Episode 141: The Lodger (1927) – Der erste echte Alfred-Hitchcock-Film
Dreimal haben wir uns bereits in unserem Podcast mit Alfred Hitchcock auseinandergesetzt. Dabei haben wir uns vor allem mit seinen amerikanischen Filmen der 50er Jahre auseinandergesetzt. Dieses Mal reisen wir weit zurück in die Vergangenheit… weit weit zurück. Im Jahr 1927 entstand mit The Lodger einer der wenigen Stummfilme Hitchcocks, den der Großmeister selbst als seinen ersten echten Hitchock-Film bezeichnet hat.
Wir tauchen tief hinein in die Schaffensphase des jungen Alfred Hitchcock, irgendwo zwischen deutschem Expressionismus und britischer Suspense. Gleichzeitig versuchen wir aber auch sein – eher nicht so bekanntes – Frühwerk in den Kontext seines Gesamtschaffens einzuordnen. Wo stand Alfred Hitchcock 1927? Wo sollte er danach in den 30ern als wichtigster britischer Regisseur stehen? Wie ging es weiter, nachdem er 1940 in die USA aufgebrochen war? Wie wurde er dann zum wichtigsten Thrillerregisseur Hollywoods? Und dann geht es auch schon wieder zurück, immer mit der Frage im Nacken: Welche typischen Hitchcock-Trademarks finden wir in diesem spannenden Frühwerk?
In unserer Top 3 schauen wir auf die besten Filme, bei denen Mieter und Untermieter im Mittelpunkt stehen.
Transkript
Um den Zugang für Menschen mit Behinderungen zu erleichtern und um eine Volltextsuche nach Themen zu ermöglichen, haben wir beschlossen unsere Gespräche auch als Transkription zur Verfügung zu stellen.
Allerdings muss man dazu sagen, dass die heutigen Techniken automatisiert Transkriptionen herzustellen, doch immer wieder an ihre Grenzen stoßen und streckenweise unlesbare Texte hervorbringen. Eine händische Korrektur der Texte, ist ein Aufwand, der die Möglichkeiten dieses Podcasts bei weitem übersteigt. Trotz dieser Nachteile, überwiegen für uns die Vorteile einer (wenn auch fehlerhaften) Verschriftlichung.

Sie können das Transkript aktivieren und mitlesen, indem sie oben im Player auf dieses Symbol klicken.
: Podcast: Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen Episode: Episode 141: The Lodger (1927) – Der erste echte Alfred-Hitchcock-Film Publishing Date: 2023-09-13T08:49:10+02:00 Podcast URL: https://podcast.mussmansehen.de Episode URL: https://podcast.mussmansehen.de/2023/09/13/episode-141-the-lodger-1927-der-erste-echte-alfred-hitchcock-film/ Und macht dann noch so diese Geste des Hengens, dann werde ich den Ring an Daisy's Finger legen und sie guckt so genervt und angewiedert. Es ist fantastisch. Herzlich willkommen hier, lieber Plur und liebe Zuhörenden in meiner Küche. Schaut euch ein bisschen um, setzt euch hin, nehmt euch ein Keks und ein Tee. Apropos Tee, möchtest du Tee, Plur? Ja, bitte Johannes. Hallo Johannes. Hallo, liebes Publikum. Tee extrem passend zu unserer heutigen Episode, denn wir reisen wieder nach Good Old Britain. Yes. Ins United Kingdom zu dem Regisseur des United Kingdoms, nämlich zu Alfred Hitchcock. Alfred Hitchcock, den wir ja schon ein paar Mal in unserem Podcast besprochen haben, ne? Ja, wir haben schon viel über ihn geredet, deswegen brauchen wir auch keine weitere Introduction zum Thema Alfred Hitchcock. Johannes guckt mich ganz panisch an, weil ich davor gesagt habe, Johannes, ich hab's jetzt raus. Ich hab Hitchcocks persönliche Filmwieter in ein System gepresst, das es ermöglicht, sich im Hitchcock-Universum zu orientieren und ich würde dieses System heute gerne vorstellen. Ich glaub dir kein Wort. Tatsächlich handelt es sich darum, um ganz banales Wikipedia-Wissen, aber ich hab gedacht, es macht total Sinn, das nochmal extrem verkürzt aufzubereiten und nochmal so ein bisschen neu zu sortieren, um zu sagen, okay, wenn wir uns im Övere Hitchcocks bewegen, dann finden wir hier so ein bisschen die markanten Stellen. Und nachdem wir jetzt drei Hitchcock-Filme, drei Hitchcock-Filme im Podcast bereits besprochen haben, jetzt kommen wir mal hier. Moment, die müssen wir wiederholen. Welche drei? Wir haben über den großen Romcom-Klassiker, Mr. Mrs. Möfgerät. Das ist also unser erster Hitchcock. Das Schlimmste, was wir hier geguckt haben. Also es war auf jeden Fall, es war ein komischer Start für Hitchcock, auch ein komischer US-Start für Hitchcock. Wir haben über das Fenster zum Hof geredet, einen der besten Hitchcock-Filme überhaupt. Das war ein tolles Gespräch zu einem fantastischen Film, den wir natürlich, wie man es nie recht tun kann, nur unrecht tun kann. Ich suche eine andere Formulierung. Egal. Den man nie gerecht werden kann? Den man nie gerecht werden kann, danke. Und wir haben über Hitchcocks Jams Bond-Versuch, der unsichtbare Dritte geredet. Und das heißt, wir haben uns eigentlich gerade, wir haben uns in einem, die amerikanischen Umfeld bewegt, wir haben auf die amerikanischen Filme von Hitchcock geguckt, und das ist Smith, als er Anfang der 40er ganz frisch in Amerika war. Und da sich echt schwergetanert mit dem amerikanischen Studiosystem. Wie man im Film an sieht. Ich weiß nicht, ob der Film wirklich so darunter gelitten hat. Aber irgendwie, ich glaube darunter hat gelitten, dass er versucht hat, eine Screwball-Komödie zu machen, was einfach nicht funktioniert hat. Kehren wir das beiseite? Tun wir es, als hätte dieser Film nicht stattgefunden. Wie Hitchcock es gerne mit einigen seiner Filme macht, dazu kommen wir bestimmt noch kurz zu reden. Und dann haben wir uns die Hochphase angeschaut von Hitchcock, als er sich etabliert hat, den USA, und einfach mal so zum mächtigsten Filmmogul, der kein direkter Filmmogul ist. Amerika ist aufgestiegen, und zwar mit das Fenster zum Hof 1955 und der unsichtbare 3. 1959. Und ich habe zu Jahren das letzte Woche gesagt, ich kenne mich echt wenig aus mit Hitchcocks Frühphase. Und ich glaube, dir geht es genauso, ne? Ja, überhaupt nicht aus. Also noch weniger als du. Egal, wie viel du nicht gesehen hast, ich habe garantiert noch weniger nicht gesehen. Dazu muss man ja sagen, der Mann hat 50 Filme in 50 Jahren betreht. Und es ist wirklich eine Mammutaufgabe, alles von Hitchcock zu sehen. Aber wir arbeiten uns so ein bisschen vor, und wir werden bestimmt in diesem Podcast, nicht in einer der nächsten Episoden, aber irgendwann dem ein oder anderen Hitchcock wieder begegnen. Bevor wir da voll reingehen, in zwei Sachen. Das eine, ah, dein Mikro, irgendwas stimmt mit deinem Mikro doch nicht. Nein! Danke. Es zeigt immer ein bisschen an deinem Mund in die Einrichtung vorbei, und dann denke ich immer, ne! Am Ende klingt alles gleich aber zu meiner Beruhigung. Und das andere ist, für euch, auch wenn dieser Film 1927 rausgekommen ist und ihr wirklich viel Zeit hattet, den zu sehen, ich möchte für diesen Film trotzdem eine Spoiler-Warnung rausgeben, dass ihr vielleicht doch diesen Film vorher guckt, bevor wir darüber reden. Weil das ist einer der Filme, wo ich in ein riesiges Fettnäpfchen getreten bin, als ich meine Freundin erzählt habe, worum's im Film geht. Und sie dann sagte, Alter, hast du mir gerade das Ende verraten? Nein! Wie ich gedacht habe, Scheiße, stimmt! Das ist ja wirklich wichtig für diesen Film. Es ist ein Film, wo sich es wirklich lohnt, unbedarf dran zu gehen und sich einfach davon überraschen zu lassen. Und wie Johannes angekündigt hat, wir werden in dieser Episode ganz viel zu dem Film spoilern. Ey, psst! Du! Ja, du! Der nun folgende Programmteil enthält sensible Informationen über den Handlungsverlauf. Es ist Hitchcock's erster richtiger Hitchcock-Film, wenn wir den Meister trauen. Das hat er nämlich François Trifot gesagt, der sich ja mit Hitchcock unterhalten und das Ganze in Buchform festgehalten hat. Zudem hat er gesagt, das war mein erster richtiger Film. Eigentlich handelt es sich um seinen dritten Film und einen seiner wenigen Stumpffilme. Und vielleicht springen wir jetzt einfach einmal ganz kurz rein in Hitchcock. Du weißt, dass ich ein Jingle dafür habe, ne? Du hast ein Hitchcock-Jingle. Nein, ich habe ein Jingle für... Bitte tuch spielen, ich... Klugscheißen mit Plur. Was heißt Plur? Das heißt du nur davon. Okay, scheiße Klug. Klugscheißen zu Alfred Hitchcock. Und ich versuche es wirklich kurz zu halten. Und einfach nur mal mit den Basics. Wer ist dieser Mann, über den man ständig stolpert, von dem wir ständig reden, wenn wir von der amerikanischen und auch britischen Filmgeschichte reden? Ja. Alfred Hitchcock wurde geboren im Jahre 1899 in England. Und ist als so ein sehr religiöser Eltern sehr früh mit dem Konzept der Angst in Berührung gekommen. Es gibt diese eine Anekdote, die man immer wieder hört, auch von ihm selbst erzählt, wie sein Vater ihn mit einem Zettel zur Polizei schickt. Und die Polizei nimmt ihn dann und steckt den jungen Alfred Hitchcock als Kind in Knast und sagt zu ihm, nicht lang. Nicht lang, ein paar Minuten. Ein paar Minuten, fünf Minuten? In eine Zelle. In eine Zelle. Und sagt dann, that's what we're doing with naughty boys. Was wirklich für den jungen Alfred Hitchcock, aber das muss so schrecklich gewesen sein. Wirklich so eine Traumatisierung quasi mit der Polizei. Es ist übelste schwarze Pädagogik. Weißt du, er weiß nicht, was er angestellt hat. Er wird dahingeschickt mit diesem Zettel. Er weiß nicht, was da drauf steht. Vielleicht hat er ja gar nichts angestellt. Vielleicht wollte sein Vater einfach mal, dass er das kennenlernt. Ja, und das hat ihn geprägt. Hitchcock ist von Angst geprägt. Es gibt ganz viele Anekdoten, auch aus seiner Kindheit und Jugend. Es ging halt auch auf eine religiöse Schule. Und da wurde halt auch mit dem Rohrstock regiert. Hitchcock ist einfach ein Opfer der schwarzen Pädagogik, der katholischen Erziehung. Wir profitieren davon durch seine Filme. Tatsächlich war Hitchcock schon immer vom Film fasziniert. Er war ein kleiner, pausbeckiger, dicker Junge. So wie er es selbst sagt, war er ein Außenseiter. Und hat sich in allerlei Nördkram geflohen. Und irgendwann war das halt auch in der späten Jugend die Begeisterung für den Film, der damals noch relativ jung war. Und als dann das großamerikanisches Studio Paramount 1920 in London Studio aufgemacht hat, hat er gesagt, klar, Filmarbeiten könnte ich. Er war technischer Zeichner. Er hatte eine Ausbildung. Er hatte Ahnung von Zeichnungen, von Grafik. Und das war auch das Erste, was er gemacht hat. Er hat nämlich die Zwischentitel gezeichnet. Also bei den klassischen Stumpffilmen kennt man das ja, gibt es Text und Tafel und Bild. Und er hat sich halt einfach darum gekümmert, um die schönen Schnörkel, um alles das, was den Text schön einrahmt. Das werden wir auch in diesem Film sehen, dass er dafür ein Fable hatte, dafür schöne Zwischentitel zu produzieren, die dem Film Inhalt nochmal eine andere Schwere geben. Und dann war es so, dass er bei Paramount und bei Gainsboro Pictures, wo er gearbeitet hat, nach dem Paramount das Studio in England wieder dichtgemacht hat, mehr und mehr andere Aufgaben, die man nommen hat. Der Film war einfach noch ein junges Medium. Und wer irgendwas konnte, der hat dann halt Sachen gemacht. Er hat Sachen gemacht. Er hat gezeichnet. Er hat das Set designed irgendwann. Er hat Kostüme designed. Er hat angefangen irgendwann das Lektorat von Trebüchern zu machen. Regieassistent, Produktionsplanung, Produktionsleitung. Er hat sich so nach und nach da einfach hoch gearbeitet, indem er mehr und mehr Aufgaben gekriegt hat. Und ist quasi so ein bisschen da reingestolpert, auch in seine große Regiekarriere. Ich glaube, die wichtigste Aufgabe, die er übernommen hat, wo ich ihn auch am ehesten sehe, sind die ganzen ... Er hat Storylines aufgeschrieben. Es gab jemanden vom Studio, der gesagt hat, in welche Richtung könnten wir verschiedene Stories machen? Was könnten wir drehen? Welche Ideen haben wir? Und er hat ganz viele Ideen rausgehauen, ganz viele Sachen aufgeschrieben, die irgendwie zu Stories oder zu Teilen von Filmen geworden sind. Und es ist spannend. Er hat so viele Ideen rausgehauen. Es ist interessant, sich mit Ideen zu beschäftigen. Wie entstehen Geschichten, was macht die Dramaturgy aus? Drei Namen würde ich gerne nennen, die er in der damaligen Zeit kennengelernt hat, die einfach unglaublich wichtig für seine Karriere sind. Sowohl damals als auch später. Einmal der Produzent Michael Bacon, für den er dann bei Gainsborough gearbeitet hat. Er hat als Paramount geschlossen, den er dabei bei Paramount kennengelernt. Der war der Erste, der eben Regieassistenzstellen gegeben hat und ihn mehr und mehr so Richtung Produktionsleitung auch gepusht hat. Der Name ist der Regisseur Graham Cutts, mit dem er vor allem dann viel in Deutschland unterwegs war. Dazu kommen wir gleich, wenn wir zu seiner ersten großen Schaffensphase als Regisseur kommen. Und der dritte und wichtigste Name, nicht nur für diese Zeit, sondern für alle Zeiten, Hitchcock, ist Elma Ravel, die nämlich als Editor beim Film gearbeitet hat. Er hat sie auch bei Gainsborough Pictures in der damaligen Zeit kennengelernt. Und wer nicht weiß, wie sie aussieht, kann sich diesen Film anschauen, denn sie taucht auch auf. Und sie wurde zu einem, nicht nur zu einer seiner wichtigsten Mitarbeiterinnen, sondern auch zu seiner wichtigsten Zuarbeiterin für ganz viele Filme durch seine gesamte Karriere als seine Frau. Sie war einfach irgendwann ein Teil von dem Hitchcock-Team und ich glaube, ihre Rolle wird mittlerweile nicht mehr, aber wurde ganz lange unterschätzt, wie viel sie Hitchcock zur Seite gestanden hat, wie viel sie beraten hat, wie viel sie auch alle möglichen Rollen übernommen hat in seinen späteren Filmen und als seine Frau halt wirklich einfach ein wichtiges Mitglied des Hitchcock-Teams war. Das war ja eine Vorgesetzte am Anfang. Sie muss auch ein bisschen was mitgemacht haben mit ihm, ne? Ja, man kennt ja so Hitchcocksverhalten zu Frauen. Es gibt ja so Geschichten von Tippi Hadrin zum Beispiel, wie er sich gegenüber Frauen verhält. Das ist wohl nicht sehr galant. Er selbst erzählt es so ein bisschen, als ob Elma ihn gerettet hätte in seiner Beziehung zu Frauen, er sagt, er ist als Jungfrau in die Ehe gegangen und einige, die sich mit seiner Vita in Erbe beschäftigen, sagen auch, das ist total plausibel, der war einfach ein kompletter Außenseiter, das war einfach kein Ladies' Man, der war unerfahren, als er sie kennengelernt hat und wie gesagt, halt so der kleine, dicke, pausbäckige Alfred, der war ein 70-Großweiher und er war immer übergewichtig sein, den ganzen Leben lang und hat sich einfach extrem schwer getan mit dem anderen Geschlecht und dann hat er zu ihr aber eine sehr treue und sehr lange Ehe gehabt. Obwohl er ständig auch mit diesen weiblichen Fantasibel dann gespielt hat in seinen Filmen, kommen wir zu seinen großen Phasen. Die fangen nämlich jetzt an. Er ist irgendwie ins Filmgeschäft reingestolpert und die erste Zeit, würde ich sagen, geht von 1925 bis 1929 und das ist seine Stummfilmzeit oder seine deutsche Phase und die klammer ich ganz kurz aus, weil das natürlich die Phase ist, in der dieser Film entsteht. Das heißt, einfach einmal kurz merken 1925 bis 1929, seine Stummfilmzeit war gar nicht so lang, aber es sind so vier, vier, fünf Filme, es sind ein paar Filme in der Zeit entstanden. Und auch das Wort deutsche Phase werden wir in unseren Großfirmen genutzt. Ganz wichtig, ja. Das Zweite ist die große, britische Phase. Die Tonfilme und vor allem auch das Finden des Thriller-Themas. Da hat er angefangen, Kriminalfilme zu machen und Mystery und Suspense-Filme und zwar geht die perfekt von 1929 bis 1939. Wir hatten hier wieder so eine schöne 10-Jahres-Phase und in dieser Zeit sind sehr viele Hitchcock-Klassiker entstanden, wie der Mann, der zu viel wusste, das Original. Das hat er ja später nochmal in Remake gemacht. 39 Steps, Sabotage, also so einige große Filme und in der Zeit ist er auch zum Best bezahlten, richtig sehr Englerns, groß aufgestiegen. Gehörte zu dem großen Autorenfilmer des britischen Kinos und die britische Filmlandschaft hat das auch sehr dankbar aufgenommen, weil die Briten hatten damals keinen. Es war, Hitchcock ist ein fantastischer Regisseur. Aber man hat manchmal das Gefühl, wenn man sich so seine Frühzeit betrachtet, gerade so in den 30ern, der wurde auch in diese Richtung gepusht. Die wollten, die wollten einen britischen Autorenfilmer hatten. Die Deutschen hatten ihren Murnau und ihren Lang. Die Amerikaner hatten ihren Chaplin. Und ja, irgendwie war es so, wir Briten brauchen auch die Mann. Nimmt doch den Alfred. Ja, gute Filme. Wobei Chaplin ja eigentlich auch Breite war, ursprünglich. Ja, der amerikanischste Breite, den man sich vorstellen kann. Naja, es ist aber auch so, was man auch ein kleines bisschen dazu sagen muss, ist, dass die Zeit damals schwer war für den britischen Film. Sie brauchten auch dringend jemanden, der sich darum kümmert, der irgendwie nach vorne gestellt werden kann, der irgendwie das britische Kino quasi wie rettet. Ja. Weil die Zahlen waren wirklich schlecht. Und dann gab es sogar noch irgendwie ein Gesetz, das 1927, den Film Act, der dazu führte, dass man mindestens fünf bis 20 Prozent britische Filme im Kino haben muss. Wie die Franzosen mit dem Radio das gemacht haben. Das ist das französische Songs gespielt werden. Und dann guckst du als Produzenter drauf oder als Fallei und steigst fest aus, es gibt gar nicht so viel Gutes, was wir jetzt machen. Genau, was machen wir denn jetzt? Irgendwas müssen wir ja machen. Und Hitchcock hat viel gedreht in der damaligen Zeit. Der hat teilweise mehrere Filme pro Jahr gedreht. Es ist halt auch so ein bisschen die Zeit der Fließbandproduktion. Also damals, gerade so in der Ende der Stummfilmzeit, sind Filme sehr schnell rausgehauen worden von Studios. Ein Vorbild war natürlich Amerika. Es waren einfach unglaublich viele Filme veröffentlicht. Die Regisseure waren fest angestellt. Das war Hitchcock auch beim Studio. Die haben für das Studio gearbeitet, konnten sich teilweise ihre Plots nicht selbst aussuchen, sondern haben eigentlich was vorgesetzt gegessen. Und Hitchcock war da so ein bisschen eine Ausnahme, einfach weil er diesen Ruf hatte, dass er der beste Regisseur ist, Großbritanniens. Und dieser Film, über den wir nachher sprechen, der spielt für diesen Ruf eine ganz große Rolle. Da wurde nämlich in den Kritiken wortwörtlich geschrieben, dass das wahrscheinlich der beste Pritcherfilm, der je inszeniert wurde. Genau. Und deswegen konnte Hitchcock sich das so ein bisschen aussuchen, aber er war trotzdem auch in dieses Studiosystem eingebettet. Was macht man, wenn man in seinem Heimatland ganz erfolgreich ist beim Film? Man lässt es im Stich. 1939 beginnt Hitchcocks Hollywood-Phase. Aber er war auch einfach frustriert. Ja. Er war frustriert davon, dass ihm ständig reingeredet werden sollte. Obwohl er so groß war, gab es immer wieder Leute, mit denen er an einander geraten ist. Ja. Und es wurde natürlich auch heftig umgewarnt. Das war der erste Hitchcock aus Salznick, mit dem er dann eine Zeit lang gearbeitet hat. Der Hollywood-Mogul der damaligen Zeit, der wollte ihn haben. Der hat gesagt, du bist der beste Spieler da auf dem Platz. Ich will dich für mein Team haben. Aber er wollte ihm reinreden. Ja, natürlich wollte er ihm reinregen. Und das ist auch die Phase von 1939 bis 1947. Die dritte Phase, die erste Hollywood-Phase, in der Hitchcock nach Amerika kommt und schon ein bisschen auf die Schnauze fällt, einfach enttäuscht ist. Er hat sich was anderes erhofft. Er hat sich was anderes bedacht. Er tritt Mr. and Mrs. Smith als Vertragsarbeit, die ihm echt keinen Bock macht. Und seine Filme, die er doch mit ein bisschen mehr Liebe dreht, wo er wirklich dahinter steht, wie das Rettungsbrot, kommen halt nicht so gut an, weil er da offensichtlich, zumindest in den Augen des amerikanischen Publikums, zu sehr einen Deutschen als Helden inszeniert oder zumindest als Überlegenen. Wie weit willst du eigentlich so gehen mit der Hitchcock-Geschichte? Zwei Phasen kommen noch. Ich weiß nicht, es gibt da so einen Button, da kann man mal zwei. Das war einfach ein bisschen schneller redet. Die zweite Hollywood-Phase, 1949 bis 1969. Also, zweite Hollywood-Phase, das ist seine größte Zeit. Und das ist, glaube ich, die Zeit, wo alle sagen, das sind seine besten Filme entstanden. 1949 bis 1964, gut 15 Jahre, 50er-Jahre-Filme. Wir haben uns vorhin schon gesagt, wie das Fenster zum Hof, wie Vertico, wie der unsichtbare Dritte, Psycho 1960 oder die Vögel 1963. Und dann als Letztes haben wir sein Spätwerk von 1964 bis 1976, wo er sich eigentlich eher so nicht ganz freiwillig ein bisschen aus dem direkten Filmgeschäft zurückzieht, einfach weil seine Projekte entweder scheitern oder von der Kritik zerrissen werden oder das Publikum hat kein Interesse mehr dran. Schade. Aber auch interessante Filme entstehen in der Zeit wie zum Beispiel Mani 1964, den ich ja für den schrecklichsten Hitchcocks-Film halt. Den aber manche wirklich mit Leib und Seele verteidigen. Also irgendwas scheint an ihm dran zu sein. Und ehrlich gesagt zwei meiner absoluten Lieblingsfilme von ihm, nämlich Friends, die 1972 in Großbritannien zurück, die große Rückkehr des großen Regisseurs und sein letzter Film von Mienkrab 1976, der einfach eine tolle Surilla-Comodia ist. 1982 ist Hitchcock dann in L.A. gestorben. Jetzt hast du aber durchgerastet. Nein, ich hab gesagt, ich bringe das kompakt, wir haben fünf Phasen, wenn ihr über Hitchcock nachdenkt, die Stumpf-Filmzeit bis 1929, die britische Phase bis 1939, die erste Hollywood-Phase bis 1947, die zweite Hollywood-Phase bis 1964 und sein Spätwerk bis 1976. Und man findet eigentlich immer ganz gut so Haltepunkte in diesen Phasen, gute Filme, schlechtere Filme, alles dazwischen und kann sich da, glaube ich, ganz gut orientieren. Und damit nochmal ganz kurz zurück zur ersten Phase. Ich hab nur dazwischen durch die Phase. Die drei Fragezeichen. Mein Name ist Alfred Hitchcock. Das war eine sehr kurze Phase. Er war zwischendurch Schirmherr von den drei Fragezeichen. Ja, er konnte ja auch perfekt Deutsch. Also nicht perfekt Deutsch, aber er konnte sehr gut Deutsch. Er konnte sehr gut Deutsch, ja. Weil er eben in Deutschland gedreht hat und das war in dieser Frühphase, in der Stumpf-Filmphase, da wurde er nämlich mit Crayham Cuts, den Namen hab ich schon genannt, Großarchisseur, nach Deutschland beordert, dort zu drehen, wo er in diesen Phasen sein konnte. Er konnte Friedrich Wilhelm Murnau live beim Drehen erleben. Den großen expressionistischen deutschen Filmmacher. Unglaublich. Und wie er spricht über ihn, ist auch voller Ehrfurcht fast. Wobei ich weiß nicht, Hitchcock und Ehrfurcht. Aber man hat total begeistert davon, dass er wirklich viel aufgesogen hat in der Zeit und gedacht hat, wow, ist das krass, das will ich auch. Murnau war für ihn das, und das war ein sehr, sehr guter Ehrfurcht. Ja, krass. Michael Belken hat ihn dann, den Produzenten, den ich schon genannt habe, sein erstes richtiges Regie-Projekt wieder in Deutschland gegeben, nämlich Ehrgarten der Leidenschaft, der in der 1925 gedreht hat, der eine ziemlich teure, deutsch-brittische Co-Produktion war mit großen Stars aus Amerika, aus Hollywood. Klingt nach einem billigen Erotikstriller. Klingt nach einem schrecklichen Melodram. Auch nicht so viel Gutes darüber zu berichten. Und kurz darauf, Film Nummer 2, auch eine deutsch-brittische Co-Produktion, der einzige Film von Hitchcock, der nicht mehr erhalten ist, nämlich der Bergartler aus dem Jahr 1925-26, genau um diese Zeit gedreht und die beiden Filme wurden in England gar nicht veröffentlicht, die wurden offensichtlich eher so für den deutschen Markt gedacht und kam dann nochmal mit Lodger zusammen ins Kino quasi so ein Triple Feature, nachdem Hitchcock darbewiesen hat, der Produzent, der auch diesen Film eigentlich in der Schublade verschwinden lassen wollte. Der Produzent genau aus CM Booth. Ja, genau. Ich und Namens. Der war nicht davon überzeugt, weil das war ihm zu deutsch. Zu künstlerisch, der hat gedacht, das will kein Brite sehen, das ist doch alles Kunstwichse. Was natürlich so einen schönen Schritt zu uns in die Zukunft macht, wo ich immer wieder irgendwelche Produzenten höre, die sagen, das verkauft sich alles und nichts geht. Das kann man nicht machen, kann man nicht bringen. Und dann kommt halt, schafft das halt trotzdem mit diesem Film, der ein Riesenerfolg wird und aus ganz vielen Perspektiven gesehenen der erste Hitchcock-Film ist. Wir haben den ersten Hitchcock-Film mit Suspense, mit blonden Frauen, wir haben den ersten Hitchcock-Film mit einem Cameo. Ganz wichtig, das ist das entscheidende Merkmal für ein Hitchcock-Film. Vielleicht sogar zwei Cameos von ihm. Das war tatsächlich der erste Film, wo er wirklich selbst dahinter stand, weil er wollte das Ding trainen. Er hat ein Drama gesehen, das auf der Vorlage basiert. Die Vorlage ist eigentlich ein Roman von Mary Bellor-Clowns und der sehr stark angelehnt ist an die Jack-The-Ripper-Morde. Und daraus ist ein Theaterstück entstanden und das hat Hitchcock gesehen, 1915 schon, und er wollte das umsetzen. Er fand das ein cooles Set-Up für ein Film. Ja, es gab eine Anekdote, dass die Haushälterin von Mary Bellor-Clowns oder von jemandem, den sie kannte. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Jedenfalls sagte dieser Haushälterin, ja, der Vormieter, das war Jack-The-Ripper. Wie so in einem Nebensatz, weißt du so was? Hauptserienkiller wollen irgendwo wohnen. Ja, natürlich. Und dann irgendwie war das das auch das erste Buch, dass die Forschung für diese Jack-The-Ripper-Problematik angeboten hat. Das ist ja nie gelöst worden, wer es war. Das ist schon spannend. Es ist interessant, auch die Anekdote finde ich spannend. Dass jemand einfach sagt, ja, Jack-The-Ripper hat hier bei mir gewohnt. Voll überzeugt ist, dass es derjenige war. Diese Banalität des Bösen, das im Alltag ist in einem Alltag lauert. Um das schon mal vorwegzunehmen, wir haben vor 2, 3, 4 Episoden im Alltag entstanden, das ist dann 31. Ich musste oft an diesen Filmen denken, dass ich den hier gesehen habe. Das ist wirklich hart, krass. Und ich denke dann die ganze Zeit darüber nach, inwiefern M sich dann noch an diesem Film mit bedient hat. Was total denkbar ist Fritz Lang. Ja, voll. Dass der geguckt hat, auch was macht die Konkurrenz in England. Mit Sicherheit wird Fritz Lang auch mal überall Fritz Hitchcock gestolpert sein. Wenn die in Deutschland an den Filmsetz rumgelaufen sind, dann hat er diesen Film bestimmt auch mit Interesse geguckt. Und dieser Film nimmt einiges vorweg, was wir später bei M noch mal in Tonfilmform mehr ausgebaut sehen. Und zwar vor allem diese Angst und diese Paranoia, diese Panik. Es läuft einem Mörder umher, es könnte jeder sein. Und wie sich die Öffentlichkeit aufstacheln, lässt aufwiegeln und wie sie damit umgeht. Wobei dieser Film, das als einer von vielen Themen hat, während ich glaube, dass M sich gedacht hat, dass ich jetzt und setze mich voll auf dieses eine Thema drauf. Und hier in unserem, hier in diesem Film The Lodger ist es ja ein bisschen mehr breiter gefächert, ne? Ich habe also einen meiner ersten Takes geschrieben in Hitchcock auf der Suche nach seinem Genre und nach seinem Motiven. Und diese Suche gestaltet sich der, das wie du gesagt hast, ganz viel mit rein spielt. Zum Beispiel die Sozialkritik, die in M halt sehr groß ist, dieses Panorama. Aber wir haben auch Comedymomente, drumherum wahrscheinlich dann doch vor allem ein Melodrama, oder so ein klassisches Drama, wo es um Menschen geht, die irgendwie Angst haben, Liebe suchen, die Erlösung suchen. Am Ende geht es schon auch um diese Mob-Mentality. Aber im Kleinen vor allem. Es ist kombiniert am Ende dann irgendwie in dieser Jagd. Aber die Mutter, die das hervorragend spielt übrigens, wie die immer stärker da reingerät in dieses Ah, das ist doch dieser Typ. Ich kann ihn nicht alleine lassen mit meiner Tochter, um Gottes Willen. Was mache ich? Und da nachts im Bett sitzt und ihr Gesicht, ich werde dieses Gesicht nicht mehr los. Ich habe das im Kopf die ganze Zeit, weil sie das so gut spielt. Dieser aufgerissenen Augen. Dieser nervöse Blick. Und die Kamera, die einfach das aushält und den Gegenschnitt mit seinen Aktionen hat. Die ist wirklich sehr, sehr gut. Man kann sie wirklich hervorheben in dem Film wahrscheinlich die stärkste Schauspielleistung. Aber wirklich. Springen wir mal kurz rein in die Handlung. Worum geht es? London ist in Panik. Es zieht nämlich ein böser Mörder um, der sich den heute überhaupt nicht merkwürdig klingenden Titel, The Avengers gibt. Tony Stark ist unterwegs. The Avengers ist unterwegs und hat es auf lockige Plondinen abgesehen, die er im Londoner Nebel ermordet und mit einem Dreieck als sein Zeichen zurücklässt. Mit einer Visitenkarte sozusagen. Genau, wie das ein guter Serienkiller macht. Er hat, wenn der Film startet, schon ein paar Opfer, schon fünf, sechs. Ich weiß nicht, wie viele. Er hat auf jeden Fall ein paar Frauen umgebracht. Unsere Hauptfiguren in dem Film sind zum einen eine Familie, die mit der Tochter Daisy, die bei ihm Varieté auftritt, mit blonden Locken bzw. Varieté ist es, glaube ich, nicht. Es ist quasi manikern. Ja, genau. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, man hat ja sehr viel dieses Varieté, Golden Curls. Ja, aber das ist, glaube ich, was anderes. Das spielt so ineinander. Also, diese Einblendung, Tonight Golden Curls. Das Erste, was wir sehen, fast. Hitchcock ist verliebt in dieser Einblendung und ich finde so ein gutes Mittel. So ein tolles, jetzt wird der Mörder wieder zugeschlagen. Oder das ist sein Zeichen. Und nicht ein einziges Mal in meinem ganzen Leben ist ein Schriftzug in Licht und dann noch Tonight Golden Curls, so was Naives, so bösartig eingebrannt in meinen Hirn, weil das wirklich krass schlimm wird mit der Zeit. Am Anfang ist es so ganz unschuldig eingebrannt und dann wird es immer kreischtig an. Und er bringt ja auch den Schriftzug Mörder und er lässt auch den Schriftzug Mörder plinken, so einen weißen Draht abwechseln. Das ist fast schon so eine Spiegelung, dann so eine pervertierte Spiegelung von diesem, es ist ja auch nicht unschuldig, dieses Golden Curls, das hat ja so was, es hat ja so ein bisschen was Anrühchiges die ganze Zeit. Ja, ja, ja. Es geht irgendwie, es ist schon sexualisiert. Genau, und Jack the Ripper war ja auch der Prostituierten Mörder. Ja, ja, stimmt. Und jetzt wird nichts deuter darauf hin, dass die Opfer hier Prostituierte sind. Aber zumindest gibt es dieses anrühchige Milie, in dem sie sich bewegen, wenn man zu Besuch ist, um Daisy zu sehen. Und dann sitzt diese Frau neben ihm die Zigarette rauchten, die es offensichtlich auf ihn abgesehen hat und dann ziemlich sauer ist, dass er an ihr kein Interesse hat und nur so etwas gelangweilt ihre Zigarette anzündet. Naja, auf jeden Fall haben wir dieses Milieu und Daisy ist eine Tänzerin, ist ein Manneker, ist auf Modenschauen unterwegs und hat blonde Haare, ist gefährdet Opfer zu werden und sie lebt bei ihren Eltern, hat einen Verehrer, ich finde Joe ganz schrecklich, aber ich mag ihn auch ein bisschen. Okay, das müssen wir nachher genauer lernen. Und die vermieten ihr oberes Stockwerk und sie kriegen einen neuen Mieter, der keinen Namen hat. Das ist einfach The Lodger in diesem Film und dieser Lodger verhält sich von Anfang an mysteriös und wie er auftritt, wirkt er auch genauso wie der Killer sein könnte, weil eine Dame hat den Killer beobachtet und hat gesagt, er hat sich dann so das Gesicht gezogen, nach oben gezogen, dass man ihn so ungefähr jeder Londoner macht, wenn es kalt ist. Und er tritt genauso auf und macht offensichtlich auch nichts, um irgendwie unverdächtig zu wirken. Kommt in das Zimmer, dass er mietet, zieht die Bilder von den plonnten Frauen und sagt, nein, ich kann das nicht sehen, macht das weg. Und verhält sich so ein bisschen wie so ein Vampir auf Stippvisite. Es ist wirklich krass oder die ganze Zeit denke ich, okay, das ist ein Vampir, ich sehe die ganze Zeit in das Verrato um die Ecke gucken. Und dementsprechend wird dann auch die Frau des Hauses, gespielt von Mary Old, wir haben schon erwähnt, dass sie kurzartig ist, wird als Erster eigentlich misstrauig. Parallel wird aber auch Joe extrem wütend auf den Mieter, weil Daisy ja Interesse an den Mieter hatten, das kann ja nicht sein, sie ist ja Joe's Frau. Und Joe lässt sich dann genauso wie der Herr des Hauses nur als so gerne einspannen von den Ängsten, die Haushälterin hat. Wobei das erst später dann passiert, dass er dazukommt. Aber sie steckt den Mann an und der am Anfang noch so nah, das kann doch nicht. Wir erleben dann eine klassische Geschichte von Angst und Paranoia, von der ständigen Frage, ist er jetzt der Killer? Oder ist das nicht? Und erfahren Pöa Pöa wie die Wahrheit hinter ihm aussieht, er hat nämlich tatsächlich ein Geheimnis und er hat auch eine sehr enge Verbindung und der Spoiler ist natürlich nach so langer Zeit dürfen werden. Johannes, du hast schon einmal richtig böse gespoiler, du darfst es jetzt nochmal ganz offiziell machen. Er ist nicht der Killer, Leute, er kann überhaupt nichts dafür, er ist hinter ihm her, aber er tut auch nichts dafür. Es ist unverdächtig zu verhalten. Er könnte auch jederzeit zu allen Personen im Film gehen und sagen, Leute, ich habe folgendes vor, ich suche den Killer, weil der hat alles geklärt und es gab kein Film, okay, gut. Sie verdächtigen ihn weiter, wir erfahren irgendwann im Laufe des Films, dass er das genau macht, und zwar als die Polizei seinen Zimmer durchsucht, angetrieben vom eifersüchtigen Joe und er flieht dann und erzählt Daisy alles und wird am Schluss von einer Meute gejagt und deswegen ein gut großer Punkt für Joe, Joe Ehrenmann findet heraus, dass der echte Killer gerade verhaftet wurde und geständig war und rennt zur Hilfe, obwohl das eine perfekte Möglichkeit wäre, seinen Nebenbuler loszuwerden. Ja, da war ich ein bisschen überrascht fast, weil der Film mir doch sehr platt in die Richtung in eine andere Richtung gegangen ist, aber er ging ja auch platt auf die Richtung zu, dass es der Killer ist und war es dann am Ende, nicht insofern hat er zwei Turning Points, die mich überraschen. Ja. Oh mein Gott, was ist das für eine Musik? Was war das? Wo sind wir? Ich glaube, wir wurden rausgerissen. Oh mein Gott, Johannes, ich befürchte, wir befinden uns in einer Self-Promo. Oh nein! Ganz schnell, damit wir zurück zum Besprech können. Was müssen wir machen? Was müssen wir sagen? Wir müssen den Leuten unbedingt sagen, dass sie uns abonnieren sollen, wo auch immer sie sind, also auf Spotify oder Apple oder so was, Beam, whatever, was sie auch benutzt. Also abonnieren und anderen sagen, dass sie uns abonnieren sollen. Auf jeden Fall, wenn euch die Folge gefällt, gebt uns gerne Sterne, Herzchen, Daumen hoch, was auch immer euer Podcatcher anbietet. Und wenn sie euch nicht gefällt, dann schickt diese Episode weiter an eure Feinde oder eure Nachbarn oder so. Und wenn ihr uns Feedback geben wollt, wir freuen uns total über jeden Kommentar an Johannisetmusmann.de oder Florianetmusmann.de. Genau, schickt uns Filmvorschläge und so weiter. Boah, das ist so schnell durchgekommen. Ja, jetzt rausschnelle wieder zurück ins Gespräch. Jetzt müssen wir uns die einzelnen Sachen mal vornehmen. Was macht Hitchcock, um Ambiente zu schaffen? Um Spannung zu erschaffen, um Atmosphäre zu schaffen. Die ersten 20 Minuten sind der absolute Hammer. Also ein absolutes Meisterwerk. Danach gibt es immer mal Punkte, wo ich denke, es wird vielleicht ein bisschen witzig unfreiwillig. Aber die ersten 20 Minuten, wie er diese Angst etabliert, wie er die Morde etabliert, wie er den Blick von den Dreien, die das Haus vermieten, nach oben in das Zimmer, wo er langläuft. Wo Hitchcock auf Glas ihn laufen lässt, damit man einmal durch die Wand gucken kann, durch die Decke gucken kann. Am Kronleuchter vorbei, der wackelt, weil er so sehr in seinem Zimmer hin und her rinnt. Es ist so großartig. Es gibt so viele geile Ideen und es ist ein gutes Pacing drin. Trifor hat Hitchcock gefragt, warum er das gemacht hat. Hitchcock hat dann gesagt, wir haben da wirklich eine Glasscheibe eingezogen, damit man das filmen kann. Ich würde das heute aber nicht mehr machen. Das war einfach notwendig, weil es ein Stumpffilm ist. Ich musste irgendwie diese Schritte, die sie hören, dass er so getrieben auf und abläuft. Man weiß nicht genau, was er gerade macht. Denkt er gerade nach, heckt er was aus. Das musste ich irgendwie umsetzen. Das ist halt ein tolles Stilmittel. Eines von vielen, wo wir sehen, Hitchcock ist krass vom deutschen Expressionismus inspiriert. Wir haben ganz viele Zähnen, in denen mit Schatten gespielt wird, mit Spiegelungen gespielt wird. Wenn wir die Spiegelungen in den Pfützen sehen von London, wir haben Momente, wo einfach im Nebel Menschen auftauchen, manchmal in so Totalen, manchmal in Nahen und wieder verschwinden. Es wirkt alles. Es gibt einen ganz krassen Nosferatu-Moment an der Träbe mit Schatten, wo du wirklich denkst, wow, ja genau, da bist du vom Hocher inspiriert. Und das hatte ich dieses Gefühl, gerade am Anfang, wenn der Mieter auftritt, wow, wir sind hier wirklich im Expressionistischen Horrorfilm. Man muss da reinkommen, wie er guckt, wie die Klicke gelangt werden. Diese totale, wenn sie die Tür aufgemacht hat und eher draußen im Regen steht. Und es gibt ja ein großer Qualitätsunterschied zwischen dem drinnen, dass es eine klare Kontraste hat und dem draußen, dass durch den Regen sehr, sehr kontrastarm geworden ist. Und das sieht so großartig aus, dieses Bild und es ist so gruselig. Man merkt das gar nicht so langsam, es ist ein relativ kurzes Bild, aber es brennt sich so ein und dann kommt da rein und guckt auch noch so krass. Meine Güte, dieser Schauspieler, man, man, man, man. Es ist so eine tolle Mischung aus, genau zum einen dieses Spiel von Yvonne Avello, der den Mieter spielt und diesen Reaction-Shots, die wir die ganze Zeit haben, sowohl von der Wirtin als auch von ihrem Mann. Sie wollen freundlich zu sein. Sie wollen ja ihre Wohnung vermieten und nehmen ihn dann ja auch auf. Aber wie sie Plicke austauschen, wie sie Plicke mit uns austauschen, wir haben öfter mal Plicke wirklich in die Kamera. Ja, das fand ich so krass. Das ist intensiv. Das ist auch so Stimmfilmmoment. Vor allem Joe guckt einmal so in die Kamera, wo er ablitzt bei ihr, weil er das Herzchen da aussticht und sie das irgendwie zerreißt. Und dann guckt er einmal so wie wir nicht in einem Chaplin-Film oder einen Bastakitenfilm gelandet, was hier nutzt. Ich mag die komischen Momente zwischen Joe und Daisy. Ich finde auch ganz toll diesen Moment, wo er sagt, er wird dann befördert bei der Polizei und wenn er dann sagt, und wenn ich ihn gefangen habe, wenn er hängt und macht dann noch diese Geste des Hengens, dann werde ich den Ring an Daisys Finger legen und sie guckt so genervt und angewidert. Es ist fantastisch. Der Zug zu Daisy, in seinem Zimping vor Daisy sorgt er für wirklich tolle Comedymomente, auch wenn er ihr die Handstellen anlegt. Sie findet das überhaupt nicht geil und natürlich findet sie das nicht geil. Es ist natürlich auch so foreshadowing, oh Gott, meine Ehe, wird ein Gefängnis mit ihm. Ich kann ihn nicht heiraten. Ich will ihn gar nicht heiraten. Wer ist auf die Idee gekommen, dass wir heiraten? So krass. Sie ist so eine independent woman, die ich gar nicht erwartet hätte in diesem Film. Man sieht es einfach die ganze Zeit. Hat so gar keinen Bock auf ihn. Aber er ist halt irgendwie auch ein Freund des Hauses. Die Eltern finden ihn total toll. Das ist der beste Schwiegersund, den man sich vorstellen kann. Ich finde das superwitzig, diese Kombi. Er taucht immer mal wieder auf. Übrigens auch großartig, ganz banal dieses Bild, sie wohnen so, wie heißt das nicht, Hochparter. Wir haben immer diese Londoner Beine, die an ihren Fenster vorbeigehen und da kommt er halt immer so reingesprungen und sich freuen. Sie ist voll genervt. Sie hat überhaupt keine Lust, dass er auftaucht. Aber er taucht ständig auf, er hängt da so genervig rum. Aber sie machen schon rum. Sie kockiert ganz schön viel mit seinen Andersen. Aber gleichzeitig gibt sie ihm auch ziemlich deutlich zu verstehen. Hey, Baby, ich will nur Spaß haben. Er ist ein zerreißtes Herz, oder? Also, ich gehe weg. Sie will nichts mit dem Herz zu tun haben. Aber er lässt sich nicht beirren. Nein, er ist total hinter ihr her. Es ist alles nur, es macht ihn nur noch stärker seine Liebe. Es ist unglaublich. Es dreht sich auch bei ihm alles drumherum. Es ist, als der Lodger die Bilder abhängen lässt, steht Joe im Zimmer und lacht und sagt, oh Gott, ich bin froh, dass er nicht auf die Menschen steht. Es ist sein einziger Triefel, der dieser Mann ist in Libido gegossene Polizeieuniform. Es ist ein umgekehrten Polizeieuniform gegossene Libido. Es ist ein Ungekehrt, wie die Avenger. Ich auch wie Blond Girls. Ich denke, oh mein Gott, sieh doch nicht diesen Vergleich hier. Was ist das denn? Er legt seine Freunde die Handschellen an, weil er denkt, das wäre romantisch ein lustiges Spiel. Und auch überhaupt, wie er das abhängig davon macht, wenn ich den Strick um seinen Hals gelegt habe, dann kriegst du, und auch der Vergleich, Strick um Hals, Ring um den Finger. Warum macht man diesen Verkleidung? Sein Leben ist ab sofort vorbei. Ich denke, Hitchcock macht das sehr bewusst. Er spielt die ganze Zeit mit dieser Handschellen und hängt mit hervorig. Einfach, weil das, das ist, was Joe machen will. Joe ist der perfekte Schwiegersohn. Joe will Daisy in Ketten legen. Ich muss auch sagen, wir jumpen jetzt hin und zurück im Film, aber Joe traue ich nicht das geringste zu, als Investigator. Nein, der ist voll die Nullpaar. Der wird nichts rausfinden. Wer dieser Mörder war? Wir sehen doch sogar schon, dass der Lodger, der keine Mittel zur Verfügung hat, außer seine Karte, ist bei seinen Ermittlungen genauso weit wie die fucking Polizei. Er hat genau denselben Stadtplan mit denselben Zeichnungen. Er weiß genau, wo der Killer zugeschlagen hat und wo er als Next zuschlagen könnte. Das ist so dämlich. Meine Güte. Und Joe's erster Hinweis auf irgendwas ist eigentlich nur, dass er auf den Lodger bewütend ist. Das muss doch der Killer sein. Man muss Joe zugute halten. Er wird eigentlich so richtig misstrauig, wird er erst, wenn die Hauswirtin dann mehrmals mit ihm redet. Natürlich kommt ihm das Gelegen. Natürlich ist er davon total beeinflusst. Diese Selbstgefälligkeit, wenn sie die Wohnung des Lodgers durchsuchen und diese Tasche finden. Er hat was versteckt. Das muss ja was bedeuten. Dann ist er der Killer, weil er etwas eingeschlossen hat. Aber um nochmal Joe ein bisschen zu retten, als er herausfindet, dass der Lodger unschuldig ist, zögert er keine Sekunde, um ihn vor dem Mob zu retten. Das stimmt, das stimmt wirklich. Und Joe ist ein Naivling und Joe ist ein Dummbatz und Joe kann nicht mit Frauen umgehen und Joe ist natürlich auch ein Sexist und so weiter. Aber Joe ist in dem Moment ein Ehrenmann und das halte ich ihm sehr zugute. Deswegen mag ich ihn irgendwie. Er ist halt auch der Loser des Films, ne? Ja, ja, ja. Ach man, aber irgendwie so richtig viel Mitleid habe ich nicht mit ihm. Ja, ja, ja. Ich habe das Gefühl, wie Joe ist sie sehr stark, nicht komplett, aber sehr stark auf ihre Funktion zurückgeworfen. Die Figuren sind nicht so richtig gut ausgearbeitet, habe ich das Gefühl. Ich finde, Daisy hat eine wirklich coole Mischung aus diesem Unschuldigen, was man ihr ab einem gewissen Punkt nicht mehr abkauft. Daisy hat Angst vornam aus und muss sich deswegen vom Mieter trösten lassen. Ja, natürlich. Genau so. Daisy ist irgendwie in diesem Golden Curl-Milieu unterwegs. Daisy kennt das Nachtleben. Daisy hat auch keine Sorge, loszugehen, mal Dienstagsabend, um irgendwas zu machen. Dazu muss man wissen, der Killer ist immer Dienstags unterwegs. Und Daisy hat eine sehr offene und sehr lebendige Art. Sie ist die erste, die dem Mieter vertraut. Wenn sie in das Zimmer kommt, wenn er da ist und sich so noch so umguckt wobei es nicht begründet wird. Man kann es interpretieren als Naivität oder als Wissen. Also so dieses Straßenwissen, das man irgendwann hat. Man kann Leute einschätzen. Aber das wird nicht erzählt. Es wird ein Bildang gezeigt. Ich meine, nicht im Sinne von irgendjemand stellt sich hin und sagt, lieber Zuschauer, jetzt möchte ich Ihnen erzählen, wie diese Figur funktioniert. Das braucht es ja nicht. Man muss durch irgendwelchen Geschehen wissen, dass sie das einschätzen kann und nicht, dass sie einfach nur Naiv ist. Sie spielt Schach, sie ist intelligent. Wie wir alle wissen, ist dein Schachelow durch 10, entspricht deinem IQ. Was, wirklich? Ja, natürlich. Das ist Hard Facts. Okay, welchen hast du? 130 ungefähr. Ist das jetzt der IQ oder den Schachelow? Nein, ich finde, den Film überwird die ganze Zeit erzählt, dass sie cleverer ist als die Leute, mit denen sie da verkehrt. Ja, das ist genau. Wenn der Lodger der Killer wäre, wenn er doch der Killer wäre, dann wäre sie das Naivling. Dann wäre sie die Naive, die ihm vertraut und die nicht durchschaut, dass er böse ist. So ist sie aber die Clevere, die sich nicht von diesen Paraneuern einspannen lässt, sondern dem Mann echt eine Chance gibt. Okay, ist aber auch eine Interpretationsfrage. Ich würde wagen zu behaupten, dass Hitchcock das nicht unbedingt angelegt hat. Folgendes. Ich möchte das herleiten. Und zwar hat Hitchcock ein anderes Ende vor gehabt. Ein ambivalenteres Ende. Ein ambivalenteres Ende. Und nur durch die Besetzung des Schauspielers, der zu sehr der Held, der Frauenheld und der große, tolle Liebling, Publikumsliebling war, der einfach nicht der böse Wicht sein durfte und deswegen ganz unmessverständlich, als nicht der Killer am Ende dastehen musste. Nur dadurch kam dieses Ende zustande. Und eigentlich ist der Film ja schon geschrieben gewesen. Und weiß nicht, wie viel Hitchcock sich dann gedacht hat, da muss sich die Frauenfigur ja ganz anders inszenieren. Weiß ich alles nicht genau. Ich würde gerne einmal unterstellen, dass das völlig unabhängig davon passiert, ob die Frauenfigur so inszeniert wird oder nicht. Ich glaube, wir haben eine absolut unschuldige Frauenfigur in diesem Film, die hat nicht sehr viel Leinwand Zeit. Das ist die Schwester des Lodgers. Wir haben diese krasse Flashback-Szene irgendwann gegen Ende. Wenn der Lodger erzählt, naja, und meine Schwester war das erste Opfer des Avengers. Und dann sehen wir diesen Tanz, wie sie mit ihrem Bruder tanzt. Und es ist so die maximale Unschuld. Es ist alles daran, es ist so die maximale Unschuld. Und sie ist damit ein bisschen, meiner Meinung nach, zu Daisy, die als neue Bezugsperson, als die neue Leidenschaft des Lodgers, wir können gerne darüber reden, wie viele Interests fantasienereininterpretiert werden können. Ich würde sie mal außen vorlassen. Die als neue weibliche Bezugsperson des Mieters zeigt, wie er selbst seine Unschuld verloren hat auf der Suche nach dem Killer. Oh, Flo, du sollst nicht immer so überinterpretieren. Das geht doch nicht. Das kannst du doch nicht machen. Nein, ich mag's ja. Ja, ja, ja. Erzähl weiter, also gerne, gerne. Do elaborate. Daisy ist eine Person, die keine Angst vor dem Killer hat. Daisy ist draußen am Dienstag. Tuesday, God forgive me, schreit die Hauswerte. Sie versteht Daisy überhaupt nicht. Genauso wenig wie Joe Daisy versteht, er will sie in Handschellen anlegen. Und der Lodger versteht aber Daisy. Der Lodger ruft zu Daisy zu, bevor er vor den Polizisten in Handschellen aus dem Haus flieht. Wir treffen uns an der Bank hier im Dunkeln im Nebel mit Licht. Und was für ein perfektes Set-up, um jemanden umzubringen. Und Daisy hat aber keine Angst davor. Daisy hat auch keine Angst, wenn sie in der Badewanne liegt. Wir haben hier übrigens schon so eine Psycho-Antizitation. Ganz toll diese Szene. Der Mieter steht an der Tür und weiß nicht, ob er sie öffnen soll. Weil Psycho wird dann wirklich durchs Schlüssel auch geguckt. Und sie hat kein Problem damit. Sie redet mit ihm durch die Badewanne. Sie ist da offen. Sie fand es auch total cool, dass sie ihr das Kleid gekauft hat. Obwohl sich das offensichtlich nicht ziehmt, wie ihr Vater auch sagt. Aber sie steht da voll drüber. Sie spielt mit dem Mieter Schach. Sie küst den Mieter, obwohl sie mit Joe auch rumknutscht. Sie knutscht mit beiden Runden. Sie ist ein freier Mensch. Sie ist eine Freidenkerin. Sie ist eine freie Lebefrau. Sie ist eine Protofeministin. Ich gehe voll mit. Ob sie trotzdem schlau genug war, um das wirklich einschätzen zu können, ob er der Mieter war oder nicht, ist eine andere Frage. Wir hätten ein bisschen mehr von ihrem Schachspiel sehen sollen, um ihren Elo einschätzen zu können. Dann wissen wir nicht, wie ihr IQ ist. Damit hätten wir das geklärt. Wir müssen das rekonstruieren. Wir gucken uns die Szene nochmal genauer an. Dann gibt es ein Fazit, was das betrifft. Du hast dich drüber aufgeregt, dass irgendwas nicht erzählt wird. Ich weiß, du meintest was anderes. Der Film ist extrem spartanisch mit Textes. Sehr, sehr, sehr spartanisch. Aber man muss auch dazusagen, dass er das nicht immer war. Bitte? Alfred Hitzchkoch, was hast du dir denn mal gedacht? Er wollte am Anfang 800 dieser blöden Einblendungstafen haben. 800. Das war sein Job vorher. Ja, natürlich war das sein Job vorher. Super, er war vollverliebt darin, diese ganzen Einblendungen zu designen und zu machen. Ganz toll. Aber warum? Er hatte hier ein Werbefilm für seinen alten Job. Aber das Ding ist, Gott sei Dank hat dieser Idiot von Produzentern gesagt, das funktioniert nicht. Das müssen wir entweder in eine Schublade tun oder wir holen noch diesen anderen Typen dazu, der auch erst 23 ist und fragt den um Rat. Ich weiß nicht, was er sich dabei gedacht hat. Aber der hat da irgendwie so ein Filminstitut mitgegründet, so ein britisches. Dann haben die denen gefragt, ob der noch mal draufgucken kann und der war total begeistert vom Film. Hat aber gesagt, lass uns mal ein, zwei Reshots machen, noch sehen, damit ein bisschen besser erklärt wird, was da los ist. Und lass uns mal einfach von 840 Tafeln runtergehen. Und was für eine gute Entscheidung? Ja, natürlich. Diese Plink-Tafeln sind toll, die machen viele Atmosphäre. Dieser Film würde aber eigentlich fast komplett ohne Tafeln funktionieren. Die Designs von den Tafeln finde ich auch großartig, die sind auch von jemandem anders gewesen, der noch dazu gekommen ist. Vielleicht sogar von dem Typen, dem ich gerade gesprochen habe, dessen Name mir gerade nicht einfallen will. Moment. Das tut mir sehr leid. Ivor Montoghu. Der hat das Ganze mit retten sollen, sozusagen. Und der hat auch mit den Titelkarts noch zu tun gehabt und das Design mit dem Dreieck noch mit reingebracht und so, was ich irgendwie sehr geil finde. Und Hitchcock war wirklich sauer über das Ende. Er hat gesagt, man muss den Leuten, die sind erst zufrieden, wenn man es ihnen ins Gesicht reindrückt, dass jemand unschuldig ist. Deswegen glaube ich auch, dieses ambivalente Ende zu unserem Lodger war gar nicht so ambivalent gemeint. Es war wirklich so gemeint, dass ein ganz kleiner Hauch von Zweifel bestehen bleiben soll. Aber im Herzen hat Hitchcock den Lodger als unschuldig angelegt. Wie es in der Novelle ja auch der Fall ist und im Drama. Aber es gibt auch noch weitere Verwirmungen davon, wo es wirklich, es gibt sogar eine, wo es wirklich der Killer ist. Es gibt welche, die das komplett in der Luft lassen und so. Also es gibt ein paar Varianten davon. Ja, ist es gut, dass er nicht der Killer ist? Kommen wir mal zu diesem Lodger zu sprechen, weil der Lodger sorgt natürlich für eine Menge tolle Suspense und Krusemomente. Ich finde diese Szene, wenn die Hauswirtin durchs Hausschleicht, nachdem der Mieter durchs Haus geschlichen ist und weggegangen ist. Und dann durchsucht sie seine Sachen. Dann haben wir diese klassische Gegenschnitt, der Mieter ist unterwegs, geht zurück und sie durchsucht noch und der Angstmoment wird sie gleich von ihm auf Richard hat, er tappt, wie sie seine Sachen durchschwöhlt. Suspense, das ist der Inbegriff von Suspense. Ich bin jetzt die ganze Zeit davor und denke, oh mein Gott, schnell verschwindet, verschwindet. Lass dich nicht erwischen. Oh mein Gott, der Killer kommt, der Killer kommt. Weil ich in dem Moment wirklich davon überzeugt bin, dass der Killer ist. Der Film macht ja auch alles, um uns das zu präsentieren. Alles. Und ich denke die ganze Zeit 1927, das kann nicht sein, dass es nicht der Killer ist. Es ist 1927 verdammt nochmal. Die haben doch nicht schon solche krassen Plottwists gehauen und haben sich da irgendwie drum gekümmert. Obwohl wir auch einen Film besprochen haben, wo es so ein Plottwist in dieser Zeit gab. Aber damit habe ich nicht gerechnet. Und ich habe die ganze Zeit gedacht, bitte Hitchcock macht, dass er unschuldig ist, aber ich habe nicht dran geglaubt. Weil ich gedacht habe, ja, das ist die Zeit und so. Und das geht so gerade aus, drauf zu. Und dann hat er wirklich im letzten Moment die Kurve genommen und ich war so dankbar und ich habe mich so gefreut darüber. Aber das ist die Phase in dem Film, wo du sagst, dass sie da die Sachen durchwühlt und schaut und nach Hinweisen guckt und so. Und das, was ich wirklich so drin bin in diesem, das ist der Killer. Und wir müssen die ganze Zeit auf sie einbrüllen und sagen, kümmer dich drum, mach doch was. Ich bin voll der Mob in dem Moment. Ja, es ist unglaublich. Nehmt ihn fest. Tschau, rette sie. Ich weiß nicht, wie es ging, aber ich war total der Mob. Ich war tatsächlich dadurch, dass Joe so als unsympath rüber kommt, habe ich halt auch die ganze Zeit gehofft, dass der Meter unschuldig ist. Ja, das ist die Zeit des Sanitas. Aber ich überlege gerade, habe ich mir Gedanken drüber gemacht? Das ist total bescheuert, aber ich glaube, ich habe mir gar nicht viel Gedanken drüber gemacht, ob er jetzt schuldig oder unschuldig ist. Einfach, weil ich zu viel diese Atmosphäre aufgesogen habe. Ich habe halt wirklich die ganze Zeit geguckt, ah, und da ist noch mal ein Bild. Und ich habe eigentlich den Film so geguckt, wie man ihn nicht gucken soll, nämlich halt wirklich mit, ah, auch guck mal da, oh Murnau, oh, was für eine schöne Szene. Da erkenne ich, was Hitchcock später noch mehr machen wird. Das ist von Hitchcock, das ist typisch Hitchcock, das ist auch Hitchcock. Dass ich gar keine Zeit hatte zu spekulieren, also was jetzt die eigentliche Handlung, wo die hinlaufen soll. Es gibt, glaube ich, den Moment, wo ich dachte, ah okay, er kann eigentlich nur unschuldig sein. Und das war... Als in den Handschellen da hingen. Danke. Nee, es war früher, aber es war doch relativ spät, wo ich dachte, nee, er muss eigentlich unschuldig sein. Als die Polizisten sein Zimmer durchsuchen. Und er dann, und dann wir so erfahren, okay, er hat die ganzen Sachen, und es ist jetzt so offensichtlich, und nee, jetzt kommt eigentlich, und oh, es sind noch 20 Minuten Spiellänge. Ich habe die ganze Zeit widerstanden. Ich habe gedacht, wenn ich jetzt nachschau, wie lange der Film noch dauert, dann habe ich zu sehr Hinweis, was jetzt eigentlich passiert. Ein zweiter Fehler, Fragezeichen, den ich eventuell auch gemacht habe. Ich habe das Ding auf YouTube geguckt. 80er an, glaube ich. Neu vertont. Also ich meine, das ist ein Stumpf im Stumpf. Wir werden immer wieder neu vertont. Da drin sind zwei Pop-Songs. Es gibt zwei romantische Zähnen zwischen Daisy und dem Lodger, wo ein Song mit Gesang läuft. Ein wirklich... Ich würde sagen, 70er klingt so ein bisschen nach 70er etwas düstererer Soulpop. Also jetzt nicht so komplett daneben, aber sehr verstörend, da sind die letzten Settings drin. Dann eigentlich auch die ganze Set, die ich hast reinsaugen lassen. Am gewissen Punkt verlässt man ja irgendwie so das 21. Jahrhundert. Es einfach akzeptiert das, was man da sieht. Und dann kommt aber plötzlich diese Musik, die definitiv jünger ist als der Film, als die Bilder. Es war sehr irritierend. Es hat mich doch ziemlich rausgerissen. Hattest du auch Tinted-Bilder? Also sepia und blau für Nacht und Jagd und so? Ja. Sehr, sehr guter Musik, muss man sagen. Auf Amazon. Ich habe nicht auf Amazon geguckt. Weil ich nach Stumpfen gucke, ist mein erster Blick meistens YouTube, weil man da auch manchmal mehrere Versionen findet. Und dann habe ich halt die angemacht, die ich gefunden habe und habe nicht weiter drüber nachgedacht. Ich fand es jetzt nicht komplett daneben. Es war okay, aber es war natürlich so, es hat sich da nicht mehr angefühlt, wie das echte Erlebnis, das Erlebnis von damals. Sondern man hatte das Gefühl, ich bin nicht in dem Lodger den Hitchcock 1927 gedreht hat, sondern in dem, was die Restaurateur für die richtige Musik gehalten haben. Und das Krasse ist ja, ich finde die Wahl nicht mal so schlecht. Das passt irgendwie in dem Moment, aber es ist halt überhaupt nicht authentisch. Es ist halt nicht zeitauthentisch, sondern du bist dann irgendwie raus aus diesem Setting und dann wirst du halt doch dir sehr gewahr, dass du hier eine modern restaurierte Fassung hast. Ja, das ist blöde irgendwie. Ich weiß nicht, ich finde die nicht schlechte Entscheidung, aber auch wenn vielleicht das so passt und man irgendwie innerhalb des Films, innerhalb der Filmlogik irgendwie bleibt, aber ich weiß nicht. Für mich ein positiver Gegenentwurf ist halt die Filmmusik von John Swan. Ich glaube, ich habe das schon ein paar Mal erwähnt zu Caligari. Das ist natürlich auch, das ist ein wilder, extrem free Jazz, der da gespielt wird und es passt trotzdem voll gut und ich finde es sogar mehr, als wenn es historisch authentisch vertont ist. Aber hier war es eher, hier hat es mich eher rausgerissen. Übrigens, überhaupt, wenn ihr wie Plur seid und es auf YouTube sucht, dann müsst ihr auch auf die Zeiten achten. Es gibt irgendwo eine Version, die 60 Minuten lang ist. Also muss man ein bisschen aufpassen, dass man die richtigen Längen findet. Das Problem ist allerdings, dass die Längen nicht unbedingt nur daran liegen müssen, dass vielleicht Szenen rausgekattet wurden, aber auch damals, als du damals ins Kino gegangen bist, jeder Projektor hat ein kleines bisschen anders schnell abgespielt. Es ist nicht geil. Eigentlich müsste die Filmlängen in Bildern angegeben werden bei solchen Filmen. Ja, ja, es wurde ja auch in Reels angegeben. In so und so vielen Rollen. Das heißt, Chaplin's The Kid wurde beworben mit 6 Reels of Joy. Cool, ja, total schön. Ach, die gute alte Zeit. Ja, ja. Das war alles früher. Egal. Also, wo waren wir jetzt eigentlich? Wir waren eigentlich bei der Figur des Lodgers. Die Figur des Lodgers, ja, ganz wichtig. Toll, das ist einfach dieses Spiel zwischen kruselig und dann wieder irgendwie auch romantisch und auch irgendwie so ein bisschen emo, ne? Ja, sehr emo, sehr emo. Und ich finde leider, dass sein Spiel zu sehr gegen das clashed, was die Frau da spielt, weil die Frau einfach sehr, sehr gut, sehr realistisch in Anführungsstrichen vielleicht auch, aber zumindest näher an dem, was ich als realistisch wahrnehme, gespielt hat und eher sehr exaltiert und sehr stark und sehr groß und selbst ein Seufzen ist bei ihm sehr groß. Und das ist schon... Das ist der deutsche Expressionismus. Daisy ist der britische, blüchterne, trockene. Nicht Daisy, ich meine die Mutter. Die war auch expressionistisch. Aber die war viel realistischer. Die war wirklich viel... Ich habe mir viel mehr abgenommen und bei ihm habe ich die ganze Zeit gedacht, ah, jetzt tue er nicht so. Also ich finde, sie hat auch schon eine bespezifische Form von Overacting. Ja, es ist anders als bei ihm. Bei ihm, genau, er exaltiert, wirkt es bei ihm oft. Und bei ihr wirkt es, bei ihr wirkt es halt schon, also sehr groß gespielt auch, das ist so ein Drüber. Natürlich, er war ein großer Held, hat ganz viele tolle Sachen gemacht, war auch noch Musiker, der Schauspieler war auf vielen Feldern unterwegs, hat viele tolle Sachen gemacht. Aber ich weiß nicht, irgendwie kommt er in diesem Film nicht so gut weg, wie ich gedacht hätte, dass er müsste. Mit seinem Status. Ich finde, das ist einfach eine Präsenz, wenn er da steht Ja, stimmt. Ich finde ihn toll. Ich finde ihn überzeugend mit seinen traurigen Blicken. Natürlich ist das Stumpfilm, das ist Stumpfilm Overacting. Das ist nicht das, was wir als realistisches Schauspiel von heute bezeichnen. Aber ich finde ihn überzeugend in diesem Setup. Der Londoner Nebel sieht auch nicht so aus, wie das, was da auf den Straßen produziert wird. Das ist nicht Londoner Nebel, das ist Studionebel. Aber es ist überzeugend, zu dem übertriebenem ängstlichen Spiel von der Hauswirtin. Zu dem übertriebenen, anhimmelnden Stil von Daisy. Zu dem übertriebenen Deppchen von Joe. Das passt alles zusammen, das ergibt für mich ein Rundesganzes. Das sehe ich ein bisschen anders. Gerade die Kombinationen aus den verschiedenen Schauspielern macht das Problem aus. Weil wenn der ganze Film, wenn alle Schauspieler so ein Spielstil hätten wie er, wie die Haushalterin, fände ich es auch gut. Aber dadurch, dass ich da durchaus Unterschiede sehe, macht das für mich leider ein kleines Problem. Ich finde, wenn er ganz, ganz star ist, wenn er da an der Tür steht zum Beispiel und einfach nur guckt, das ist toll, das ist großartig. Das ist auch das, was Hitchcock immer gesagt hat, wenn er meinte, gute Schauspieler machen sehr gut nichts. Wenn die wirklich es schaffen, nur da zu sitzen und gucken und alles passiert, das ist super. Das Schauspiel ist es für mich nicht. Am ehesten sehe ich es ein bisschen problematisch mit dem Repetitiven. Dass man so in der Mitte des Films hat, okay, jetzt haben wir nochmal eine Szene, wo die Hauswirten nervös guckt, wo wir nochmal den Mieter rumschleichen sehen. Obbei jedes Szene ein bisschen noch mehr Geschichte in der Vorantreibung. Ich hatte so das Gefühl, dass mindestens eine Szene ist, wo ich dachte, okay, hab ich schon gesehen. Da muss man nicht sagen, da hätte man kürzen können, der Film hätte auch 70 Minuten dauern können. Und dann hat der Film immer so ein bisschen das Versprechen des zukünftigen Hitchcocks. Das ist total mein Fehler, weil ich weiß, was Hitchcock später treten wird. Aber ich sehe in dem Film ganz oft so Blaupausen von dem, was er später macht und alles so eine Spur naiva, so eine Spur braver, so eine Spur weniger drauf, die sexuellen Anspielungen, die Kombination von Mordlust und Libido, diese Unsicherheiten im Verhalten der Menschen zueinander. Auch dieser schwarze Humor, der dabei eine Rolle spielt, hat Hitchcock später deutlich poientierter gemacht, als er seine Stimme als Regisseur mehr gefunden hatte. Ja, und wo er auch mehr durfte. Und wo er mehr durfte. Ich glaube, die hätten den komplett weggesperrt, wenn er mehr gemacht hätte. Das überhaupt das machen durfte, war ja schon strittig. Wie gesagt, das ist total meine Schuld. Ich sehe diese Badezine und denke, wow, das ist ein Proto-Hitchcock-Szene. Aber es ist halt eine Proto-Hitchcock-Szene. Und ich weiß, Hitchcock kann mehr. Und der Gedanke ist halt doch immer wieder da bei dem Film. Das ist dein Fehler. Natürlich ist das absolut mein Fehler. Ich befürchte halt, sehr viele werden genau damit in diesen Film gehen, weil es wird mit Sicherheit für 90 Prozent unserer Zuhörenden nicht der erste Hitchcock-Film sein, den Sie sehen. Ja, natürlich. Ich wünsche mir gerne weiter in den Jahren voranschreiten und nicht springen. Wenn ihr jetzt so angefangen habt, dann müsst ihr es durchziehen. In 20 Jahren sprechen wir uns dann wieder. Wenn ihr zu seinen besten Filmen kommt, davor echt viel Crab gesehen habt. Oh nein! Mr. und Mrs. Smith dürft ihr gerne überspringen. Aber ich finde tatsächlich alles das, was er da an neuem reinbringt. Allein Dutch Angle. Allein wenn er sagt, nein, ich muss aber auf die Leute hinabschauen. Jeder andere Kameramann in der Zeit hätte gesagt, warum machst du nicht eye-level ganz normal, stellst die Kamera hin und der kommt da rein. Nein, ich muss von oben runter schauen, weil das die Perspektive des vermeintlichen Mörders ist, der da steht und guckt. Das gab es damals in der Form einfach ja in Deutschland, das kennen wir aus dem Expressionismus auch, aber nicht so ausführlich und nicht als Tradition, sondern das geht. Ich finde es ganz großartig, was da kommt. Ganz viele fantastische Kameraeinstellungen. Noch eine Sache hervorzuheben, zum Beispiel dieser Fußabdruck. Wenn Daisy vom Lodger nach Hause gebracht wurde und nach dem Joe eingegriffen hat, sieht er diesen Fußabdruck des Meeters, des Lodgers und sieht dann Bilder im Fußabdruck, so eine Projektion, wie er sich vorstellt, was jetzt zu Hause ist. Großartig einfach. Ich habe die Fenster an sich schon erwähnt, von den Menschenbeinen, die vorbeigehen, dass wir uns die ganze Zeit in diesem Souterer befinden und irgendwie das Leben draußen haben. Das Spiel mit Nebel, mit Dunkelheit, der Film hat fantastische Bilder. Oder wie der Lodger das erste Mal auf die Tür zukommt. Wir haben ihn noch nie mal gesehen, aber wir sehen seinen Schatten auf, die Nummer 13 zu gehen. Es ist so gut. Die Kamera ist 1927 nicht so beweglich, dass man das mal eben easy machen kann. Aber die Kamera fährt, wie er zur Tür geht. Mit dem Schatten auf der Tür ist es toll. Ja. Offensichtlich ein Film, von dem wir beide angetan sind. Ja, ich würde gerne noch weiter auf das Ende eingehen. Wie crazy wäre es gewesen, wenn dieser Mob diesen Typen wirklich umgebracht hätte? Das hat er sich nicht getraut, der Film. Und ich weiß nicht, ob das Hitchcock gerne gehabt hätte oder nicht, aber das wäre konsequent gewesen. Das wäre konsequent gewesen. Das ist ein unglaubliches Bild, was da entsteht. Zusammen mit der Anfangsszene, wo erzählt wird, wie die Geschichte des Murders weitergebracht wird, wo wir auch den Hitchcock-Chameo haben. Wo das dann so geht von den Zeugen zu den Polizisten zur Presse durch die Radios. Wir sehen Menschen mit Kopfhörern, die das hören. Wir sehen Zeitungen, wir sehen ganz langen Telekrafttippen. Das erzählen muss, was passiert. Und zusammen mit dieser Mob-Szene am Ende haben wir hier so ein bisschen diese M-Plow-Pause. Wir haben diese aufgepeitschte, ängstliche, paranoide Gesellschaft, die überall den Killer sieht und die ihm dann natürlich ans Leder will. Auch wieder ganz krass, so der expressionistische Stumpf-Film. Da haben wir ganz oft diese Zähnen, wo ein aufgebrachter Mob ein echtes Monster jagt. Zumindest in Caligari haben wir diese Zähne, der Schlafwandler, die Frau entführt hat und dann die Leute hinterherrennen. Wir haben so eine Zähne, wir haben so was natürlich auch im amerikanischen Horrorkino zu Frankenstein. Menschen jagen ein Monster. Es ist ein tolles Bild vor allem, weil wir in dem Moment auch wissen, dass er nicht das Monster ist. Ja, und ich mich auch schon ein bisschen schmutzig fühle, weil Hitchcocks wirklich schafft, dass man zwischendurch so denkt, dass man wirklich dann denkt, Scheiße, er war es ja gar nicht. Und was habe ich? Man muss nur an die Zeit, die wir heute haben, denken. Der heutige Mob hat halt keine Mistgabeln und keine Fackeln, sondern eine Tastatur fürs Internet und Kommentarspalten. Es ist schon sehr aktuell eigentlich. Auf jeden Fall total. Okay, ich bin auf deiner Seite. Es wäre ein geiles Ende, wenn er umgekommen wäre. Ja krass, oder? Ja, ich denke mir gerade dieser Abschluss-Szene vor, wenn er einfach da tot hängt, dann. Total krass. Und der Polizist nicht noch sagen kann, Gott sei Dank bin ich ja rechtzeitig gekommen. Genau, und der Polizist darf sich, darf mit seiner Schulter stehen bleiben und sich schuldig fühlen. Weil dieser Epilog, den uns Hitchcock präsentiert, Entschuldigung, Alfred, der ist echt lame. Also wenn wir noch mal sehen, und die Vermieter, die ihm vorher misstraut haben, schütteln ihm noch mal die Hand, alles ist gut. Und alle sind reich. Woher kommt auf einmal das Geld? Irgendwann erzählt, dass er reich ist. Ja, er ist, glaube ich, einfach reich, aber es wird nicht richtig erzählt. Es wird ein bisschen angedeutet, weil er das Geld für den fürs Zimmer einfach so hinwirft. Und das für ihn keine Bedeutung hat. Aber das ist nur so ein Nebenher. Und der Arzt, ja ach, es ist schon ernsthaft, damit man wirklich weiß, okay, es war ernst. Aber seine Jugend und Vitalität wird ihn da schon durchbringen. Was für ein Satz. Geil. Wie gesagt, Texttafeln hätten nicht immer sein müssen. Nein. Ich denke, die ganze Zeit, es wäre so krass gewesen, wenn er wirklich gestorben wäre. Und es wäre natürlich devastating gewesen und man hätte sehr schwer darüber wegkommen können. Und ich kann mir vorstellen, dass er echt Schwierigkeiten damit gehabt hätte. Aber was für ein krasses Ende. Ja. Schade. Aber ja, das war offensichtlich das, worauf Hitchcock und das Studio sich dann einigen konnten. Ja, ja, ja. Aber Hitchcock hatte ja nicht vorhin sterben zu lassen. Hitchcock wollte ihn lieber in den Londoner Nebel fliehen lassen. Und dann wissen wir nicht genau, was passiert. Wäre auch okay gewesen. Aber ich finde es fast stärker, wenn das nicht war. Ja. Also es gibt sehr viele Varianten, die wir jetzt auslegen könnten. Von allen Varianten. Doch, du hast mich überzeugt. Die beste Variante ist, er ist unschuldig, er stirbt, weil der Mombin tötet. Krass. Ist das ein Moment, wo wir uns, wenn wir schon gerade so sehr viel über den Mieter gesprochen haben, wo wir uns mal noch anderen Mietern und Mieterinnen widmen wollen? Oh, Plurvel auf die Top 3. Ich sehe Sie auf uns zu, Schweden. Unsere Top 3. Top 3 Mieter. Johannes freut sich gerade über sein Top-Pick. Johannes hat es übrigens vorgeschlagen. Ich hatte einfach, ich bin irgendwie nicht mit einer gegebenen Ecke gekommen. Dann hat er gesagt, hey, komm, lass uns doch Top 3 Mieter nehmen. Und dann war ich so, ja, ja, machen wir. Und ich habe sofort wieder bereut, weil mir einfach nicht genug eingefallen ist. Natürlich gibt es überall auf dieser Welt in Filmen Mieter, die irgendwo zur Miete wohnen. Aber es hat nichts damit zu tun, nichts mit der Story zu tun. Und es hat keinen tieferen Sinn, dass der einfach zur Miete wohnt. Und deswegen ist es so schwer, Filme zu finden, die das irgendwie zum Thema haben. Und ich habe jetzt gerade noch in mir einen dritten Film für meinen Platz 3 aus den Fingern saugen müssen und hatte jetzt gerade wahnsinnig viel Spaß und du wirst mich köpfen dafür, dass... Oh, ich bin voll gespannt. Weil das immer, weil das natürlich über 5 Ecken total dämlich ist. Du musst anfangen tatsächlich. Ich habe meine Lüster bzw. meinen Filmvorschlag. Ich habe für einen klassischen Mieter aber so mit Nomademäßig Alien. Fantastisch. Ich bin auf jeden Fall gekauft. Okay, gut, danke. Großartig, ja. Mein Platz 3. Ich kann mich kaum noch an den Filmen ändern, aber ich fand ihn echt gut, als ich ihn als Jugendlicher gesehen habe und ich will ihn mal wieder sehen. Eigentlich so ein Standards-Thriller aus den 90ern, von Barbat Strylda, wo es darum geht, dass eine junge Frau, Bridget Fonda, sich eine Mitbewohnerin sucht, nachdem sie sich von ihrem Freund getrennt hat. Und dann kommt Jennifer Jason Lee als neuen Mitbewohnerin und das scheint doch erstmal ganz gut zu klappen. Die werden dann irgendwie Freundin und dann entwickelt aber die neue Mitbewohnerin so eine ganz merkwürdige, manische Hingezogenheit zu ihr, ist schon so ein bisschen so eine Borderline-Geschichte. Aber es ist kein Psychodrama, es ist kein realistisches Krankheitsbild, aber es ist einfach ein guter Thriller, der daraus entsteht und der wirklich sehenswert ist aus dem Jahr 1992. Zumindest so, wie ich in Erinnerung habe. Vielleicht ist es auch 90er-Jahre-Trash und ich habe falsche Erinnerungen. Ich hätte auf meinen Platz 2, ich habe auf Platz 1 und 2 im Grunde den gleichen Film in den anderen, aber es ist einfach mein Genre. Ich liebe es. Es ist auf Platz 2 erstmal The Odd Couple, wo Jack Lemon und Walter Matau Sorry, jetzt habe ich kurz Reset, Reset Walter Matau und Jack Lemon Ist das geil. Mein Hirn macht gerade gar nichts mit. Geil! Walter Matau und Jack Lemon die zusammen wohnen Anfang des Films noch nicht, aber der eine wird verlassen und geht dann runter zu seinem besten Freund oder mit dem er zusammen irgendwie Karten spielt und zieht dann für eine Weile ein, um wieder klarzukommen im Leben und bleibt da und im Laufe des Films kommt der andere nicht mehr klar, weil er einfach in seinem Leben den größten Scheiß anstellt. Er kann nicht mehr Kartons rumliegen lassen, er kann einfach nicht mehr ordentlich wohnen weil Jack Lemon einfach so neurotisch ist. Es ist großartig. Ja, wunderschönes Paar. Ich habe das lange echt den gesehen. Ganz toller Film, es gibt auch eine Serie davon. Die habe ich nicht gesehen, aber den Film kenne ich und habe ihn auch in guter Erinnerung. Neurotika trifft Karoten. Ja, das ist wirklich so ein Johannes Film. Ja, absolut. Mein Platz 2, Barton Fink, habe ich glaube ich schon öfter genankt. Ein Autor versucht irgendwie ein Hollywood Fuß zu fassen und hat dieses komische Hotel ein, wo er auch wirklich schräge Nachbarn hat. Unter anderem einen von John Goodman gespielten wirklich merkwürdigen Typen und dann passieren sehr viele schräge und bizare Sachen und das ist wahrscheinlich der Kafka-esque Film von den Conebrüdern. Der wirklich sehr bizar, sehr schrägen Humor hat, sehr düsteres Alter hat und ich will gar nicht so viele erzählen davon. 1991, oh ich bin heute wieder total in den 90ern unterwegs. Absolut sehenswert. Ich habe auf Platz 1, was könnte dem ähnlich sein? Es ist wie Apartment. Ja, natürlich. Ja, was anderes, was könnte man anderes nehmen? Noch mal Jack Lemon. Das ist halt wieder Jack Lemon. Ah, und Billy Wilder, es ist so, der vermietet sein Zimmer in Anführungsstrichen vermietet, weniger freiwillig, aber naja, er versucht in einen Sinn seinem Job nach vorne zu kommen und gibt deswegen an seine Chefs die Täterität mit ihren Affären haben können. Ganz toller Film, es gibt eine Episode in unserem Podcast, in der wir uns diesem Film widmen und es ist glaube ich auch ein ganz schönes Gespräch geworden. Natürlich von Johannes vorgeschlagen, das ist ein totaler Johannes Film, aber Billy Wilder lohnt sich immer und falls ihr den Film noch nicht gesehen habt, doch guckt ihn euch auf jeden Fall an. Mein Platz 1, ja, es ist so naheliegend und der ist aber auch wirklich ein guter Film von Roman Polanski, der eine Mieter spielt, der in einem Pariser Miethaus sich einmietet und dann erfährt, dass die vorherige Bewohnerin offensichtlich gestorben ist und eventuell in den Tod getrieben wurde und ein wirklich dunkler und bizarrer Psycho-Thriller über Angst, über Paranoia und sehr offen erzählt, sehr surreal, einer von Polanski's besten Filmen und ja, Polanski ist ein wirkliches Arschloch, aber der Film ist wirklich gut. Gut, dass du es einmal dazu gesagt hast. Das ist wie in einem Museum, dass man eigentlich immer zu texthafeln zu gehen. Polanski ist halt wirklich das Problem, dass der Mann noch lebt und dass der Mann sich seit Jahrzehnten der Justiz entzieht, war ja einfach halt wirklich ein Miskelis und deswegen habe ich auch wirklich ein Fahren-Bike-Schmack dabei, ein Film von ihm zu empfehlen, das ist so gut, der ist wirklich gut. Das große Problem ist natürlich, dass er nun auch der Filmemacher ist, der was davon hat, wenn man den Film guckt, ne? Genau, deswegen, kann ich, mach ich mit Bauchschmerzen und ja, okay. Okay, guter Film schaut Ihnen euch hier nicht an. Zurück zu unserem Alfred Hitchcock. Das war unsere Top 3. Alfred. Ja, der Mann war nicht mal 30, als er diesen Film getreten hat. Er ist so jung. Und er hot so was raus. Das war schon wirklich krass, muss man wirklich sagen. Und es ist ein dritter Film und die ersten beiden waren noch nicht so thrillermäßig und die waren auch nicht so, wurden ja auch überhaupt nicht groß gehypt damals, sondern das kam ja erst durch diesen Film dann wirklich. Dieser Film, aber dafür, ne? Ja, ist so erfolgreich gewesen. Riesiger Erfolg. Sofort. Und ich versuch gerade, eine Zitat zu finden. Es gibt so ein Zitat aus der Britischen Presse, wo einfach mal gesagt wird, einer der besten Biaskop-Filme. Biaskop schrieb, it's possible that this film is the best British production ever made. Da ist schon krass. Das war mal der bestverdienende Regisseur im englischen Kino. Krass, ne? Und der Produzent hat immer noch jahrelang an ihm rumgezählt und gesagt, oh Gott, das geht nicht. Das kannst du nicht machen. Und ja, spannend. Ich hab mich total gefreut, mein erster Stummfilm von Hitchcock. Ja, meiner auch. Und ich bin echt begeistert. Ich muss sagen, ich bin ein sehr guter Kieten und Charlie Chaplin und so. Und ganz wenig ein bisschen um die Expressionisten in Deutschland. Aber ganz wenig um so ... Ich hab nicht mal Birth of a Nation durchgeschafft. Ja, aber das sind so ernste Themen. Das hab ich irgendwie in Stummfilmform ernste Themen. Gab's für mich immer nur selten, die wirklich so gut funktioniert haben. Das ist klar, da ist Stummfilm total geeignet für. Aber so richtig ernste, schwierige, schwere Sachen hab ich nicht so viele gesehen. Und das beeindruckt mich einfach jedes Mal noch mal. Ja. Und gerade in diesem Fall auch. Auch wenn viel sehr gerade auserzählt ist und wenn die Figuren nicht 20 Layer haben, sondern vielleicht 2. Und so, es gibt viel auch kleine Kritikpunkte, das muss ich sagen, hat der Film so krasse Erzählweise und so zieht einen so rein, dass ich da wirklich beeindruckt bin. Tolles Schlusswort. Ich traue mich gar nicht noch etwas hinzuzufügen. Fantastischer, früher Hitchcock-Film. Es ist schön zu sehen, wo Hitchcock herkommt. Man sieht hier so viel von ihm schon, was er später etablieren sollte, was später zu seinem Markenzeichen werden sollte. Und es macht einfach Spaß, das hier so in der Urform zu sehen. Und ich glaube, wenn Leute mich fragen, was vom frühen Hitchcock kannst du denn empfehlen, dann würde ich jetzt ab sofort diesen Film nennen. Liegt aber auch daran, dass ich mich nicht so gut mit dem Hitchcock der 30er-Jahre auch denke. Ich glaube, so seine ersten Tonfilme wären der nächste spannende Bezugspunkt mal zu schauen. So irgendwas aus den 30er-Jahren, als ein Großbritannien wirklich erfolgreich war zu gucken, weil er hat ja nicht viele Stumpffilme gemacht, dennoch und dann noch 2 weitere, glaub ich. Und dann war es schon die Stumpffilmzeit vorbei. Zu der Zeit, als der Film rauskam, kamen halt auch schon die ersten Tonfilme raus. Und Chasinger war, glaube ich, 27? 27, ja. Oder 29? Ja, genau. Und Hitchcock, um das vielleicht noch zum Abschluss zu sagen, war im Gegensatz zu vielen anderen Regisseuren kein Gegner des Tonfilms. Hitchcock hat sich sehr früh fasziniert gezeigt von den Möglichkeiten des Tonfilms und hat das sehr gerne angenommen und hat dann ja auch ab Anfang der 30er-Jahre angefangen. Der war ja auch unter 30, als das Ding hochkam. Da ist man noch offen für alles. Schön. Danke, Johannes, dass wir den gucken konnten. Das war mir eine Freude. Wahnsinnig gerne. Ich habe mich sehr gefreut darüber. Super Film. Wenn ihr wissen wollt, was Johannes mir nächste Woche gibt, dann bleibt noch dran. Ich bin schon sehr gespannt. Ansonsten euch danke fürs Zuhören. Bleibt gesund, kommt gut durch die Woche. Wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dann. Ciao. Bist du bereit? Ich bin bereit. Sehr schön. Dann hört ihr meine Vorschläge für nächste Woche an. Also der eine Vorschlag. Wir sind schon bei der Aufnahme. Hilfe. Ah, das klingt so, als ob das alles off wäre noch. Verdammt. Okay. Achtung. Podcast. Johannes, was hast du für mich? Ich hätte gerne nächste Woche etwas aus den 90ern. Jetzt, wo wir so lange nach hinten gerutscht sind, möchte ich mal wieder nach vorne rutschen. Aus den 90ern, 1995 um genau zu sein. Und zwar... Deadman. Jim Jarmusch, der einmal Johnny Depp sterben lässt. Einen ganzen Film lang. Und wer will nicht gerne Johnny Depp mal dabei zu sehen, wie er stirbt? Wir haben ihn schon nicht persönlich in die Fresse schlagen kann. Das ist letzte Mal schon so fies über Johnny Depp. Ja, ich ach... Ich habe ein schwieriges Verhältnis zu Johnny Depp. Wie der Hälfte dieses Planeten wahrscheinlich. Nein, das befürchte ich ja nicht. Ich glaube, das wäre nochmal ein Thema für sich. Aber ich freue mich drauf, mit dir über Deadman zu reden. Ja, gerne, sehr gerne. Guck dir den Film an, du kennst ihn wahrscheinlich schon. Ich kenn ihn schon. Ich habe ihn aber schon sehr lange nicht mehr gesehen. Und ich habe ja zu Jim Jarmusch so ein wechselseitiges Verhältnis. Ich finde Jim Jarmusch manchmal ganz schön... Oh Gott, dafür werde ich wieder von der gesammelten Indie-Film Community geköpft. Manchmal ist Jim Jarmusch schon so ein bisschen eine Schnarchnase. Eine Schnarchnase? Na ja, ey. Oh mein Gott, Plur sagt Schnarchnase. Also spannendes Pacing ist nicht zwingend sein Ding. Ich weiß nicht. Oh wow. Okay, wow. Plur, du bist derjenige, der Einzige, den ich kenne, der so lange bei Filmen noch sagt. Ja, das ist doch... das langsame erzählt. Auf jeden Fall auch spannend. Genau. Vielleicht kommen wir dem dann nächste Woche auf den Grund, warum ich manchmal Jim Jarmusch für eine Schnarchnase halte. Und ich weiß ehrlich nicht mehr, wie es bei dem Film ist. Da bin ich auch gespannt. Okay, das wird eine spannende Episode. Bis nächste Woche. Bis nächste Woche.
