Episode 48: Thor Ragnarok und das Marvel Cinematic Universe
Superheldenfilme. Ein eigenwilliges Genre, das es in den letzten Jahrzehnten immer wieder geschafft hat, eine riesige Fangemeinde um sich zu scharen. Wie ist das denn nur passiert?
Plor, ich glaube wir müssen mal reden. Am besten am Beispiel von Thor: Ragnarok.
Im dritten Film der Thor-Reihe muss Thor ohne Hammer auskommen und gegen seine Böse Schwester Hela ankommen um Ragnarok, also das Ende von allem, zu verhindern. Dumm nur, dass er auf Sakaar festsitzt. Einem Planeten der unfreiwillig angespülte Menschen als Gladiatoren gegeneinander antreten lässt. Neben Thor darf auch Loki seine Späße treiben und Hulk seine Halbsätze grunzen und draufhauen.
Ein Feuerwerk an Action, Slapstick und vielleicht ein bisschen Drama.
Ich denke das ist ein guter Film um rauszufinden, was Superheldenfilme so erfolgreich macht… oder ist er vielleicht doch gar nicht so archetypisch für das Genre? Was meinst du Plor?
Transkript
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: Podcast: Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen Episode: Episode 48: Thor Ragnarok und das Marvel Cinematic Universe Publishing Date: 2021-12-01T20:47:01+01:00 Podcast URL: https://podcast.mussmansehen.de Episode URL: https://podcast.mussmansehen.de/2021/12/01/episode-48-thor-ragnarok-und-das-marvel-cinematic-universe/ Johannes, du glaubst wirklich, die Welt braucht einen weiteren Podcast? Nein, eigentlich nicht, aber ich. Aber wenn wir einen Podcast machen zusammen, dann brauchen wir irgendwas Cooles, worüber wir reden können. Wie wär's mit Filmen? Du liebst Filme, ich liebe Filme, ist doch eine gute Idee. Ja, aber wir lieben überhaupt nicht die gleichen Filme. Ja, das könnte das Geile sein. Ich zeig dir Filme, die ich geil finde und du zeigst mir Filme, die du geil findest. Das heißt so Musicals aus den 50ern? Von mir, für dich, genau. Und koreanische Filme? Mit russischen Untertiteln, von mir, für dich. Oh Gott, okay. Aber du weißt, dass das für Menge Streit sorgen kann. Definitiv, das wird lustig. Plor, welche Superkraft hättest du? Ich entscheide mich für das sehr klassische und sehr langweilige Unbesiegbar von Superman. Unsterblich quasi. Okay, aber sie muss ein bisschen mehr zu dir passen, Plor. Es muss konkreter sein, weil... Für dich, was du sowieso in deinem Leben so ein bisschen hast, nicht nur was du dir wünscht, was du gerne hättest. Nein, nein, nein, es muss schon zu dem passen, was du sonst so hast. Also es geht nicht das Superman-Gesamtpaket, weil das ist natürlich eine tolle Eigenschaft. Okay, dann nehme ich was anderes. Du müsstest aussehen wie Christopher Reeves, das wäre nicht möglich. Dann weiß ich, glaube ich, was ich möchte. Und zwar, weil das auch gut passen würde zu der aktuellen Lage, in der ich bin. Ich habe gerade sehr viel Arbeit und ich muss sehr viel Arbeit sehr schnell erledigen. Ja. Und natürlich wäre jetzt Fleisch naheliegend. Oh, ja. Aber ich erinnere mich an eine Serie aus den 70ern, die ich dann auch in den 80ern geschaut habe. Das war die 7-Million-Dollar-Frau, die hatte irgendwelche bionische Implantate, die sie besonders schnell gemacht haben und besonders zackig. Und ich glaube, sie konnte auch besonders gut hören oder so. Und es gab diese eine Szene, wo sie war Lehrerin und dann hat sie Schule gemacht für die Kids und musste noch ganz schnell was an die Tafel schreiben. Und da hat man dann gesehen, wie sie mit ihrer Supergeschwindigkeit ganz schnell ein riesiges Tafelbild erstellt. Okay. Und das war natürlich total billig produziert, einfach einmal so zeitraffer. Aber das wäre eine schöne Eigenschaft, einfach Schnelligkeit, um Arbeit schnell erledigen zu können. Ja. Also entweder Flash oder die 7-Million-Dollar-Frau. Ich glaube, ich nehme die 7-Million-Dollar-Frau. Das möchtest du einloggen. Ja. Willst du nicht irgendwie jemanden anrufen noch? Nein. Kein Joker. Was möchtest du denn? Was ich möchte? Nein, ich glaube, was ich habe, ist Leute totquatschen. Das kann ich. Das ist nicht so wirklich eine Superkraft. Das ist eine ziemliche Superkraft. Zumindest, wenn man Podcasts macht. Das ist eine Villensuperkraft. Leute totquatschen. Aha, du willst Bösewicht werden. Du willst gar nicht der Held sein, sondern der Bösewicht, verstehe. Ist aber ein bisschen spannender, ist es schon auch. Also natürlich finde ich dieses, ich glaube, unendliches Leben wäre vielleicht auch interessant. Aber das ist nicht das, was ich gerade bei mir so angelegt sehe in meinem Leben. Ich dachte, was du willst, nicht was du hast. Man will ja nicht das, was man hat sonst. Wenn ich einfach nur sagen sollte, was ich habe, hätte ich gesagt Superintelligenz, Super Schönheit oder so. Ich soll ja sagen, was ich gerne möchte. Aber dann hätte ich ja wieder gesprochen, insofern ist das natürlich blöd. Okay, aber tatsächlich Bösewicht sein oder Bösewichtkräfte zu haben, ist spannend, weil die Bösewichte in den Filmen und auch in den Comics oft die spannenderen Figuren sind als die Helden. Muss man schon sagen. Ja, da werden wir vielleicht heute auch mal drauf eingehen. Wir haben ja einen Villen, einen spannenden Villen. Ja, wir haben sogar zwei Villens. Oh, wir haben vielleicht sogar noch mehr. Ja, wahrscheinlich schon. Also die Filme aus dem Marvel Universe haben ja meistens mehrere Bösewichte nebeneinander. Ja, die klotzen ja mehr, als dass sie kleckern. Und dann oft auch noch ein paar dubiose Charaktere haben wir hier auch. Liebe ZuhörerInnen, herzlich willkommen zum Muss man sehen Podcast. Und wie ihr euch sicher denken könnt, heute reden wir über Superhelden, Superheldenfilme und insbesondere über das Marvel Universe, das Marvel Cinematic Universe und einen Film daraus, den Johannes für mich ausgesucht hat. Und zwar? Thor Ragnarok. Man muss dazu sagen, glaube ich, dass jeder Nerd, der jetzt dieses große Wissen erwartet von uns und die großen Zusammenhänge und die Vergleiche zwischen Comic und Verfilmung und die Vergleiche zwischen nordischer Sage und Comic und Verfilmung, das ihr könnt gleich wieder abhauen. Wir haben beide als Kinder und Jugendliche und auch im Erwachsenenalter einfach keine Superheldencomics gelesen. Nicht wirklich. Also ich habe Asterix und Obelix gelesen. Das war das Superheldigste, was ich mir vorstellen konnte. Ich habe tatsächlich vor ein, zwei Jahren angefangen, mal wieder so ein bisschen mich mit Comics auseinanderzusetzen, geguckt, was so der aktuelle Stand ist und mir auch ein paar Comics besorgt. Ja, und ich stehe ja tatsächlich auf die Comics, die so ein bisschen aus der Reihe tanzen und tatsächlich hat haben sowohl Marvel als auch DC in den letzten Jahrzehnten durchaus ein Händchen bewiesen für Comics, die besonders sind, also die vor allem so diversity sehr groß stehen haben. Es gibt zum Beispiel einen Captain America mit einer, nein nicht Captain America, Captain Marvel, mit einer Captain Marvel, die Moslem ist. Oh, okay. Und dann gibt es auch einen Comic mit einer Schwangeren. Also es ist auf jeden Fall tatsächlich, ist die Comicwelt in den letzten Jahren diverser geworden. Was ich nur begrüßen kann. Ja, definitiv. Spider-Worm. Es gibt eine schwangere Spider-Worm, es gibt eine muslimische Miss Marvel und es gibt noch eine ganze Reihe davon und das finde ich super spannend. Also zum einen natürlich dieser Gender Twist, dass die klassischen Superhelden mal als weibliche Charaktere dargestellt werden oder eben auch als People of Color oder eben auch Muslimin und so weiter. Und das fand ich ganz spannend und davon habe ich mir so ein paar besorgt, einfach um auch mal reinzuschauen, was Marvel da gerade macht und ich muss sagen ja, thumbs up, auch wenn ich kein Marvel-Fan bin. Ja, aber es ist cool, vor allem weil ich das Gefühl habe, dass das ja gar nicht so weit hergeholt ist für Marvel. Obwohl immer alle sagen ja, also so Gegner von dieser ganzen Gender mit diesem, wie man damit umgeht, diese Gender-Debatte zu führen, wenn man dann anfängt diverse Charakter einzubauen und Fans verprellt, die einfach keine Veränderung wollen. Aber sind nicht Comics dieser Art sowieso immer schon Veränderungen unterworfen gewesen und haben sich diese Superhelden nicht immer schon immer wieder verändert und Veränderungen durchgemacht, die vielleicht auch den einen oder anderen Fan einfach hinten über haben fallen lassen? Ja, definitiv und das ist auch tatsächlich spannend an dieser gesamten Comicwelt. Zum Beispiel gibt es ja diverse Reinkarnationen von Spider-Man in verschiedensten Formen. Und es gab vor kurzem dann ja auch diesen Film Into the Spider-Wars, in dem diese verschiedenen Charaktere zusammentreffen, wo wir dann zum Beispiel einen Spider-Man Noir haben, der angelehnt ist an die Detektivfilme aus den 30ern. Und auch eine Spider-Quen, wo eigentlich das Love Interest von Spider-Man aus den ersten Comics die eigentliche Superheldin ist und dann haben wir einen alten versoffenen Spider-Man und so weiter. Das ist total toll, es gibt einfach sowohl Marvel als auch DC haben immer mal wieder ihre Helden und Heldeninnen neu erfunden und neu gedacht und neue Storylines reingebracht und das macht diese Comicwelt auch unglaublich spannend. Das ist toll, weil das so eine riesige Spielwiese ist. Und das finde ich hat dieser Film, den wir jetzt vor uns haben, den wir jetzt besprechen wollen, eben irgendwie auch, dass man das Gefühl hat, dass er das als Spielwiese begreift, mehr als die Filme davor. Aber das können wir gleich mal noch ein bisschen genauer exploren. Ich kann den ja mal vorstellen. Ja, leg mal los. Und dann gehen wir rein. Kurze Vorstellungsrunde. Superheldenfilme. Ein eigenwilliges Genre, das es in den letzten Jahrzehnten immer wieder geschafft hat, eine riesige Fangemeinde um sich zu scharen. Wie ist das mit den Fangemeinden nur passiert? Superhelden? Plor, ich glaube wir müssen mal reden. Am besten am Beispiel von Thor Ragnarok. Im dritten Film der Thor-Reihe muss Thor ohne Hammer auskommen und gegen seine böse Schwester Hela ankommen, um Ragnarok, also das Ende von allem, zu verhindern. Dumm nur, dass er auf Sakkar festsitzt, einem Planeten, der unfreiwillig angespülte Menschen als Gladiatoren gegeneinander antreten lässt. Neben Thor darf auch Loki seine Späße treiben und Hulk seine Halbsätze grunzen und draufhauen. Ein Feuerwerk an Action, Slapstick und vielleicht auch ein bisschen Drama? Ich denke, das ist ein guter Film, um herauszufinden, was Superheldenfilme so erfolgreich macht. Oder ist er vielleicht doch gar nicht so archätypisch für das Genre? Was meinst du, Plor? Also tatsächlich mit allem, was er so an Späßen treibt und was er anders macht, ist es schon ein archätypischer Marvel-Film. Das Marvel Cinematic Universe ist ja tatsächlich auch deswegen so erfolgreich, weil es irgendwie geschafft hat, Filme zu machen, die in einem gewissen Rahmen stattfinden. Und das tut auch dieser Film. Und trotzdem den jeweiligen Regisseuren und Regisseurinnen eine gewisse Freiheit zu geben, ihren eigenen Stempel da drauf zu drücken. Und es ist immer ein Balanceakt im Marvel Cinematic Universe und es ist meiner Meinung nach auch so retrospektiv gesehen öfter nicht so gut gegangen. Und wir haben sehr viele Filme, die sich dann doch ziemlich krass ähneln. Das stimmt. Und Thor Ragnarok hat auch viele Zutaten dieser Filme. Und trotzdem schafft er es deutlich mehr aus der Reihe zu tanzen als andere Marvel-Werke. Und ich höre immer wieder, dass sich Leute, was ich überhaupt nicht verstanden habe, über diesen Film beschweren auch. Was ist denn die hauptsächliche Beschwerde? Zu lustig. Zu lustig, ja. Das ist er tatsächlich. Er ist für einen Superheldenfilm auch dafür, dass er in dieses Universum eingebettet ist. Und dass er immerhin der Vorläufer ist von dem großen Endkampf dann im Infinity War und Endgame. Ist er erstaunlich lustig und nimmt sich erstaunlich wenig ernst. Und es stellt sich natürlich die Frage, kann man das machen? Das Marvel-Universum lebt natürlich von seinem Pathos und lebt davon, dass es oft um alles geht. Und dass wir Helden haben, die sich wirklich bemühen, das Ende der Welt zu verhindern. Und dann haben wir diesen lakonischen Thor plötzlich mit seinen albern Sprüchen, den nichts so wirklich Angst zu machen scheint. Genau. Wir haben diese böse Hela, die auch irgendwie, obwohl sie mit großem Pathos einmarschiert in Asgard, auch immer mal wieder noch so einen flapsigen Spruch auf den Lippen hat. Und sagt so, ja, ja, ich will alle umbringen. So, los geht's. Und jede Figur, egal wie schauerlich, vor allem, also das sieht man schon in der ersten Szene mit dem Surtur, egal wie schauerlich, jede Figur wird eigentlich ziemlich auf die Schippe genommen. Das ist das, was mich an Marvel immer fasziniert hat. Dass es das immer so im Ansatz gab. Und jetzt hat Taika Waititi das Ganze genommen und hat das Ganze einmal noch mal auf die Spitze getrieben. Und zwar ausgerechnet genau an den Stellen, wo ich Marvel liebe. Ja. Und das finde ich grandios toll. Das Tolle ist ja, er hat keine Angst vor Trash. Es ist ja auch eine riesige Verbeugung vor dieser 80er Jahre Superhelden-Ästhetik. Absolut. Absolut. Wo alles drüber ist und alles Fantasy mit E-Gitarren unterlegt und bunten Farben. Das ist der bunteste Marvel-Film überhaupt. Also da kann man überhaupt nicht drüber diskutieren. Obwohl Guardian of the Galaxy zum Beispiel auch sehr bunt war, ist dieser Film ein einziger Farbrausch. Und Guardians of the Galaxy war vorher mein Liebling von der ganzen Reihe. Und der wurde abgelöst von Thor Ragnarok. Ich finde Guardians of the Galaxy furchtbar langweilig. Echt? Ich habe kaum noch Erinnerungen an diesen Film. Ich mag den überhaupt nicht. Und den zweiten Teil noch weniger. Ja, die Figuren sind total geil. Ja. Und dann läuft es aber doch in so eine generische, wir retten die Welthandlung. Und das haben so viele Marvel-Filme, dass ich die wirklich nicht auseinanderhalten kann. Selbst wenn man sagt, okay, das eine spielt im Weltraum und das andere spielt auf der Erde. Ja. Ich kriege die nicht auseinander. Weil in den Action-Szenen und in den Bedrohungslagen dann doch immer derselbe Scheiß passiert. Ja. Ich glaube, worauf ich immer mehr gucke als auf die Story an sich, ist, wie sind die Charaktere gezeichnet und wie interagieren die miteinander und wie menschlich ist das Ganze. Und das finde ich macht dieser Film halt auch wirklich gut. Findest du den menschlich? Ich finde, die ganzen Götter sind der Mythologie entsprechend auch total menschlich und haben ganz viele Fehler. Ich finde es super. Aber sie sind alle so unrealistisch lakonig und desinteressiert. Ja, natürlich. Die Welt geht unter und der Einzige, der wirklich Mühe hat, der wirklich kämpft und mit Pathos ins Geschehen einbricht, ist Heimdahl. Und sonst sind alle so, oh, ich sterbe jetzt. Naja, dann geht jetzt halt die Welt unter. Komm, wir kämpfen noch ein bisschen. Ja, Thor ist derjenige, der am meisten in die Richtung tendiert, aber die anderen nicht ganz so schlimm. Und nicht, dass ich das nicht geil finden würde. Aber menschlich oder realistisch ist es nicht. Nein, also realistisch und menschlich sind zwei unterschiedliche Dinge. Ja. Das ist schon wirklich ein großer Unterschied. Also realistisch ist natürlich nichts davon. Völlig klar. Aber auch nicht so human. Also Menschen haben Angst und Menschen haben, Menschen leiden und Menschen sind mal traurig und sind verzweifelt und das findet hier alles nicht so wirklich statt. Menschen haben vor allem Fehler und agieren aus Eigennutz. Und das finde ich macht dieser Film schon sehr gut. Ja. Also diese Fehler und diese Eigennutz und dieses, dieses, äh, ich, ich versuche jetzt Bruce Banner da noch rein zu quatschen, dass er wieder der Hulk wird, obwohl er nie wieder Bruce Banner werden wird danach. Ist schon so ein sehr, ja, menschlich eigennütziges Ding, weißt du? Und ich finde es irgendwie schon cool. Kommen wir mal zu unseren menschlichen Charakteren. Ja. Natürlich haben wir als erstes den titelgebenden strahlenden Helden Thor. Ja. Ja. Und Thor wird inszeniert als das, was er immer ist, als wirklich überstarker Charakter, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt oder nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt und dem das Gekloppe auch verdammt viel Spaß macht. Ja. Der immer einen One-Liner auf den Lippen hat und der aber trotzdem sich so seines Helden-Status sehr bewusst ist und den auch am Schluss zumindest mit so einem gewissen Pathos garniert, wenn er dann feststellt, es geht nicht darum Ragnarok zu verhindern, sondern es geht darum, es auszulösen. Asgard ist nicht der Ort, sondern das Volk. Ja. Und er ist da schon ein sehr klassischer Superheld, mal abgesehen davon, dass er eben wirklich sehr lakonig ist. Ja. Ja. Gespielt von Prince Hemsworth und dann hätten wir Loki an seiner Seite. Tom Hiddleston, den ich großartig finde, immer wieder großartig finde. Es ist unglaublich. Ich habe die Serie ja noch nicht gesehen, hast du auch nicht, oder? Nee, es ist jetzt nicht so, dass ich mit einer Figur aus dem Marvel-Univers unbedingt gerne Sex hätte, aber. Aber wenn, dann? Ja, also ich meine, das ist keine Frage, oder? Wenn, dann Loki. Nein, er macht das schon ziemlich cool und hat ja in allen Filmen gemacht, in denen er aufgetreten ist, nicht nur in den Thor-Filmen, sondern auch in den Avengers-Filmen. Und Loki war für mich immer so ein kleines Highlight in diesen Geschichten. Immer, immer. Ich mochte Loki auch tatsächlich, bis auf diesen Film, mehr als Thor. Ich fand ihn, wie schon gesagt, die Bösewichte sind spannender. Ich fand ihn den spannenderen Charakter, weil er so hin und her gerissen ist zwischen diesem eigentlich unschuldigen Schabernack und dann diesen wirklich bösartigen Welteroberungsplänen gekreuzt mit einer Kränkung, weil er irgendwie so der nicht so ganz doll geliebte Sohn von Odin ist. Und eine ganz tolle Szene aus diesem Film, wo Loki nicht selbst vorkommt. Die Loki aber perfekt zusammenfasst ist, wenn Thor erzählt, dass Loki ihn immer ärgern wollte und immer vernichten wollte und dann erzählt er so eine nette Geschichte und dann ist Loki herausgesprungen und hat gesagt, hier bin ich. Und hat mir ein Messer in den Rücken gerammt. Wir waren acht. Es war eine schöne Zeit. Da hat er sich als Schlange verkleidet. Genau, als Schlange hat er sich verkleidet. Meine Güte. Als dritte wichtigste im Bunde fände ich jetzt Cate Blanchett. Natürlich, unsere Bösewichtin, definitiv. Okay, Cate Blanchett ist ja immer großartig, finde ich, im Film. Auch in diesem Film großartig, aber ich finde fast irgendwie hat sie nicht alles ausspielen können, was sie kann normalerweise. Woran liegt das? Ich fand sie tatsächlich ziemlich lame. Und das liegt nicht an ihr. Cate Blanchett ist großartig. Ich fand die Rolle war einfach nicht so wirklich clever gezeichnet. Und das größte Problem sehe ich darin, dass diese Figur mit ihrem großen Pathos eigentlich die Möglichkeit gegeben hätte, einen Kontrapunkt zu setzen zu den anderen albernen Figuren. Ja. Und sie macht aber irgendwann auch dieselben One-Liner und dieselben Witze und dieselben flapsigen Kommentare wie alle anderen auch. Ja. Und sie hätte eigentlich eine Kontrastfigur sein müssen. Sie hätte wirklich die pathetische Welteneroberin sein müssen. Also kurz zu ihr. Sie ist die erstgeborene Tochter von Odin, von der Odin seinen beiden Söhnen Thor und Loki nie erzählt hat. Und nachdem Odin dann gestorben ist, erhebt sie den Anspruch auf den Thron. Sie will Asgard regieren und damit auch gleichzeitig das Ende Asgard auslösen. Und sie hat Recht. Sie ist diejenige, die Thron erben. Sie müsste eigentlich den Thron bekommen. Also eigentlich hat sie Recht. Eigentlich hätte der Film sehr kurz sein können. Sie ist aber eine scheiß Herrschaftin. Sie agiert mit der Wut der Gekränkten. Und sie hat einen sehr hohen Body Count. Ja. Und eine krasse Zerstörungswut. Ich fand sie tatsächlich einfach langweilig. Marvel hat auch, wenn ich sage Bösewichte mag ich meistens mehr als die lieben. Marvel hatte in den letzten fünf Jahren kein gutes Händchen für gute Bösewichte. Also zum Beispiel in Iron Man 3 dieser wirklich unheimliche Bösewicht. Dieser Scheich, der ein Terrorist ist. Der sich dann als, von Ben Kingsley ganz toll gespielt, dieser Mandarin. Der sich dann als einfacher Schauspieler entpuppt. Aber auch ich fand tatsächlich in Avengers, im letzten Avengers Endgame und Infinity War den von vielen so gefeierten Thanos, von Josh Brolin gespielt, fand ich einen ziemlich langweiligen Bösewicht. Der wurde ja von vielen als das Highlight des Films ausgemacht oder der Filme. Der hat mir nicht viel gegeben. Und das zieht sich so ein bisschen durch die letzten Marvel Filme. Auch bei Black Panther, den ich wirklich mag, der wirklich ein guter Marvel Film ist. Ja, der ist sehr gut. Gab es in der Theorie einen guten Bösewicht, der aber in der Praxis nicht geil ausgespielt wurde. Und ja, es zieht sich einfach so durch. Ja. Ist Jessica Jones, ist das auch Marvel, ne? Ja. Aber es sind die TV-Sachen. Genau. Und da fand ich den Bösewichten halt, David Tennant, auch großartig. Aber auch nur weil es David Tennant ist, oder? Er spielt ihn halt großartig. Das zählt nicht, du bist ein Fanboy. Das kann ich nicht akzeptieren. Nein, er ist auch gut geschrieben. Ich finde ihn auch als Bösewicht an sich wirklich gut. Na ja, auf jeden Fall war für mich in Thor Ragnarok tatsächlich der Bösewicht, obwohl es eine großartige Schauspielerin ist. Und in der Theorie auch nur eine gute Idee ist, diese Figur einzuführen. Ja. Fand ich sie ziemlich enttäuschend. Ja. Spannender fand ich unseren zweiten Quasi-Bösewichten. Also vor allem weil er lustiger ist, der Grandmaster. Ja. Von Jeff Goldblum. Jeff Goldblum ist einfach ein... Was ist das für ein Schauspieler? Was ist das für ein Mensch? Der spielt sich selbst, oder? Aber er spielt großartig. Immer solche Figuren. Das ist einfach nicht anders zu kriegen vielleicht von ihm. Ich weiß es nicht ganz genau. Er hat auch... Es gab mal von ihm irgendeine Präsentation von Wildlife oder was, keine Ahnung, was das war. Irgendwie hat er den Planeten erklärt. Und der war genauso. Privat. Er hat einfach den Planeten auf eine bestimmte Art und Weise erklärt, wo ich dachte, okay, okay, du könntest jetzt auch irgendwo bei James Bond der Bösewicht sein. Der hat so eine schludrige Art und so ein bisschen so eine desorientierte Art. Er spielt den Herrscher von den Planeten, auf denen das Tor verschlägt. Und er ist der, der sich ergötzt an diesen Gladiatorenkämpfen. Und Jeff Goldblum, diese Rolle dieser Grandmaster wird vor allem aber auch so geil durch seine Assistentin. Beziehungsweise durch seinen Bodyguard Topaz. Die ergeben so ein witziges, schräges Duo. Es gibt diesen einen total absurden Dialog zwischen den beiden, nachdem die Revolution ausgebrochen ist. Und sie sagt dann irgendwie so zu ihm. Also es gibt diesen einen Dialog, wo der Grandmaster über seine Kopfgeldjägerin redet. Und er sagt dann so, wie habe ich sie immer genannt? Es hat mit einem B angefangen. Und dann sagt Topaz so nebendran, Trash. Was? Nein, Trash? Das fängt nicht mal mit einem B an. Und dann gibt es diese zweite großartige Szene, wenn die Revolution losgebreiten ist. Und dann fragt er, Revolution, how did this happen? Und sie sagt, don't know, but the arena's mainframe has been deactivated. And the slaves have armed themselves. Und dann sagt er, oh, I don't like this word, slaves. Und sie fragt dann, mainframe? Und er so, hä, was? Warum sollte ich mainframe nicht mögen? Nein, das S-Wort. Slaves. Und dann meint sie aber, was hat sie mir übersetzt? The prisoners with jobs. Das ist dann ihre Übersetzung. Okay, that's better. Ich finde, dass der Film sowieso so ein, zwei schöne Side-Notes zum Thema Sklaverei, Rassismus und so weiter hat, die schon schön sind. Ja, echt ein paar schöne Sachen dabei. Auf jeden Fall. Und diese Topaz ist halt wirklich, die hat nicht viele Dialogszenen. Aber die ist toll. Aber sie ist eine großartige Ergänzung zu diesem leicht konfusen Grandmaster, der nie so genau weiß, wo er hin will. Und sie rückt ihn immer so ein bisschen gerade und sagt dann aber auch immer total schräge Sachen und verwirrt ihn nur noch mehr. Und wir haben natürlich jetzt, also wenn es nach Größe der Rollen geht, dann dürfen wir den Hulk natürlich nicht vergessen. Auf keinen Fall. Hulk ist super in diesem Film. Also Mark Ruffalo wieder dabei als Hulk und die haben auch extra nochmal sein Gesicht neu aufgenommen, damit das nochmal besser animiert werden kann, der Hulk ist gut geworden. Und es ist das erste Mal, dass er selbst den Hulk synchronisiert. Ja, ich war ganz irritiert zu lesen, dass es früher nicht so war, dass er das nicht selbst gemacht hat, sondern jetzt erst. Sie haben selbst als Mark Ruffalo den Bruce Bender gespielt hat, haben sie den Hulk von Luffy Renio synchronisieren lassen. Aber warum? Weil der das in den 80ern gemacht hat in dieser wirklich guten Hulk Serie. Ach so. Luffy Renio war ein Bodybuilder und der hat in den 80ern Hulk gespielt, als man Hulk eben noch nicht mit CGI herstellen konnten. Da brauchten sie einfach einen großen muskulösen Mann. Und der hat ihn dann gespielt und dann haben sie ihn so ein bisschen aus nostalgischen Gründen, denke ich, den synchronisieren lassen. Aber es ist eine gute Entscheidung hier, Hulk von Ruffalo synchronisieren zu lassen. Weil er deutlich menschlicher ist als vorher in den Filmen. Er kriegt viel mehr Sprechrollen. Er ist auch intelligenter. Ein bisschen. Er ist, ja, zumindest agiert er irgendwie mehr und halt wie so ein großes, übergroßes Kleinkind. Und es gibt tolle Dialoge zwischen ihm und Thor. Aber wirklich hervorragende Dialoge, ganz toll. Hast du was da oder? Ja, wenn sie sich streiten. No, smash! Hulk will immer alles smashen. Und es gibt, die schönste Szene ist eigentlich ganz am Schluss, wenn sie den Surtur rausgelassen haben, um Asgard zu zerstören und den Superbösewicht mit in den Tod zu reißen. Kommt plötzlich Hulk nochmal rausgesprungen und will dieses Monster erledigen, was sie ja extra rausgelassen haben. Das wird das Monster, das Bösewicht erledigt, also Cate Blanchett erledigt. Und dann schreit Thor, nein, Hulk, bitte dieses eine Mal kein Smash. But big monster! Hulk, let's go! Es ist großartig. Ich finde eigentlich fast am schönsten die Dialogzeile, wo die beiden da noch gefangen auf dem Planeten sitzen und sie stellen fest, wir sind beide irgendwie so wie Feuer. Und dann sagt Hulk, ich bin wie Feuer, du bist eher wie Wasser. Was? Nein, ich bin nicht Wasser, ich bin auch Feuer. Ja, aber du siehst, ich bin ein großes Feuer und du bist eher so ein kleines glimmerndes Feuer. Ganz tolle, auch schauspielerisch sehr schön gelöst. Es ist auch so toll, weil sie wirklich so, es hat so Bodymovie-Komponenten. Also Hulk und Thor mögen sich halt irgendwie, weil sie zusammengearbeitet haben, aber Hulk hat keinen Bock mehr auf die Erde und deswegen eigentlich ganz glücklich, wo er gerade ist, wo er kämpft, weil er gewinnt halt. Und dieser Grandmaster liebt ihn. Und dann will Thor ihn aber natürlich überzeugen, ihm zu helfen und dann versucht er das irgendwie zu schaffen und sagt, nein, Hulk, die Erde finde ich ganz toll und ich bin doch dein Freund. Und dann sagt Hulk, nein, du bist der Freund von Bruce Banner. Dann sagt er, Quatsch, Banner ist total blöd, er ist doch so ein Wissenschaftler. Ich finde dich viel cooler, wir sind uns viel ähnlicher, wir machen Sachen kaputt, das ist unsere Sache. Und Hulk ist tatsächlich eine menschliche Figur in diesem Film, weil er ist auch oft traurig und auch ein bisschen einsam und ich mag ihn in diesem Film sehr. Ja, ja, ich auch. Um auf dieses Menschliche zurückzukommen später, wenn Bruce Banner wieder da ist statt dem Hulk, sagt natürlich Thor, nein, der Hulk war voll doof, ich mag dich viel lieber, Bruce Banner. Der Hulk macht immer nur Smash, Smash, Smash und du, du weißt voll, wie es abgeht und du hast 50.000 PhDs. Und das nicht nur an den Teppich zu kehren, Bruce Banner ist auch ganz toll in dem Film, weil es gibt dann natürlich irgendwann den Moment, wo Hulk sich zurückverwandelt in Bruce Banner. Und der hing im Universum noch rum als Hulk, weil er in einem der Filme davor die Welt gerettet hat und dabei im Universum verschwunden ist. Und dann wird Bruce Banner wach und stellt fest, dass er zwei Jahre lang als Hulk auf einem fremden Planeten als Gladiator gekämpft hat und ist total panisch. Weil er ist so ein einfacher Wissenschaftler, der wirklich nicht kämpfen kann und auch nicht kämpfen will, er will einfach nur zurück zur Erde. Der war das erste Mal außerhalb der Erde, also er war schon mal auf einem anderen Planeten, aber das zweite Mal jetzt auf einem anderen Planeten und ist natürlich überhaupt nicht dran gewöhnt, irgendwo im Weltall unterwegs zu sein, hat keine Ahnung davon. Natürlich Panik. Ich möchte noch eine Figur, dann können wir aufhören über die Figuren zu reden. Nein, natürlich noch mehr Figuren. Es gibt wie in jedem Marvel-Film ganz viele Figuren. Ja. In diesem Film gibt es die beste Figur, die je in einem Marvel-Film stattgefunden hat. Ich bin immer gespannt, ob du das Gleiche hast wie ich. Bestimmt habe ich das Gleiche wie du. Cork. Cork ist fantastisch. Cork ist ein Gentle Giant. Er ist ein Steinriese, der auch auf diesem Planeten gefangen ist und auch diese Gladiatorenkämpfe macht. Und er ist stark, er wollte offensichtlich mal eine Revolution starten, ist dann schiefgegangen, weil er zu wenig Pamphlete gedruckt hat. Und das bedeutet, er macht ja diesen Paper-Scissors-Rocks-Paper-Scissors-Joke. Und wenn er zu wenig Pamphlete gedruckt hat, bedeutet das, Papier besiegt die Rocks. Und er ist so esgechillt die ganze Zeit. Er redet auch so total cool. Hey, wir sind hier auf diesem fremden Planeten und ich wollte jetzt alle retten. Willst du mitkommen? Hast du Bock mitzukommen? Ja. Und er hat so eine sanfte, sanfte Stimme. Total sanft und nett. Er wirkt immer so ein bisschen bekifft, aber auch sehr clever. Sehr clever. Und Tiger-Waltiti hat gesagt, er hat ihn an Türstehern orientiert, die er irgendwie cool fand, die einfach so nette Kerle waren, mit denen man ganz normal rational reden konnte, die aber alle aussahen wie eben diese Stirnacken. Tiger-Waltiti hat noch irgendwas anderes, die Motion-Sachen gemacht für, ich weiß nicht mehr, es war irgendeine andere Figur, die ich gerade nicht zuordnen kann. Aber er hat noch mehr in dem Film im Nachhinein für so Motion-Zeug gemacht. Was nicht dieses Vieh, dass das immer bei Kork dabei ist und dass das nicht redet, wo er am Schluss noch sagt, oh, ich glaube, ich habe ihn umgebracht und ich habe ihn die ganze Zeit in der Hand. Ja, aber dann lebt er doch. Was wiederum bedeutet, dass Schere... Oh mein Gott. Nein, okay. Treiben wir es nicht so weit. War das denn deine Lieblingsfigur, die ich jetzt... Nein, das ist nicht meine Lieblingsfigur. Was wolltest du nennen? Nein, ich wollte eigentlich noch sagen, dass Tessa Thompson natürlich groß hatte. Tessa Thompson ist cool. Ja. Tessa Thompson ist tatsächlich die Figur, die am ehesten diesen Pathos reinbringt, weil sie ist eine Walküre, die in einer sehr verlustreichen Schlacht für Odin gekämpft hat und deswegen ziemlich angepisst ist auf ihn und seitdem als Kopfgeldjägerin eben auf diesem fremden Planeten für den Grandmaster arbeitet, sie hat keinen Bock mehr auf diesen ganzen Asgard-Scheiß. Verständlich. Ja. Es gibt eine ganz tolle Zeitlupenszene. Ich finde ja Zeitlupen manchmal sehr schlecht eingesetzt, aber das ist eine sehr gute, sehr gut gemachte Zeitlupenszene in ihrer Verinnerung an die, an die sie schlacht. Ja. Da haben sie auch sehr aufwendig, das sind irgendwie wahnsinnig viele Frames per second, ich weiß nicht mehr genau, aber nicht nur so 100, sondern irgendwie 1000 oder so und krass ausgeleuchtet und ja, sehr gut gemacht. Und sie ist vor allem cool, weil sie halt einfach diese tolle Kopfgeldjägerin ist, die sich dann irgendwann in ihrem Schicksal stellt und hilft Asgard zu retten. Ja. Und weil sie diese coole Beziehung zu Hulk hat, er nennt sie immer Angry Girl und sie sind einfach Freunde. Sie droben zusammen, haben Spaß zusammen, das ist super. Ja, das ist echt süß. Ja und dann baut sie so ein bisschen Beziehung zu Thor auf, ne? Ja. Und das ist auch schon ein bisschen süß auch, weil sie sagt immer eure Majestät ganz ironisch und das ist schon, es wandelt so ein bisschen auf der Klippe, wo man anfängt, das ein bisschen nervig zu finden. Ich finde sie wird dadurch ein bisschen schwächer. Aber es geht noch. Es geht noch. Es geht noch, ja. Es war ja in der früheren Fassung, war es ja wirklich Love Interest, ne? Ja und das wird, Gott sei Dank haben sie das nicht gemacht, Gott sei Dank haben sie, und es ist immer noch ein bisschen drin, ich finde das wird immer noch so ein bisschen angedeutet, aber Gott sei Dank haben sie das zurückgefahren, weil das hätte richtig genervt und ihren Charakter echt schlecht werden lassen. Ja. Und sie macht das sehr gut und ich finde auch ihren ersten Auftritt total großartig, wie sie erstmal betrunken vom Schiff fällt, aber selbst im betrunkenen Zustand noch völlig überlegen ist allen anderen. Ja, sie ist so cool. Finde ich das super. Er gehört mir und dann kippt sie erstmal um, er gehört mir, er gehört wirklich mir. Dann gibt es auch diese tolle Szene, wo sie dann sagt, ich habe über einiges nachgedacht und ich komme jetzt mit und dann sagt Thor, ich finde es gut, dass du aufhörst zu trinken und sie meint so, ich habe nie vorgehabt aufzuhören zu trinken, ich will jetzt einfach nur Asgard retten, ich saufe weiter. Und sie nennen sich Revengers. Ja. Wie top ist das denn? Das ist großartig. Noch mit dieser kurzen Gedankenpause, Revengers. Großartig. Das heißt, mal um bis jetzt so ein kleines Fazit zwischendurch zu haben für das, was so passiert, ich höre so ein bisschen raus, dass du den Humor und die Dynamik ganz gut findest. Ich finde den super witzig. Ich liebe den als Komödie. Auf jeden Fall. Alles, was Komödie ist an diesem Film, ist großartig. Okay. Ich glaube, sie hätten vielleicht sogar noch einen Schritt weiter gehen können. Ja, fast. Aber sie gehen schon so weit und es ist wirklich krass. Also Talcar bei Titi dehnt die Grenzen, was einen Marvel-Film an Humor bringen darf, sehr weit aus. Ja. Zum Beispiel, wenn Thor am Anfang in diesem Käfig ist, bei diesem Surtur, er wird gefangen genommen von einem Feuerdämonen. Das ist der Anfang. Und dann hängt er da und redet mit dem, als würde er so einen Teeplausch halten. Und er hängt halt an dem Seilkopf über runter und dann dreht er sich zufällig, während Surtur vom Ende der Welt erzählt. Und er sagt so, Moment, ich bin gleich wieder bei dir. Ich kann auch nichts dafür. Das dreht sich halt. Das ist halt gerade so. Und man merkt schon dieser Ansatz, das wird überhaupt nicht ernst genommen. Ja, genau. Es geht um die fucking Apokalypse und es ist überhaupt kein Ernst dabei. Und Talcar bei Titi hat beweist so ein gutes Gespür für Situationen und situationskomisch. Aber das hat er ja in allen seinen Filmen irgendwie so ein Gefühl dafür. Was ist eine Pause? Wo braucht es die? Und wo muss man den größten Pathos genau dort unterbrechen, um den größten Gag draus zu machen? Das ist wirklich toll. Und das ist ganz viel. Der meiste Humor des Films speist sich eben genau daraus, dass es sehr pathetische Ansagen gibt und die von irgendwem nicht ernst genommen werden. Und dann nimmt niemand mehr überhaupt irgendwas ernst. Und sie steigen alle mit drauf ein. Also auch dieser Surtur ist dann so, sie haben den Dialog über seine Krone. Und der Surtur sagt so, ach das ist eine Krone. Ich dachte das wäre, was sagt ihr Augenbraue? Augenbraue, ja. Und dann sagt Surtur, nein, es ist eine Krone. Und irgendwann nennt er es auch noch Tiara. Das finde ich auch ganz großartig. Es ist einfach, es gibt immer diesen Moment, wo dieser ganze Pathos, dieser ganze Ballast, der da sein könnte, beim Ende der Welt komplett aufgebrochen wird und alle einfach nur noch Witze machen. Ja. Was ich auch großartig finde, das Timing, wenn Bruce Banner beschließt, wieder der Hulk zu werden, um zu helfen. Und Taika Waititi schafft es wirklich, das alles aufzubauen. Und man hat eine ganz klare Erwartung, was passiert, um dann alles anders zu machen. Bruce Banner beschließt, wieder der Hulk zu werden und springt da aus diesem Flugzeug raus, aus diesem Raumschiff, um dann, wir erwarten, dass er als Hulk da unten ankommt, um dieses Riesenviech zu erledigen. Aber nein, er fällt als Bruce Banner einfach nur plumm. Und er liegt dann auch so geil verrenkt da, mit dem Gesicht so auf den Boden gedrückt und sieht erstmal einfach tot aus. Und das war's. Und dann geht der Krieg weiter und plötzlich ist er dann doch da als Hulk. Aber es ist so antiklimaktisch. Ich liebe es. Der Film hat wirklich ein gutes Timing für die Jokes. Und deswegen funktioniert das auch. Deswegen gibt es für mich keinen Moment, wo ich sage, jetzt ist es aber echt zu blöd, zu albern, zu lustig, weil genau davon lebt der Film. Und deswegen ist es auch einer von den Marvel-Filmen, die in Erinnerung bleiben, einfach weil er so drüber ist die ganze Zeit. Und das sind genau die Sachen, diese selbstironischen Sachen, diese drüber Sachen und so. Wo man das Gefühl hat, der Filmemacher nimmt dieses Genre-Superhelden-Film nicht so ernst. Definitiv nicht so ernst. Und das macht halt DC, um mal den Kampf aufzumachen. DC macht das nicht so, also nicht so häufig und nicht so brillant. DC ist oft todernst. Ja, das stimmt. Und das finde ich dann streckenweise für einen Superhelden-Film als Erwachsener davor zu sitzen und einen Batman ins Gesicht rülpst, weiß ich nicht. Ich glaube, es gibt Platz für beides. Für ernste Superhelden-Filme und für ironische Superhelden-Filme. Und das klassische Ding ist ja, dass diese Superhelden-Filme, also vor allem das Marvel-Universe, die Mischung versuchen. Das sind Blockbuster, die wollen Blockbuster sein. Das heißt, sie wollen die Leute zum Lachen bringen und jeder Marvel-Film trägt sein Gepäck an Humor mit. Egal wie ernst der ist, es gibt immer lustige Side-Characters, Comic-Reliefs. Es gibt immer witzige Slapstick-Einlagen. Das heißt, was das betrifft, auch wenn Torm mehr davon macht, passt er da schon rein. Und das ist für mich aber auch das Konzept, was die Marvel-Filme so ein bisschen mit, also bei mir eine Übersättigung erzeugt hat für die Marvel-Filme. Weil es wirklich dieses Blockbuster-Schema ist. Wir wollen im Kino sitzen, unser Popcorn futtern und Spaß haben. Und deswegen wollen wir zwischendurch auch immer lachen. Es darf nie zu dramatisch werden. Es muss immer die Möglichkeit geben, nochmal eine witzige Szene einzustreuen. Das ist das, was Blockbuster machen seit Star Wars bis heute. Und ich weiß es sehr zu schätzen, wenn zum Beispiel so ein Film wie Batman The Dark Knight tot ernst bleibt. Aber auch der ist nicht geschützt davon. Auch der macht seine Witze. Und das nervt mich auch so ein bisschen, dass das jeder Blockbuster machen muss. Dass immer so dieses, okay, wir müssen ein bisschen Humor reinbringen, um es aufzuweichen. Und in The Dark Knight gibt es wenige Jokes, aber es gibt sie auch. Ja, aber das ist ja wirklich homöopathisch im Vergleich. Aber allein schon mit diesem Gedanken, mit diesem Mindset an den Film ranzugehen, der braucht Witze, damit das Publikum nicht ins Popcorn heult. Ich weiß nicht, ob das immer so sein muss. Ich warte eigentlich immer noch auf den Film. So, starke These. Ein Film, ein Superheldenfilm, der sich wirklich ernst nimmt, gibt es bis heute nicht. Das glaube ich nicht. Der Joker. The Dark Knight. Ja, aber er hat auch Dark Knight. Nein, ich meine nicht. Ach so, der Joker. Das ist kein Superheldenfilm. Der Joker fällt nicht in die Kategorie Superheldenfilm. Weil es kommt kein Superheld drin vor. Naja, aber... Der Joker ist ein düsterer Abgesang auf ein 80er-Jahre-New-York-New-Hollywood-Film. Ja, im selben Universum. Aber das ist kein Superheldenfilm. Also da muss so die Definition von Superheldenfilm schon sehr weit gehen, um beim Joker rauszukommen. Aber tatsächlich, ich würde mir wünschen, dass es mehr... Aber, aber... Mehr Wagnisse gibt, was Superheldenfilme betrifft. Aber Entschuldigung, vielleicht ist es das. Vielleicht kommst du, wenn du bei Superheldenfilmen ernst bleiben willst, kommst du nicht drum herum, die Superhelden zu streichen und den Joker zu machen. Du meinst, weil es Leute sind, die in viel zu engen Unterhosen, die sie über ihren Klamotten tragen, Abenteuer erleben. Du kannst ja nicht humorlos irgendwelche Leute in Superhelden-Klamotten stricken. Das geht gar nicht. Aber dann wiederum würde ich mir mehr wünschen, dass sie es noch radikaler machen. Und ich würde unglaublich gern mal wieder so einen Film sehen wie den Batman aus den 60er-, 70er-Jahren. Batman hält die Welt in Atem. Der von 1966 ist, der wirklich nur albern ist, der nur Komödie ist, wo Batman mit seinem Anti-High-Spray Haie besiegt. Ach, das Ding. Und ein Delfin sich vor eine Rakete wirft, um Batman und Robin zu schützen. Und Robin immer irgendwelche alberne Sprüche sagt wie Heiliges Kanonenrohr, verfluchter Alleskleber. Sowas würde ich mir denn wünschen. Weil Thor Ragnarok hat natürlich den Humor, aber er ist trotzdem in diesen Pathos-Rahmen vom Marvel Universe eingebettet und da kommt er auch nicht ganz raus. Das stimmt. Er ist halt trotzdem ein Film aus dem Marvel Cinematic Universe und das merkt man auch. Ja. Allein schon, weil er auch den Rahmen setzt für das folgende Avengers Infinity War. Ja. Der übrigens sehr dramatisch wird auch. Der sehr dramatisch wird. Und das ist mir echt so ein bisschen über. Marvel macht eben seitdem dieses Universum angefangen hat, machen die Filme immer nach dem selben Schema. Auch wenn sie den richtigen Freiheiten geben. Letzten Endes kommt doch immer so Blockbuster heraus. Popcorn mit Unterhaltung, mit Humor, mit Pathos. So total geil für Thor, dass er es schafft, den Humor so weit hochzufahren, dass der Pathos ganz auf drunter geht. Aber trotzdem spürt man unter der Oberfläche, dass er eben auch ein Marvel-Film nach diesem Schema ist. Aber will man einen Film angucken, der... Also ich meine, will man das dauerhaft etablieren? Dass man sagt, wir machen jetzt Superheldenfilme, die humorbefreit sind? Nee, auf keinen Fall. Das geht ja auch meistens total schief, weil wie du schon sagst, man kann sie nicht ernst nehmen dann. Und diese sechs Snyder-Superheldenfilme sind dann ja auch ganz oft unfreiwillig komisch. Ja. Aber ich würde mir gerne was anderes wünschen, generell was anderes. Meinetwegen auch ein Film, der wirklich nur lustig ist. Oder ein Film, der nur komikhaft ist oder noch mal was Neues probiert. Aber es gibt eben seit dem Erfolg von Iron Man, und das ist mittlerweile nicht ganz 15 Jahre her, gibt es leider eine Formel für Superhelden-Blockbuster und die wird immer noch zu sklavisch befolgt. Und das ist einfach irgendwann zu viel. Die ähneln sich alle zu sehr. Okay, das heißt wir haben das Tatort-Prinzip. Und wir brauchen mal jemanden, der das, was wir als Tatort gesehen haben, als Alternative. Wir hatten ja mal Tatort besprochen, der war ja für einen Tatort relativ ungewöhnlich. Es ist halt schwer eine Alternative zu finden, wenn du so ein geschlossenes Universum aufbaust. Wenn du sagst, die Filme müssen zumindest so weit in diesem Rahmen funktionieren, dass wir die Charakterien hin und her tauschen können. Dass ein Doctor Strange eben auch bei Thor vorkommt, das müssen wir hinkriegen. Dass die Figuren nicht verraten werden. Und wir müssen es hinkriegen, dass Thor damit endet, dass der nächste Film eingeleitet wird. Aber das müssen sie ja gar nicht. Also vielleicht könnten sie das auch schaffen, dass sie es wie bei den Comics, dass sie sagen, wir haben mal ein Reboot hier, ein Reboot da. Ja, das würde ich mir viel mehr wünschen. Das versucht ja gerade DC. Und DC scheitert damit gerade Film für Film. Aber sie versuchen es wenigstens. Sie versuchen was Neues, zum Beispiel eben, dass sie einfach sagen, wir erzählen eine komplett neue Joker-Lore. Jetzt gibt es eine neue Joker-Entstehungsgeschichte. Und das hat nichts zu tun mit dem, was ihr in The Dark Knight gesehen habt. Oder mit dem, was ihr in Batman vs. Superman gesehen habt. Das ist einfach eine neue Joker-Geschichte. Das finde ich cool. Weg von diesem Universumsgedanken. Und damit hat Marvel auch echt was angerichtet. Weil in der Folgezeit haben ja ganz viele versucht, auch so ein geschlossenes Universum zu machen. DC hat es auch versucht. Und es gescheitert. Und dann hat Universal versucht mit seinen Monsterfilmen. Und hat diesen einen Film, diese Mumie, gedreht mit Tom Cruise, der überhaupt nicht angekommen ist. Und dann haben sie gesagt, ich glaube, das funktioniert nicht. Also dass die Leute plötzlich versuchen, Serien zu machen. Das ist das Problem. Wir haben hier 20 Kinofilme. Das sind im Prinzip drei Serienstaffeln, die da aufgebaut werden. Ich weiß es nicht, ob man das... Also der Erfolg gibt ihnen Recht erst mal. Ja, aber der Erfolg gibt auch Helene Fischer Recht. Das ist der Erfolg, darf kein Argument sein. Na ja. Nee, natürlich klar, die Filme begeistern das Publikum. Und ich finde auch, obwohl ich mit Superheldenfilmen wegen des Konzeptes Superheld irgendwie nur bedingt was anfangen kann. Und immer nur das Scheitern liebe bei Superhelden. Kann ich mit den Marvel-Filmen mit fast allen irgendwie was anfangen. Mehr mal weniger, aber meistens ist doch irgendwas, was ich darin finde und das finde ich bemerkenswert. Es gibt so ein Marvel-Phänomen bei mir zumindest, dass ich die Filme gesehen habe und bei den Filmen total Spaß habe. Wirklich, ich fühle mich gut unterhalten bei den Filmen und eine halbe Stunde später weiß ich nicht mehr, was passiert ist. Und kann die nicht mehr unterscheiden von anderen Marvel-Filmen. Ja, richtig. Und das ist krass, weil ich eigentlich von mir behaupten würde, dass ich ein ziemlich gutes Filmgedächtnis habe, dass ich mir Handlungen gut merken kann. Definitiv, in unseren Gesprächen kommen wir das immer wieder. Und ich denke immer wieder, ach du Scheiße, ich weiß schon gar nicht mehr, was passiert und ich habe ihn gestern gesehen. Aber ich muss kämpfen zu wissen, wer war nochmal der Bösewicht in Iron Man 2? Wer war nochmal der Bösewicht in The First Avenger? Okay, The First Avenger fällt so ein bisschen raus, weil er in der Vergangenheit spielt im Zweiten Weltkrieg. Aber wenn ich mir so einfach random einen Film greife aus dem Marvel-Universe, ich kann die Bösewichte nicht mehr unterscheiden. Zum Beispiel Guardians of the Galaxy hat in meiner Vorstellung immer denselben Bösewichten wie Avengers Infinity War. Das ist auch derselbe Bösewicht, das ist Thanos. Und Age of Ultron, keine Ahnung mehr, was da passiert ist. Und was war nochmal im Zweiten Captain America los? Das verschwimmt alles so. Und das ist, weil diese Filme einfach, obwohl jeder so ein bisschen seine eigene Not hat, doch sehr generisch sind. Ja, das stimmt schon. Willst du eine Noir-Variante? Zum Beispiel. Ich will mir mehr Mut zum Experiment mal wieder so ein bisschen da auszubrechen. Und ich kann total gut verstehen, dass sie dieser Formel folgen, weil die Formel gerade erfolgsversprechend ist. Aber man fühlt sich so vollgefressen und so satt. Das Problem liegt halt auch daran, dass diese Superhelden so dominant sind, was das Blockbuster-Kino betrifft. Ich liebe gute Blockbuster. Ich freue mich immer, wenn ein cooler großer Sommerblockbuster rauskommt. Aber in den letzten zehn Jahren waren das halt immer Superheldenfilme. Und niemand traut sich mehr, was anderes zu machen. Und das Schlimme ist, diese Formel hat ja Disney nicht nur bei den Superheldenfilmen liegen, sondern die haben das ganze Ding ja auch auf Star Wars draufgestülpt. Star Wars fühlt sich, obwohl ich den Star Wars-Fortsetzung viel abgewinnen kann, fühlen sich die drei neuesten Star Wars-Filme auch ganz oft an, als ob sie nach dieser Marvel-Formel funktionieren würden. Ich finde den letzten Star Wars-Film ganz gut. Der Zwischen fand ich gar nicht mal so geil. Ich fand tatsächlich den zweiten am besten. Und damit bin ich, glaube ich, allein auf weiter Flu, weil den alle gehasst haben. Okay. Ich kann dir aber nicht mehr sagen, worum es ging. Da ist wieder dieses Phänomen. Und dieses Kuhmelken und dann auch dieses Star Wars-Seitfilms, die rausgekommen sind. Das verschwimmt alles so, weil es so generische Charaktere sind, weil es alles dieselbe Formel ist. Ein bisschen Pathos, ein bisschen Action, ein bisschen Comedy. Es nervt. Und es ist schade, dass ich das jetzt in dieser Episode sage, weil Thor wirklich der Film ist, der am stärksten und am besten dann auch ausbricht. Also Thor Ragnarok zumindest. Thor Ragnarok, genau. Thor nicht unbedingt. Thor ist ja fast der ernsthafteste. Und die anderen beiden fand ich sehr im unteren Level der Humor-Schiene. Ja, ich fand Thor tatsächlich ganz geil, weil das Kenneth Branagh inszeniert hat. Und der hat so viel Shakespeare da draufgestülpt vom Pathos. Das passt natürlich zu Loki wieder. Also da fand ich das wirklich toll, wie Loki diese sehr Shakespeare-esken Szenen hatte. Das stimmt. Und was wir noch gar nicht hatten, ist unser Anthony Hopkins, der Odin spielen durfte und der Loki spielen durfte. Was ich nämlich ziemlich geil fand. Der wollte ja eigentlich gar nicht mitmachen. Anthony Hopkins hat gesagt, nicht nochmal. Und dann hat er es gelesen und hat gesagt, na gut, das mache ich mit. Wahrscheinlich zum einen, weil er gestorben ist, weil er gedacht hat, okay, dann ist es endgültig vorbei. Aber auch wahrscheinlich, würde ich sagen, wegen dieser Szene, wo er Loki spielen darf. Vielleicht. Seine Rolle als Odin selbst ist ja extrem stark reduziert. Sie sehen ihn einmal kurz, wenn er sagt, so und jetzt sterbe ich. Und übrigens ihr habt eine Schwester, die euch gleich angreifen wird. Ja. Und dann ja, diese Szene als Loki, also Loki getarnt als Odin und schaut dann diesem bizarren Theaterstück zu. Das ist so großartig. Sie haben Sam Mad Diamond dazu bekommen, das zu machen und das ist wirklich, wirklich toll. Es ist verdammt lustig. Loki hat Asgard eingenommen quasi als Odin verkleidet und lässt dann ein Theaterstück aufführen, in dem eben Loki gefeiert wird und hat eine riesige Loki-Statue aufgebaut und er sitzt da mit den Trauben und genießt dieses bizare Stück, in dem die Handlung von dem zweiten Torfilm nochmal Revue passiert. Revue passiert? Vor allem aber der Tod von Loki. Genau, diese dramatische Szene, in der Thor über Loki gebeugt ist. Stirb nicht Bruder, du bist der Beste von uns allen. Es ist großartig und es ist genau das, was ich an Taika Waititi toll finde, der sich nämlich ernsthaft überlegt. Wenn ich jetzt Loki wäre und als Odin verkleidet da die Stadt regiere, was würde ich machen? Natürlich würde ich mir jeden Tag erzählen lassen, wie toll ich bin. Und da ist so ein Theaterstück natürlich großartig. Es ist einfach sauwitzig und das ist halt oft, also weil Titi drückt diesen Film schon sehr seinen Comedy-Stempel auf und das tut dem Film wirklich gut. Wirklich, wirklich toll. Das Ding ist natürlich, dass es ein paar Nachteile hat. Ich finde, dass der Tod von Odin, wenn wir gerade bei Odin waren, der ist ja sehr en passant. Ja, definitiv. Da haben wir ja keinen großen Pathos. Ich finde es in dem Moment ganz gut, wo es passiert, dass er einfach einmal allen auf die Schulter klopft und dann ist er weg. Aber niemand ist wirklich ergriffen. Nee, es geht dafür jetzt einfach zu schnell. Es ist irgendwie, dann kommt halt sofort die Schwester und dann kann keiner trauern und auch den ganzen Film übertrauert keiner wirklich. Es gibt dann so ein paar kleine Momente, wo jemand mal so das mal im Nebensatz fallen lässt. Aber es gibt keine Trauer und das finde ich schade. Das ist grundsätzlich das Problem. Immer wenn Emotionen in diesen Film kommen, wirken sie so ein bisschen fehl am Platz. Also Heimdahl, den ich ganz großartig finde in den anderen beiden Filmen von Idris Elba gespielt, der wirkt so verloren in diesem Film, weil er der Einzige ist, der diesen Pathos und diesen Zorn hat, wenn er versucht das ganze Volk zu retten vor dieser wahnsinnigen Hela. Dann wirkt er groß und stark und mächtig und hat einfach dieses Shakespeare-Vibes aus den anderen Filmen. Aber er wirkt so verloren in dieser Comedy, wo sonst niemand das Geschehen ernst nimmt. Wenn da niemand steht und sagt, wir müssen das Volk retten und du hast in der nächsten Szene jemand, der sagt, ach ja, lass uns noch ein bisschen mit dem netten Fenris Wolf spielen, dann wirkt das so ein bisschen deplatziert. Und das betrifft leider eben auch die von Tessa Thompson gespielte Walküre. Die ist halt auch, die hat ihre emotionalen Momente, aber die wirken immer so ein bisschen fehl am Platz, die sind ein bisschen orientierungslos in diesem sonstigen albernen Chaos. Also wenn jetzt jemand hier zuhört und den Film noch nicht gesehen hat, hat er bestimmt ein sehr chaotisches Bild von dem Film. Wir übertreiben vielleicht auch ein kleines bisschen, weil ich habe das Gefühl, dass da durchaus ein bisschen was Ernstes und was Dramatisches auch drin ist. Es wird halt bloß immer wieder abgelöst. Also es gibt diese Momente, aber sie werden halt schnell weggespült vom nächsten Gag. Also wenn wir mal so Genreschubladen aufmachen, würde ich sagen, grundsätzlich sind Marvel-Filme natürlich irgendwie Action-Filme. Und der ist aber der erste Film, den ich wirklich eher bei Action-Komödie einsortieren würde. Das stimmt, da hast du recht. Mit Komödie durchaus auch unterstrichen. Apropos, was ich an diesem Film wieder schön finde, weil ich finde Action meistens sterbenslangweilig. Ich kann mir nicht angucken, wie stundenlang irgendjemand auf jemand anderen einprügelt. Was soll das? Wozu? Was muss ich mir das angucken? Und dieser Film hat zwei Sachen, zwei Szenen, Kampfszenen, wo ich denke, okay, daran muss man sich dann orientieren, wenn man wirklich Kampfszenen machen will, die interessant sind. Du brauchst dringend, um eine Kampfszene spannend zu machen, eine Idee. Ja. Bei Oldboy ist es die Idee, einfach auf einer zweidimensionalen, auf einer Leinwand quasi zu bleiben und nur zu einer Seite und zur anderen Seite mit der Kamera zu fahren. Sodass sich da durch den Gang hin durchgekämpft wird. Das ist eine Idee. Ja. Das ist eine visuelle Idee. Bei Thor Ragnarok wäre es bei dem Kampf unten ganz am Anfang, bei dem rauchenden Feuermonster, dass wir dem Hammer folgen. Dass wir im Grunde die ganze Zeit die POV oder die Over Shoulder des Hammers haben, wie er die Leute vermöbelt. Das ist eine Idee, eine visuelle. Das finde ich dann spannend oder das will ich mir gerne angucken. Die ist ja auch Gott sei Dank relativ kurz, die Szene. Genau. Dieser Mjölnir-Kampf ist, wir sind eigentlich noch im Vorspann. Ja, genau. Und die ist gut. Ja. Dadurch ist sie gut. Dann gibt es wieder ganz viele Kampfszenen, wo ich denke, oh, Taika Waititi hat sich da nicht so viele Gedanken drüber gemacht, hat einfach gesagt, ja, macht mal Kampf. Das ist eine klassische Marvel-Kampfszene. Ja. Und dann gibt es halt diese Kampfszene in dieser Arena. Ja. Da ist die Idee, dass der eine den anderen kennt und eigentlich nicht verletzen will, was wiederum auch eine schöne Kampfszene sein kann. Das ist eine Idee. Aber es gibt halt so viele Kampfszenen in so Action-Filmen, wo man denkt, ja, das ist keine Idee, das ist nur Gemetzel. Vor allem der finale Kampf ist eigentlich so eine klassische Marvel-CTI-Schlacht. Ja, genau. Wo ganz viele Leute kämpfen und es wird hin und her geschaltet zwischen ihnen und es gibt natürlich auch wieder diese Gags dazwischen. Aber letzten Endes haben wir einfach mal Heimdall, Thor, Loki gegen den Fenris-Wolf und Hela. Und dann wird an verschiedenen Schauplätzen gekämpft. Wir haben diese großen totalen, natürlich visuell total beeindruckenden Spektakel-Kino hat Marvel mittlerweile wirklich drauf. Na klar. Aber es fühlt sich auch irgendwie so leer an und so unsättigend. Ja, genau. Ja, deswegen glaube ich auch, dass die Leute, die diese Action-Sequenzen sehen wollen, die Marvel oder überhaupt Superhelden-Filme deswegen gucken, weil sich gegenseitig auf die Fresse gehauen wird, dass die mit diesem Film eben nicht zufrieden sind. Weil es weniger Action-Szenen gibt, meinst du? Es gibt weniger Action-Szenen und es geht... Also ich habe das Gefühl, ich habe mit einem Podcast auch dazu angehört von anderen Leuten, die sich nicht so zufrieden dazu gezeigt haben. Die sagen halt, äh, die sind mir zu albern. Ich will, dass es ernsthaft auf Fresse gibt. Ja. Aber ernsthaft auf die Fresse kriegst du in 20 anderen Marvel-Filmen. Ja, genau. Was soll das? Was muss ich mir das dann angucken? Tatsächlich hat... Es gibt immer wieder Highlights in Marvel-Filmen. Also ich glaube, es ist nicht so ein Ding, was man nur Taiga Waititi zurechnen kann, das ein gutes Konzept hat in diesen zwei Szenen, die du jetzt hervorgehoben hast. Zum Beispiel fand ich es total spannend in Infinity War, dem ersten großen Film des Finales. Gibt es am Anfang ganz viele Szenen, wo die Charaktere aufeinandertreffen, wie Doctor Strange und Thor und so weiter. Und wir haben das, was man ganz oft in Comics sieht, das gekämpft wird und gleichzeitig geredet wird. Das finde ich ein super Konzept, weil es so total dicht dran ist an den Comics. In den Marvel Comics ist es echt so, du hast Action-Szenen und halt immer Sprechblasen mit drin. Das wurde in den Filmen bis jetzt noch nie so krass umgesetzt wie da. Da findet quasi eine Exposition von einem Charakter statt, während er kämpft und zwar durch Dialoge. Das ist ja geil. Das ist zum Beispiel ein sehr schönes Konzept, was mir sehr gut gefallen hat. Und wenn ich jetzt drüber nachdenke, fallen mir bestimmt noch drei, vier andere Beispiele ein aus dem Marvel-Universe, aber das ist halt auch immer vom Regisseur abhängig. Und drum herum hast du immer diese klassischen Materialschlachten. Und das ist auch so ein Ding, es gibt auch bei mir so ein bisschen diese CGI Übersättigung. Ich bin eigentlich ganz glücklich, auch mal wieder ab und zu wirklich so Practical Special Effects zu sehen. Jaja, genau. Und das finde ich zum Beispiel an der Szene mit Doctor Strange total großartig. Ja, da ist CGI dabei, aber die Grundidee, die eigentliche Hauptidee ist, dass sie über einen Schnitt klären, dass Doctor Strange ihn gerade woanders hingebracht hat. Und der Schauspieler verkauft den Schnitt. Das ist wirklich schön gemacht, ja. Und das ist, wenn du angehender Filmemacher bist und kein Geld für Special Effects hast und trotzdem irgendwas in der Richtung machen willst, schau dir diese Szene an. Es ist unglaublich, du hast alles nur durch einen Schnitt gelöst. Das ist alles, nichts anderes. Harte sichtbare Schnitte, ganz großartig gemacht. Und es ist ganz toll, einfach die Schauspieler, die Schauspieler verkaufen das wahnsinnig gut und die Regie ist einfach wirklich gut darin, das zu timen. Chris Hemsworth, der dann wie so ein betrunkener da rumstolpern sagt, jetzt hör endlich auf damit. Und das geile ist, dieses Set von Doctor Strange gab es halt, als sie das gedreht haben und dann sollte es abgerissen werden. Und dann hat halt Taika Waititi gesagt, Moment bevor ihr das jetzt abreißt, ich würde da mal vorbeikommen und was mit euch drehen. Und hat das schnell noch genutzt und das passt so wunderbar in diesen Film rein, das ist ganz großartig. Tatsächlich passt es total gut zur Handlung, da kommen wir noch zum Punkt, den ich auch stören fand bei der Handlung. Das zeigt sich ja am Anfang besonders stark, dass unser Protagonist am Anfang nur hin und her geschubst wird. Der agiert eigentlich gar nicht selbst. Er ist halt bei diesem Surtur und da kämpft er ein bisschen, aber eigentlich hängt er da ja auch fest und ist ein Gefangener. Dann muss er da hin, wo Loki ihn hinbringt, weil er wissen will, wo sein Vater ist. Dann kommt dieser Doctor Strange und schubst ihn tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes rum mit seinen Zaubertricks. Und man hat das Gefühl, er agiert nicht wirklich viel, sondern er reagiert nur auch dann, wenn er in diesem Strudel landet, auf den freien Planeten landet, er wird zum Kämpfen gezwungen. Irgendwie ist, was Handlung betrifft, Thor ein unglaublich schwacher Charakter in diesem Film, weil er eigentlich nur reagiert auf Umstände. Aber weißt du, das finde ich wiederum im Zusammenspiel mit den anderen Filmen sehr stark, weil er ist ja sonst jemand, der immer aufgekackehaut oder der sagt, wo es langgeht. Und ihm dann die Kraft wegzunehmen und ihm wird ja auch der Hammer genommen und so, das finde ich einen interessanten Gedanken. Auf jeden Fall, ja. Also das finde ich schon ganz geil, dass der eigentlich in der Gegend rumgeschubst wird, als der, derer Augen scheinlich auch ist, nämlich Muskel bepackt und eigentlich jemand, der sagt, wo es langgeht. Find ich schon gut. Es ist halt so ein bisschen, das widerspricht so dem Film einmal eins, dass Charaktere die Handlung vorantreiben. Natürlich. Hier werden wirklich Charaktere von der Handlung hin und her geschubst. Ja. Aber das finde ich auch schön. Odin, der dann ja gesucht wird, den sie dann in Norwegen finden, der sollte ja eigentlich auch auf irgendeiner, in irgendeiner Seitenstraße in New York eigentlich sein. Das haben sie dann irgendwie geändert, weil das doch recht würdelos wirkte. Ja. Und das Norwegens-Set passt natürlich total zum klassischen Odin-Charakter. Ja, ja. Ja. Aber das hier, da sieht man so ein kleines bisschen den CGI auch an, den sie im Greenscreen gedreht. Kommen wir kurz zum klassischen Odin-Charakter. Ja. Ich kann nämlich tatsächlich so wenig ich zu den Comics sagen kann. Ja. Zu viel kann ich zu dem sagen, was den Comics zugrunde liegt zur nordischen Mythologie. Jetzt bin ich gespannt. Ich liebe nämlich die nordische Mythologie. Und ich finde, das Pantheon der nordischen und germanischen Götter ist einfach mal, hat einfach die besten Geschichten und die spannendsten Geschichten und die coolsten Charaktere. Und was Marvel dann mit den Comics daraus gemacht hat, ist nochmal eine andere Geschichte. Wir können vielleicht gleich nochmal ganz kurz was zu den Comics sagen. Ja. Aber ich will einmal kurz eine kleine Empfehlung aussprechen. Es gibt von Neil Gaiman, gibt es die nordischen Göttersagen. Ja, toll. Und ich weiß, einige von euch hören uns auch auf Spotify. Das Hörbuch dazu kriegt man auf Spotify zu hören. Und ganz fette Empfehlung. Hört euch das mal an. Oder ihr könnt es auch gerne lesen. Es ist wirklich super. Es sind tolle Geschichten und es sind tolle Götter. Diese ganze nordische Welt ist natürlich viel düsterer als die klassischen griechischen oder römischen Götter sagen. Aber die Geschichten sind tatsächlich abwechslungsreicher und haben auch mehr Witz. Schön. Weil die klassischen griechischen Sagen haben natürlich die Heldengeschichten. Aber da geht es immer nur darum, dass Helden von einer Station zur nächsten gehen. Also es gibt auch tolle griechische Sagen. Ich will jetzt die griechische Götterwelt nicht schlechtreden. Aber wenn du bei den griechischen Heldengeschichten bist, bist du immer bei Geschichten so, ok Herkules, du hast jetzt 10 Aufgaben. Ah, es sind doch 13. Mach die mal alle nach und nach. Und das zweite ist, wenn es um die Götter geht, dann ist es eigentlich immer nur Zeus, der sich als irgendein Tier tarnt und irgendeine Frau pimpert und irgendeinen neuen Helden zur Welt bringt. Und im nordischen Pantheon passiert einfach viel mehr. Es gibt wirklich, wirklich geile Geschichten. Und die Charaktere, die wir in dem Film haben und auch in den Comics haben, die kommen natürlich auch in diesem nordischen Pantheon vor. Vor allem Odin, der Vater aller Götter, der wirklich so ein Zeus ist. Und spannender sind aber eigentlich seine Kinder, nämlich Thor, Loki und dann vielleicht noch als dritten Tür zu nennen. Aber tatsächlich spielt Loki in der nordischen Methodologie eine unglaublich große Rolle. Weil fast alle Sagen handeln davon, dass Loki irgendwelchen Mist baut. Und im Folgenden müssen die anderen Götter das irgendwie gerade rücken und reparieren. Und dabei ist Loki gar nicht so sehr der Antagonist. Also der ist ganz lange auch eigentlich Freund und Weggefährte von Thor. Und er treibt aber seine üblen Späße. Und zum Beispiel die Figuren, denen wir auch in diesem Film begegnen, das sind ja eigentlich nicht Odins Kinder, sondern das sind Lokis Kinder. Ja, Hela. Hela? Beziehungsweise Hel. Hel und der Fenris-Wolf, den sie bei sich hat. Und die Midgard-Schlange ist auch ein Kind von Loki. Das wusste ich nicht. Die böse Schlange, die die ganze Welt umschließt. Und die Geschichte dahinter ist, dass Loki irgendwann mal eine Affäre mit einer Riesen hat. Und klassische nordische Geschichte. Loki hat Mist gebaut, die Riesen, er hat drei Kinder von ihm gekriegt. Oh shit, die könnten uns gefährlich werden. Jetzt müssen wir die erstmal einfangen. Und dann gibt es ihm die Geschichte, wo sie den Fenris-Wolf einfangen. Und Tyr, der Gott des Krieges, einer von Odins Söhnen, der versteht sich total gut mit diesem kleinen Wolf. Und sie wollen ihn aber in Fesseln legen. Und dann kommt diese wirklich traurige Szene, wo der Wolf dann sagt, na gut, ihr dürft mich in Fesseln legen, aber nur wenn einer von euch seine Hand in meinen Maul legt. Und das macht dann Tyr, der wie so ein Ziehvater für ihn ist. Und Tyr sagt dann sogar zu dem Wolf, okay, beiß zu, wir haben dich reingelegt. Und das ist jetzt einfach das, was ich machen muss. Und dann kommt Tyr die Hand abgebissen von dem Wolf, der fortan in Fesseln liegt. Und Hela ist eine total coole Figur in der nordischen Mythologie. Die ist ein Kind eigentlich. Und die eine Hälfte ist ein ganz süßes, pausbeckiges Mädchengesicht. Und die andere Hälfte ist dunkel und verwest und dreckig und sieht aus wie der Tod. Und alle haben Angst vor ihr. Das heißt, je nachdem, welche Seite sie dir zudreht, findest du sie entweder voll niedlich oder eben total gruselig. Und mit Hela gehen sie aber eigentlich ganz nett um. Und zwar sagt Odin zu ihr, naja, pass auf, dir gehört jetzt die Unterwelt. Und dann sagt sie, ach, das ist eigentlich ganz cool hier unten. Und ist dann ab sofort Herrscherin der Unterwelt. Und es ist gar nicht so viel böses Blut. Und der dritte, genau die Midgard-Schlange, die wird dann halt von ihnen an den Rand der Welt gedrückt. Und dann wird sie immer größer und legt sich einmal um die ganze Welt rum. Aber ja, ich kann, also ich will jetzt nicht groß Geschichten erzählen. Aber es gibt wirklich ganz tolle nordische mythologische Geschichten. Und Loki wird auch irgendwann zum Feind der Götter, nämlich wenn er für den Tod von Baldr verantwortlich ist. Was wirklich eine sehr traurige Geschichte ist. Und zwar ist Baldur oder Baldr, wie er manchmal auch genannt wird, ist einer der schönsten Götter und alle lieben ihn. Und er hat aber böse Träume, dass er sterben wird. Und deswegen hat seine Mutter schrecklich Angst um ihn und zieht dann los und sagt allen Lebewesen der Welt, sie sollen doch bitte Baldur in Ruhe lassen. Sie sollen ihm nichts anhaben. Und das einzige Lebewesen, das sie ignoriert, ist ein kleiner Mistelszweig, weil er irgendwie so weit draußen bei den Riesen wächst. Und dann kommt sie zurück und sagt, hey, ich hab mit allen geredet, niemand wird dir mehr was antun. Und die Götter glauben ihr erst nicht. Und dann sagt sie, probiert es doch aus. Und dann nehmen sie sich Steine und Speere und schlagen auf Baldur ein. Und es ist eine riesen Party, alle haben Spaß, weil Baldur nichts was anhaben kann. Und Baldur hat einen Bruder, der heißt Hermod, der ist blind, der kann nichts sehen. Und der ist so total traurig und sagt so, ich krieg nichts mit, warum haben alle so viel Spaß und ich will auch Spaß haben. Und dann kommt Loki. Und Loki verkleidet sich dann als Frau und flüstert ihm so zu, pass auf, ich kann dir helfen. Er verkleidet sich als Frau und kriegt dann zuerst von der Mutter von Baldur raus, dass der Mistelszweig das einzige ist, was sie ignoriert hat. Und dann sagt er zu Hermod, pass auf, ich kann dir helfen, du kannst auch Spaß haben, du kannst auch einen Pfeil auf deinen Bruder schießen. Und gibt ihm dann einen Mistelszweig-Pfeil. Und dann schließt Hermod diesen Pfeil. Und dann sind plötzlich alle still und er versteht das überhaupt nicht, was passiert ist. Weil er hat doch genau dasselbe gemacht wie die anderen auch und er wollte doch auch nur Spaß haben. Und dann setzt das große Weinen ein, weil Baldur tot ist. Und die Götter kriegen dann aber raus, dass das Loki war. Und dann wird er gejagt und wird gefangen genommen und kriegt eine wirklich fiese Strafe. Er wird an ein Bett gefesselt und eine Giftschlange wird über ihn gehängt, aus deren Zähnen die ganze Zeit Gift tropft. Und das landet ihm aufs Gesicht und jedes Mal wenn ihn so einen Tropfen trifft, dann leidet er höllische Schmerzen und schreit vor Schmerzen. Und die einzige, die noch zu ihm hält, ist seine Frau Sigin. Die bleibt dann bei ihm sitzen und hält eine Schale über seinen Kopf, damit das Gift in diese Schale tropft. Und aber hin und wieder ist die Schale halt voll und sie muss sie kurz ausleeren. Und dann wird er von Gift getroffen und schreit wieder auf. Und in der nordischen Mythologie sind das Erdbeben. Wenn Sigin die Schale austauschen muss und kurz Loki von dem Gift getroffen wird und schreit und zetert, dann gehen das Erdbeben. Und das ist sein Schicksal bis zum Ende der Welt, was eben dieses berühmte Ragnarok ist, was ja auch titelgebend ist für den Film. Und Ragnarok ist tatsächlich so ein bisschen so eine klassische Ächatologie, wie das am Agendorn bei den Christen. Irgendwann in der fernen Zukunft wird das Ende der Götterwelt sein und dann werden die Götter gegen die Riesen kämpfen und Loki schlägt sich auf die Seite der Riesen. Und dann kämpfen alle und das bedeutet den Untergang der göttlichen Welt und den Untergang der Erde und am Schluss bleiben irgendwie nur so zwei übrig. Und das ist eigentlich eine ganz epische Schlacht. Man kann diesem Film zugute halten, dass er das nicht gemacht hat. Dieser Film ist eigentlich ein totaler Etikettenschwindel. Hier findet kein Ragnarok statt. Es gibt nicht diese Götterapokalypse. Asgard wird zwar vernichtet am Schluss, aber im eigentlichen Ragnarok wird Asgard vernichtet und Midgard und Utgard, die Welt der Riesen. Und das ist ein episches Gemetz, wo alle gegen alle kämpfen und nach und nach sich gegenseitig umbringen. Und am Schluss stehen sich tatsächlich nur noch Heimdall und Loki auf dem Schlachtfeld gegenüber und töten sich dann gegenseitig. Und dann gibt es eben diese zwei Überlebenden, die die neue Welt gründen. Ist so ein bisschen wie im Christentum der finale Endkampf zwischen Gut und Böse. Aber es ist toll. Hört euch die Geschichten an von Neil Gaiman, lest sie durch. Es ist wirklich großartige Unterhaltung. Gerade wenn man denkt, klassische Götter sagen wie die aus Griechenland, die sind so langweilig. Die nordische Mythologie hat deutlich mehr zu bieten. Ja, das ist toll. Ich habe so ein fettes Buch mal bei meinen Eltern aufgeschlagen. Das ist so großartig. Ganz, ganz toll. Und um dann noch mal den Bogen zu schlagen, kurz zu Marvel, die Comicvorlage von 1962 hatte ja tatsächlich den Gedanken von Stan Lee, der damals für viele Figuren verantwortlich war, in dem Fall zusammen mit Larry Lieber und Jack Kirby. Es war kurz nach Hulk und dann war die Frage, wie schafft man es, eine noch stärkere Person zu schaffen als Hulk, der ja der stärkste Mensch überhaupt ist. Und dann dachte er, okay, dann nehmen wir halt keinen Menschen, sondern dann nehmen wir einen Gott. Und so war Thor geboren, der in den Comics aber eigentlich eine ganz klassische Superheldenidentität hat. Es gibt sein Alter Ego. Er ist Arzt, Dr. Don Plague. Ach so. Und das ist seine Tarnung, so wie Superman Clark Kent ist. Und er lebt einfach mit dieser Doppelidentität auf der Erde. Und die Comics finden auch deutlich weniger im Weltraum statt als die Verfilmung. In den 70ern, 80ern gab es wohl etwas mehr Action und Abenteuer im Weltraum. Aber Thor war eigentlich ganz lange ein ganz klassischer Superheld, der auf der Erde lebt, eine Doppelidentität hat. Und Abenteuer erlebt und gegen Bösewichter kämpft. Okay. Er hat mit Herkules zusammengearbeitet. Okay. Sowas. Ja, es gibt ja sehr, nicht nur Marvel hat sich an solchen Sagen und Mythen vergangen, muss man mal sagen. Oh mein Gott. Ja, weißt du, mein Segway in unsere Top 3 ist, ich glaube, die beste gewesen seit vielen Episoden. Das glaube ich auch. Unsere Top 3. So, da haben wir sie. Da haben wir sie. Unsere Top 3. Top 3 Filme. Mythologie hast du dir gewünscht. Ja, mit mythologischem Hintergrund. Filme mit mythologischem Hintergrund. Und das ist mir echt schwergefallen. Echt, wirklich? Es gibt nicht viele gute Filme. Also zumindest, es gibt nicht viele Filme, die ich mag, die irgendwie einen mythologischen Rahmen spielen. Dann bist du vielleicht, ist dein mythologischer Rahmen sehr eng gewesen. Das kann vielleicht sein. Weil es geht ja nicht nur um griechische Mythologie oder um nordische Sagen, sondern es geht ja auch um Vampire. Oh, okay. Zum Beispiel. Ich bin tatsächlich, ich bin bei den ganz klassischen Göttersagen hingegangen. Und ich hab's geschafft, einmal Griechenland, einmal Norden, einmal britische Mythologie und einmal, ich hab sogar was christliches gefunden. Oh, nicht schlecht. Nein, Mythologie war schon ein bisschen weitergefasst, weil mythologische, also es ist ja nicht nur so Weltursprungsdinger, sondern so, oder würdest du sagen, Vampire sind keine mythologischen Wesen? Ja, natürlich sind Vampire mythologische Wesen. Es ist halt einfach eine jüngere Mythologie. Ja. Bei mir hört es irgendwie dann beim Islam auf. Und der Rest ist alles esoterik. Okay. Aber Vampire sind natürlich eine voll spannende Mythologie auch. Ja. Also das Ganze, was da drum herum stattfindet, die Geschichte von dem klassischen Vlad Draguil und die Theorien, wie überhaupt der Glauben an Vampire entstanden ist und so weiter. Super interessant. Superspannend. Lass uns mal Honorable Mentions am Ende machen. Ja. Damit wir uns erstmal um die Ohren hauen können, was wir so an Lista haben. Ich muss anfangen, weil es ja deine Folge ist. Und los. Also mein erster Film ist tatsächlich ein Film, der sich auch an einer total jungen Mythos orientiert, nämlich an der Geschichte von König Artus und den Rittern der Tafelrunde. Und er basiert auf einem Roman, der sich damit auseinandergesetzt hat, aus dem 15. Jahrhundert von Thomas Mallory. Und zwar ist das der Film Excalibur aus dem Jahr 1981 von John Bormann. Ich dachte, du redest von Monty Python und The Holy Grail. Der tatsächlich, die haben Ähnlichkeiten. Excalibur ist ein gewaltiger, krasser, pathetischer Film, der auch so ein bisschen cheesy ist, wenn man ihn heute schaut, weil er eben diesen 80er-Jahre-Kitsch hat. Aber er ist im besten Sinne des Wortes ein überambitioniertes Fantasy-Epos, das mit gar nicht so viel Budget eine große, epische Geschichte erzählt und die ganze Zeit die Musik von Kamina Burana den Leuten entgegen schleudert. Wenn die Ritter in die Schlacht reiten, kommt die ganze Zeit dieses... Das war deine Kamina Burana Impersonation. Leider kann ich meinen Latein nicht aus, um die Wörter zu singen, aber sonst war es perfekt. Ja, natürlich. Wenn du das nicht gesagt hättest, hätte ich auch gewusst, was es ist. Ein toller Film, wirklich gewaltig, auch ziemlich brutal, aber auch sehr kitschig und ein Film, der auch einfach Spaß macht. Ich hab gedacht, du nimmst mir meinen Platz drei weg, aber das hast du nicht. Ich habe aber nicht Monty Python und The Holy Grail drauf, sondern Die Hexe und der Zauberer. Ja, König Athos als Kind. Das ist so schön. Das ist so süß. Das ist ein ganz toller alter Disney. Einer der letzten wirklich klassischen Disney Filme, bevor es so eine kleine Dürreperiode gab. Ich weiß nicht genau, wie die Abfolge ist, aber das ist wirklich eine der tollsten Erinnerungen an die alten Disney Filme. Ja, und diese tollen Geschichten mit Merlin, der ihn verzaubert, damit er was übers Leben lernt, aus dem Jahr 1963. 1963, wow, krass, man. Und das ist eigentlich so ein bisschen die klassische Dekade der Animations-Studios. Danach kam Dschungelbuch. Okay, es war offensichtlich doch noch ein Stück entfernt von dieser Lücke, von der oft geredet wird, die aber gar nicht so schlimm ist, wenn man sie sich anschaut. Ja, großartiger Film, mag ich auch sehr. Das war mein Platz drei. Jetzt bist du dran mit Platz zwei. Mein Platz zwei, jetzt bin ich in der christlichen Mythologie. Und zwar habe ich mich entschieden für Mother von Darren Aronofsky, der einfach mal einmal so ein Ritt durch die Genesis ist. Und dann auch irgendwie das Neue Testament noch ein bisschen aufnimmt in metaphorischer Form und teilweise wirklich so in-your-face-Metaphorik. Also es geht ja um eine Frau, die zusammen mit ihrem Mann, der Schriftsteller ist, im Haus wohnt und dann kommen ungebetene Gäste. Und dann wird die Kein-und-Abel-Geschichte erzählt, weil einer der Brüder den anderen Bruder umbringt. Das ist schon so in-your-face, aber dann gibt es auch tatsächlich die Sinnflut, die wird eben gezeigt, indem es einen Rohrbruch gibt und überall Wasser ist. Ich habe den Film noch nicht gesehen. Es ist krass, es ist wirklich, also man kann ihn auch anders deuten, aber ich finde, also meine Lieblingsinterpretation von dem Film ist es irgendwie so ein bisschen feministischer Take auf die biblische Schöpfungsgeschichte. Weil sie ist halt Mutter Erde eigentlich, die sich um ihr Haus kümmern will und er ist der herrliche, patriarchische Gott, der ungebetene Gäste einlädt, aka die Menschen. Und die machen alles kaputt und sie versucht das irgendwie gerade zu biegen und das endet eigentlich mit einer Art Jesus-Geschichte, inklusive Kannibalismus. Ach du Scheiße, was ist da los? Der Film ist komplett drüber. Er klingt auch total prätensiös, muss ich sagen. Er ist total prätensiös und er ist so mit mehr als einem Auge Richtung Lars von Trier geschielt. Oh, okay. Und es gibt den Moment, wo er auch ins unfreiwillig Komische kippt, aber er macht unglaublich viel Spaß. Vielleicht mussten wir den mal geben. Ja. Okay, mein Platz zwei wäre The Lighthouse. Oh ja, cool. Seemannsmythologie. Und so viel Zeug, was ich alles nicht verstehe, aber ich denke die ganze Zeit, okay, das ist jetzt irgendwie mythologisch Hintergrund und das ist irgendeiner und da hat jemand noch irgendwie ganz tief irgendwo was ausgegraben. Ich weiß nicht, wovon er redet. Ja. Aber allein die Mermaid, die da irgendwie einmal auftaucht, also ich meine natürlich ist das Ding voll von irgendwelchen Seemannsgaren von irgendwelchen, also es spielt glaube ich 1880 oder 90 irgendwo auf einer Insel bei einem Lighthouse einfach. Und die beiden Seemänner, die da sind, werden halt verrückt. Ja. Und es ist total krass inszeniert und auch total dreckig und total ekelhaft und total... Und ich weiß immer nicht so genau, ob ich den Film zu Ende gucken will, aber es ist wirklich einfach mit einer Wucht dann am Ende, dass man denkt, okay, ich bin doch froh, dass ich ihn gesehen habe, obwohl es wirklich kein schönes Erlebnis war. Das Schaffen ist irgendwie so ein Kammerspiel zu inszenieren mit gleichzeitig verloren sein in der Weite des Meeres. Und dann war der auch 4 zu 3, der hatte doch so eine krasse Ästhetik, ne? Ja, schwarz-weiß, 4 zu 3 glaube ich und total... Man wünscht sich ein Quellenverzeichnis am Ende von Robert Eggers, von dem auch The Witch ist, den ich auch immer gerne nach oben hebe, wenn es um aktuelle Horrorfilme geht, der irgendwie ein Händchen dafür hat, so klassische mythologische Themen in moderne Horrorfilme zu packen. Ja. Ja, toller Film. Dann Platz 1. Und ich bin wieder bei der nordischen Mythologie, und zwar ein Disney-Konkurrent aus Dänemark aus dem Jahr 1986 Valhalla. Ein Zeichentrickfilm, der eigentlich meine Lieblingsgeschichte der nordischen Mythologie, nämlich die Geschichte wie Thor und Loki zusammen mit zwei Kindern beim Utgard-Loki sind, bei dem Riesen, und der lässt sie in Wettkämpfen antreten. Und der legt sie aber rein in diesen Wettkämpfen mit ganz ungeheuerlichen tollen Tricks. Und dieser Valhalla erzählt diese Geschichte als Zeichentrickfilm für Kinder, aber wie es halt zu dem Thema passt, ist es ziemlich düster für einen Kinder-Zeichentrickfilm. Ganz großartig inszeniert, viel dreckiger, viel rauer als Disney, auch ein bisschen holprig manchmal, hat auch so ein bisschen diese 80er Jahre Cheesiness drin. Wunderschöner Film, und meiner Meinung nach die beste filmische Umsetzung des nordischen Pantheons, die es gibt. Toll, wow. Wo hast du gesagt? Schweden oder? Dänemark. Dänemark. Okay. Den habe ich als Kind gesehen und geliebt, und jetzt wirklich schon lange nicht mehr gesehen, man findet ihn auch nicht so wirklich. Also ich wollte ihn mir einfach kaufen, damit ich ihn ins Regal stellen kann, und es gibt eine DVD davon, die 50 Euro kostet, keine Blu-ray. Ich muss irgendwie nochmal an diesen Film rankommen, weil ich fand den so toll und ich will den auch meinem Kind zeigen. Okay, toll. Mein Platz eins ist sehr Johannes Typisch, aber vor allem habe ich ihn dahingesetzt, weil er Johannes Typisch wirkt. Nicht weil er wirklich der beste Film aller Zeiten wäre, aber einfach wirklich so wegweisend und so gigantisch. Nosferatu. Welchen? Na den Klassiker. Den Klassiker aus den 20ern? 20er, oder? Der ist irgendwann 21, 22 oder 23 oder sowas. Von Murnau, ist der 1922. Ja genau. Eine Symphonie des Grauens. Eine Symphonie des Grauens, und es ist wirklich, ich weiß nicht wie freiwillig er das alles so ein bisschen entmystifiziert und lustig wird, das Ganze. Also ich kann es dir nicht sagen, weil es sind natürlich ein Haufen Day-for-Night-Szenen, wo du draußen am hellerlichten Tag versucht hast eine Nachtszene zu drehen und allen völlig klar ist, dass das ein totaler Mumpitz ist. Und dieser Typ mit seinen überlangen Fingernägeln, die sich da an den Sarg oder was er da in der Gegend rumschleppt sein Bett entlangbiegen und das ist alles irgendwie aus heutiger Sicht sehr absurd. Das ist ein fantastisches Film. Aber es ist ein fantastischer Film. Es ist wirklich einfach ein fantastischer Film. Sie durften ihn nicht Dracula nennen, sie hatten diesen Streit, weil der Roman von Bram Stoker, der war noch zu frisch und deswegen mussten sie das alles so ein bisschen abändern, damit sie keine Probleme kriegen. Deswegen spielt es auch in Deutschland. Das ist ganz toll gemacht. Super, ganz tolle Umsetzung des Vampirmythos. Ja wahrscheinlich sogar wirklich einer der besten Vampirfilme überhaupt, was auch mal eine schöne Top 3 wäre, die besten Vampirfilme. Oh, dazu kenne ich glaube ich zu wenige. Es gibt noch diesen mit Klaus Kinski. Ja, das ist quasi ein Remake von dem. Das sind 70ern von Werner Herzog. Ah ja, Werzog, ah okay. Nosferatu, Symphonie der Nacht, nee irgendwas der Nacht oder so. Es gibt einen wirklich guten, den ich sehr schätze von Francis Ford Coppola, der sich sehr stark am Roman orientiert Anfang der 90er. Der heißt einfach Bram Stokers Dracula. Ah ja, okay. Stolzgeschwellte Brust, hier wird die Geschichte nochmal wirklich erzählt, wie Bram Stoker sie sich gedacht hat. Und dann gibt es natürlich diese ganzen 50er und 60er Jahre Filme, zum einen die Universal Filme und dann aber auch vor allem die englischen Hammer Filme, wo es die zehn Töchter des Draculas und Dracula trifft Frankenstein und Draculas Teufelsweib und so weiter gibt. Naja, apropos Hammer Filme, wollen wir zurück in unseren Film? Springen wir zurück? Du wolltest noch Honorable Mansions springen? Hammer Time. Ja, wir wollten noch, naja, also Little Mermaid zum Beispiel ist ja auch so ein bisschen diese Mythologie aufgegriffen. Natürlich auf Disney Arts. Und Nightmare Before Christmas hat natürlich gleich mehrere mythologische Figuren. Also wenn man sogar, es ist ein Weihnachtsmann und Easter Bunny und diese ganzen Sachen. Und es kommt ja auch ein Vampir glaube ich vor. Aber dieser Jack Skeleton heißt der oder der Protagonist ist eine Tim Burton Erfindung oder basiert er auch auf einem klassischen Charakter? Ich glaube es ist eine Tim Burton Erfindung. Ja, glaube ich auch. Aber das ist so ein Rundumschlag von so Zeug in der Richtung. Und dann natürlich Monty Python und The Holy Grail und Pan's Labyrinth. Oh. Gehört ja auch in diese. Ja, mit den Alrauen und so. Ganz viel tolles spannendes Zeug drin, was man alles gar nicht so kennt, wo man aber ahnt, dass das alles so, es riecht alles so nach mythologischem Hintergrund. Ich musste eigentlich noch Harry Potter mit reinpacken. Ja, natürlich. Das ist so ein riesiger Mythologie, eine riesige Mythologie Wundertüte. Und J.K. Rowling hat sich alles geschnappt, was sie irgendwie gefunden hat in klassischen Märschen und Sagen. Genau. Und allein was in den Figuren, also in diesem Hippogreif und so weiter, was da in den Tieren drin steckt, ist natürlich alles. Ja. Ja, ja. Oh Brother Where Art Though hätte ich noch als honorable mention. Stimmt, ja. Die Odyssee als Geschichte von einem Gefängnisausbruch in Mississippi im Jahr 1937. Das war unsere Top 3. So, Hammer Time. Hammer Time. Zurück zu Thor Ragnarok. Warum brauchen wir als Erwachsene Superheldenfilme? Tatsächlich. Also es gibt ja diese ganz klassische Gotttheorie von Feuerbach, warum die Menschen an Gott glauben. Das ist einfach, weil es eine Projektion von wünschen ist. Wir schaffen uns quasi ein übermenschliches Wesen, weil wir uns wünschen, übermenschlich zu sein. Und ich glaube, Superhelden erfüllen in einem Zeitalter, da ist ja Kolarisierung ganz stark diese Funktion, dass es eine Sehnsucht danach gibt. Natürlich wäre, du hast die Episode damit gestartet mit der Frage. Natürlich wäre es cool, irgendwie Superkräfte zu haben. Und es ist nicht toll, so fliegen zu können und mit einem Handstreich alle Probleme lösen zu können. Diese Sehnsucht wird darin einfach erfüllt. Ist es vielleicht auch deswegen so, dass viele Fans der Superheldenfilme diesen Film nicht so mögen, weil der zu wenig Sehnsuchtsräume aufmacht, sondern eher lächerlich macht? Ja. Nerds haben ja starke Gatekeeping-Mentale. Ja, sehr. Das ist furchtbar anstrengend, wenn mal was Neues probiert wird mit den klassischen Nerd-Themen. Also wenn ich überlege, wie z.B. mit dem Ghostbusters-Reboot umgegangen wurde. Oh Gott, ja, meine Güte. Also wenn du drüber nachdenkst, fallen hier bestimmt noch zig weitere Beispiele ein. Und ja, natürlich, Thor Ragnarök schießt da auch irgendwie so ein bisschen rein. Weil er das, wofür die Nerds brennen, nicht so ernst nimmt. Weil er sich drüber lustig macht, weil er sagt, naja, ist doch alles halb so wild, dann retten wir halt nochmal die Erde bzw. Asgard. Aber das ist auch seine Stärke. Das stimmt, genau. Ja, deswegen mag ich ihn überhaupt, weil ich das so albern finde. Superhelden-Thematik finde ich einfach an sich einfach albern. Ich komme damit nicht so klar. Und wenn man es schafft, das ist wie mit Obrigkeiten, Satire mit Obrigkeiten umgeht. Wenn du einen Polizisten hast, der einmal in Guldi fällt, bei Chaplin, dann klar, natürlich. Du hast viel mehr Vergnügen daran, etwas, was eigentlich groß und stark sein sollte, dann fallen zu lassen. Ich glaube, dass es so ein bisschen dadurch entschafft, dass Superhelden schon lange keine Nerddomäne mehr sind. Weil ich meine, Hand aufs Herz, das ist totaler Mainstream. Ja, natürlich. Wenn du heutzutage ein Exot sein wirst, dann musst du eigentlich auf Fußball stehen oder auf Football, dann bist du der eigentliche Exot. Weil das, was wir hier haben, dieses Marvel Cinematic Universe, und ich sage das ohne, das klingt trotzdem negativ, Unterhaltung für die Massen. Es sind Deep-Blockbuster-Filme, die sich alle Leute angucken. Das ist wahrscheinlich auch etwas, was Nerds schrecklich finden, dass Leute in diesen Filmen sind, die Comics vorher nicht mit der Arschbacke angeguckt haben, die keine Ahnung haben von der Geschichte der Superhelden, die keine Ahnung haben von dem Kunsthandwerk Stan Lee's, die keine Ahnung haben von dieser großen komplexen Überhandlung, die in Marvel stattfindet und so weiter. Aber Leute, damit müsst ihr leben. Ja, so ist das. Superhelden sind Mainstream geworden. Ich hoffe, dass sie es bald nicht mehr sind. Ja, aber Marvel ist halt losgezogen, all die Leute zu kriegen, die nicht die Nerds aus den 80ern sind. Und sie haben es wirklich auch gut gemacht. Und es ist ja auch wirklich lobenswert, dass sie es geschafft haben, mit dieser Filmreihe zumindest so diese Grundkonzepte der Comics, der klassischen Comics, ins Bewusstsein von der breiten Öffentlichkeit zu tragen. Sie haben sie ja also, Marvel hat es geschafft, Comics aus der Nische rauszuholen damit. Es wird sich trotzdem niemand Comics kaufen, nachdem er in einem Marvel-Film war. Nicht unbedingt, aber ich könnte mir vorstellen, dass so ein kleiner Prozentsatz dazugekommen ist, der ein bisschen da noch rübergezogen ist, die vorher vielleicht nicht dazugekommen wären. Und es muss ja auch gar nicht sein. Es wird ja dann trotzdem auch über die Themen geredet. Und das ganze Komplex Comics wird dann halt auch einfach als Stück Kulturgeschichte akzeptiert. Und im Folge dessen gab es dann ja auch zum Beispiel Filme, die sich mehr mit der Entstehung auseinandergesetzt haben. Was mir jetzt als erster einfällt, ist dieser Professor Marston an der Wonderwurmen-Film, wo die Geschichte von dem Wonderwurmen-Schöpfer erzählt wird, wie der eine polyamoröse Beziehung hatte mit seiner Frau und einer Assistentin. Das ist einfach ganz interessant, dass es mehr zum Kulturgut geworden ist, weil in unserer Jugendzeit haben die Erwachsenen ja noch eher den Kopf über Comics geschüttelt. Das war wirklich so ein Ding für die Nerds und dann kannst du nicht mal was Gescheites machen. Jetzt ist es was Gescheites. Ja, sind wir beim Fazit? Wir sind beim Fazit, denke ich. Du möchtest keinen klassischen Marvel-Film mehr sehen, aber der war so der letzte große oder was würdest du sagen? Es gibt immer wieder Highlights im Marvel-Universum. Ich fand Black Panther gut, aber der hatte die ganzen Probleme im Gepäck, die andere Marvel-Filme auch haben. Trotzdem fand ich ihn gut. Ich fand Captain Marvel gut, der hatte auch die ganzen Probleme mit dem Gepäck, die andere Marvel-Filme drin haben. Deswegen kann ich bei denen tatsächlich auch nur sagen mit Einschränkung, Thor Ragnarok ist wahrscheinlich mein liebster Marvel-Film. Schön, das würde ich gerne unterstreichen. Und ich will keine Marvel-Filme mehr sehen. Das würde ich nicht unterstreichen. Ich habe wirklich genug davon, wenn ich hier schon auf die Liste gucke. Pass auf. 17. Dezember 2021, Spider-Man No Way Home. 6. Mai 2022, Doctor Strange in the Multiverse of Madness. 8. Juli 2022, Thor Love and Thunder von Tiger Waititi. Yeah, ich freue mich sehr drauf. 11. November 2022, Black Panther Wakanda Forever. 17. Februar 2023, The Marvels. 5. Mai 2023, Guardians of the Galaxy 3. 28. Juli 2023, Ant-Man. Und dann habe ich noch nicht mal die 5 Filme aufgezählt, die hier noch demnächst entwickelt werden, wie Fantastic Four. Sie drehen tatsächlich einen neuen fucking Plate. Deadpool 3 kommt raus, Captain America 4, World War Hulk. Aufhören! Macht schön weiter, macht weiter, macht weiter. Ist schon okay. Ich freue mich auf Deadpool 3. Und dann habe ich noch gar nicht angefangen von den ganzen scheiß Serien, die auch noch gelaufen sind. Ja, genau. Ich muss mir unbedingt die Serie wenigstens anschauen. Mal gucken, was sie draus gemacht haben. Weil er ist einfach wirklich gut. Tom Hiddleston ist einfach ein toller Schauspieler. Null Interesse tatsächlich. Ja, er ist... Wenn er vor der Tür steht und sagt, hey, hast du Lust auf einen Knick Knack, bin ich dabei, aber ich muss echt keine ganze Serie mit ihm gucken. Okay, okay. 12. Juli 2020, Cinematic Universe. Mein Fazit ist, es ist ein ganz toller, wirklich der beste aus dem Cinematic Universe bis jetzt. Und genau aus den richtigen Gründen nicht der beste für die Nerds, die gerne alles bestätigt sehen wollen, was sie bis jetzt, was sie hatten bis jetzt. Und ich freue mich auf den von Taika Waititi, den neuen dann, Love and Thunder. Ich bin sehr gespannt, wie der wird. Er meinte, er dreht alles noch mal in eine Ecke drauf. Also er will möglichst viele Leute verärgern, hat er wirklich so gesagt. Und ich freue mich da. Danach habe ich, glaube ich, auch Bock auf diesen Film. Ich finde es schön. Ich finde, solche Sachen wie, dass der Wächter, der die Leute da an willkommen heißt, am Anfang des Films einfach zwei Frauen beeindrucken will mit diesem Shake Weight Ding. Was übrigens von Taika Waititi war, das war sein persönliches Teil. Das hatte er und hat er mitgebracht. Er hat irgendwann mal nachts im Hotelzimmer bestellt, weil er Fernsehen geguckt hat und ihm das verkauft wurde. Er hat das mitgebracht. Behold my stuff. Das ist großartig. Wegen solcher Gags freue ich mich über diesen Film. Ja, zu Recht. Schön. Und würde ich mich auch über jeden anderen neuen freuen. So. Wie viele haben wir jetzt verärgert damit? Ja, wir haben wirklich während dieser Episode streffliches Unwissen über die Comics offenbart. Ja, furchtbar. Ach, lebt damit. Wenn ihr wissen wollt, womit wir euch nächste Woche verärgern, bleibt noch kurz dran. Nach dem Outro werde ich Johannes eine Aufgabe geben. Ich bin gespannt, was du mir zu bieten hast. Ja. Kannst du, kannst du. Oh Gott, oh Gott, das wird schlimm. Bis dann euch eine schöne Woche. Danke dir, dass du geguckt hast. Vielen Dank. Es hat wieder Spaß gemacht. Schön, freut mich. Mir hat auch wahnsinnig Spaß gemacht, diese Episode aufzunehmen, weil wir einfach alles einmal so durch. Ich habe 20.000 Sachen, die ich nicht gesagt habe, hier auf meinem Zettel. Du kannst sie ja traditionsreich noch ins Outro reinbrüllen. Okay. Gut, na dann, ich wünsche euch da draußen eine wunderschöne Woche. Und bis zum nächsten Mal. Wir hören uns. Tschau. Aber Floor, wir haben nicht ein einziges Mal Led Zeppelin erwähnt. Nein, der Soundtrack ist so geil. 80er Jahre Metal, Hard Rock Gitarre. Großartig. Vor allem, weil das bei Taika Waititi, der ja ein Casting gemacht hat als Director, die Produktionsfirma hat mehrere Directors gecastet quasi. Und er hat ein Demoreal abgegeben, in dem er andere Filme zusammengeschnitten hat und diesen Titel reingehauen hat von Led Zeppelin. Großartig. Fantastisch. Okay, das war unser Postskriptum. Marvel Classic haben wir natürlich dieses Postskriptum eingebaut nach dem Abspann. Und dieses Postskriptum, jetzt sind wir auf einer krassen Metaebene, mussten wir auch noch reinbringen, weil nach dem Abspann, nach dem Abspann, noch was kommt. Das eine ist ja mit Credits Scene und das andere ist ein After Credits Scene. Also wie bei Marvel, wo man wirklich bis zum Schluss im Kino bleiben muss, bis die Lichter angehen, musst du dir jetzt auch bis zum Schluss hören, um das noch zu hören. Sehr gut. So, Johannes, ich hätte noch was für dich, eine Aufgabe. Ich bin schon jetzt am Zittern, ich habe Angst. Ich orientiere mich total an dir. Weil du das in dieser Episode so geil fandst, weil du das in dieser Episode so geil fandst, was zu nehmen, auf das eigentlich kein Comedy gehört, was zu nehmen, auf das eigentlich kein Comedy gehört, und sagst, hey, und dadurch ist es wirklich gut geworden, und sagst, hey, und dadurch ist es wirklich gut geworden, muss ich dir auch was geben, wo Comedy drin ist, das da eigentlich nicht hingehört. Und zwar sogar richtig klassischer Slapstick. Aber wenn du das vorschlägst, dann kann es nur schlimm sein. Das ist natürlich ein Horrorfilm. Nein, genau das meine ich. Auch ein Plor. Aber es ist einer der besten Horrorfilme der 80er-Jahre, es ist einer der besten Horrorfilme überhaupt. Mit einer Menge Slapstick, einer Menge Trash, und wirklich Spaß, nein. Sam Raimi. Ach du, nein. Ich gebe dir Evil Dead 2, beziehungsweise Tanz der Teufel 2, wie er in Deutschland hieß. Sehr viel Splatter, sehr viel Goar, sehr viel Humor. Ist es schlimmer als der andere Goar, den wir hatten? Das war dieses Zauberer-Ding, wie heißt der? Es ist anders, es ist 80er. Ich glaube, ich kann mir vorstellen, dass du einen gewissen Spaß finden wirst, aber ich glaube, du wirst trotzdem sehr verzweifelt sein. Und ich glaube, wir brauchen nochmal eine Episode, in der wir uns ein bisschen mehr streiten, über die Qualität des ausgesuchten Films. Ja, da brauche ich ja nicht viel zu sagen, aber kann ich nur sagen, uuuuh. Ich glaube, du kannst doch ein, zwei mehr Sachen dazu sagen. Es ist wirklich ein toller Film, ich glaube nicht, dass du ihn mögen wirst. Aber ich bin gespannt, ich lasse mich gerne überraschen und eines Besseren überzeugen. Ich habe einmal irgendwie so in einem Trailer irgendwelche ekelhaften Gesichter, die sich auflösend gesehen. Ja, es gibt viel Blut, auflösende Gesichter. Oh nee. Es gibt eine Kettensäge, es gibt tanzende Dämonen. 84 Minuten dauert die ungeschnittene Fassung und ich bitte dich auch, die ungeschnittene Fassung zu gucken, die in Deutschland jahrelang auf dem Index war. Fuck. Oh Gott. Wir gucken einen richtig klassischen, ab 18, in dem Sinne, dass er in Deutschland injiziert wurde, Film. Scheiße. Ich bin so gespannt, wie du ihn finden wirst. Wegen solcher Sachen hatte ich Angst, diesen Podcast mit dir zu machen. Wegen solcher Sachen habe ich mich auf diesen Podcast gefreut. Ach du Scheiße. Okay, Plor. Also dann macht dich darauf gefasst, dass dir der Kopf abgerissen wird. Und ihr macht euch darauf gefasst, dass wir eine Splatter-Folge haben werden, in der Plor der Kopf abgerissen wird. Dann bis nächste Woche. Ciao.
