeln kann. Und sagen kann, ich hab viel bessere Ideen. Platz 3, Pipe Fiction. Ah, natürlich. Damn. Und das Schlimme ist, ich würde nicht mal so ein Zitat jetzt sein, außer dieses, ähm, jetzt bin ich zu sehr im Prime drin und sag gleich selig, aber er sagt ja nicht selig, sondern das Tal der was sagt Samuel Jackson? Moment, Moment, Moment. Jetzt hab ich's auf der Pfad der Gerechten. Es ist zu beiden Seiten gesäuben mit den Fräfelleien der Selbstsüchtigen und der Tyranne. Vielleicht sei noch dazu erwähnt, man ist natürlich nicht edgy, wenn man das zitiert. Weil das ist, was jeder kennt. Also jeder, der in den 90ern Teenager war und in den 2000ern studiert hat, hat diese Zitate gebracht. Aber man fühlt sich so schön edgy. Man fühlt sich so schön edgy. Das ist doch eigentlich auch der Grund dieser Top 3. Ich hätte noch ein kleines Zitat, Pipe Fiction hab ich natürlich auch aufgeschrieben. Es ist kein tatsächlich Zitat in dem Sinne, weil keiner diesen ganzen Monolog auswendig kann. Aber in dieser Szene im Auto, wo er ganz sinnlos über den Royal With Cheese redet, dieser Cheeseburger. Das ist halt, ne, das ist ein... Der Counter Pounder der Cheeseburger. Okay. Auf jeden Fall redet er sehr lange darüber. Und es ist der Stapel für Tarantino Texte, die auf der einen Erzählebene einen völlig sinnlosen Text haben und dann natürlich drunter ganz andere Art und Weise eine Szene zu erzählen. Was Tarantino sehr berühmt gemacht hat, ne? Sehr sinnlose Texte, aber mit einem guten Unterbau im Subtext. Ja, auch daran anschließend direkt die Diskussion über Fußmassagen. Fußmassagen dasselbe wie Kunilingus, glaube ich, wird als Vergleich herangezogen. Ja, ich glaube, das sind so die edgy Sachen aus diesem Film, überhaupt den Film, ne? Da fühlt man sich so wahnsinnig edgy. Gut, dann muss ich wohl Platz 3 festlegen. Dann würde ich mal dir noch einen Platz wegnehmen. The Big Lebowski. Hab ich nicht drin? Nein! Du hast The Big Lebowski nicht drin? Aber natürlich, The Big Lebowski muss eigentlich auch rein, ja. Also, da hab ich jetzt nicht das richtige Zitat für. Was sind bei Big Lebowski so das klassische Zitat, das sind keine Nazis, das sind Nihilisten, du musst keine Angst haben. Okay, okay, ja. Ja, den hat einfach jeder gesehen in der Zeit und jeder kam sich wahnsinnig edgy vor, diesen Film zu kennen und zu lieben. Das war die Kornbrothers in ihrer Tarantino-Variation, also da waren sie ganz nah dran am Kino eines Tarantino und haben trotzdem noch ihr Korn-Ding gemacht. Cooler Film, auf jeden Fall. Gar nicht mein liebster Korn, aber ja. Ja, bei weitem nicht, muss ich sagen. Aber guter Film. Platz 2. Erste Regel des Fight Clubs. Du verlierst kein Wort über den Fight Club. Ja, jetzt haben wir auch bald keine Sachen mehr, weil meine Liste hast du jetzt auch abgearbeitet. Tut mir leid. Aber ja, es sind es gibt halt einfach so diese Kultfilme in unserer Generation. Wir haben über Fight Club lange geredet. Ja. Und auch darüber so ein bisschen über diese Kulthaftigkeit dieses Films und welche Personengruppen diesen Kult besonders betrifft und welche Versionen des Kultes. Also hört euch da gerne rein. Es ist ein interessantes Gespräch geworden. Ja, es ist auf eine spannende Folge geworden. Es ist noch gar nicht so lange her, ne? Ja, Wochen. Einstellige Wochenzahl. Okay. Ja, oder hast du noch andere Zitate aus Fight Club? Also es ist nicht das einzige Zitate. Kleite. Der Pinguin. Sein Seelentier. Ah, ja, ja. Stimmt. Ja, ich krieg's auch wieder nicht zusammen. Ja, aber das war so edgy Anascho Kommentare. Du bist nicht deine Wohnung. Du bist nicht... Vor allem, ich glaube, was viel uns um die Ohren gehauen haben ist, dass was er erzählt über seine Wohnung, der ganze Pan über seine Wohnung, die dann aussieht wie aus dem Katalog nichts, das eigenes. Und dass er im Grunde der eigentliche Satz ist, this is your life and it's ending one minute at a time. Im Sinne von es einfach... Du machst nichts aus deinem Leben. Es rauscht an dir vorbei. Du verlierst Minute für Minute und du hast nichts Wesentliches beigetragen. Warum das ein bisschen seltsam ist, reden wir darüber reden wir bei Fight Club. Hört euch die Episode an, wo wir über Fight Club reden. Die ist wirklich so interessant, glaube ich. Wir sind nicht 100% auf einem Nenner, also nicht was die Qualität des Films betrifft, sondern eher was die Interpretation betrifft. Und wir schlängeln uns da auch so ein bisschen rum. Ich hab das Gefühl, das ist auch so ein ziemlich akademisches Gespräch geworden. Aber das kann sein, ja. Ganz interessant, weil wir auch so damit kämpfen, wie toxisch ist dieser Film, um mal die große Frage aufzulaufen. Ja, gut, reden wir nicht über Fight Club. Reden wir über Fight Club. Okay, das ist allerdings wirklich edgy und das ist auch Teil, eigentlich eher Nerdwissen, ne? Aber sehr cool. Und Nerdwissen von heute, nicht von den 2000ern. Ein kleines bisschen vielleicht. Ich weiß nicht, wann ist denn das hochgekommen? Wann ist The Room wirklich hochgekommen? 2005 wurde er veröffentlicht und ich würde behaupten, so 2010 mit den Internet-Critics hat er so richtig große Bekanntheit erlangt. Aber das haben sich ganz viele Studenten haben sich das gegenseitig auf jeden Fall, aber nicht wir. Ich war kein Student mehr, als das groß war. Aber cool, auf jeden Fall, ja. Trash funktioniert sowieso immer gut. Ich hab gar keinen Trash in meiner Liste. Aber Trash ist immer gut, um zitiert zu werden. Ah, vielleicht habe ich diese Liste gewonnen. Jetzt schon. Ich hab dir alles weggenommen und du kannst gar nicht gewinnen. Mein Platz eins, ist geflögeltes Wort geworden. Die Simpsons. Die Simpsons 1000 Zitate und einige Sachen sind eigentlich, nicht Icaramba, aber dieses Humor Simpson. Triss meine Shorts. Eat my Shorts, genau. Das ist einfach, das ist in den Sprachschatz übergegangen. Ich würde sogar behaupten, Doe steht wahrscheinlich im, gibt es noch sowas wie Oxford Dictionary, da steht Doe bestimmt drin. Seit hunderten von Jahren machen die Simpsons TV-Zeichentrick- Unterhaltung. Und gerade in den 90ern wurde so viel da geboren, dass zitiert wird, ausgezeichnet. Ja, natürlich. Kannst du folgendes Zitat zuordnen. Excuse me, I'm trying to conduct a wedding here, which has nothing to do with love. Please be quiet. Moment, ja. War das Baseball? Ja! Yes! Nicht schlecht! Oh, Ploa! Wow! Ich bin echt begeistert. Krass! Nicht schlecht. Okay, er ist Baseball. Mel Brooks. Ja, geil. Ich glaube, dass Mel Brooks so oder so irgendwie ein großer Lieferant für viele Studenten war, um sich gegenseitig solche Sachen um die Ohren zu hauen. Auf jeden Fall. Vielleicht auch so ein bisschen das amerikanische Gesicht, das amerikanische Pendant von Monty Python. Kann man fast so sagen, vielleicht, ja. So ein bisschen edgy, auch oft geschmacklos, auch oft anderen auf die Füße treten. Ja, genau. Wir haben über die Geschichte der Welt gesprochen. History, nee, Quatsch, wir haben über den Wilden Westen gesprochen. Ja, Placing Settles. Placing Settles, genau. Geschichte der History of the World war ein bisschen später. Ich glaube, der hieß auch nicht so. Aber es gab auf jeden Fall so einen Film, der in mehreren Episoden die Geschichte der Welt erzählt hat. Ja, Placing Settles haben wir auch einiges gefunden, wo wir gesagt haben, würde man heute wahrscheinlich nicht mehr so machen. Das ist vielleicht nicht so gelungen. Da ist ein bisschen Rassismus reingeraten. Hast du aus Spacepods sonst ein Zitat, was du spontan sagen würdest? Es kommen die ganzen deutschen Zitate. Ja, na klar. Als erstes mir eingefallen, immer wenn ich mal Müsli esse. Mit John Candy als dieser Waldi. Ich bin ein Möter. Mensch halb Köhter. Genau, das ist der Satz. Oder durchkämmt die Wüste. Aber auch ganz geil. I am your father's brother's nephew's cousin former roommate. Und vergessen, wir sind jetzt im Jetzt. Ja, genau. When will be now? Soon. Hätten wir nicht schon so viel über Malpux reden müssen, müssen wir eigentlich auch mal machen. Spacepods, toller Film. Großartiger Spoof. Okay. Das wäre unsere Liste geworden, das wäre unsere Liste. Wir können schön raus mit einem Jingle. Das war unsere Top 3. Wollen wir denn schon zusammenfassen oder haben wir noch ganz viel? Ich meine, meine Liste ist nicht im geringsten abgearbeitet worden. Nein, meine auch nicht. Aber es ist auch einfach viel. Es gibt so viele Insider. Es sind halt auch die Monty Pythons. Die haben ihre Arbeit mal ganz gut dokumentiert. Das heißt, es gibt so viele Interviewschnips, so viele Texte dazu. Aber was ich interessant finde, ist, dass es für den Dreh kaum Sachen gibt, wo man sagt, okay, da ist was schiefgegangen und dann haben die drei Tage aufs Wetter warten müssen. So was gibt's dann nicht. Es gab so wahnsinnig viel drumrum irgendwie von den Pythons, aber nicht. Also eigentlich im Grunde, ja, und dann haben wir es gedreht. Dann gab's ein paar Streitigkeiten vielleicht zwischen Terry Gilliam und Terry Jones. Und dann waren sie fertig und haben den Film geschnitten. Das Interessante kommt dann danach in der Rezeption wegen irgendwelcher komischen TV-Shows, wo sie dann darüber diskutieren müssen, ob der Film plasphemisch ist oder nicht. Plor, ist der Film eigentlich plasphemisch und Sie reden sich nur raus, oder ist er nicht plasphemisch? Nein, er ist nicht plasphemisch. Also Plasphemie ist sowieso ein dober Vorwurf, aber ich bin da voll auf der Seite der Pythons, die gesagt haben, das ist wenn, dann ist es Heresy und nicht Plasphemie. Ja, gut, okay. Es macht sich einfach nicht, es macht sich nicht über Jesus lustig. Und es macht sich nicht über Gott lustig. Und wenn, dann macht es sich über bestimmte Aspekte des Glaubens lustig. Aber das auch so über mehrere Ecken und ich bin da ganz bei den Pythons und ich glaube, das ist auch nicht nur eine Ausrede. Der Film ist das ist einfach kein plasphemischer Film und wenn ich mir anschaue, wie in den 90ern, als ich dann groß wurde, damit umgegangen wurde, von Kirchenseite, haben dies offensichtlich auch geschnallt. Unser Religionslehrer hat in der 11., 12. Klasse mit Schülern zusammen das Leben des Brian geguckt und hat dann mit ihnen darüber diskutiert, was da drin ist, über die Geschichte des Christentums, wie das Urchristentum aussah und so weiter. Und der war katholischer Priester, der Lehrer, der das gemacht hat. Also ich glaube, die Kirche hat es dann auch irgendwann kapiert. Ja, ich glaube auch, dass es nicht wirklich eine Ausrede ist, aber die Frage, die sich mir ein bisschen stellt, ist selbst wenn sie sich über Jesus lustig gemacht hätten, wie schlimm wäre das? Ist das ein Grund für ein Verbot? Nein. Natürlich, was heißt Verbot? Ja, auf jeden Fall nicht klar. Ich meine, dieser Film, obwohl er sich nicht über Jesus lustig macht, wurde verboten in vielen Kreisen. Ja, es gab ja auch erboßte Reaktionen von so ziemlich allen religiösen Gruppen, außer den Muslims. Jeder hat sich irgendwie angegriffen. Die hatten Glück, dass sie später waren. Aber es waren nicht nur die Christen, sondern auch die Katoliken, sondern auch die Christanten haben sich angegriffen, gefühlt. Es wurden dann so Sachen rausgepickt, hat man das Gefühl. Dann wurde drauf gezeigt, wurde gesagt, der Film ist ein Problem, weil es diese eine Szene gibt, in der John Cleese diesen jüdischen Gebetsschall trägt und das stellt uns Juden als Steiner. Und da gab es viele und jeder hat sich so ein bisschen was rausgepickt, warum er erboßt sein könnte darüber. Ich glaube, es ist jeder Mensch hat das Recht, etwas als offensiv zu empfinden. Grundsätzlich. Du darfst dich, du hast alles, was es an Kunst gibt, das gehört zur Kunstfreiheit absolut dazu, angegriffen fühlen und du darfst sagen, dass das Kacke ist und du darfst dagegen protestieren. Da würde ich sogar sagen, hey, Power to the Christians or Jews, macht es. Natürlich, wenn ihr euch angegriffen fühlt dadurch, macht es und Punkt und fertig. Mehr will ich gar nicht. Ich brauche gar keinen Aber zu sagen. Natürlich darfst du dich durch was provoziert fühlen, du darfst dich verletzt fühlen und du darfst das Scheiße finden, dass über dich Witze gemacht wird und über deine Worte und so weiter. Und dann hast du auch jedes Recht dazu zu sagen, dass das Kacke ist und dass du das doof findest und so weiter. Ob dir dann Recht gegeben wird, steht natürlich auf einer anderen Seite nochmal. Aber grundsätzlich, hey, warum nicht? Natürlich, jeder soll sich beschweren. Die Frage ist dann halt, sollte das dann Auswirkungen haben auf die Kunst entsprechend? Also, sollte dann gesagt werden, naja, war jetzt nicht so geil? Nochmal, jeder Diskurs hat Auswirkungen auf die Kunst. Du brauchst keine... Lass mal, weil dich staatliche Repressionen außen von diesen Kacker. Aber du brauchst keine staatliche Repression um Auswirkungen auf die Kunst zu haben. Wenn du über irgendein Kunstwerk diskutierst und streitest, dann hat das ja auch Auswirkungen sowohl auf die Kunstschaffenden als auch auf die Kunstrezipienten. Und das ist ja auch gut so. So entwickelt sich ja auch Kunst weiter. Weil da sind wir nämlich bei der Diskussion, dass viele Künstler sagen, ich darf ja gar nichts mehr sagen. Vor allem Künstler, die über 50 sind und einer Freiheit genossen haben früher, die sehr viel sagen. Also Leute, die einfach wo man denkt, irgendwie hast du auch nicht dazugelernt oder dich nie hingesetzt und mal richtig zugehört. Oder du willst halt dich nicht fortbewegen von dem hohen Ross, auf dem du sitzt. Ja, das ist einfach Bullshit. Wenn diese Künstler, diese speziellen Künstler sagen, ich darf ja nichts mehr sagen, sagen sie eigentlich, ich komme nicht damit klar, wenn es Gegenwind gibt. Ja, so ein bisschen. Also, weil, ich verstehe diese lammoyante Art nicht und dieses selbstverliebte Wein, ich darf nichts mehr sagen. Weil man kritisiert wurde. Weil man von mehreren kritisiert wurde. Was soll das? Junge, wenn du Offensive Takes hast, da musst du damit klarkommen, dass es ein Echo gibt. Und man muss dazu sagen, dass es gar nicht so sehr in unserer heutigen Zeit die Künstler sind, die das sagen. Es sind ja meistens Leute, die gar nichts zu sagen haben, die dann sagen, sie dürfen nicht mehr sagen. Die Künstler holen sich einfach ein bisschen Hundekacke und schmieren sie den Kritiker ins Gesicht. Entschuldigung. Ja, ich finde, es gehört einfach zum Diskurs dazu. Ich glaube, das ist tatsächlich eine riesige Schimäre von rechts. Diese Angst davor, dass der Vogue-Mob uns die Kunst kaputt macht, weil er alles verbietet. Eigentlich steckt er hinter der Konservative, der nicht mit Gegenrede klarkommt. Und vor allem mit Gegenrede, wo er jahrelang ohne Gegenrede klagekommen ist, weil er sie ignoriert hat oder weil sie einfach nicht gehört wurden, nicht im öffentlichen Diskurs waren. Und jetzt musste damit klarkommen, dass plötzlich transidentitäre Menschen oder Homosexuelle oder Schwarze einfach andere Menschen sagen, ey, das finden wir problematisch, das verletzt uns und so weiter. Es war halt alles so schön und so leicht, dass die alle nicht zu sehen und zu hören waren. Darum geht es letzten Endes. Es geht um Sichtbarkeit. Dieser ganze, wenn die Leute anfangen mit diesen Takes und wir wollen doch nur das und das sagen können und das muss doch möglich sein. Eigentlich wollen sie sagen, wir wollen trans Menschen unsichtbar machen. Wir wollen Homosexuelle unsichtbar machen. Wir wollen Schwarze unsichtbar machen. Das sagen sie letzten Endes. Das ist genau wie damals in den 90ern, als sie gesagt haben, ich habe ja nichts gegen Schwule. Aber wenn die so auf dem Christopher-Street-Day rumlaufen in Frauenkleidern und so exaltiert sind und so weiter, das geht ja wirklich zu weit. Wo hört das auf? Du hast was gegen Schwule. Du hast was gegen Schwule, du willst sie nämlich nicht sehen. Du willst in einer Welt leben, in der sie unsichtbar sind. Das nennt man Homophobie. Und das ist genau dasselbe mit Transphobie oder mit Rassismus heutzutage, der gut getarnt daher kommt. Leute, die sagen und wo soll das überhaupt aufhören? Wie weit geht denn das noch? Und man denkt, naja, das was du vorhin gesagt hast, ist ein gesellschaftlicher Diskurs und dann wird man feststellen, wo fängt es an und wo hört das auf? Was geht und was geht nicht? Das ist uns überlassen als Gesellschaft darüber zu diskutieren und darüber zu reden, was wir wollen und was wir nicht wollen. Und es bleibt ja meistens offen. Es ist ja auch nicht so, dass am Ende dieses Diskurs im Gesetz steht, sondern dann haben alle verstanden, okay, du findest es als schwarzer Kacke, wenn ich als weißer Rasterlocken trage. Und dann ist die Frage, wie man persönlich individuell auch damit umgeht. Genau. Und das ist es vielleicht auch tatsächlich. Die Konservativen, die das so sagen, wir dürfen nix mehr sagen, die wünschen sich natürlich, dass es diesen Rahmen gibt, gegen den sie anstoßen können. Weil wenn es den nicht gibt, dann ist es eine moralische individuelle Entscheidung. Dann musst du dich bewusst dafür entscheiden, das N-Wort zu benutzen. Weil es gibt nicht dieses Gesetz, das es dir verbietet. Das heißt, wenn du es verstößt, du nicht gegen ein Gesetz, sondern zeigst einfach nur, wo du moralisch stehst. Und dann, genau. Und damit musst du dann erst mal klarkommen, weil dann musst du auch damit leben, dass ich dich einen Rassisten nenne. Ja. Wir sind sehr abgeschweift, ne? Wir sind sehr abgeschweift, ja. So. What has the life of Brian ever done for us? Die Abschlussfrage. Er hat uns sehr zum Lachen gebracht. Was soll ich groß dazu sagen? Das ist ein absoluter Klassiker. Ist es der beste Film von Monty Python. Ich glaube, ich mag die Ritter der Kokosnuss ein bisschen lieber, weil er ein bisschen rougher ist, um die Ecken rum, so ein bisschen ungeschliffener, ein bisschen dreckiger, ein bisschen härter. Aber Das Leben des Brian ist ein fantastischer Film. Und wenn mich jemand fragt, womit soll ich einsteigen? Ich kenne von Monty Python gar nichts. Dann gibt es erst mal was hinter die Ohren. Aber dann sag ich, guck das Leben des Brian. Ja, absolut. Ja, total. Das ist ein sehr guter Einstiegsfilm. Wie du vorhin gesagt hast, dass der wirklich massentauglichste Film vielleicht ist, wo viele Leute einen guten Zugang zu haben, weil sie sehr stark wie ein Film funktioniert und nicht so sehr wie Sketche aneinander gereiht. Und auch nicht ganz so ganz so schlimm edgy, wie manche andere Sketche ist, oder wo man nicht zu oft denkt, oh, darf ich darüber lachen? Ich würde sogar so weit gehen, das Leben des Brian ist nicht negativ gemeint, weil er ist Monty Python immer noch. Aber es ist das bravste, was Monty Python je gemacht haben, glaube ich. Und das macht es umso erstaunlicher, dass darüber so wahnsinnig viel diskutiert wurde. Das bravste und das kontroverseste. Ja, man guckt sich den Film an und denkt sich darüber haben sich die Leute aufgeregt. Was ist los? Das ist schon wirklich ein bisschen hä? Seltsam. Aber absolut gehört absolut in die Reihe von muss man sehen. Finde ich auch. Also für mich auch einer meiner liebsten Monty Pythons. Man hat sehr viel Spaß. Man kann sowohl die deutsche als auch die englische empfehlen. Super sehbar, alle beiden. Vielleicht sogar beide hintereinander, wie ich das gemacht habe. Ich fand es großartig. Ich warte jetzt noch auf Jesus Christ, Lust for Glory. Es gibt ein Musical, ne? Was, wirklich? Not the Messiah. Ah ja, Not the Messiah. Ein Oratorium, das darauf basiert. Und zwar von Eric Idle und John Duprez, der die Filmmusik gemacht hat, auch für den Film. 2007 geführt in Toronto. 2021 ist das Ding auch in München gelandet. Ist noch nicht so lange her. Im Staatstheater, am Gärtnerplatz. Ja, guckt es euch an. Vielen Dank, Johannes. Es war total cool, also schön mit dir zusammen da reinzutauchen in den Film. Johannes hat diesen Film übrigens vorgeschlagen. Wir haben gar nicht erzählt, wer das ist. Was ihr überhaupt hier macht. Johannes hatte diese Woche den Filmvorschlag und das war das Leben des Brian. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich habe ihn zum ersten Mal in Englisch gesehen und ich habe ihn zum ersten Mal seit wahrscheinlich 20, 25 Jahren gesehen. Hast du ihn genauso genossen? Ja. Auch im Englischen? Ja. Sehr schön. Hast du Untertitel angehabt? Nein. Manchmal ist es schwierig, fand ich. Auf jeden Fall ist es. Ich finde aber, ich kenne es so auswendig, dass ich weiß, worüber sie reden. Ja, das stimmt. Okay. Gut, dann geht raus, schaut euch den Film nochmal an, freut euch darüber und wir hören uns nächste Woche. Wenn ihr wissen wollt, was wir nächste Woche besprechen, dann bleibt noch kurz dran. Nach dem Jingle erzählt mir Plor, was er mir antun wird. Und euch, was die Hausaufgabe für nächste Woche ist. Nicht ohne Hausaufgaben gemacht zu haben, hier in den Podcasts kommen. Ich wette, die 90 Prozent haben den Film nie gesehen. Bis dann. Bis dann. Ciao. So, was hast du denn, Plor? Erzähl. Wir saßen gerade kurz zusammen auf Mike und ich habe gesagt, ich habe was und ich muss dir aber erst sagen, wenn wir aufnehmen. Ich bin etwas in Spannung, aber eher nicht positiv. Ich habe schlimme Vorahnungen, Plor. Ich bin etwas in Spannung, aber schlimme Vorahnungen, Plor. Also, wir sind ja ein akademischer Podcast. Nächste Woche. Haben wir nicht schon alle Theorema und so durch? Ja, deswegen gibt es nächste Woche. Was, es gibt Boobs? Ich möchte mit dir über einen Russmaier-Film reden, den ich noch nicht gesehen habe. Russmaier? Das ist der mit den großen Brüsten, der in den 60ern und 70ern die Exploitation-Filme gedreht hat, wo die Frauen immer über große Brüste haben. Ich habe von dem ein, zwei Sachen gesehen. Ich habe auch mindestens einen Film komplett gesehen und fand den nicht so doll. Und wenn man von Russmaier spricht, sagen alle, du musst unbedingt Beyond the Valley of the Dolls gucken. Das ist der ultimative Russmaier-Film. Ich zitiere Roger Ebert Camp Sexploitation Horror Musical, das in einem Vierfach Ritualmord und einer Dreifach-Hochzeit endet. Kannst du mir noch schnell sagen, ob Roger Ebert dem Ritual oder 5 Sterne gegeben hat? Roger Ebert war daran irgendwie beteiligt. Der hat das Drehbuch geschrieben. Was? Ich will mit dir nächste Woche... Russmaier sagt, das finde ich großartig, Russmaier ist eine der großen Exploitation-Ikonen des amerikanischen Kinos der 60er und 70er Jahre. Wir wissen ja, dass Kritiker die besten Drehbuchautoren sind. Das ist ja hinreichend bekannt. Der Film wurde auch verrissen. Okay, gut. Ich bin sehr gespannt darauf. Ich habe ihn nicht gesehen, weil ich mich erinnern würde und alle sagen, das ist der ultimative Russmaier-Film. Nur mal ganz kurz zur Klärung. Wir sind beim Muss-man-sehen-Podcast. Ja. Und der steht auf meiner To-See-Liste ganz weit oben. Muss ich sehen und deswegen müsst ihr mitleiden. Warum habe ich das gemacht, warum habe ich mich darauf eingelassen, mit dir diesen Podcast zu machen? Wir sehen uns nächste Woche mit Russmaier und viel Spaß damit.
