Episode 130: Indiana Jones II – The Last Crusade / Kingdom of the Crystal Skull
Weiter geht es mit unserer großen Indiana Jones Retrospektive. In dieser Episode reden wir über „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, der die klassische Trilogie 1989 abschließt, und über „Das Königreich des Kristallschädels“, der sie 2008 fortführt.
Außerdem nehmen wir uns noch ein wenig Zeit für all die anderen Publikationen, die rund um den Indiana Jones Kosmos entstanden sind: Videospiele, Bücher, die Serie über das Leben des jungen Indiana Jones…
Zum Abschluss unserer Retrospektive versuchen wir uns noch an ein paar kleinen Rankings: Wer ist der witzigste Sidekick? Wer ist die coolste Love Interest, der beste Bösewicht, was ist das beste Artefekt? Und natürlich, wer ist der größte Indiana Jones overall, und welcher Film hat uns denn nun am meisten Spaß gemacht?
Transkript
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: Podcast: Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen Episode: Episode 130: Indiana Jones II – The Last Crusade / Kingdom of the Crystal Skull Publishing Date: 2023-06-28T08:24:25+02:00 Podcast URL: https://podcast.mussmansehen.de Episode URL: https://podcast.mussmansehen.de/2023/06/28/episode-130-indiana-jones-ii-the-last-crusade-of-the-crystal-skull/
Johannes Franke: Die beziehen sich fast alle nur darauf, dass da Dinge passieren, die nicht passieren könnten. Und ich denke die ganze Zeit, ja guck dir die ersten drei mal an, was hast du für ein Problem?
Florian Bayer: Und wieder die Frage, da hört deine Suspension of Disbelief auf?
Johannes Franke: So, herzlich willkommen, liebe Zuhörenden da draußen, zu unserer zweiten Folge unserer Indiana Jones Retrospektive.
Florian Bayer: Ja, so würde ich es nennen. Ich glaube, das ist auch der Titel, den ihr jetzt gerade lest. Vielen Dank, Johannes, nochmal für das tolle Intro. Ja, gerne, gerne. Und wir haben ja gesagt, wir wollen einmal ganz kurz damit einsteigen, dass wir sagen, wie großartig John Williams ist.
Johannes Franke: Ja, ja, stimmt. Das ist einfach einer Meinung, oder? Absolut. Also diese Musik ist der Hammer. Er hat ja viel darüber nachgedacht, was er machen will und wie er es machen will und so. Und hat wirklich sich voll reinbegeben in die Erkenntnis, dass es kein ernsthafter Score sein soll, sondern einfach lighthearted, comedic, slapstick. Und er hat das so gut gemacht, das ist so ikonisch geworden. Es ist der Hammer.
Florian Bayer: Es gibt ja dieses eine große Main Theme, was du jetzt auch gespielt hast.
Johannes Franke: Ja.
Florian Bayer: Und das hat, obwohl es lighthearted ist, so total diesen Geist von Abenteuer, von Action. Abenteuer, ja. Man will allein schon wegen der Musik, will man zusammen mit Indiana Jones durch den Dschungel robben. Absolut. Geheime Tempel entdecken und dann irgendwie vor irgendwem fliehen und in letzter Sekunde auf ein Flugzeug springen und dann diese Musik hören.
Johannes Franke: Aber ist das nicht auch, weil die Musik wir damit so verbinden? Also ich meine, würde die Musik, ohne dass wir Indiana Jones kennen, den gleichen Effekt haben?
Florian Bayer: Das ist eine sehr gute Frage und die können wir natürlich nicht beantworten. Ich finde sie zumindest, was so Action-Unterlegung betrifft, finde ich sie besser als Star Wars, die zweite große John-Williams-Symphonie. Star Wars hat tolle Lieder und gerade was so Liebesszenen betrifft oder auch so Sehnsuchtsszenen. Was Pathos betrifft, ist Star Wars höher als Indiana Jones. Aber was Abenteuer betrifft und so Action, ist dieses Indiana Jones Main Theme schon was ganz Besonderes. Ja, das stimmt. Und John Williams hat viele großartige Sachen geschrieben für viele Filme und hat ja auch so einen spezifischen symphonischen Stil, den man sehr leicht wiedererkennt. Ich würde behaupten, Indiana Jones ist sein bestes Werk, was für Musik betrifft.
Johannes Franke: Da darf ich nicht mitgehen, weil ich nicht weiß, ich habe nicht genug von ihm im Kopf. Aber weil er so viel gemacht hat, würde ich da sagen, bin ich raus. Ich traue ihm alles zu. Ich weiß es nicht. Die haben ja immer noch weiter miteinander gearbeitet. Steven Spielberg hat ihn nicht mehr losgelassen quasi.
Florian Bayer: Ja, und auch vollkommen zu Recht. Für Jurassic Park hat er großartige pathetische Musik gemacht. Natürlich, die Star Wars-Musik ist toll. John Williams, man vergisst das so schnell, weil es auch so ein bisschen eine andere Seite von John Williams ist, hat auch die Musik zu Harry Potter gemacht, die auch richtig stark ist. Das ist so ein bisschen John Williams, der auf, wie heißt der, Tim Burton, Haus- und Hofkomponist. Achso, Danny Elfman. Ja, der so ein bisschen auf Danny Elfman macht, genau. Also Harry Potter ist so ein bisschen, John Williams versucht so ein bisschen Danny Elfman zu sein, aber es gelingt ihm trotzdem, er ist trotzdem großartig. E.T., der weiße Hai, der weiße Hai, ganz ikonisch.
Johannes Franke: Ja, ich hab sogar mal ein Interview gesehen mit ihm, wie er darüber geredet hat, mit Steven Spielberg zusammen, wie die reden über der weiße Hai und wie das zustande gekommen ist. Und dass Steven Spielberg echt gedacht hat, als er mit diesem Düm-Düm-Düm-Düm-Düm kam, hat er gesagt, okay, du verarschst mich gerade, oder? Das soll Horror sein. Vor allem, weil er wirklich immer nur die beiden Noten wiederholt und wiederholt und wiederholt und dann gesagt hat, nein, nein, vertrau mir, vertrau mir, das macht die Spannung, die du brauchst. Und Steven Spielberg echt gedacht hat, okay, der kommt jetzt gerade angereist in mein Zuhause, hat ein Riesengewäse drumherum gemacht, um mir diese beiden Noten vorzuspielen. Ich weiß ja nicht, was das werden soll.
Florian Bayer: Aber es ist gut, es ist großartig. Okay, John Williams, der auch für den Score von dem nächsten Indiana Jones verantwortlich ist, nämlich Indiana Jones und der letzte Kreuzzug aus dem Jahr 1989. Johannes, du hast die letzten beiden Filme schon gemacht. Worum geht's denn?
Johannes Franke: Dieser Film spielt 1938, also später wiederum, später auch als der erste Film. Indiana Jones und Markus Brody sind dafür beauftragt, den Heiligen Graal zu finden. Werden damit zusammengeworfen mit Dr. Elsa Schneider, die sich vielleicht mehr oder weniger als Love Interest, als erstes auch als Antagonist herausstellt, was auch ein interessanter neuer Twist ist, den wir auch besprechen werden. Das große neue Ding ist natürlich, dass er seinen Vater trifft. Sein Vater wurde entführt und den muss er wiederfinden und auch den Heiligen Graal mit ihm zusammen. Und deswegen geht er überhaupt auch auf die Reise, weil eigentlich hat er gesagt, sucht euch doch jemanden, der mehr Ahnung davon hat.
Florian Bayer: Ja.
Johannes Franke: Und derjenige, der mehr Ahnung davon hat, ist halt dummerweise sein Vater gewesen. Und wir finden dann raus, dass Elsa mit den Nazis zusammenarbeitet und der eigentlich ursprüngliche Auftraggeber Donovan auch.
Florian Bayer: Es beginnt eine Jagd nach dem Tagebuch von Sir Henry Senior, dem Vater von Henry Junior, wie wir erfahren. Das ist nämlich der Name von Indiana. Weil in diesem Buch steht es zu einem Informationen darauf drin, wie man den Graal findet, aber zum anderen auch, wie man an den Gefahren vorbeikommt, die auf dem Weg liegen, wenn man in diesen Tempel einbricht, der den Graal birgt.
Johannes Franke: Das Problem ist, dass der Vater sich nicht erinnert, wie das eigentlich ging, obwohl er es aufgeschrieben hat. Obwohl er jahrelang daran geschrieben hat. Ja.
Florian Bayer: Er hat es einmal reingeschrieben in dieses Buch und sagt auch, ja, deswegen schreibe ich es ja auf, weil ich es sonst vergesse. Dann beginnt diese Jagd nach dem Artefakt und Indiana Jones typisch sind die Bösewichter wieder schneller. Und Indiana Jones muss dann am Schluss dazukommen, um den Tag zu retten und zu verhindern, dass der Graal in die Hände der Nazis gerät. Ja. Ja. Johannes, wir haben letztes Mal schon ein bisschen drüber geredet, da habe ich gesagt, dass mein erster Film Tempel of Doom war. Für viele unserer Generationen war, glaube ich, der letzte Kreuzzug der erste Film. Und du hast ja auch schon gesagt, du hast das Spiel gespielt.
Johannes Franke: Ich habe das Spiel wahnsinnig gern gespielt mit meiner damaligen besten Freundin. Und es war der Hammer. Ich habe es geliebt. Und ich habe im Spiel, ich glaube, ich habe das Spiel vorher gespielt, bevor ich den Film gesehen habe. Ja. Und ich weiß gar nicht, wie viel Zeit dazwischen ist, zwischen Spielen und Sehen. Ich glaube, es ist relativ viel Zeit sogar dazwischen, weil ich glaube, dass ich im Kino saß oder, nee, nicht im Kino wahrscheinlich, sondern irgendwie zu Hause vor der VHS-Kassette saß. Und erst nach und nach mich erinnert habe, dass ich das ja gespielt habe und dass ich dann schon eigentlich weiß, was als nächstes passiert. Und dieses Videospiel, was ich gespielt habe, hat sich relativ nah am Film entlang gehangelt. Ist ja auch von Lucas Arts entwickelt worden.
Florian Bayer: Und das ist so ein Point-and-Click-Adventure war das, ne? Ja, genau. Wir kommen nachher nochmal ein bisschen zu den Spielen zu sprechen. Ich habe die beiden Point-and-Click-Adventures, die großen, von Indiana Jones auch gespielt. Und es gibt noch drumherum so ein bisschen mehr. Da kommen wir nachher noch drauf zu sprechen. Aber war das dein erster Indiana Jones damit?
Johannes Franke: Ich glaube nicht. Ich glaube, die Filme habe ich dann in anderer Reihenfolge vielleicht auch als den ersten zuerst oder so gesehen. Aber so genau erinnere ich mich nicht. Ja, aber die Verbindung, es ist vielleicht ein bisschen wie bei Doctor Who, den ersten Doktor, den man kennenlernt, wenn man die Serie guckt, ist immer so ein bisschen sein Herzensdoktor. Ja. Weil man damit irgendwie reingeholt wird in die Welt. Und vielleicht ist es bei Indiana Jones auch so. Ich wurde mit diesem Film in die Welt reingeholt durch das Videospiel. Und vielleicht spielt das auch eine kleine Rolle darin, dass ich diesen Film so toll finde.
Florian Bayer: Ja, ich glaube, es ist der Film, mit dem viele unserer Generationen Indiana Jones sozialisiert wurden. Ja. Ich kann mich nicht mehr 100% ändern, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es nach Tempel des Todes der zweite Indiana Jones war, den ich gesehen habe. Ich habe den ersten als letztes gesehen, ziemlich sicher. Da war ich halt auch komplett in dem Alter, wo ein solcher Film catcht. Und deswegen würde ich auch so ein Take-off machen, dass der grundsätzlich von mir bestimmt lange als der beste Indiana Jones gehandelt wurde. Und vielleicht auch heute noch als der beste Indiana Jones gehandelt wurde. Ich wollte gerade sagen, und seit der vierte raus ist. Dazu kommen wir gleich, nicht spoilern. Er ist, und es ist auch nicht nur wegen der zeitlichen Nähe nachvollziehbar, sondern ich finde, es ist auch der Film, der, wenn wir sagen, dass der erste Indiana Jones so ein bisschen das Popcorn-Kino, das Blockbuster-Kino definiert, der 80er Jahre, dann ist meiner Meinung nach Last Crusade der Film, der es perfektioniert. Das ist definitiv der Most Hollywood-Indie und wahrscheinlich auch der Most Polished-Indie.
Johannes Franke: Ja, also es ist vor allem, glaube ich, das Lernen aus den Fehlern, die vielleicht nicht jeder als Fehler sieht, aber die zumindest Steven Spielberg als Fehler gesehen hat. Weil der sich später auch wirklich geäußert hat und gesagt hat, es gab genau zwei Gründe, warum er diesen Film gemacht hat, den dritten. Zum einen, er hatte es George Lucas versprochen, dass er drei Filme macht. Und zum zweiten, er wollte sich ein bisschen entschuldigen für den Film davor, der sehr dark für ihn, also für seine Begriffe sehr dark und nicht sehr schön war. Und auch eine schlechte Assoziation für ihn darstellte mit dieser Filmserie.
Florian Bayer: Und dafür hat dieser Film ja wirklich eine krasse Genese durchgemacht, schon, wenn es um Skript geht. Er ist durch mehrere Hände gegangen. Der Ursprung war, dass George Lucas eigentlich einen Geisterhaus-Film drehen wollte. Ja. Und er hat sogar dafür schreiben lassen.
Johannes Franke: Dian Thomas. Er hat schon so lange an diesem Geisterhaus gehangen. Ja. Davor hat er ja auch schon überlegt, ob das ein Geisterhaus-Ding wird.
Florian Bayer: Und Spielberg hat überhaupt keinen Bock da drauf und hat gesagt, ey, ich habe meine Horrorfilme gemacht, ich will was anderes machen. Und dann Chris Columbus, der große Chris Columbus. Der große, der Amerika besetzt hat? Der Chris Columbus, der später für Harry Potter unter anderem bekannt werden sollte. Der hat einen Entwurf geschrieben, der dann irgendwann in den 90ern geleakt wurde. Aber auch den fand Spielberg nicht so cool. Und dann kam die Idee raus, wir sind jetzt Mitte der 80er Jahre, von Spielberg, hey, lasst uns doch diesen Henry Jones Senior ins Spiel bringen. Lass uns doch eine Vater-Sohn-Geschichte erzählen. So eine gute Idee.
Johannes Franke: Und auch Harrison Ford hat sofort gesagt, es ist eine geile Idee, weil dann die andere Seite von Indiana Jones rauskommt. Mal noch was anderes beleuchtet werden kann, eine andere Beziehung dargestellt werden kann.
Florian Bayer: Und dann nehmen sie Sean Connery, der, wenn wir nach dem Alter der Schauspieler gehen. Zwölf Jahre älter. Zwölf Jahre. Mit zwölf hat er also ein Kind bekommen. Nun gut. Kein Wunder, dass Indiana so geworden ist, wie er ist. Und dann haben sie aber wirklich auch alles gemacht, um den Altersunterschied zu negieren. Und es ist ihnen gut gelungen. Sie haben Indiana Jones deutlich auf jünger und frischer gemacht. Und Sean Connery so mit Maske und einfach mit Auftreten, auch mit dem Kostüm, mit diesem tollen Fischerhut.
Johannes Franke: Der Fischerhut ist großartig, oh mein Gott.
Florian Bayer: Sie haben sich ja wirklich am Opa orientiert. Das ist quasi ein Original, ein echter Opa. Ja. Als Vorlage, wie er denn aussehen könnte. Von der Kostümbildnerin, der Großvater.
Johannes Franke: Ja, ich glaube, das war das. Das Problem war aber auch noch, dass sie ja im Grunde Sean Connery nur einmal einkleiden können. Der muss ja den ganzen Film das gleiche Zeug tragen. Das heißt, es musste wirklich on spot sein. Sie konnten nicht in verschiedenen Szenen unterschiedliche Sachen erzählen mit dem Kostüm, was ja viel und gerne gemacht wird. Insofern musste das on point sein. Und die Brille, die sie ihm aufgesetzt haben, haben sie auch extra designen lassen und herstellen lassen. Weil es keine auf dem Markt gab, die so aussah, dass sie das wiedergibt, was sie wollten.
Florian Bayer: Ja, auch wieder so dieses Problem, dass sie zum einen den Zeitgeist treffen wollen, von der Zeit, in der sie erzählen, Ende 30er Jahre. Und andererseits halt so ein typisches Großvater-Bild entwerfen. Und ich finde, es trifft es voll gut. Voll. Also Sean Connery in diesem Film, können wir einmal kurz betonen, dass es so toll ist, dass Sean Connery, dass James Bond der Vater von Indiana Jones ist.
Johannes Franke: Ja, ja, ja, gerne.
Florian Bayer: Sean Connery wirkt wie ein richtig sympathischer und teilweise auch anstrengender Opa, der irgendwie so aus einer anderen Generation ist. Und der entsprechend auch eine gewisse Stränge hat, mit der es schwer ist, klarzukommen, der irgendwie so seine Flaws hat und der irgendwie auch komisch ist. Und man denkt sich vielleicht, oh, so jemanden als Vater zu haben, wäre nicht so cool. Aber ihn als Opa durch das Geschehen trotten zu haben, ist einfach cool.
Johannes Franke: Allein, wie er mit seiner Tasche und dem Schirm auf dem Schoß da sitzt und kritisch guckt, ist einfach der Hammer.
Florian Bayer: Dieser tolle Blick, dieser kritische Blick, wenn Indiana Jones, nachdem er die bösen Buben fertig gemacht hat, lacht und guckt zu ihm auf der Suche nach Bestätigung. Und er guckt einfach nur so, oh, so ist das also heutzutage.
Johannes Franke: Es ist wirklich, er macht das wirklich ganz, ganz toll. Ich komme allerdings über den Akzent nicht hinweg. Er klingt ja dir zu schottig. Er ist so draufgesetzt.
Florian Bayer: Es ist mir überhaupt nicht aufgefallen. Was? Wirklich? Nein, ich fand den Akzent überhaupt in Ordnung. Was hatte ich gestört am Akzent? Das musst du jetzt sagen, weil es hat mich überhaupt nicht gestresst.
Johannes Franke: Diese Zischlaute, diese Ischlaute, die so übertrieben reingepflanscht sind, sind wirklich dolle. Krass. Nö.
Florian Bayer: Echt? Komplett nein. Oh mein Gott. Nein, ich finde, alles an diesem Charakter passt perfekt. Okay. Und wenn wir schon beim Charakterspiel sind, wir sind ja jetzt bei so einem Sidekick. Und wir hatten im ersten Indiana-Jones-Film auch Sidekicks. Wir haben hier zwei Sidekicks, die wiederkehren, die deutlich größere Rollen kriegen als im Indiana-Jones-Film. Zumindest Marcus Brody, Salah eigentlich eher weniger sogar. Ja, ja, ja. Aber was für tolle Sidekicks sind das.
Johannes Franke: Ich liebe Marcus Brody in diesem Film. In voller Kanne. Also eine der lustigsten Stellen im Film ist, wie Indiana Jones dem Nazi sagt, der ist längst über alle Berge, ihr kriegt ihn nie. Er versteht alle Sprachen, er kann alles, er wird sich, er wird untertauchen und dann der Schnitt. Kann jemand Englisch?
Florian Bayer: Dan Holm Elliot, der im ersten Teil eigentlich wirklich nur so ein bisschen Stichwortgeber war für ihr, ich nehme deine Kunstschätze an. Da vier als etwas verstruppelter, etwas desorientierter Bücherwurm und Museumsbesitzer da rumstolpern und scheint immer so ein bisschen Fehlernplatze zu sein. Und das Krasse ist, dass man ja tatsächlich denkt, ey, mit Henry hast du ja so einen Sidekick, so einen alten Typen, der so ein bisschen Fehlernplatz ist in dem Geschehen. Du bräuchtest nicht noch einen zweiten, aber doch. Aber wirklich, das ist so toll. Der macht so viel aus und jede Szene, in der er ist, ist Gold wert. Und gerade dieses Zusammenspiel mit Salah, den man auch aus dem ersten Teil kennt, es ist ein tolles Wiedersehen. Und das ist natürlich, was diesen Film stark macht, dass er sehr viel auf den ersten referiert, dass er uns immer wieder so Wiedersehensmomente gibt.
Johannes Franke: Es ist Fanservice, muss man sagen. Es ist absoluter Fanservice. Ja, der ganze Film ist nur Fanservice. Ich weiß nicht, vielleicht gibt es ein paar kleine neue Sachen, die man irgendwie findet. Aber eigentlich ist fast alles eine Variante des ersten Films, was kein Kritikpunkt ist. Was echt kein Kritikpunkt ist von mir. Ich finde das großartig.
Florian Bayer: Wenn der erste Teil ein Rohdiamant ist, als dass man ihn sehen könnte, ein Popcornkino-Rohdiamant, dann ist das hier die geschliffene Version davon.
Johannes Franke: Absolut.
Florian Bayer: Und es ist so gut geschliffen, dass das überhaupt nicht stört. Also ich hatte bei keinem Moment das Gefühl, ihr wiederholt euch. Obwohl sie sich ständig wiederholen.
Johannes Franke: Ja, ja, ja.
Florian Bayer: Sie machen alles. Natürlich gibt es ein paar Neuerungen. Zum Beispiel, es ist das erste Mal, dass Indiana Jones für einen wesentlichen Teil der Handlung nach Europa reist. Also klar, sie sind auf so einer Kreta-Insel, irgendwo in der Nähe von Kreta, im ersten Teil, ganz am Schluss. Aber das spielt keine Rolle, weil das nicht wirklich Europa ist, weil wir da nur durch Höhlen gehen.
Johannes Franke: Ja, ja, genau.
Florian Bayer: Hier sind sie zum ersten Mal in Europa. Sie sind in Venedig und sie gehen mal durch europäische Kultureinrichtungen. Ja, ja, ja. Und das ist ganz nett. Das ist wirklich eine Abwechslung, weil das so diesen Exotismus ein bisschen rausnimmt.
Johannes Franke: Ich finde auch die Atmosphäre in Venedig total schön. Es ist super großartig. Venice. Ich finde ganz toll, wie sie in der Kirche, wo Indiana Jones kurz vorher, vielleicht auch im Teil davor, ich weiß nicht, irgendwann mal sagt, Ex never marks the spot. Das ist in diesem Teil.
Florian Bayer: In diesem Teil ist das ganz am Anfang, wenn er in der Schule steht. Es ist so geil. Und dann Ex marks the spot.
Johannes Franke: Und dann ist er in der Kirche und guckt von oben drauf und geht extra da hoch, damit wir mit der Kammer da runter gucken können. Es ist so obvious. Er hat keinen Grund, da hoch zu gehen. Aber die Kamera muss da hoch, um zu sehen, wie dieses Ex the spot markt.
Florian Bayer: Eine der witzigsten Szenen der Trilogie, wenn wir dann diesen Bibliothekar haben, der seine Stempel macht und während die Indiana Jones auf den Boden einprügelt und dieser Typ guckt seinen Stempel an, total irritiert, weil er immer wieder dieses Wumm Geräusch hört, jedes Mal, wenn er draufschlägt. Total albern, total bescheuert. Ich liebe es. Aber um nochmal ganz kurz zurückzuspringen, weil wenn der Vater seine Intro hat, haben wir ja zuerst ein Intro mit einem jungen Indiana Jones, was als ein bisschen eine Spiegelung auch von dem Intro des ersten Teils ist, weil auch hier wird so jemand mit Hut und der als Indiana Jones auftritt, verdeckt gezeigt. Aber das ist ja nicht Indiana Jones, sondern der, der ihm dann später den Hut überreicht. Das ist einer der Antagonisten. Und Indiana Jones stattdessen ein Pfadfinder, gespielt von River Phoenix.
Johannes Franke: Diese Pfadfinder-Geschichte spiegelt so ein bisschen, dass Steven Spielberg und George Lucas selber Pfadfinder waren. Und die haben da ihre Erfahrungen so ein bisschen einfließen lassen. Ich war auch Pfadfinder. Ich war nicht Pfadfinder. Ich habe keine Ahnung.
Florian Bayer: Pfadfinder sein war toll. Das hat wirklich Spaß gemacht. Und ich bin eigentlich unbegabt für solche Sachen, aber ich war echt gerne Pfadfinder. Das war geil. Zeltlager waren toll. Zelte aufbauen war toll. Das kann ich immer noch, obwohl ich so ungeschickt bin in solchen Sachen. Zelt aufbauen kriege ich hin. Okay.
Johannes Franke: Was hältst du denn von River Phoenix in der Rolle und überhaupt? Also er sieht null aus wie Indiana Jones. Nein, er sieht überhaupt nicht aus wie Indiana Jones. Er hat ja gesagt, er hat sich vorbereitet, indem er Harrison Ford kopiert hat. Was ihm gelungen ist. Ich finde ihn großartig. Ich finde ihn einfach toll. Ich finde, er hat so, so gut bestimmte Maneerismen, bestimmte Art und Weise zu laufen und so weiter. Er hat da wirklich viel gemacht. Er sieht halt leider überhaupt nicht aus wie Indiana Jones. Das ist mir egal.
Florian Bayer: Also ich finde dieses, ich kenne das so aus der Kritik, dass man sagt, ach der, der den Jungen spielt, sieht nicht aus wie der Alte. Das ist mir egal, solange das Verhalten stimmt, solange die Mimik und Gestik stimmt. Und ich finde, das kriegt er hin. Gerade so dieses, wenn er irgendwo rumstolpert, wenn er in den Schlangen landet. Oh, wir erfahren, warum Indiana Jones Angst vor Schlangen hat. Das ist schön.
Johannes Franke: Das wird nie erfahren alles. So viel erzählt. Meine Güte, das muss echt, die ersten fünf Minuten müssen so viel Heavy Lifting machen, für Geschichte erklären. Erklären, wieso der eine Narbe am Kinn hat. Wir erklären, wieso er die Peitsche hat. Wir erklären den Hut. Es ist wirklich, wir werden einfach mal einmal, die Ikonografie wird einmal aufgebaut. Aber es wirkt nie wie ein Tutorial oder so. Nein.
Florian Bayer: Nein, du machst mir nicht den Anfang von Indiana Jones, den letzten Kreuz zu kaputt.
Johannes Franke: Nein, muss ich den nicht kaputt machen, das ist okay.
Florian Bayer: Von Anfang bis Ende ist das fantastisch. River Phoenix trifft nicht nur Harrison Ford, sondern auch Indiana Jones und er muss nicht aussehen wie er. Und diese ganzen Sachen, die reingebracht werden, diese ganzen kleinen Dinger, es ist vollkommen egal. Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich nicht viel über Indiana Jones. Das heißt, ich hatte keinen Moment, wo ich dachte, er wird mir was erklärt.
Johannes Franke: Ich finde, es ist total das Tutorial, aber ich habe überhaupt gar kein Problem damit. Okay, das nehme ich. Okay, ist in Ordnung.
Florian Bayer: Solange wir nicht kaputt machen, ist alles gut. Aber es ist schon wirklich volle Kanne ein Tutorial. Nein, es ist kein Tutorial. Ja, es ist ein Tutorial, aber es wirkt nicht wie ein Tutorial. Es macht einfach Spaß, weil du springst so von Ereignis zu Ereignis und es ist einfach geil. Und ja, natürlich ist das teilweise ein bisschen plumpf, spätestens wenn ihm dann der Hut aufgesetzt wird.
Johannes Franke: Und was zur Hölle ist das für ein Zirkus? Was hat der Zirkus mit so vielen Schlangen zu tun? Was hat der Zirkus mit diesen ganzen Tieren? Dann ist natürlich dann noch ein Magic, ein ganzer Waggon für den Zauberer. Alter, ist doch vollkommen egal. Was ist das für eine geile Kamerafahrt, diesen Zug entlang?
Florian Bayer: Ja. Was ist das für eine wahnsinnige... Also ich meine, Indiana Jones lebt die ganze Zeit auch von Douglas Lowcombs Kamera. Ja. Und in dieser Szene hat er einfach, er hat sich nicht selbst übertroffen, weil er kann sich nicht selbst übertreffen, weil er nicht zu übertreffen ist. Keine Ahnung. Es ist der alte Eisenbahnraub. Wieder eine große, ja genau, großartig reformiert aufs klassische Kino. Aber das Ganze auch on steroids.
Johannes Franke: Ja, natürlich.
Florian Bayer: Also es ist einfach eine Nummer draufgesetzt und es ist toll.
Johannes Franke: Ich habe das Gefühl, dass sich auch ganz viele Filme danach einfach daran bedient haben auch noch. Also weil diese Gang über den Zug, ich meine, sowas gab es früher auch und so. Aber es ist halt einfach wirklich nochmal einen draufgesetzt und diese Ikonografie einmal zementiert. Ja, vor allem auch wieder dieser Zug als Vergnügungspark.
Florian Bayer: Er erinnert darum, er fällt in die Schlangen, er kämpft gegen den Löwen, er ist am Schluss in dieser Magic Box, wo er sich einmal verschwinden lässt. Das heißt, funktionieren die normalerweise nicht so, dass die auf einer Bühne stehen, wo ein Loch im Boden ist?
Johannes Franke: Und jetzt ist Zug hat kein Loch im Boden, oder? Der Zug hat offiziell in diesem Film ein Loch im Boden, ja. Eine Falltür, die keinen Sinn macht.
Florian Bayer: Vielleicht hat ein Magier gedacht, irgendwann könnte es ja mal sein, dass wir keinen Aufführungsort finden und dann muss ich in diesem Zug meine Aufführung machen. Ja, mit Sicherheit. Und dann stelle ich die Kiste auch genau dahin, wo das Loch im Boden ist. Das macht total Sinn. Absolut.
Johannes Franke: Suspension of disbelief, so wichtig. Für diese Filme brauchst du das auf jeden Fall, volle Kanne. Wer das nicht kann, vergesst die Filme, keine Chance.
Florian Bayer: Und dann haben wir uns unsere Love Interest slash Antagonistin Elsa Schneider. Wenn du als Archäologe sowas gegen Nazis hast und gegen Nazis kämpfst, vertraust du dann einer Elsa Schneider mit dem most German name ever?
Johannes Franke: Nein, tust du nicht, aber ich finde den Film so, ich feiere den sehr dafür, dass er es tatsächlich schafft, ihm eine Love Interest zu geben, die sich als Bösewichtin herausstellt. Ich finde es ganz toll, weil ich das eigentlich nicht erwartet hätte von Indiana Jones.
Florian Bayer: Es ist so der Bond-Moment, der krasse, der krasseste, das ist Bond. Bond-Girls sind auch ganz oft entweder böse oder auf der Seite des Bösewichts. Elsa Schneider gespielt von Alice, die wirklich einen guten deutschen Akzent hinkriegen.
Johannes Franke: Total. Ich habe gedacht, das ist eine Deutsche. Wirklich. Ich habe wirklich gedacht. Das ist eine Ihre, ne? Kann sein.
Florian Bayer: Sie klingt so wunderbar deutsch. Sie ist eigentlich Österreicherin, also der Lore nach. Ach so. Also sie küsst ihn ja und sagt dann, that's we we.
Johannes Franke: Ah ja, stimmt.
Florian Bayer: Wir werden uns in Österreich verabschieden. Ja, stimmt. Wo dann der Kontrast kommt mit dem Deutschen und das Österreichische ist doch ein bisschen angenehmer als das Deutsche. Aber sie hat keinen österreichischen Akzent, sondern sie hat einen deutschen Akzent. Aber ich glaube, die Amerikaner... Die machen keinen Unterschied. Zumindest Steven Spielberg und George Lucas haben da... Nicht um die Zeit vor allem. Ja. Genau. Und wir haben wieder das Stable der Indiana Jones-Filme, dass die Liebesgeschichte Null Sinn ergibt.
Johannes Franke: Es ist so absurd. Dieser plötzliche Kuss wieder. Ja, und auch wieder so, naja, so hallo, Consent? Ja, Consent war auch wieder... Genau. Und dann habe ich einmal die Luft angehalten und frage mich, okay, konsentfrei einfach mal küssen. Und dann küsst sie halt zurück. Natürlich. Okay, Consent is given, aber ein bisschen zu spät. Ja.
Florian Bayer: Und es ist auch unabhängig da von der Frage, ist es halt auch einfach wieder... Es kommt so plötzlich, dass es keinen Sinn ergibt. Ja, ja, ja, genau. Sie flirten am Anfang ein ganz klein bisschen, aber das ist schon fast so ein braver Verhaltener-Flirt, wenn ihr ja diese Blume schenkt. Ja. Ganz am Anfang. Und da gibt es halt sonst einfach keine großen Anknüpfungspunkte. Aber hey, sie ist eine Frau, er ist ein Mann, er ist Indiana Jones, sie ist eine Frau. Sieht gut aus. Also es ist klar, dass sie dann irgendwann an seinem Ohr knabbern wird. Ja. Was übrigens ganz süß ist, wenn sie sagt, I hate arrogant man, während sie an seinem Ohr rumknabbert. Das ist schon irgendwie... Irgendwie... Aber es ist genauso eine... Also, wie gesagt, Indiana Jones hat keine guten Love-Stories. Die Love-Stories von James Bond waren besser. Und das hat schon viel zu heißen, weil die waren auch nicht gut.
Johannes Franke: Die waren auch nicht gut. Nein, was ich hier schön finde, ist, dass sie eine eigenständige Frau mit einer eigenen Geschichte hat und mit einer eigenen Idee davon, wie so Dinge laufen sollen.
Florian Bayer: Ja.
Johannes Franke: Vor allem auch sich ein bisschen abgrenzt von der Ideologie und Idee der Nazis. Sie hat davon abweichend ein kleines bisschen eine andere Idee davon, was sie für richtig hält.
Florian Bayer: Sie macht halt auch das, was viele von diesen elaborierten Bösewichtern machen, mit denen Indiana Jones zu tun hat, dass sie sich mit dem Bösen verbrüdern, weil sie eigentlich ihr eigenes Ding durchziehen wollen. Das haben wir ja auch bei Belloc im ersten Teil. Ja, genau. Und das haben wir ja auch bei unserem zweiten Antagonisten, Walter Donovan, Julian Clover, der eingeführt wird mit dem Star Wars-Theme, was kurz angespielt wird. Vor allem, weil er ja auch in Star Wars mitspielt als Bösewicht. Ja, genau. Also er schreit schon am Anfang so nach, man sollte ihm nicht vertrauen, aber sie genauso. Genau. Und trotzdem, ja, also ich glaube, ich kenne ihn halt auch so gut, ich weiß es nicht mehr, aber ich glaube, ich fand das damals auch überraschend, dass sie doch auf der bösen Seite ist.
Johannes Franke: Ja, und selbst wenn, selbst wenn wir als Zuschauer sofort sehen, dass das durchschaubar ist, würde ich sogar noch mitgehen, dass Indiana Jones, das Indie, das auch selbst durchschaut, aber mitgeht, um an die Sachen ranzukommen.
Florian Bayer: Ja, vielleicht, dann haben wir wieder dieses Film-Nord-Ding, wo der Detektiv eigentlich alles durchschaut, aber sagt, ich spiel dein Spiel trotzdem mit. Sie ist auch eine femme fatale, ne? Sie ist am ehesten, was eine femme fatale nahe kommt im Indiana Jones-Universum.
Johannes Franke: Absolut. Also jetzt, egal ob er das durchschaut oder nicht, ich finde, man kann Argumente für beides finden. Es ist trotzdem irgendwie eine gute Geschichte, eine gute Entwicklung. Ich finde das eigentlich wirklich sehr schön. Also die Liebesgeschichte ist Bullshit, aber die Beziehung zwischen den, die ist interessant.
Florian Bayer: Ja. Genau, und er vertraut ihr nicht. Also er sagt es ja, er hat versteckt das Buch, damit sie es nicht von ihm klaut. Genau. Und er ist sich auch unsicher, als sie dann vermeintlich als Geisel gehalten wird, damit er und sein Vater sich ergeben. Sein Vater vertraut ihr auch nicht. Sein Vater hatte übrigens auch was mit ihr.
Johannes Franke: Ach, das ist einer der verstörendsten Momente des Films. Das findest du verstörender? Und das ist Adlib von Sean Connery, der gesagt hat, sie spricht im Schlaf. Und man sich denkt, ich will nicht wissen, was da abgelaufen ist.
Florian Bayer: Aber es macht in diesem Kosmos total Sinn, dass sie mit beiden Männern was hatte, ne? Ja, natürlich.
Johannes Franke: Ich finde, das ist vollgegeben in der Geschichte. Ach, aber es ist so, nein, mach das nicht. Es tut mir einfach für Indy in dem Moment weh. Weil das wirklich awkward ist, Vater und Sohn, die sich eingestehen müssen, dass sie auf die gleiche Frau reingefallen sind und wahrscheinlich nur so zehn Minuten entfernt voneinander Sex mit ihr hatten. Oh mein Gott. So viel Implikation.
Florian Bayer: Was halten wir denn von dieser Vater-Sohn-Beziehung, die in dem Film thematisiert wird? Die ist natürlich toll. Ja.
Johannes Franke: Also ich meine, das ist eine scheiß Beziehung. Aber sie ist toll erzählt. Ja. Ich find's ganz großartig, weil wir sofort verstehen, warum Indy ist, wie er ist. Und warum man mit Short Round so in der Gegend rumgereist ist, wie er es gemacht hat. Weil der Vater nie als Vater für ihn da war und das auch noch als guter Vater wahrnimmt. Also er sagt ja irgendwann, ich war der beste Vater, den du haben konntest. Ich habe dir Selbstständigkeit beigebracht und dich nicht gefesselt zu Hause, sondern dir alle Freiheiten gelassen, die du brauchst. Was natürlich ein ganz verqueres Gefühl für Vaterschaft ist in dem Moment. Aber das ist seine Welt. Und das ist auch Indies-Welt geworden mit Short Round.
Florian Bayer: Für einen Action-Abenteuer-Film erstaunlich viele so kleine, eingesprengelte, dramatische Momente, wo man sieht, wie Indiana Jones so gerne die Bestätigung von seinem Vater hätte. So gerne so ein Stück Liebe, so ein Stück Bestätigung kriegen würde. Und das wird ihm auch in dem Alter, in dem er ist, immer noch verwehrt. Und sein Vater ist immer noch so, dass er ihn abwertet, dass er das nicht anerkennt, was er leistet. Und ich würde jetzt nicht sagen, dass das ein tiefes Familientrama ist, was da abspielt. Aber für so einen light-hearted Abenteuer-Film ist das schon erstaunlich, dass immer wieder
Johannes Franke: diese Punkte reingebracht werden. Ja, also er setzt sich nicht hundertprozentig immer wieder drauf und macht da irgendwie ein Drama auf. Aber ich finde, dass so viele tolle kleine Sätze und Momente drinstecken, die so viel erklären, wo du gar nicht viel drumherum reden musst. Es ist einfach ein krasser Satz, den er dann irgendwann mal sagt, als du interessant wurdest, bist du weggegangen. Ja. Auch so ein Satz, der ins Mark trifft. Ja, total. Deinem Sohn, das zu sagen, du warst weg, als du interessant wurdest. Alter.
Florian Bayer: Ja. Und krass ist halt tatsächlich, weil es sich auch so durch den Film zieht, auch in so kleinen Sachen. Wie gesagt, Indiana Jones lacht und guckt dann zu seinem Vater und versucht die Bestätigung abzuholen. Und kriegt sie nicht. Oder auch dieses, also ganz viele von diesen Sachen werden als Witz ausgespielt zum Beispiel, dass sein Vater ihm die Vase über den Kopf haut und dann total traurig ist, dass er eine Ming-Vase kaputt gemacht hat und dann erleichtert ist, dass es nur eine Fälschung war, während Indiana Jones die ganze Zeit hofft, dass es um ihn geht, um seinen Kopf, weil der mir echt wehtut. Ja. Oder auch diese, einfach dieser Moment, wenn sein Vater zu ihm sagt, ich hätte das Buch besser an die Marx Brothers senden sollen. Das ist hart.
Johannes Franke: Aber die Marx Brothers ist eine Anspielung darauf, dass die Marx Brothers in ihrer Biografie oder einer von denen, weiß ich nicht mehr genau, beschrieben hat, dass sie tatsächlich irgendwann mal aus Russland ein Buch schmuggeln mussten. Weil sie irgendwelche Verstrickungen waren und irgendjemand ihnen das Buch in die Hand gedrückt hat und gesagt hat, ihr müsst es rausschmuggeln. Ich habe das aus Russland rausgeschmuggelt. Das ist eine Anspielung.
Florian Bayer: Okay, ja, okay. Aber es ist trotzdem hart, wenn du das als Sohn hörst. Natürlich. Und ich glaube nicht, dass er in dem Moment an die Marx Brothers dachte, wie sie irgendwie ein Buch aus Russland rausschmuggelt.
Johannes Franke: Selbst dann, selbst dann ist immer noch, ja. Ja. Aber es ist jedenfalls, ich finde es total gut, dass sie das gemacht haben, dass sie die viele kleine, schöne Nuancen untergebracht haben. Manchmal auch ein bisschen platt, aber das verträgt der Film volle Kunde.
Florian Bayer: Es trägt den Film. Sie treffen ja wirklich erst so einen Mittelteil aufeinander. Mhm. Davor ist der Vater immer irgendwie so eine Figur im Schatten oder nur auf die referiert wird. Ja. Und aber von diesem Moment an, wo sie aufeinandertreffen, ist die Vatersohn-Dynamik etwas, was den Film total trägt bis zu seinem Ende. Ja. Auch einfach, das ist das emotionale Epizentrum des Films. Wie gesagt, die Beziehung zu Elsa ist komplett egal. Selbst wenn Elsa stirbt, finde ich es nicht wirklich irgendwie, dass man da groß emotional mitleidet. Weil auch in diesem Moment eigentlich viel stärker ist dieser Moment zwischen Vater und Sohn, wenn Indy sagt, ah, ich kann den Kral fast erreichen. Und dann sagt Henry Senior, Indiana Jones, Indiana, let it go. Das ist einfach ein schöner Moment.
Johannes Franke: Er sagt genau zweimal Indiana in dem Film. Ja. Und beides Mal, ne, mit Absicht. Und auch jedes Mal so, dass es Indiana Jones wirklich aufhören lässt. Also er nennt ihn ja immer nur Junior. Und Indiana Jones dagegen sagt, glaube ich, 44 Mal Dad. Oh, krass. In dem Film. Er sagt auch manchmal Sir zu ihm, ne? Ja. Zweimal Sir, glaube ich noch. Und ich glaube, zweimal davon auch in seiner Abwesenheit. Also Dad, zweimal in seiner Abwesenheit.
Florian Bayer: Aber es klingt jetzt so, als ob das Emotionale und das Story-Technische so eine Rolle spielt. Natürlich ist auch Indiana Jones and the Last Crusade das Spektakelkino. Absolut. Wir haben mehrere große Action-Szenen wieder. Ja. Wir haben diese Bootsverfolgungsjagd in Venedig. Die auch so ridiculous ist.
Johannes Franke: Die ist total hart. Auch wenn das Boot zerstört wird von dieser Turbine, die da geht. Es ist wirklich, was zur Hölle passiert da?
Florian Bayer: Was soll das? Ich mag diesen Moment, wo sie auf die zwei Schiffe zufahren und Indy schreit so, sie können nicht durch die Boote durchfahren. Und Elsa schreit, ich soll durch die Boote durchfahren? Sind sie denn wahnsinnig? Das ist toll. Und sie schaffen es gerade so. Und dann, davor haben wir natürlich auch schon Spektakel, wenn sie in der Höhle unten sind, da sind die Ratten, Feuer und sie kämpfen gegen diese Kralshüter, die unterwegs sind. Die Ratten. Die haben 2000 Ratten gezüchtet. Sie mussten sie züchten, weil sie sonst Krankheiten mitgebracht hätten. Du kannst keine Ratten einfangen und dann aufs Set loslassen auf die SchauspielerInnen, weil die krank werden, wenn sie gebissen werden. Das ist so krass. Und es gab eine Schauspielerin, die vorgesehen war für die Rolle der Elsa und die gesagt hat, hat sie, sie hat es nicht gemacht, aus dem Grund, weil sie die Ratten zu schlimm fand.
Johannes Franke: Sie hätte dafür nicht spielen können. Angst vor Ratten. Also es klang nach einer richtigen Phobie. Aber es ist schon krass. Ja.
Florian Bayer: Dann haben wir diese wunderschöne, wirklich tolle, diesen tollen Selbstreferentiellen Moment, wenn Vater und Sohn aus der Burg fliehen in Österreich und sie das Boot sehen und Indiana sagt, oh nee, nicht schon wieder Boote. Als würde er die Reaktion des Publikums antizipieren. Und er sagt, oh nee, wir können jetzt nicht eine zweite Bootsverfolgungsjagd nehmen. Deswegen steigen wir auf das Motorrad. Ja. Es wäre viel klüger, mit dem Boot abzuhauen. Ja. Er steigt nur auf das Motorrad, um uns das Spektakel zu ermöglichen.
Johannes Franke: Es ist schön, weil der Film so selbstreferentiell damit umgeht und uns ironisch nochmal in den Augenzwinkern bringt. Es ist wirklich, wirklich toll.
Florian Bayer: Indiana Jones spielt ganz viel mit dieser Rezeption des Publikums. Deswegen habe ich auch das Gefühl, dass Indy so oft in die Kamera guckt. Er bricht wahrscheinlich die vierte Wand nie. Aber ganz oft bei diesem überraschten, schockierten, ängstlichen Gesichtsausdruck haben wir das Gefühl, er guckt uns an.
Johannes Franke: Der ist für uns gemacht, dieser Blick. Das stimmt, ja. Das ist toll. Wir haben ja immer mal wieder so Brüche mit der vierten Wand, wo wir, wir feiern ja eigentlich immer, fast immer, wenn sowas passiert in Filmen. Wir hatten am Anfang eine Reihe von Filmen, wo das immer wieder passiert ist und fast jedes Mal war es großartig. Und dass das jetzt hier so implizit passiert, ist natürlich noch mal eine Nummer drüber. Also nochmal so ein Layer dazwischengezogen, der eigentlich ganz geil ist. Ja, das ist nur sierter, weil es die Immersion nicht so kaputt macht.
Florian Bayer: Ja, genau. Also im besten Fall. Und ich finde, ja, das gelingt hier tatsächlich. Und das ist schon krass. Ich meine, es ist immer noch ein Blockbuster-Hollywood-Popcorn-Film. Aber es gelingt ihm, die vierte Wand irgendwie zu brechen, ohne die Immersion kaputt zu machen. Ja. In diesen kleinen Momenten, in denen Indy irgendwie für uns guckt.
Johannes Franke: Krass, Mann.
Florian Bayer: Große Spektakelszene, die Flugzeugverfolgung, wo wir einmal wirklich so ein, ja, so ein unsichtbarer dritter Moment haben, wenn sie auf diesem Feld sind und vor den Flugzeugen fliehen und dann auch mit dem Flugzeug und nachher zu Fuß. Und Henry Senior zerschießt das Flugzeug und kann es nicht zugeben.
Johannes Franke: Das ist toll. Das ist wirklich ein toller Moment. Aber man hat schon echt Angst um die beiden. Wenn man jetzt nicht genau weiß, okay, was machen die da jetzt? Kriegen die das noch hin? Natürlich kriegen sie es hin, weil wir wissen, das ist ein Film von Steven Spielberg und der macht ein Happy End draus. Aber es ist schon eine ziemlich ausweglose Situation, in die sie hineinschießt. Und das sind eigentlich so die großen Spektakelszenen. Was ich noch interessant finde, ist diese Szene, wo sie mit dem Tagebuch bei der Bücherverbrennung ist. Ja. Und Adolf. Man sieht ein kleines bisschen bei ihr, dass sie was anderes im Sinn hat als die Meute, die da gerade ist.
Florian Bayer: Na, sie ist ja richtig bewegt emotional. Also sie muss sich das Weinen verkneifen und sieht nicht sehr glücklich aus.
Johannes Franke: Was ich eine tolle Entscheidung finde, aber eben auch eine schwierige Entscheidung, weil die Nazis ja eigentlich die Bösen sind und sie als Nazi dann eine Emotion hat, die ist ein bisschen aufweicht. Spielberg hat die Leute, die die Nazis gespielt haben, während sie den Hitler groß gemacht haben, hinten die Fingers crossen lassen. Was ich sehr süß finde als, weiß ich nicht, good luck oder so, weiß ich nicht.
Florian Bayer: In dieser Szene haben wir ja auch den tollen Moment, wo ich ja dann schon mit dem Oberbösewicht schlechthin zusammenstößt, nämlich mit Adolf. Mit Hitler. Der ihm auch ein Autogramm gibt in sein Buch und? Das ist eine tolle, das ist eine ganz tolle Szene. Das Autogramm. Ja. Wir sehen, dass er da Adolf mit F hinschreibt, ne? Das war nicht immer so. Im Original, im Original hat der Darsteller Adolf mit PH geschrieben. Der hat den Namen falsch geschrieben. Nein. Das ist drin geblieben im Film und das, was wir jetzt sehen, ist digital restauriert. George Lucas und Steven Spielberg sind bekannt dafür, dass sie über ihre alten Filme mit rüberfahren, um echte Fehler oder vermeintliche Fehler zu korrigieren. Dieses F gehört dazu. Da ist eine Menge CGI-Mind reingeflossen, um aus dem PH ein F zu machen, damit es historisch korrekt ist, damit wir den richtigen Adolf Hitler haben. Aber schön, dass ich das nicht sehen kann. Ja, ne? Das ist beeindruckend dann. Ja. Wow. Ich mag diese Konfrontation, weil in meiner Vorstellung, als ich den Film als Kind gesehen habe, dachte ich, und das ist wirklich so der Gedanke eines 10-jährigen, 11-jährigen Kindes, oh mein Gott, hoffentlich erkennt Adolf Hitler jetzt nicht, dass das sein Erzfeind Indiana Jones ist. Das ist aber mein Gedanke dabei, ne? Indiana Jones, der größte Feind der Nazis. Jeder kennt sein Gesicht. Ja, natürlich. Oh mein Gott, hoffentlich erkennt Adi ihn nicht. Ist das geil?
Johannes Franke: Aber ich finde auch, dass Harrison Ford das so toll spielt, wie er so eingefroren vor ihm steht.
Florian Bayer: Also halt auch wieder so ein typisches Indiana Jones-Verhalten, ne? Ja, ja, total. Oh mein Gott, was ist das für eine Musik? Was war das? Wo sind wir? Ich glaube, wir wurden rausgerissen. Aber wohin? Oh mein Gott, Johannes. Ja? Ich befürchte, wir befinden uns in einer Self-Promo. Oh nein! Shit! Ganz schnell, ganz schnell, damit wir zurück zum Gespräch können. Was müssen wir machen? Was müssen wir sagen?
Johannes Franke: Wir müssen den Leuten unbedingt sagen, dass sie uns abonnieren sollen, wo auch immer sie sind. Also auf Spotify oder Apple oder sowas. iTunes, äh, Beam, whatever, was ihr auch benutzt.
Florian Bayer: Also abonnieren und anderen sagen, dass sie uns abonnieren sollen. Auf jeden Fall. Wenn euch die Folge gefällt, gebt uns gerne Sterne, Herzchen, Daumen hoch, was auch immer
Johannes Franke: euer Podcatcher anbietet. Genau, und wenn sie euch nicht gefällt, dann schickt diese Episode weiter an eure Feinde oder eure Nachbarn oder sowas.
Florian Bayer: Und wenn ihr uns Feedback geben wollt, wir freuen uns total über jeden Kommentar an johannes-at-musmann-sehen.de oder floriamerkmusmannsehen.de. Genau, schickt uns Filmvorschläge und so weiter. Boah, das, oh, wir sind schnell durchgekommen. Ja, jetzt schnell raus, schnell wieder zurück ins Gespräch. Und dann haben wir das große Finale im, äh, in dieser Kralshöhle. Dieses, dieses, diesen Tempel, in den die reiten, den gibt's wirklich, ne, in Kroatien.
Johannes Franke: Ja, ja, genau, genau. Als Turiziel. Ja, aber es gibt nicht dieses Ding, was sie da hinten haben. Also das, das Teil geht nicht viel weiter rein, als es dort zu sehen ist.
Florian Bayer: Offenbar ist da dann einfach nur so ein großes Nichtswurm. Also es geht schon ein bisschen tiefer rein, aber es ist halt einfach nur ein großer Höhlenraum, aber ich glaub sogar ohne Decke. Und dann sind sie in dieser Höhle und die Nazis sind schon da und schicken nach und nach Menschenmaterial durch die, durch die Rätsellandschaft von, von, von den heiligen Kralwächtern.
Johannes Franke: Ich finde den, den Schluss potenziell sehr, sehr, sehr gut. Vor allem wegen dieses alten Ritters, der da Jahrhunderte wartet und so. Irgendwie hat das aber den Gravitas, den es hätte haben können, nicht entwickelt. Und das liegt daran, dass es, glaube ich, vorher zu viel Komedik ist, dass man nicht so richtig reinkommt dann in diese Schwere. Oder hattest du das Gefühl, dass du da drin bist, dann in diesem alten Ritter, der halt ehrwürdig da...
Florian Bayer: Nein, aber das habe ich nie bei Indiana Jones. Sie versuchen es immer mit sowas würdevollem, großen, mystischen. Ja. Auch im ersten Teil, auch im zweiten Teil. Und das ist einfach davor zu silly. Das kann ich nicht ernst nehmen. Und das stört mich in dem Fall auch gar nicht. Ich meine, ich, ich, ich denke in dem Moment so, okay, du bist hier ein Ritter, du hast seit fast tausend Jahren da gesessen. Und jetzt kommen plötzlich drei, vier Leute gleich um einmal rein. Und das finde ich, das ist einfach so ein absurd alberner Moment.
Johannes Franke: Nummer eins, seine Stimmbänder.
Florian Bayer: Ja.
Johannes Franke: Hat er die trainiert? Hat er viel Selbstgespräche geführt? Ich denke doch, er hat gebetet jeden Tag. Er ist ein Tempelritter. Auch nicht. Er muss jeden Tag beten. Ja. Okay, dann...
Florian Bayer: Er ist auch plass, weil er nicht viel Sonne gesehen hat.
Johannes Franke: Das stimmt, auch gut. Er glüht auch ein bisschen, weil er von innen strahlt. Warum glüht er? Ich weiß nicht, also er hat so eine Aura um sich.
Florian Bayer: Vielleicht, ja.
Johannes Franke: Die ganze Zeit.
Florian Bayer: Keine Ahnung warum. Und er ist natürlich, er war offensichtlich schon alt, als er da reingekommen ist, weil wir ja, wie wir erfahren, sorgt der heilige Kral für ewiges Leben und nicht Altern.
Johannes Franke: Ja, aber er muss dort bleiben. Ja. Er kann den auch nicht verlassen.
Florian Bayer: Voll doof, oder?
Johannes Franke: Ja.
Florian Bayer: Du hast doch ewiges Leben, aber... Also ich könnte es mir überlegen, so als Gedankenspiel vielleicht mit einem Rechner und einer Videospielkonsole, Internet und vielleicht irgendwie ein Pool, irgendwas zum Schwimmen
Johannes Franke: oder Baden, weil das ist ja auch ziemlich eklig, wenn du so 500 Jahre nicht baden kannst. Ja. Und Zugang zu jemandem, der immer mal wieder kommt und Reparaturen vornimmt, egal was es ist, Internetleitung Pool.
Florian Bayer: Ja, das ist ja okay. Also du kannst ja die Leute das halt, du musst halt fünf Handwerker töten, bevor der Sechstes endlich an den Fallen vorbeischaut.
Johannes Franke: Nein, ich hab gesagt mit I. Jehova schreibt man mit I.
Florian Bayer: Diese Brücke ist tatsächlich ganz geil gemacht, diese Szene, wenn er vor dieser Brücke steht, die man nicht sieht. Ja. Und dann, also ich meine, sie kriegen es nicht 100% hin, aber ganz knapp.
Johannes Franke: Aber es ist schon süß gemacht. Das ist schon gut. Die haben das mit einem Modell gemacht, mit dem Blick von ihm und er ist vor Greenscreen gewesen. Was ich mich allerdings frage ist, wie zur Hölle kann diese Brücke aus beiden Perspektiven, die, die ich auf Indiana Jones habe und die, die Indiana Jones auf die Brücke hat, wie kann das aus beiden Perspektiven unsichtbar sein? Das funktioniert natürlich nicht.
Florian Bayer: Eigentlich ist, sie müssen es so machen. Ja, man hätte es vielleicht besser schneiden können. Man hätte es vielleicht so machen können, dass wir die unsichtbare Brücke aus seinem Blick zeigen und dann den richtigen Moment abfassen. Ja, das stimmt. Aber das ist auch wieder so Suspension of Disbelief wahrscheinlich, womit du leben musst. Vielleicht haben sie es aus zwei Winkeln gemacht. Vielleicht ist es, weißt du, das kann man ja machen. Man kann sowas ja auch aus mehreren Winkeln machen und es gibt genau zwei Winkeln. Und die Kamera hat ausgerechnet dort gestanden. Zufällig hat die Kamera da gestanden. Aber was ich natürlich jetzt nochmal reinwerfen muss, dasselbe Problem wie beim ersten Teil. Indiana Jones trägt nichts dazu bei, dass irgendwas besser oder anders wird, als es vorher war. Talk me through it. Also, pass auf. Ohne ihn. Die Nazis finden das Ding, dank des Buches seines Vaters. Die Nazis gehen da rein. Der Donovan trinkt den Kral und wird zerfressen, weil Elsa ihn töten will. Elsa nimmt den Kral, weil sie ihn mitnehmen will, weiß, dass das der Kral ist. Geht raus. Höhle stürzt zusammen. Der Kral wird beerdigt. Ende. Es passiert genau dasselbe auch ohne Indiana Jones.
Johannes Franke: Na, ich glaube, dass sie ja am Ende vielleicht besser hätte entkommen können, wenn nicht so viele Leute drumrum gewesen wären, die da gleichzeitig versuchen, diese Höhle zu verlassen, fluchtartig.
Florian Bayer: Nein, nein, der Kral kommt nicht aus der Höhle raus. Das ist Gottes Finger. Niemand schafft es mit diesem Kral aus der Höhle raus. Und wieder einmal muss Indiana Jones feststellen, dass das eigentliche, der eigentliche Schatz, den er gefunden hat, die Freundschaften sind, die er auf dem Weg gewonnen hat. Oh Gott, ich gehe kurz kotzen, ja? Nein, aber wirklich, wieder. Indiana Jones hat direkt nichts dazu bei, dass irgendwas besser wird. Der Kral wäre sowieso nie in die Hände der Nazis gefallen und die Nazis wären alle in dieser Höhle untergegangen, minus denen, die es rausschaffen.
Johannes Franke: Ja, aber wieder etwas, was Indiana Jones nicht weiß vorher. Er versucht einfach sein Bestes. Er gibt sein Bestes. Nicht das Problem von Indiana Jones, das Problem des Films.
Florian Bayer: Ist das ein Problem? Ja, Steven Spielberg schreibt offensichtlich, oder George Lucas und Steven Spielberg schreiben zusammen gerne Charaktere, die nichts zur Handlung beitragen.
Johannes Franke: Aber nur in Endkonsequenz. Nur in Endkonsequenz. Was ich überhaupt nicht schlimm finde. Weil das Abenteuer, was wir erleben, ist ja trotzdem da. Ja, und die Freundschaften, die wir auf die Welt haben.
Florian Bayer: Um das vielleicht noch dazu zu sagen, den Namen haben wir noch gar nicht erwähnt. Jeffrey Boehm war es dann letzten Endes, der das Skript geschrieben hat. Und ich glaube, das hat dem Film sehr gut getan, weil Jeffrey Boehm hat unter anderem das Skript zu Inner Space, die Reise ins Ich, geschrieben. Ein ganz toller, fantastischer Abenteuer, Science-Fiction-Action-Film aus den 80ern. Und zu den Lethal-Weapon-Filmen. Und der kann gut schreiben. Der kann gut Hollywood-Blockbuster schreiben, die einfach in sich geschlossen sind und funktionieren.
Johannes Franke: Aber hat er nicht auch The Adventures of the Young, Diana Jones geschrieben, die Serie? Vielleicht habe ich den Namen gerade falsch zitiert. Das kann ich dir gerade nicht sagen, aber das sage ich dir gleich. Nee. Nee? War das ein anderer?
Florian Bayer: Ja.
Johannes Franke: Weil ich dachte gelesen zu haben, dass die den Typen, der das geschrieben hat, auch mit darauf angesetzt haben, weil der im Grunde der Ideengeber war dafür. Achso, nein, nein, nein, nein, nein. Ich verwechsel es mit dem nächsten Teil. Entschuldigung, wir sind ja bei Teil 3. Ja, wir sind bei Teil 3. Uh, spannend wird es jetzt noch. Wir sind schon so ein bisschen beim Fazit, habe ich das Gefühl. Ja, ich auch so ein bisschen das Gefühl. Wir sind gut durchgekommen. Ich habe auch nicht so wahnsinnig viele Fun Facts noch, die ich unbedingt unterbringen möchte, außer dass diese Seagulls, die dieser Professor Henry Jones Senior, er verscheucht ja mit seinem, was ich eine sehr süße Szene finde. Aber die Möwen sind keine Möwen. Ja. Möwen sind nämlich nicht trainierbar. Sie haben also Tauben genommen. Und wenn man genau hinguckt, dann kann man Pappaufsteller sehen, die die Möwen darstellen und die Fliegenden, die sich bewegenden, das sind alles Tauben.
Florian Bayer: Das finde ich sehr süß. Ja, es ist ein schöner Fun Facts und einer sowieso tollen Szene, die in dieser Verfolgungsjagd werden. Es gibt ja auch diesen Moment, wo sie von einem Flugzeug verfolgt werden und mit einem Auto fliehen und dann in diesen Tunnel fahren. Oh Gott, ist das schlecht. Es ist so toll und es fasst so gut zusammen, wie bei Indiana Jones Slapstick und Action zusammen funktionieren. Warum kommt der deutsche Pilot auf die Idee, mit dem Flugzeug in den Tunnel zu fliegen? Es ist völlig... Und warum guckt er so irritiert, als er dann neben dem Auto fährt? Hätte er nicht ahnen können, dass das passiert? Natürlich. Aber es ist so witzig, diese Szene, wenn das Flugzeug sie überholt. Und wir haben einfach diesen kurzen Seitenblick zu dem Piloten, der auch so ein bisschen guckt, so ey, was mache ich hier überhaupt?
Johannes Franke: Und es ist natürlich CGI-mäßig auch nicht geil gemacht. Also nicht CGI, sondern Greenscreen-mäßig nicht geil gemacht, muss man mal sagen. Überhaupt ist in den ganzen Filmen doch immer wieder ein Moment, wo man denkt, oh, da hat jemand einen, zum Beispiel den Hitchcock-Fall in den Greenscreen hinein, auch verkackt. Wie Hitchcock auch oft, muss man sagen.
Florian Bayer: Also, wenn du Greenscreen hast in den Indiana Jones Filmen, hast du immer so einen Moment, wo die Immersion weggerissen wird. Zum Beispiel auch bei der Lorenfahrt. Die Lorenfahrt in den Indiana Jones 2 ist toll, aber es gibt oft die Momente, wo du denkst, ah, und jetzt sehe ich eine Leinwand im Hintergrund.
Johannes Franke: Aber das Schöne ist, ich habe mir in dem Moment bei der Lorenfahrt aufgeschrieben, was die armen Feinde hinter ihnen alles aushalten müssen. Diesen Block, den er da auf die Schienen wirft und was er noch hinten lang wirft. Und die ganze schlechte CGI müssen die auch aushalten. Das müssen aber nur die Feinde und die da vorne sitzen. Die haben eigentlich keine großen Probleme mit Greenscreen. Nur was im Hintergrund passiert, wird mit Greenscreen gemacht und das sieht richtig schlecht aus. Aber das stört mich da nicht so viel. Und ich habe das Gefühl, gerade bei diesen Greenscreen-Sachen auch,
Florian Bayer: sieht man immer so einen krassen Unterschied bei den Indiana Jones Filmen. Wenn eine wilde Verfolgungsjagd ist, gibt es immer diese Momente, wo wir auch eine Totale haben, wo es kein Greenscreen ist. Ganz krass zum Beispiel auch, wenn sie mit dem Schlauchboot den Berg runterfahren. Dann sind sie teilweise vor Greenscreen und dann sind sie mit gefühlt 200 Stundenkilometern unterwegs. Und dann haben wir eine Totale und dann sehen wir so einen Schlauchboot in 30 Stunden vielleicht. Vielleicht sind es auch nur 10. Wo du wirklich so denkst, ja, das ist nicht schnell. Und wenn du mir direkt davor den Greenscreen zeigst, wo es aussieht, als würde das mit Lichtgeschwindigkeit fahren, dann fällt das doch ein bisschen auf, dass es nicht so schnell ist.
Johannes Franke: Naja, aber es ist süß, immer alles, weil auch das Ganze so lighthearted ist, dass man es nicht ernst nehmen muss auch. Und das finde ich halt so gut daran dann. Machen wir einen Punkt.
Florian Bayer: Wie wir diesen Film einordnen im Gesamtkosmos Indiana Jones, werden wir am Schluss nochmal machen, wenn wir unsere Rankings machen. Und dann geht es jetzt nach einem kleinen Jingle weiter mit unseren Sidequests.
Johannes Franke: Bald könnt ihr den Jingle nicht mehr hören. Aber keine Angst, wir brauchen nur für Indiana Jones. Wenn es wieder andere Filme gibt. Wir kommen wieder Universal.
Florian Bayer: Ja. Floor, dann machen wir doch weiter. Ja, wir kommen zu einem Segment, das ich gerne Raiders of the Lost Sidequests nennen würde. Sehr schön. Wo wir uns einmal anschauen, was alles so außerhalb des Filmkosmos passiert ist. Und das tatsächlich auch jetzt genau in der Zeit, in der wir uns befinden, nach dem dritten Teil. Wir haben ja eine relativ große Zeitspanne, fast 20 Jahre, bis der vierte Teil veröffentlicht wird. Allerdings sind weder George Lucas noch Steven Spielberg in der Zeit untätig. George Lucas konzentriert sich nach einiger Überlegungen, wie es weitergehen könnte mit Indiana Jones, mit dem Film. Wie gesagt, es gibt immer noch diesen Deal über fünf Filme mit Paramount. Konzentriert er sich aber erstmal lieber aufs Fernsehen und bringt Anfang der 90er Jahre The Young Indiana Jones Chronicles raus, beziehungsweise Die Abenteuer des jungen Indiana Jones, wie es in Deutschland genannt wurde. Eine Serie, die über zwei Staffeln lief, von 1992 bis 1996, mit insgesamt 28 Episoden, von denen ich, soweit ich mich erinnere, keine einzige ganz gesehen habe. Ihr habt nichts davon gesehen, keine Ahnung. Das lief damals im Fernsehen, im deutschen Fernsehen. Und ich hab da reingeguckt und es hat mich überhaupt nicht gecatcht. Wahrscheinlich einfach alleine schon aus dem Grund, dass es nicht Harrison Ford war, der da mitgespielt hat. Er hat mitgespielt, einmal. Ja, er ist der Alte, der irgendwie erzählt aus der Vergangenheit. Es gibt sogar noch Ältere, auf die dann referiert wird, die noch weiter in der Zukunft davon erzählen, was passiert ist. River Phoenix ist leider nicht dabei. River Phoenix ist nicht dabei. Es erzählt die Geschichte von dem jugendlichen Indiana Jones, der Abenteuer erlebt. Und was halt auch so ein bisschen Prequel sein soll, Vorgeschichte. Und sich aber wohl in mehreren Punkten deutlich von den Filmen unterscheidet. Zum Beispiel zum ersten Mal trifft Indiana Jones wirklich auf berühmte Persönlichkeiten der Geschichte. Also er ist mit Albert Schweitzer unterwegs, mit Sigmund Freud und Manfred von Richthofen unter anderem. Okay. Allerdings war die Serie jetzt auch nicht so krass erfolgreich. Und ABC hat sie dann nach zwei Staffeln abgesetzt. Und es gibt sogar Folgen, die dann gar nicht mehr gesendet wurden. Das war, danach gab es noch vier Fernsehfilme. Aber dann war dieses Kapitel auch geschlossen. Und ich glaube, es gab schon so ein bisschen dieses Gefühl, naja, wenn du Indiana Jones machst, brauchst du schon irgendwie Harrison Ford. Du kannst es nicht ohne ihn machen. Irgendwie. Sidequest Nummer zwei. Du bist der Stichwortgeber. Die Videospiele. Beziehungsweise PC-Spiele. Lucasfilm Games wurde 1982 gegründet. Noch bevor der zweite Film in die Kinos kam. Und wurde dann später zu LucasArts. Und die Geschichte davon geht sogar noch weiter zurück. 1979, wie gesagt, George Lucas war Unternehmer. Und er hat gesagt, okay, ich will auch mal gucken, was man sonst noch so aus dem Entertainmentmarkt rausholen kann. Videospiele sind, Computerspiele fangen langsam an, populär zu werden. Also hat er die Lucasfilm Computer Division gegründet. In der unter anderem eben auch diese Games Group war. Und dann zusätzlich gehörte aber auch zu der Lucasfilm Computer Division so ein grafisches Verarbeitungsdepartment. Und das sind die, die später Pixar wurde. Genau. Die später sich irgendwie losgelöst haben davon und zu Pixar wurden. Aber unabhängig davon gibt es eine große Sache, für die LucasArts bekannt ist. Und zwar ist das die sogenannte Scum Engine. Also Leute, die sich so ein bisschen mit Computerspielen beschäftigen, wissen, dass meistens Spiele nicht einfach am Code programmiert werden, sondern in Engines. Die bekannteste heutzutage ist die Unreal Engine. Die meisten 3D-Spiele basieren darauf. LucasArts hat damals dieses Scum Engine gemacht. Und die war verantwortlich für die Generierung von den Point-and-Click-Adventures, die LucasArts danach gebracht hat. Script Creation Utility for Maniac Manson. Manson hieß das Ding. Maniac Manson war das erste große Point-and-Click-Adventure, was daraus gebaut wurde. Ich hab es geliebt. Aus dem Jahr 1987. Tolles Spiel. Ich hab die alle gerne gespielt. Ich liebe diese LucasArts-Adventure. Monkey Island. 1990 hat Monkey Island eingesetzt. Und dazwischen. 1, 2, 3, 4. Genau. Dazwischen haben wir Indiana Jones und der letzte Kreuzzug 1989, pünktlich zur Filmveröffentlichung, auch als Point-and-Click-Adventure. Und die Fortsetzung Indiana Jones and the Fate of Atlantis 1992, was für mich zu den besten klassischen LucasArts-Adventures überhaupt gehört. Ich hab Indiana Jones und der letzte Kreuzzug erst später gespielt. Und ich hab zuerst Fate of Atlantis gespielt. Und das ist auch deutlich more polished, ein bisschen grafisch hübscher und hat ein bisschen ausgefeiltere Rätsel. Interessanteren Mix zwischen Action und Abenteuer. Man kann irgendwann zwischendurch wählen, ob man jetzt lieber mehr Rätsel lösen will oder mehr kämpfen will. Stimmt, ich erinnere mich. Das hab ich sehr geliebt. Das war ein tolles Spiel. Viele sagen, das hätte eigentlich der vierte Film sein sollen. Weil das hatte auch eine ganz geile Story, war unterhaltsam, hatte lustige Rätsel. Aber ich fand auch Indiana Jones und der letzte Kreuzzug toll. Also es waren einfach zwei coole Point-and-Click-Adventures, die auf dieser Scum-Engine waren. Und die gehören auch einfach zu den LucasArts-Klassikern. Also wenn nach klassischen Point-and-Click-Adventurespielen gefragt wird, nennen die Leute meistens Maniac Mansion, Monkey Island und dann kommt schon Indiana Jones. Zusätzlich hat LucasArts dann noch dieses Desktop-Adventures gemacht, als Windows 95 rauskam. Oh. So als Windows 95-Anwendung. Die alten Point-and-Clicks, die liefen über DOS beziehungsweise Amiga und C64. Und das Desktop-Adventures war so gedacht, so ein bisschen als Spiel mit, naja, so als Spiel für die Windows-User, die so zwischendurch keinen Bock haben, solitär zu spielen und die deswegen darauf zurückgreifen. Das war nicht gut. Hat keinen Spaß gemacht. Höchstens deswegen interessant, weil es eines der, nicht früheren, aber eines der mittleren Spiele ist, die so zufallsgenerierte Welten haben. Du wurdest in so eine Welt geworfen und die wurde vom Computer berechnet und die sah dann jedes Mal entsprechend anders aus, hatte aber immer dieselben Versatzstücke. Aha. Und es war so eine einzige Schnitzeljagd. Du bist da rumgelaufen, hast mit anderen Charakteren geredet und die haben gesagt, ich brauche das und dann gebe ich dir das und dann hast du halt den Charakter finden müssen, der am Anfang der Kette steht und dann Sachen hin und her zu tragen. Nerviges Spiel. Habe ich aber auch ein bisschen gespielt. Okay. Fand ich ganz witzig. Klingt frustrierend. Ja, war es auch. Und auch ansonsten haben wir tatsächlich, was Videospiele betrifft, ziemlich viel Mist. Also es gab ein paar Jump'n'Runs, ein paar Action-Adventures auf diversen Kontolen für NES in den 80ern, für Super Nintendo, für Megadrive. Die meisten sind Schrott, deswegen würde ich nur gerne zwei hervorheben. Und zwar einmal 1982 kam Raiders of the Lost Ark raus von Atari, für den Atari VCS 2600. Quasi das erste, die nicht Anna-Jones-Spiel, wenn man so will. Und das war ultra komplex dafür, dass es auf dem Atari lief. Und das war auch kurz vor E.T. Vielleicht kennen Leute, die sich so ein bisschen mit Videospielgeschichte auskennen, diese E.T.-Story. E.T. wird dafür verantwortlich gemacht, den Computerspielmarkt Anfang der 80er einmal komplett kaputt gemacht zu haben. Weil das wurde ganz schnell, ganz billig produziert. Gilt als schlechtestes Videospiel aller Zeiten. Ist nicht so schlecht, wie gesagt wird. Aber hat so diesen Ruf und angeblich, und nicht nur angeblich, es wurden tatsächlich dann diese Spiele, die viel zu viel produziert wurden und sich einfach nicht verkaufen ließen, irgendwann auf einer Müllkippe in New Mexico abgeladen von Atari, weil sie nicht wussten, was sie mit dem Plastikschrott anfangen sollen. Ach du Scheiße. Und damals gab es einfach so eine Videospielinflation. Die haben zu viele Spiele produziert, zu schnell, zu billig und der Videospielmarkt war im Eimer. Und auch viel so lizenzierte Spiele, um schnelle Cash-Cows zu haben. Und in Indiana Jones Raiders of the Lost Ark könnte man auch dazu rechnen, wenn es halt nicht so komplex wäre. Also für Atari VCS 2600 gab es eigentlich immer nur diese Punktespiele. Du hast in Endless Loops hast du immer wieder dasselbe gemacht und wolltest einfach eine Highscore erreichen. Und das war aber ein richtiges Abenteuer, wo man Objekte sammeln musste, man musste eine Bombe einsammeln, um eine Wand sprengen zu können. Man musste die Peitsche finden. Man musste auf dem Markt sich bewegen. Aber das war viel zu komplex. Das versteht auch keiner. Du kannst das Spiel ohne Tutorial nicht spielen. Oh Gott. Weil du hast da nur diese Pixel-Grafik und du erkennst überhaupt nicht, was Bombe und was Peitsche ist. Oh Gott. Viel zu komplexes Spiel, aber beeindruckend für die damalige Zeit. Und dann gibt es Indiana Jones Greatest Adventures aus dem Jahr 1994 von Factor V und LucasArts für Super Nintendo. Was wirklich ein spaßiges Action-Spiel ist. Das ist so ein Sidescroller, wo man von links nach rechts läuft. Sehr klassisch. Mit Peitsche und Pistole ausgerüstet. Und das ist deswegen besonders, weil es wirklich einmal die Handlung der drei Filme zusammenfasst. Und man spielt die nach und nach durch. Man fängt an in der Höhle von Raiders of the Lost Ark. Ja. Rennt vor der Kugel weg. Rennt vor den Eingeborenen weg. Und dann geht das so weiter von Film zu Film. Und man ist halt irgendwann bei Temple of Doom, macht die Lorenfahrt. Man ist irgendwann in Deutschland unterwegs im Schnee und muss vor den Nazis fliehen. Also es ist wirklich einmal die drei Filme nacheinander in verschiedenen Leveln durchgespielt. Gutes Spiel. Lohnt sich.
Johannes Franke: Echt? Ich hab da noch mal ein bisschen was gelesen drüber und ein bisschen was angeguckt dazu. Gerade zu diesem Spiel eben. Und da waren viele der Meinung, dass es einfach ein frustrierendes Spiel war. Es ist schwer.
Florian Bayer: Es ist höllisch schwer. Aber es ist 90er Jahre schwer. Anfang 90er, Ende 80er, Anfang 90er waren die Spiele schwer. Auch gerade die von Lukas Filmen. Die Star Wars Spiele sind teilweise echt fies. Aber wenn man sich reingefuchst hat, dann macht es Spaß. Und vielleicht muss man damit groß geworden sein. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass heutige VideospielerInnen damit Probleme haben, mit dem, was wir in den, was wir alten Säcke in den 80er und 90ern gespielt haben. Ja, das sind hammerharte Spiele. Und das ist auch, das macht keinen, das ist genauso. Aber mir macht es Spaß. Ich spiele das nicht durch, ich schaffe das nicht durch, das ist mir zu schwer. Aber ich komme relativ weit, würde ich behaupten. Und jetzt heutzutage kann man ja auch mit so Emulatoren dann spielen und mit Save States. Ja, ja, ja. So als kleiner Feigling, als kleines Schneeflöckchen, das nicht so oft sterben will. Und dann ist das schon okay. Okay. Literatur, natürlich.
Johannes Franke: Ah, ja, ja.
Florian Bayer: Eine Filmreihe, die auf Pulp basiert, auf Pulp Fiction, muss natürlich auch Pulp Bücher rausbringen und tatsächlich auch als Paperbacks in den USA veröffentlichen.
Johannes Franke: Aber nie richtig in Hardcover, oder? Genau,
Florian Bayer: nur als Paperbacks und Paperbacks in den USA heißt auch nicht das, was wir hier als Taschenbuch verstehen, die fallen auseinander nach einmal lesen. Ja, genau. Und dann aber ordentlich, viele. Rob McGregor war der Größte, der die geschrieben hat. Aber es gab auch in Deutschland. Ja, ja, dazu kommen wir gleich.
Johannes Franke: Das ist das Einzige, was ich dazu weiß, Floor.
Florian Bayer: Das muss ich unbedingt drunter bringen. Von verschiedenen AutorInnen wurden Bücher geschrieben und zwar seit 1981. Also 1981 wurde halt einfach der Film als Buch veröffentlicht und dann der zweite Teil Temple of Doom auch. Und dafür war Rob McGregor verantwortlich. Ja. Ah, nee, nee, der war für den dritten Teil verantwortlich. Und George Lucas hat dann zu ihm gesagt, hey, was du im dritten Teil gemacht hast als Buch hat mir echt gut gefallen, schreib doch mal noch ein bisschen mehr. Und dann hat er angefangen für Bantam Books. Verschiedene Indiana Jones Abenteuer aufzuschreiben, vor allem junge Indiana Jones Abenteuer zwischen den 20ern und 30er Jahren. George Lucas hat aber gesagt, mach mir meinen Kosmos nicht so sehr kaputt, du darfst Markus Brody reinbringen, aber sonst lässt er alles aus den Filmen raus. Und da wurden sechs Bücher veröffentlicht. Wow. Okay. Alle als Paperback. Und dann kam der nächste und dann ist es halt so, wie das bei Pipes ist, dann kommen verschiedene AutorInnen, die schreiben. Martin Caden hat zwei geschrieben, Max McCoy hat 1995 übernommen und nochmal vier geschrieben und dann unter anderem der Harry Potter Vorläufer, Indiana Jones and the Philosopher's Stones und Dinosaur X, Hollow Earth, Secret of the Sphinx, also man sieht schon, wohin die Räse geht. Es wurden einfach Bücher rausgehauen, ich habe keins davon gelesen. Ich kann nicht viel dazu sagen, ich bin auch tatsächlich nicht so der Pulp-Novel-Leser. Wenn ich mal so ein Ding in die Hand kriege, dann lese ich ein paar Seiten, aber ich lese die nie fertig, weil irgendwann langweilen sie mich doch. Ja. Hast du von, jetzt kommt's, Wolfgang Hohlbein was davon gelesen? Nee. Wolfgang Hohlbein hat in Deutschland auf Deutsch geschrieben, die Dinger wurden nicht mal übersetzt ins Englische. Zwölf Bücher. Ach, dachte ich. Zwölf. Zwölf sogar. Wow. Ich bin nicht so der größte Wolfgang-Hohlbein-Fan. Ich finde, Wolfgang Hohlbein ist so, ja, das, mal, mal, mal, kann ich Stephen King haben? We have Stephen King at home und dann hast du Wolfgang Hohlbein Stephen King at home. So ungefähr. Du kennst das Meme, oder? Ihr kennt das Meme? Nein. Okay. Okay. Wolfgang Hohlbein ist immer so ein bisschen so, versucht der deutsche Stephen King zu sein und der hat auch gute Sachen geschrieben. Asra, ja. Den fand ich ganz cool, aber, ich weiß nicht. Nee,
Johannes Franke: ist nicht so meins einfach. Ich hatte so eine kleine Phase, wo ich versucht habe, Stephen King zu lesen und wo ich auch Wolfgang Hohlbein versucht habe zu lesen und ein paar Sachen von ihm gelesen habe, die ich ganz okay fand, genauso wie ich Stephen King, ganz okay fand, aber Stephen King eher in den wirklich Kurzgeschichten und nicht in den langen, langen Dingern, die mich echt genervt haben. Ja, Stephen King ist auch
Florian Bayer: so ein bisschen so ein Schwabler, aber ich mag Stephen King. Ich habe Stephen King unglaublich gerne gelesen und ich lese den immer noch ganz gerne hin und wieder, aber Stephen King ist halt so, so ausladend in seinen großen Sachen und Wolfgang Hohlbein ist, ich weiß nicht, er gibt sich wirklich müh, Stephen King zu sein. Ich kenne von ihm auch nicht so viel, ich kenne von ihm nur die Gruselgeschichten, weil ich halt gerne Grusel gelesen habe
Johannes Franke: als Filmkicher.
Florian Bayer: Und da fand ich ihn immer so einfach eine Nummer unter Stephen King. Ich kann mir vorstellen, der hat ja auch das Schwarze Auge Bücher geschrieben, glaube ich. Ja, ja, ja, stimmt. Ich kann mir vorstellen, dass der einiges hat, so gerade im Fantasy-Bereich mit seiner Frau zusammen dann auch ganz viel und sie ist auch ziemlich groß, was so Fantasy-Literatur betrifft und ich glaube auch für so Young Adult Novels und Jugendliteratur-Fantasy. Ich kann mir vorstellen, dass da einiges Gutes dabei ist, was ich von Hohlbein gelesen habe, hat mich nie so gecatcht. Und dann haben wir schließlich noch Comics. Yeah, Marvel Comics! Ja, Marvel und dann später Dark Horse hat dann die Rechte gekauft. Und zwar Marvel Comics hat ein paar veröffentlicht und dann hat Dark Horse das Ganze lizenziert und von Marvel kamen auch Adaptionen von Raiders of the Lost Ark und dann... Alles auch schon 1983, ne? Genau. Und Further Adventures auf Indiana Jones mit relativ vielen Ausgaben, mit relativ vielen Heften. 34. Oh, das ist schon mal was. Und das lief bis 1986 und dann hat Dark Horse unter anderem das Fate of Atlantis-Computerspiel als Comic umgesetzt im Jahr 1991. Schön. Und dann haben wir naja, die 90er halt wie gesagt da läuft die Serie da haben wir ein paar Comic-Hefte da haben wir ein paar Bücher und lange Zeit passiert nichts weil sie es irgendwie nicht so richtig hinkriegen, ne?
Johannes Franke: Naja, also Was passiert denn da? Man muss dazu sagen dass die sich auch irgendwie gedacht haben ja der letzte der dritte Film ist ja wie ein Ende geschrieben. Ja. Und das nicht ganz ohne Hintergedanken nämlich dem Hintergedanken wir konzentrieren uns wenn dann irgendwie auf die TV-Series oder sowas ich glaube die hatten nicht vor das Versprechen auf fünf Filme wirklich umzusetzen
Florian Bayer: Paramount lauert im Hintergrund
Johannes Franke: Ja, aber ich glaube echt Josh-Lucas-Dings wollten auch nicht die hatten irgendwie nicht wirklich Lust darauf weil ihnen auch nichts besseres eingefallen ist mehr ich glaube die haben wirklich irgendwann mal gesagt uns ist nicht richtig was eingefallen
Florian Bayer: und der zündende Gedanke mach ich nicht und dann hat und es war ja relativ früh schon dass das Josh-Lucas so ein bisschen mit der Idee jongliert hat machen wir irgendwas mit Aliens und dann hat Spielberg gesagt No way mach ich nicht und Lukas war wohl wirklich ein bisschen frustriert darüber dass sie so komplett dagegen waren und hat aber auch gleichzeitig
Johannes Franke: nicht aufgegeben er hat immer weiter er hat immer mehr Leute herangesetzt hat gesagt hier schreibt schreibt schreibt
Florian Bayer: ja
Johannes Franke: Ideen Ideen Ideen wir können es so machen wir können es so machen es gab echt ein riesiges hin und her Ja Jeb Stewart hat er zum Beispiel
Florian Bayer: dazu genommen da wollte er eine Geschichte schreiben dass das Indiana Jones verheiratet ist und dass so die Vater-Sohn-Geschichte so ein bisschen weitererzählt wird und dann ein bisschen und da waren auch schon so Ideen drin so es ging um Psychic Skills um die Kommunisten die da natürlich die neue Gefahr sind wenn wir in den 50ern sind ja
Johannes Franke: also da war Steven Silber ganz klar der hat gesagt wir können nicht nochmal die Nazis auffahren das geht nicht auch nicht Ex-Nazis wir müssen irgendwie was mit den Russen machen wir können den Kalten Krieg nicht verheimlichen und dann haben sie M. Night Shyamalan rangesetzt
Florian Bayer: Ja genau wenn du schon eine Serie hast die total drüber ist warum dann nicht den Autor dran setzen
Johannes Franke: der immer nochmal einen draufsetzen kann das war sogar schon ausgemacht dass jetzt 2002 dann gedreht werden soll das was dann M. Night Shyamalan schreiben sollte aber der war so überwältigt von der von der Aufgabe und hat echt hinterher gesagt Alter Harrison Ford und George Lucas und Spielberg die haben alle irgendwie nichts geschafft sich darauf zu fokussieren mal mit mir ordentlich sich hinzusetzen und das zu besprechen und zu schreiben und sich einen Fokus zu setzen
Florian Bayer: das Ding war ja tatsächlich dass Lucas dann auch ab den späten 90ern sehr involviert war in seine Star Wars Prequels weil das war nämlich das große Ding dann dass er Ende der 90er Anfang der 2000er seine die Prequel Trilogie von Star Wars rausgebracht hat endlich mal wieder Regie geführt hat seit 30 Jahren seit 20 Jahren zum ersten Mal wieder Regie 1977 mit Star Wars war seine letzte Regiearbeit und da war er voll involviert und die Filme wurden damals ja auch enorm gefeiert wir dürfen nicht vergessen wenn wir heute so drüber reden mittlerweile hat sich das auch wieder geändert aber eine Zeit lang wurde ja so drüber geredet warum die Prequel Trilogie so schlecht ist als die damals rauskam gab es sehr begeisterte Stimmen zu allen drei Teilen also zumindest zu den ersten zwei es gab aber auch von Anfang an kritische Stimmen naja ich hab das Gefühl es ist eher so Mitte der 2000er so richtig gekippt und dann wurde dann wäre ich der einzige
Johannes Franke: der kritisch war
Florian Bayer: du warst kritisch ich war sehr kritisch du wusstest es besser schon damals als das Ding rausgeguckt und mittlerweile ist es ja wieder so dass es sich wieder gedreht hat durch die neue Trilogie gibt es jetzt ganz viele die wieder diese Prequels verteidigen
Johannes Franke: und sagen
Florian Bayer: die sind eigentlich besser als das neue stürzen wir uns nicht zu sehr rein nee würde ich auch nicht machen Frank Darabont genau der wurde dann 2002 hinzugefügt als Autor als potenzieller Autor und das war jemand der an den Young Indiana Jones Dingern gearbeitet hatte
Johannes Franke: genau ja der hat dann einen Skript geschrieben das City of Gods hieß was ich gerne gesehen hätte ehrlich gesagt das klingt interessant das klingt gut aber die Indiana Jones
Florian Bayer: Titel klingen immer irgendwie gut oder man muss nicht so viel machen um so ein bisschen mystik ein bisschen Abenteuer und George Lucas fand es doof ja der hat auch wieder Ex-Nazis dabei gehabt immer diese immer diese Nazis und dann hat Lukas gesagt okay ich mach das selbst und hat es selbst geschrieben und Jeff Neffensen reingezogen und dann kommen wir endlich so David Köpp mit dem Untertitel Destroyer of the Worlds was ist das um Gottes Willen David Köpp der mit Steven Spielberg viel zusammengearbeitet hat der hat für Jurassic Park das Skript geschrieben der hat für Mission Impossible das Skript geschrieben für den Spider-Man Film mit Tobey Maguire und für Spielbergs Krieg der Welten also irgendwie jemand der weil Spielberg ganz gut dastand das ist ja auch so ein Stable dass Spielberg oder Lukas sich so einen Drehbuchautoren schließlich rausgreifen wo sie sagen der kann es mit dem habe ich gearbeitet dann wurde das Ding im Jahre 2007 von Steven Spielberg gedreht in den USA ja komplett in den USA komplett ja worum geht es denn ohne Wertung
Johannes Franke: ohne Sarkasmus ohne Sarkasmus okay also Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 2008 rausgekommen spielt 1957 19 Jahre nach The Last Crusade Indiana Jones hat ein ganz normales Leben als Lehrer und er wird in ein neues Abenteuer einfach reingezogen es gibt diese Agentin Irina Spalco gespielt von Kate Winslet wie kommt er eigentlich in dieses Ding rein das ist genau wie beim
Florian Bayer: ja vor allem beim zweiten Teil dass es mittendrin startet er wird zusammen mit seinem mit seinem Kompagnon Mac wird er von diesen wurde er offensichtlich von den Russen gefangen genommen Russians er sagt es genauso wie er Germans sagt und Hufeisen Indiana Jones ist Vertrechter der Hufeisen Theorie offensichtlich und die die angeführt von Kate Blanchett die wollen dass Indy ihnen hilft dieses Ding zu finden
Johannes Franke: die Crystal Skull genau dieses Teil dieses magnetische Teil was mit dieser Anfangsszene mit Gunpowder gefunden wird und dann gibt es halt eine riesige Reise wieder Nevada Connecticut Peru Amazonas zwischendrin liest Indy
Florian Bayer: den jungen Matt Williams aufgespielt von Shia LaBeouf der sich dann später als seinen Sohn herausstellt und trifft auf seine alte liebe Marion die die Mutter
Johannes Franke: von ihm ist
Florian Bayer: Marion ist zurück und sie haben tatsächlich auch wir haben wir haben tatsächlich Karen Allen wieder dabei ja sehr zufriedenstellend ja die die einzige wiederkehrt leider sehen wir Sean Connery nur auf einem
Johannes Franke: Foto genau
Florian Bayer: wie Marcus Brody der aber auch schon
Johannes Franke: der Schauspieler war schon länger tot 91 ist er glaube ich gestorben
Florian Bayer: der hatte Ads 1987 HIV diagnostiziert als er den dritten Teil gedreht hat war er wohl schon ziemlich mitgenommen ok hatte deutlich
Johannes Franke: Probleme naja gut haben wir das jetzt ohne große Bewertung schon mal verlesen worum es geht
Florian Bayer: genau und sie treffen aufeinander sie treffen wieder auf sie und dann stellt sich am Schluss sie treffen auf Marion und sie versuchen den Schädel natürlich vor den bösen Kommunisten zu schützen sein Kompagnon Mac stellt sich dann als Doppelagent heraus der nachher
Johannes Franke: doch zum Quadrupleagent und zum Quadrupleagent auf jeden Fall
Florian Bayer: ist er am Schluss Bösewicht und wie sie später herausstellt gehört dieser Schädel zu einer weil sie keine Lust haben Aliens zu sagen sind es interdimensionale Wesen
Johannes Franke: ja ja das war aber auch ganz ganz wichtig ich glaube George Lucas ich weiß nicht mehr wem von beiden war es jedenfalls sehr sehr wichtig dass es keine Außerirdischen
Florian Bayer: sind einfach fucking Aliens sie fliegen mit dem UFO weg sie haben Alien Köpfe das ist so die obviestste Form of Alien überhaupt aber auf dem Papier sind es
Johannes Franke: interdimensionale Wesen das ist sehr wichtig gewesen
Florian Bayer: ok springen wir rein springen wir rein in den Film den du nicht magst
Johannes Franke: du liegst falsch
Florian Bayer: yes ich lieg falsch ok dann bin ich sehr neugierig dann sag mal deinen Take auf den Film ich liebe diesen Film du liebst diesen Film warum warum finden den alle so scheiße das überrascht mich jetzt aber erzähl weiter es ist großartig Indiana Jones überlebt eine Atombombe im Kühlschrank
Johannes Franke: es ist unglaublich also eine Probe eine Atombombe eine Wasserstofftombe ich weiß es nicht mehr ganz genau
Florian Bayer: ja es ist in diesem großartigen Dorf was es ja tatsächlich gab dieses Fake Dorf was aufgestellt wurde um das zu erforschen und erstmal so grundsätzlich wertungsfrei es ist typische Indiana Jones Salinas es ist absolut er überlebt Dinge die man nicht überleben würde genau
Johannes Franke: und deswegen die ganzen Kritiken die da draußen sind die sagen das ist der letzte Scheiß die beziehen sich fast alle nur darauf dass da Dinge passieren die nicht passieren könnten und ich denke die ganze Zeit ja guck dir die ersten drei Filme an was hast du für ein Problem und wieder die Frage da hört deine Suspension of disbelief auf ja also du hast dir so viel Scheiße angeschaut was da passiert und dich gefreut warum freust du dich jetzt nicht ich verstehe es nicht ich weiß nicht was los ist es gibt natürlich ein paar Sachen die so ein bisschen wo man denkt man muss als Cate Blanchett nicht diesen Akzent so faken aber das ist auch ein Statement von Indiana Jones ist ja es ist amerikanische britische Schauspieler spielen andere Nationen und machen voll Akzent ja it's a minor inconvenience würde ich sagen aber es ist schon inconvenience die wüsten Tiere sind vielleicht auch nicht so geil die Gophers irgendwie finde ich die ein bisschen schlecht animiert auch und so und es gibt sehr viel CGI das richtig schlecht ist ja das sind alles Sachen die mich natürlich rausziehen und ich irgendwie bäh finde aber der Rest ist ein Abenteuer wie jedes andere Indiana Jones Abenteuer auch und ich liebe es ich bin voll into it
Florian Bayer: ich bin in der ersten Stunde absolut bei dir ich finde die erste Stunde super also auch die Anspielungen auf die 50er Jahre ich finde ich bin nicht der größte Charlotte Bough Fan ne auch nicht er ist aber er passt in dieser Rolle als Sidekick und als komischer Sidekick von Indy ich finde die Anspielungen auf die 50er Jahre Kultur der Film hat deutlich mehr versucht deutlich mehr auf seine Zeit anzuspielen und in seine Zeit reinzupuschen als andere Indiana Jones Filme also wir sehen so viele 50s Referenzen die Creaser gegen die ja es ist unglaublich was soll das in dieser Schlägerei in der Bar es ist unglaublich dann fahren sie noch über den Campus wo Better Dead Than Red ja genau
Johannes Franke: und so weiter
Florian Bayer: also sie machen sehr viel 50er Jahre Politik da rein und auch die
Johannes Franke: Musik ist natürlich
Florian Bayer: volle Kanne
Johannes Franke: ja total
Florian Bayer: Rock'n'Roll ich gehe da voll mit ich finde das alles alles total cool und es macht wirklich Spaß wenn sie dann durch die Straßen sausen es ist total cool auch so total bizarr und überdreht erinnert mich fast schon an den zweiten Teil wenn sie dann in diese Kruft steigen auf die Oxley sie hinweist wo das fast ein Zombie-Film ist wenn dann diese Natives whatever
Johannes Franke: mit diesen Masken kommen
Florian Bayer: die wie so Zombies sich verhalten
Johannes Franke: was übrigens anscheinend nicht so weit weg ist von wie wir alle immer sagen weil es wohl jetzt fängst du an
Florian Bayer: den Exotismus von Indiana Jones zu verteidigen weil du dich für diesen Film stark machen musst den alle hassen aber ist ok ich hab vorhin den rassistischsten Indiana Jones Film mit viel Herzblut verteidigt du darfst den vierten auch verteidigen was das betrifft
Johannes Franke: mal gucken ich weiß darüber leider nicht genug ich hab nur gelesen dass es da eine Referenz gibt die tatsächlich existiert und die ok ist aber so genau weiß ich es nicht
Florian Bayer: es ist total cool dass Marion wieder auftaucht als Mutter die wirklich eine starke Rolle hat die beste Frauenrolle in allen Indiana Jones Filmen ja mit Sicherheit und ich finde aber das passiert alles in den ersten 70 Minuten sogar ja das stimmt und dann lässt der Film rapide nach und die letzte Stunde und das ist wirklich schade weil dieser Film macht 70 Minuten alles richtig und es ist ein also um das kurz zu sagen als der Film rauskam habe ich ihn gehasst wie viele und ich bin deutlich milder gegenüber diesem Film geworden jetzt mit der Zeit das Problem ist halt wirklich dass er 70 Minuten alles richtig macht wirklich so ein Zeug hat ein richtig geiler Indiana Jones Film zu sein aber die Schlussstunde verkackt er einfach und es ist nicht mal es ist nicht mal so dass es so silly ist wann fängt es an wann wird es schwierig also für mich ist der Moment wo es schlecht wird und es geht nicht darum dass ich sage das ist ja unrealistisch oder doof dieses wenn sie ihn verhört mit ihren Psychic Power sie also ich finde ihre Psychic Powers so grundsätzlich irgendwie problematisch dass sie damit irgendwie also dieses weißt du wenn er dann da bei ihnen im Zelt sitzt ja und dann der Crystal Skull vor ihm sitzt ja und dann dann kommt so und dann kommt das ich weiß es ich weiß nicht mal was es ist weil es ist was was auch in einem anderen Indiana Jones Film passen würde es ist nicht deplatziert ich finde es von der Inszenierung einfach nicht gut ich finde die Verfolgungsjagd durch den Dschungel echt lame die ist katastrophal die ist genau danke und dann dann haben wir halt und ich habe das Gefühl das ist die letzte Stunde das Verhör von ihm ihre Flucht Flucht durch den Dschungel und dann dieses dieses nach unten kommt zu diesem Ding von den Aliens zu diesem Tempel und das ist einfach schlecht das ist und es liegt nicht daran
Johannes Franke: dass ich sage
Florian Bayer: ist das so lang noch ja das ist
Johannes Franke: das ist genau dass das noch so ein paar ein paar Szenen sind und dann ist schon Schluss
Florian Bayer: nein das Ding das Ding ist das ist das fängt der Film geht zwei Stunden und es ist eigentlich die zweite Hälfte des Films wirklich also okay es ist nicht die zweite Hälfte sagen wir mal es ist das letzte Drittel okay das klingt schon ganz anders aber das letzte Drittel ist wirklich so schlecht dass es nervt und das ist also pass auf der Film eskaliert ins Dumme und Indiana Jones ist dumm und silly aber es ist es ist eine Art von dumm die nervt wenn Scheile Bauf mit den Affen ja es ist furchtbar
Johannes Franke: furchtbar
Florian Bayer: wenn sie auf dem Wagen fechten ja ja furchtbar wenn das mit den Ameisen ist wenn sie auf den Ameisen
Johannes Franke: sind ganz schlimm
Florian Bayer: und ich kann ja noch nicht mal sagen weil wie gesagt ich habe das Gefühl alle diese Sachen könnten in anderen Indiana Jones Filmen auch platziert werden es ist vielleicht auch ein bisschen die Inszenierung vielleicht hat vielleicht hat so ein bisschen Spielberg sein Mojo verloren Spielberg der 2000er ist auch nicht der beste Spielberg
Johannes Franke: also ich glaube dass das was du da alles beschreibst sind alles die CGI Sachen vielleicht es sind alles die CGI Sachen und ich glaube dass um diese CGI Sachen umzusetzen wie sie sich in den Kopf gesetzt haben brauchen sie eine bestimmte Form der Inszenierung damit diese Visuals funktionieren damit sie sie überhaupt umsetzen können und das macht das ganze Timing kaputt ja
Florian Bayer: Timing genau das Pacing ist deutlich schlechter und die die Kamera ist auch deutlich schwächer als bei den ersten drei Filmen total absolut
Johannes Franke: es fehlt irgendwie
Florian Bayer: es fehlt irgendwie diese Atmosphäre
Johannes Franke: sowohl visuell als auch inszenatorisch wir sind plötzlich bei den Anfängen von Ronald Emmerich habe ich das Gefühl dass der mit solchen komischen Kamera Dingern die besonders effektherischerisch dann in der Gegend rumrennen ja und und und so so so sehr glatte Kamerafahrten die nichts mehr Lebendiges haben die einfach nur dafür da sind CGI einbauen zu können und ich würde sagen es liegt nicht einfach am CGI
Florian Bayer: ich habe durchaus einen Softspot für CGI aus Anfang der 2000er das schlecht ist wenn du einen Anfang 2000er Blockbuster siehst wie Spider-Man zum Beispiel ja stimmt Spider-Man ist ja erster Spider-Man mit Tobey Maguire du guckst den heute und denkst wow krass ist das schlecht weil es einfach es sind einfach Welten zu dem was wir heute kennen und selbst damals gab es Filme die das besser gemacht haben aber es ist trotzdem noch unterhaltsam das heißt es ist nicht einfach nur die technische Seite ich kann nicht sagen es ist die technische Seite die den Film schlecht macht sondern es also nicht die technische Seite was CGI betrifft sondern es ist wirklich die Art wie der Film sich dann präsentiert wie die Kamera das Geschehen einfängt wie mit Action gearbeitet wird genau und ja und er versucht das ich glaube vielleicht merkt er das sogar und versucht das zu überwinden indem er dann halt so übertrieben indem er das alles eskalieren lässt und die Verfolgungsjagd dauert auch so ewig wenn die mit den Autos durch den Dschungel rasen das nervt auch irgendwann weil nichts mehr passiert
Johannes Franke: das stimmt
Florian Bayer: und ja das macht schon viel aus vielleicht ist es vielleicht ist es nur das letzte Drittel aber das haut echt ordentlich rein
Johannes Franke: also folgendes ich glaube bei mir setzt es noch nicht ein wenn er im Zelt sitzt und diese Verhörszene ist ist das eine Verhörszene jedenfalls das mit dem sie wollen ja ja genau ich finde ganz traurig was sie mit John Hurt gemacht haben obwohl er trotzdem großartig ist in dem Film hätten sie ihm viel früher wieder einen klaren Geist geben können damit er spielen kann und ordentlich präsent gut sein kann stört mich nicht ich finde Oxlade okay ich liebe John Hurt als Schauspieler einfach zu sehr als dass ich da wirklich denke ja das ist hart er muss die ganze Zeit der Tata-Kreis sein ja es ist ein bisschen er macht das gut er macht das sehr sehr gut aber irgendwie irgendwann tut es mir weh nein ich finde die Figur eigentlich ganz witzig ja ja also er hat so ein bisschen die Anwandlung von von wie heißt der aus Herr der Ringe nicht Gandalf sondern der Kumpel von Gandalf ja ja dieser dieser Naturmagier ja ja genau aus den Hobbits ja ist es nicht auch nee ist es nicht schon hört aber das ist ja und so einer in der Richtung ist das so ein bisschen dann vom Gefühl her finde ich okay mag ich es gibt tatsächlich
Florian Bayer: eine schöne Szene in der Shia LaBeouf auf ihn reagiert stimmt das ist eine super Szene weil er war auch nicht so eine Art Sie-Vater für ihn und so der beste Freund von Marion und dann sieht ihn matt und ist einfach erstmal total fertig das ist aus ihm geworden das ist eine coole Szene also da gibt es sogar ein emotionales Gewicht auf diese Art
Johannes Franke: wie sie die Figur zeigen deswegen ich glaube für mich fängt das Problem tatsächlich erst an wenn sie anfangen diese Verfolgungsjagd zu inszenieren wenn es in diese ich mag es gar nicht sagen Liane rumschwingen wie er mit den Affen da macht und wie die auf den Autos kämpfen und so weiter es gibt ein, zwei nette Ideen die aber überhaupt nichts retten können mit den Ameisen funktioniert nicht die Kamerafahrten sind furchtbar weil das weil das alles einfach kaputt macht was was eigentlich an Lebendigkeit und und echtem roughen Gefühl mitbringt das wird alles plötzlich ganz ganz komisch vom Timing und wird glatt und macht nicht mehr das was es soll aber sobald sie wieder weg sind von dieser Verfolgungsjagd was dann zugegeben nur noch fünf Minuten Film sind wie sie in dieser Höhle sind
Florian Bayer: ja das ist mehr
Johannes Franke: ja ja ich glaube
Florian Bayer: das sind auch noch gut 15 Minuten die dann einfach so wo der Schluss so langsam Richtung okay aber du findest es offensichtlich anders also erzähl weiter
Johannes Franke: naja dann kommt das wieder sobald sie wieder zur Ruhe kommen kriegt das sich wieder so ein bisschen ein habe ich das Gefühl dann ist natürlich die Auflösung das mit den Aliens und der Alien sieht irgendwie echt nicht gut aus irgendwie ja okay ja warum nicht ist ein bisschen ridiculous aber das ist halt Indiana Jones und mit Aliens weiß ich nicht habe ich damals nicht gerechnet und fand es auch irgendwie so ein bisschen hä aber okay nicht so schlimm wie diese Verfolgungsjagd
Florian Bayer: ich glaube das Grundproblem mit den Aliens ist ich weiß da haben viele drüber abgekotzt Aliens können total gut in den Indiana Jones Film passen ja das stimmt aber dann müssen sie anders gezeigt werden dann musst du es Reto machen dann musst du mutig genug sein und zu sagen okay wenn ich hier Aliens einbaue dann sind das die Aliens der 50er Jahre und dann sehen die auch ein bisschen mehr nach 50er Jahre aus und ich meine nicht mit Schnüren an denen Ufos hängen aber du musst die Ästhetik treffen der damaligen Zeit
Johannes Franke: aber das haben sie doch mit dieser Sourcer mit dieser Untertasse die da in der Gegend
Florian Bayer: Ja aber es war eine Untertasse aus den späten 90ern oder frühen 2000ern und es waren Aliens aus den es war viel zu viel zu leuchtend viel zu groß und episch das muss irgendwie anders sein das muss kleiner vielleicht vielleicht wirklich ganz banal kleiner einfach von der Größe her es darf nicht so es hatte zu sehr diese düstere es hatte zu sehr diese düstere Sci-Fi Sci-Fi Thriller Ästhetik mit ein bisschen leuchten Independence Day es sah ein bisschen zu sehr aus wie Independence Day weniger Independence Day und mehr Krieg der Welten und zwar nicht Spielbergs Krieg der Welten sondern Osnoels Krieg der Welten das hätte der Szene gut getan ich nehme die Aliens ich würde die Aliens nehmen aber nicht so
Johannes Franke: ja was ich schwierig fand war auch dass dieser Crystal Skull nur magnetisch war wenn es das zur Situation gepackt hat ja allerdings das war so ein bisschen wo ich dachte okay das reißt mich jetzt leider raus also ich hab nichts dagegen wenn man ein paar Sachen versucht dann weg zu ignorieren damit das nicht die Szene stört aber es wurde so offensichtlich immer nur angeschaltet wenn es irgendwie nötig war und wieder ausgeschaltet wenn es störte das war ein bisschen äh
Florian Bayer: okay ich mag diese Warehouse-Ziene am Anfang wenn er die Metall das Metall in die Luft wirft an sich ja voll das ist ein Shadowshit
Johannes Franke: aber ganz viel davon ist dann physikalisch wieder völliger Mumpel das ist totaler Bullshit natürlich wo du denkst entweder ziehst du ziehst das eine durch oder du ziehst das andere durch denn also ja was ich nett fand obwohl ich kein großer Fan von Shia LaBeouf war dass der wirklich die hatten ja noch was anderes überlegt was sie mit ihm machen als Figur aber George Lucas und Steven Spielberg war wahnsinnig wichtig dass er so ein Marlon Brando so ein junger Rebell ist ja und das fand ich total geil weil die das begründet haben mit er muss alles das sein was ein Vater hassen würde an ihrem Sohn sodass dann Indiana Jones am Anfang als er noch nicht weiß dass er der Vater ist die ganze Zeit sagen kann ja mach doch dein Ding ist in Ordnung mach ruhig ist doch cool so und sobald er weiß dass es sein Sohn ist sagt du machst auf jeden Fall die Schule zu Ende das ist super
Florian Bayer: und er sagt zu Marion wenn sie ihm sagt er ist dein Sohn warum hast du zugelassen dass er die Schule abgebrochen hat wie kann das sein
Johannes Franke: ich find's großartig das ist eine ganz tolle Idee für diese Dynamik ja und auch sein Shift wo man diese Ambivalenz die man in der Figur Indiana Jones von den anderen Filmen kennt kommt da voll zum Tragen es ist ja
Florian Bayer: es gibt super 1a Vater Sohn Szene aus dem dritten Teil wo Shia LaBeouf auf dem Motorrad darüber dass die bösen Buben irgendwie einen Unfall hatten lacht und guckt zu Indiana Jones und Indiana Jones guckt genauso wie sein Vater zu ihm geguckt hat als er ihn angelacht hat genau genau dieses selbe abweisende fand ich auch schön also da gibt es auf jeden Fall eine coole Dynamik und natürlich es bietet sich an und es ist gut dass sie es gemacht haben dass sie Indiana Jones so wie sie ihm einen Vater vorgesetzt haben Ende der 80er passt es dass sie ihm Ende der 2000er einen Sohn vor die Nase setzen volle Kanne ja das ist super der Anfang ist wirklich geil ich finde es toll diese Verfolgungsjagd ich finde es toll wie er dann wie dann Matt auch irgendwie total irritiert ist und sagt was du bist Archäologe was für eine Art von Archäologe bist du denn wie sie dann in diese Bibliothek reinfahren und die ihm irgendwelche Fragen stellen und er sagt ey verbringt nicht nur die Zeit in der Bibliothek es ist super es sind so viele tolle Momente umso mehr tut es weh aus dem Film dass das dann so verkackt auf die nicht nur den Schlussspurt sondern fast die zweite Hefte komplett mindestens das letzte Dritte
Johannes Franke: geh ins letzte Dritte es stimmt nicht der größte Teil ist großartig ja ja ich weiß es gibt viele Hater da draußen aber Haters gonna hate I love it nein ich finde es super dass du den magst ich hätte nicht damit gerechnet aber ich finde es toll vor allem also ich warum hättest du nicht
Florian Bayer: damit gerechnet was hast du gedacht was so mein Take ist na ich hab gedacht du findest ihn ich dachte es ist jetzt viel zu viel CGI und dann findest du den Film einfach komplett doof das tut ein bisschen weh naja aber du bist du bist ja schon so ein technischer Nörgler weiß bin ich ein technischer Nörgler wenn ein Film wenn ein Film technische Probleme hat und deswegen ästhetisch daneben haut was der Film tut ja dann macht dir das manchmal das Sehen
Johannes Franke: so sehr kaputt dass du keine Freude drauf hast ja aber nur wenn er das durchweckt durch den ganzen Film tut und so hab ich jetzt vielleicht 10 Minuten Verfolgungsjagd verloren und bin dann wieder dabei verstehe nein find ich gut
Florian Bayer: also es freut mich sehr dass der Film dir so gefallen hat ich hab halt mir wird er wirklich in der zweiten Hälfte mehr als das letzte Drittel 1,25 egal wird er mir wirklich madig gemacht und macht zu viel und ich ich hab nicht ich hab nicht mehr diese Ablehnung gegenüber dem Film wie noch vor ein paar Jahren oder vor 10 Jahren aber gut find ich ihn immer noch nicht 100% er ist okay er ist wirklich okay aber nee ja aber dazu kommen zu der endgültigen Wertung kommen wir ja gleich
Johannes Franke: wenn wir unsere Rankings aufwerfen ja ich hab einen kleinen Funfact zwischenzuwerfen John Hurt wurde angefragt und es hieß willst du mitmachen Hopp oder Flop sag und John Hurt sagt ich hab noch nicht mein Skript gelesen was ist los und derjenige der ihn gefragt hat hat gesagt hallo Spielberg macht den Film das ist Gott natürlich machst du mit ohne zu wissen was im Drehbuch steht und dann hat John Hurt gesagt nope auch wenn Gott den Film macht ich will vorher wissen was im Drehbuch steht und dann ist jemand geflogen gekommen mit diesem Drehbuch eine Kopie im Koffer wie so ein Agentenfriller hat sich zu Hause bei ihm hingesetzt hat Tee getrunken während John Hurt dieses Drehbuch gelesen hat musste ihm das Drehbuch wieder zurückgeben er hat es in den Koffer getan und ist wieder zurückgeflogen das Level an Geheimhaltung war dabei und das ging auch nicht nur John Hurt so sondern es ging Shia LaBeouf genauso der hat auch lange das Drehbuch gar nicht erst bekommen der konnte sich vorbereiten indem er irgendwelchen Fragen gestellt hat und irgendwas anderes gemacht hat aber er konnte sich am Drehbuch ganz schlecht vorbereiten weil ganz viel unter Verschluss gehalten wurde
Florian Bayer: Steven Spielberg und George Lucas sind so um die 2000er ein bisschen paranoid geworden aber man kann es ihnen auch nicht übel nehmen weil sie haben ja tatsächlich diese schlechte Erfahrung gemacht sie haben beide gesagt in Zeiten des Internets kannst du keine Filme mehr geheim halten das funktioniert einfach nicht und das ist auch wirklich frustrierend für sie und wie gesagt in Mitte der 90er wurde ein Skript geleakt für Indiana Jones 3 eigentlich und dann dachten die Leute das wäre für Indiana Jones 4 und dann hat die Gerüchteküche geprodelt und so weiter und natürlich bist du total frustriert als Produzent oder Regisseurin oder Drehbuchautorin wenn du wirklich mit viel Herzblut was geschrieben hast und dann ist das noch in Produktion und noch nicht fertig und dann wird das veröffentlicht und Leute verreißen sich schon das Maul über deine Kunst bevor die veröffentlicht wurde natürlich ist das frustrierend und ja ich kann das verstehen und gerade bei diesen Big Budget Projekten passiert das halt da werden Sachen geleakt und das ist nicht geil
Johannes Franke: da muss man das halt so machen kleiner weiterer Funfact wo wir gerade dabei sind nach ein paar Wochen ist Harrison Ford am Set unterwegs gewesen und sah so eine komische blonde Frau die er noch nie am Set gesehen hat wer ist das? das war Cat Blanchett er hat sie noch nie ohne Perücke gesehen und er kannte sie vorher nicht sie haben sich nie kennengelernt vorher das heißt er hat sie nicht erkannt ohne ihr Kostüm
Florian Bayer: das ist so ein bisschen traurig aber wahrscheinlich also zumindest damals Anfang der 2000er haben wahrscheinlich Cat Blanchett und Harrison Ford in verschiedenen Filmwelten stattgefunden wobei Cat Blanchett hatte doch Herr der Ringe oder? das war um die Zeit auch
Johannes Franke: ja Moment war das da schon? war ihr Auftritt nicht später?
Florian Bayer: Herr der Ringe war 2001 also sieben Jahre vor diesem Film hat sie Herr der Ringe gespielt aber ansonsten ist Cat Blanchett natürlich auch eher so eine Charakterdarstellerin und Harrison Ford ist toll aber kein nicht das was man Charakterdarstellerin würde ja eher Actionheld ja und nicht mal nicht mal so krass aber Harrison Ford ist halt eher naja Harrison Ford ist halt Harrison Ford
Johannes Franke: er ist ein eigenes Genre ja naja und das krasse ist die haben wirklich Harrison Ford hat wieder ganz viele Stunts selbst gemacht der war so in Shape dass sein Kostüm ihm noch gepasst hat total krass es ist so absurd der Mann ist über 60 gewesen ja es ist unglaublich und er sieht auch echt gut aus in dem Film ne ja voll also ich find's schon sehr krass und alle haben auch wirklich mit offenem Mund dagestanden inklusive eben Steven Spielberg und ja ja total krass der ist 66 gewesen als er den Film gedreht hat der war eigentlich in Rente völlig absurd apropos Rente Sean Connery hat ja angeboten bekommen wieder dabei zu sein der hat bloß gesagt ich fühl mich ganz gut in meiner Rente ich hab keine Lust mehr zu drehen guter Mann ja wie geht's uns denn mit dem Ende tatsächlich jetzt mit dem mit der Sorcer und mit dem Kristallschädel der sich dann irgendwie mit den anderen Kristallskeletten zusammentut zu einem Alien zu einem interdimensionalen Vieh das dann die anderen alle umbringt oder in eine andere Dimension mitnimmt
Florian Bayer: in eine andere Dimension mitnimmt die schreien auch um Hilfe aber ich weiß gar nicht vielleicht ist es gar nicht so verkehrt was mit denen passiert vielleicht landen die im Paradies den Gedanken hatte ich nämlich auch die Bösewichter landen vielleicht
Johannes Franke: im Paradies da hinten wir wissen gar nicht was mit denen ist ja und vielleicht verpasst Indiana Jones da das Abenteuer seines Lebens das Abenteuer seines Lebens ja aber das Abenteuer seines Lebens ist ja die Ehe er und Marion heiraten es ist so das Fanservice ja
Florian Bayer: und es wird so ein bisschen angeteasert dass Matt der neue Indie sein könnte und dann sagt Harrison Ford
Johannes Franke: ich liebe diesen Moment ich find's so geil ich sitze davor und denke der Hut also der Hut weht zu Shia LeBeouf rüber und ich denke die ganze Zeit nein tu es nicht er ist furchtbar als mit Indiana Jones wird er nichts richtig machen es wird überhaupt nicht gehen und dann kommt Indie und nimmt den Hut und guckt ihn so an wie hast du gedacht war nope auch wieder schöner Buch
Florian Bayer: der vierten Wand das Publikum reagiert erleichtert und wir kriegen einen fünften Film versprochen 15 Jahre 15 Jahre sind vergangen
Johannes Franke: 15 Jahre
Florian Bayer: 2023 das heißt aber
Johannes Franke: der Film wurde 2017 gedreht glaube ich und wurde nur wegen Corona verschoben die Veröffentlichung also eigentlich ist gibt es diesen fünften Teil den wir jetzt bald zu Gesicht bekommen sollen schon länger okay also sonst wäre es ja wirklich ist nicht mal ach nein andersrum Filming begann 2021 aber immer noch
Florian Bayer: ist es weniger Zeit als zwischen dem dritten und dem vierten aber trotzdem noch ein gewaltiger also 2008 bis 2023 sind auch 14 Jahre ja bis 2023 sind 15 Jahre ja was wir bis jetzt wissen ähm Entschuldigung 2008 bis 2023 sind 15 Jahre ein bisschen weniger als ähm als zwischen Teil 3 und Teil 4 aber immer noch ziemlich viel
Johannes Franke: und sie haben ziemlich schnell angefangen den Film äh zu schreiben also 2008 äh gilt schon als Startpunkt für die Entwicklung des neuen Films ja aber ja es hat eine Weile gedauert warum weiß ich jetzt gerade nicht hast du da was ne ich hab auch
Florian Bayer: gar nichts recherchiert zum neuen Film ich hab auch noch keinen Trailer dazu gesehen ich bin eigentlich ganz froh wenn ich den Film sehe ohne viel zu wissen ich weiß nur dass John Rhys Davis zurückkommt als Salah was ich ganz cool finde und ich find's auch gut dass dass dass dass Harrison Ford ist ich find gut dass es nicht Shilabov ist
Johannes Franke: ja volle Kanne Shilabov hat sich auch selbst disqualifiziert der hat sich schlecht geäußert über den Film und alle haben gesagt Alter wenn du Schauspieler in einem Projekt bist dann äußerst also gerade Höherst und Ford hat es gesagt Alter wenn du Schauspieler bist in einem Projekt dann äußerst du dich danach beim Marketing für den Film bitte positiv und wenn du nichts Positives zu sagen hast dann sagst du nichts aber Shilabov war echt nicht gut darin er hat sich wirklich negativ geäußert über alles
Florian Bayer: und es wird der erste Film sein bei dem Steven Spielberg nicht Regie führt sondern James Mangold
Johannes Franke: kennst du James Mangold von irgendwelchen Projekten mir wurde gesagt dass er ganz gute Sachen getan hat also ich hab Logan gesehen der war echt okay
Florian Bayer: aber jetzt auch kein absolutes Meisterwerk der war also das war so schwer weil der Comic zu zu gut war und der Film der Film war auch gut aber der Film der Comic war so stark dass es so ein bisschen ein bisschen Enttäuschung war und der hat aber einen ganz tollen Western gemacht Todeszug nach Juma einen der besten Post-Western der letzten 30 Jahre und ich bin kein Western-Fan Walk the Line war auch stark und Copland 1997 also der hat schon der kann was ich bin gespannt der kann was
Johannes Franke: ich habe Leute gehört die gesagt haben dass James Mangold vor allem seltsamerweise in jedem Film den er gedreht hat ein neues Genre angefasst hat und da und irgendwie so ein Chameleon zu sein scheint was das betrifft es wird also viel Hoffnung ihnen gesteckt dass er es schafft sich da rein zu versetzen in diese Welt und die dann umzusetzen und Steven Spielberg hat wirklich in der Premiere gesessen in Cannes in Cannes glaube ich oder nee in seiner eigenen Premiere glaube ich und hat gesagt um Gottes Willen ich dachte ich bin der Einzige der weiß wie das geht oh interessant Steven Spielberg hatte ja eine Zeitlange
Florian Bayer: Hoffnung in J.J. Abrams gesetzt stimmt und die haben ja auch zusammengearbeitet ich will eigentlich auch ich will gar nicht unbedingt einen Spielberg Klon sehen ich will schon also ich bin froh wenn er sein eigenes Ding macht ich bin auch durchaus ich muss nicht ich muss nicht nochmal ich muss jetzt nicht einen fünften Indianachons sehen der wie Teil 1 3 und 4 ist ich schon lieber einen wie Teil 2 nochmal was wie Teil 2
Johannes Franke: minus Rassismus und Sexismus ja weil Phoebe Waller-Birdsch drin ist von der ich sehr viel halte und ich glaube die würde zu keinem Projekt ja sagen das nicht bestimmten Standards Mindeststandards entspricht weil sie einfach zu sehr ja ja der Feminismus ist stark in ihr um das mal so zu sagen ach das ist die Fleabag Schauspielerin ganz genau
Florian Bayer: ich bin auf jeden Fall sehr gespannt drauf und wenn ihr wissen wollt wie wir den Film fanden dann hört einfach nächste Woche rein da diskutieren wir drüber aber bevor wir dazu kommen wir haben noch wir haben noch einen Abschluss wir haben ja normalerweise immer in unseren Podcasts Top 3 Listen wir haben diesmal gesagt diesmal machen wir es anders wir machen so Tierlists beziehungsweise Rankings wir versuchen so ein bisschen ein paar Sachen der Indiana Jones Filme dieser der vier Hauptfilme also Serien Bücher und so weiter lassen wir außen vor zu ranken und zwar möchten wir anfangen mit dem Best der Best Love Interest Worst to Best und wir machen das so ein bisschen wir schütteln das jetzt so ein bisschen aus dem Ärmel ich habe nämlich nichts aufgeschrieben aber ich glaube ich habe es einigermaßen zusammengestellt Worst Love Interest wer sagst du ist die Worst Love Interest naja Willy No Contest ganz eindeutig es ist einfach ja muss nicht viel drüber diskutiert werden also wir sind uns einig was Willy betrifft wer ist denn bei dir auf Platz 3 also zweitschlechtestes oder dritt best Love Interest
Johannes Franke: es ist schwer weil ich finde dass Elsa Schneider die hat sehr viel eigenes tun bekommen und ihre eigene Geschichte und ihren eigenen Willen und so und ich finde es eigentlich ganz nice so aber sie haben keine Love Chemistry null und das ist ein bisschen das Problem also vielleicht muss sie auf Platz 3 die würde bei mir auch auf Platz 3 landen
Florian Bayer: dann haben wir noch zweimal Marion einmal für Platz 2 und einmal für Platz 1
Johannes Franke: ja dann würde ich vielleicht auf Platz 2 die vom vierten Film setzen mhm und
Florian Bayer: du genau andersrum ich genau andersrum Platz 2 tut mir leid ist es die Marion aus dem ersten Film ich finde die Marion aus dem vierten Film ist das erste Mal dass ich eine glaubwürdige Liebesgeschichte habe ohne Bauchkrummeln weil irgendwie erzwungener Sex mit Minderjährigen eine Rolle spielt
Johannes Franke: was hältst du von dem Satz den Jenna Jones im vierten Teil sagt Marion Ravenwood sagt du hattest so viele andere Frauen so viele andere Geschichten und er sagt alle hatten einen Fehler sie waren nicht du was ist das für ein Satz es soll so romantisch klingen
Florian Bayer: voll kaputt ich finde es super das ist unglaublich kaputt ich nehme das total auf jeden Fall
Johannes Franke: das ist aber auch ein Fanservice da spricht wirklich durch dass die beiden sagen ja okay unsere anderen Love Interests waren nicht so geil wie Marion Ravenwood ja auf jeden Fall das hat fast nichts mit Harrison Ford's Jenna Jones zu tun sondern wirklich nur mit den Regisseuren die sagen ja okay okay okay sie ist die bessere wir machen weiter mit den besten
Florian Bayer: Sidekicks also ich glaube Mac ist der Schlechteste Mac ist der Schlechteste ich bin voll bei dir Mac funktioniert weder als Antagonist noch als Sidekick ja schwach
Johannes Franke: irgendwie der wechselt zu und zu undurchschaubar die Seiten ohne dass es irgendeinen wirklichen ja also gut dass wir bei Mac übereinstimmen jetzt wird es wahrscheinlich schwieriger jetzt gehen wir wahrscheinlich auseinander ich würde sagen Matt Matt hatte seine Stärken aber irgendwie insgesamt ist er als Sidekick tut mir leid
Florian Bayer: Salah aus dem ersten ja und ich mag John Rhys Davis und ich mag die Rolle aber als Sidekick ist sie relativ blass und die anderen Sidekicks kriegen einfach größere Rollen ja aber nur weil er mehr Screentime hat ja natürlich das spielt auch eine Rolle auf jeden Fall sonst würde ich Wuhan nehmen Wuhan ist der coolste Sidekick aber der hat halt keine Screentime das spielt auch eine Rolle Gott noch einmal eine Gedenkminute bitte für den coolsten Indiana Jones Sidekick Wuhan
Johannes Franke: wir wissen nichts über ihn er ist absolut egal
Florian Bayer: okay der kommt in dieser Liste auch nicht vor wer wäre dann bei dir Platz 3 da kämpfe ich noch so ein bisschen mit mir ich glaube ich mache das doch so viel geiler ja dann wäre jetzt bei mir Salah ja mein Platz 3 tut mir leid Johannes ich weiß du wirst es anders sehen Shorty
Johannes Franke: was auf Platz 3 so weit hinten ja
Florian Bayer: nee 4 ist das sogar Platz 4 ja genau so weit hinten Platz 4 Shorty das ist ja absurd nein ich finde Shorty einen total coolen Sidekick aber ich finde danach kommen noch bessere ich bin jetzt schon bei den und das gilt für alle Listen eigentlich meistens ist es so dass mein schlechtester Platz der letzte Platz ist so ja nicht cool aber die anderen sind alle nur da muss ich sortieren was ich am besten finde ich mag Shorty total aber ich habe auch ein Herz ein Herz für die folgenden und zwar ein bisschen größeres Herz mein Platz 3 ist nämlich Matt und ich weiß du wirst mir widersprechen aber ich finde Shiloh Bauf on point und ich setze ihn vor Shorty weil das die geilere Vater-Sohn-Beziehung ist von Indy also Indy und Shorty haben auch eine Vater-Sohn-Dynamik aber ich finde die Vater-Sohn-Dynamik zwischen ihm und Matt irgendwie geiler weil es mehr Vater-Sohn ist und weniger Kumpel deswegen ist Matt der bessere Sidekick als Shorty und ja Ford spielt den König in diesem Fall auch so ein bisschen aber Matt bei mir auf Platz 3
Johannes Franke: also bei mir ist auf Platz 4 den hatten wir noch nicht ähm achso Salah äh Platz 3 ist dann Markus Markus Brody aus Indiana Jones Teil 3 mhm und dann kommt bei mir auf Platz 2 Henry und dann natürlich Shorty auf Platz 1 Alter wie kannst du Shorty so weit hinten das geht nicht weil Platz 2
Florian Bayer: ganz klar Henry ich habe und ich habe wie gesagt auch auf Platz 2 Henry und auf Platz 1 Markus Brody aus Teil 3 nein Markus Brody ist der geilste Sidekick und auch und ich würde sogar sagen Markus Brody rehabilitiert so ein bisschen Salah der nicht so viel vorkommt in Teil 3 aber die beiden zusammen in ihrer Dynamik ich liebe Markus Markus Brody geilster Sidekick auf jeden Fall
Johannes Franke: aber was hat denn der noch für Szenen außer kann ja jemand Englisch es ist egal
Florian Bayer: das ist die geilste Szene nein und das Coole ist ja er agiert nicht nur als Sidekick zu Indie sondern er agiert auch als Sidekick zu Henry Senior und wenn die zum Beispiel im Panzer sind und gegen die Nazis kämpfen zusammen und hier so Ink Ink beats the night
Johannes Franke: ist schön es ist einfach cool
Florian Bayer: Markus Brody ist cool aber wenn ich wahrscheinlich es ist auch so ein bisschen eine Provo Platzierung wenn ich nochmal in mich gehe würde ich sagen Henry Senior ist der coolste Sidekick und auf meinem Platz 1 aber ich stehe dazu dass ich Matt irgendwie spannender finde als so ein Sidekick als Shorty schrecklich
Johannes Franke: mein Gott
Florian Bayer: so damit kommen wir zu noch mehr Schocks zu den Antagonisten
Johannes Franke: ich muss erstmal damit klarkommen oh mein Gott Flor ich hab ein ganz anderes Bild von dir gehabt also haben wir die Liste die besten Villains genau beziehungsweise Villains worst to best weil es sind auch einige Villains dabei die vielleicht nicht so cool sind also eigentlich Villains worst to worst irgendwie hab ich das Gefühl dass Indiana Jones nicht die besten Villains hat
Florian Bayer: ne Indiana Jones ist kein Film der für seine guten Bösewichter bekannt ist im Gegensatz zu James Bond warum verkackt er ausgerechnet an der Stelle naja schauen wir mal drauf ja gucken wir mal wer ist dein letzter Platz wir haben insgesamt sechs Platzierungen zu vergeben
Johannes Franke: der schlechteste ist der Priester aus dem zweiten Teil
Florian Bayer: Molaram den hab ich auch auf den letzten Platz gesetzt okay einfach lame
Johannes Franke: einfach lame er ist ein ich glaube er ist ein guter Schauspieler ich fand ihn interessant zwischendurch anzuschauen aber irgendwie hat er nichts wo ich denke ja okay da ist irgendwas Platz 5 was ist bei dir Platz 5 bei mir Platz 5
Florian Bayer: tatsächlich Donovan ja bei mir auch weil er macht nichts er macht überhaupt nichts er sitzt einmal im Sessel sehr lange mit dem Rücken zum Publikum um sich dann einmal umzudrehen und zu sagen ich habe ihnen doch gesagt man soll niemandem vertrauen
Johannes Franke: er hätte auch noch eine Katze auf den Schuss bekommen können es hätte nichts besser gemacht er ist einfach kein guter Bösewicht er ist einfach nur Lückenfüller irgendwie total ist komisch ne ja obwohl er so eine große Rolle in Anführungsstrichen hat Platz 4 Arnold Todd das ist der Typ der mit diesem der der der Teil 1
Florian Bayer: unser Nazi aus Teil 1 der einzige Nazi der in dieser Liste vorkommt obwohl Indiana Jones ständig gegen Nazis kämpft sind sie so gesichtslos tut mir leid liebe Kate ich liebe dich aber Irina Spalco Platz 4
Johannes Franke: achso du bist du bist nicht bei Arnold Arnold ist besser als Irina Spalco
Florian Bayer: ja weil er schön böse gucken kann und das kann sie nicht Irina Spalco nervt mich irgendwie ich finde sie mit diesem mit diesem mit diesem Psychic Zeug und mit ich weiß nicht also Kate Blanchett spielt das schon cool ja aber die Rolle ist einfach kacke
Johannes Franke: verstehe ja bei mir kommt Irina genau auf Platz 3 direkt danach auf Platz 3 Arnold Todd ja dann haben wir einen kleinen Switch drin okay auf Platz 2 wäre bei dir Elsa Elsa Schneider
Florian Bayer: ist bei mir dir Platz 2 hast du den Belloc auf Platz 2 ja ich habe den Belloc auf Platz 2 der einzige würdige Gegenspieler von Indy finde ich ja der einzige der cool ist der so ein bisschen Charakter hat und der auch
Johannes Franke: der eigentlich genau dasselbe will wie Indy ja aber ich finde lame muss ich sagen obwohl das irgendwie cool gedacht ist dass er jedes Mal wenn er ihm was abnimmt nur denselben Satz sagt wieder einmal gehört mir jetzt das was sie rausgeholt hat er ist schon ziemlich selbstverliebt
Florian Bayer: ja irgendwie aber irgendwie finde ich ihn cool ich glaube ich mag vor allem das Spiel von ihm mit Marion wenn sie wenn sie dieses Date haben dieses merkwürdige bizarre und zusammen trinken und Spaß haben das stimmt das ist ganz geil es gibt eine coole Dynamik zwischen ihnen und er ist dann ja auch irgendwie er ist ja auch irgendwie in sie so ein bisschen verknallt oder er findet sie irgendwie ja und er findet er sagt auch immer wieder sie gehört mir ja genau
Johannes Franke: ah ja okay okay ja und ich habe halt auch Platz 1 dann Elsa die ich tatsächlich irgendwie also Belloc und Elsa sind tatsächlich die einzigen beiden die ich überhaupt in so eine Liste als würdige Platzhalter nehmen würde danach kommt nämlich ganz viel nix und dann die anderen die wir vergeben haben insofern naja aber die beiden fand ich interessant und die sind auch sehr nah beieinander irgendwie
Florian Bayer: ja ja ok ok dann kommen wir zu den besten Artefakten oh die besten Artefakte und ich würde mal sagen dann nehmen wir pro Film immer nur eins oder ja na da gucken wir doch mal so also die besten Artefakte und wir haben genau vier was ist denn bei dir auf dem schlechtesten auf dem letzten Platz was ist das schlechteste Artefakt bei Indiana Jones
Johannes Franke: ja das schlechteste Artefakt ist wahrscheinlich dann doch der Kristallschädel den habe ich auch auf meinem letzten Platz ja also ich meine ist natürlich ich finde entgegen vieler anderer Meinungen dass das Aliens gar nicht die schlechteste Idee sind für Indiana Jones ne ja aber irgendwie macht diese hat dieser Kristallschädel so plasticky Vibes genau
Florian Bayer: es fehlt ihm irgendwie die gewisse wie gesagt er hat keine eigene Aura ja genau
Johannes Franke: die Aura fehlt ihm ja ihm fehlt diese mystische Aura total aber das hat natürlich auch was damit zu tun und das kann man dem Film nicht vorher finden dass das was sie da als Aliens ausgesucht haben das ist eine andere Welt das da können wir nicht das Gefühl haben okay das ist ein uraltes Ding das irgendwie Staub angesetzt hat über die Jahrhunderte in so einem das goldene kleine Teil was er da am Anfang im ersten Teil holt das ist irgendwie das lebt ne da ist Patina dran ja und bei so einem Kristallschädel ne das ist halt viel zu glatt und macht irgendwie hat kein Leben so richtig ja
Florian Bayer: ich bin ganz bei dir und ich glaube unser Platz drei wird auch der gleiche sein oh sagen wir es eins zwei Shankara Stein Bundeslade nein wow Wahnsinn okay warum die Bundeslade das ist das ist eine kontroverse Platzierung würde ich behaupten echt
Johannes Franke: ja also die Bundeslade die Bundeslade finde ich irgendwie cool als okay das ist ein das ist ein christliches altes Relikt aber das ist auch das Gegenargument gleich wieder das ist halt ein christliches altes Relikt das Indiana Jones holt nur christliche alte Relikte irgendwo raus und versucht die ins Museum zu bringen ich weiß nicht ob ich da auf Indies Seite sein kann und dann denke ich ja okay es kann auch in diesem Fall kann es irgendwas sein hinter dem Nazis her sind es hat keine Bedeutung was es ist
Florian Bayer: es ist voll das apokalyptische Ding es zerschmelzt Gesichter es ist also was für eine geile Waffe das ist
Johannes Franke: ja ja aber aber ich finde das was es an Bedeutung für den Film hat nicht nur für die letzten zwei Minuten ist es irgendwie naja austauschbar okay dass es etwas ist was alle zerstören kann kommt natürlich ihm zugute weil er dann am Ende die Nazis zerstört aber das ist nicht das was den Film trägt und deswegen finde ich es für den Film an sich total austauschbar und irgendwie okay interessant
Florian Bayer: ich finde tatsächlich also mein Platz 3 ist Shankara-Stein ist einfach ja ist halt ein Stein
Johannes Franke: ich habe auf meinem Platz 2 die Shankara-Steine und ich sage dir auch warum ja weil die eine kulturelle Bedeutung für die Leute vor Ort hatten oh okay ja gute Begründung was für den Film viel wichtiger ist auf jeden Fall als so eine blöde Bundeslade ich glaube ich muss
Florian Bayer: nochmal kurz umsagen es überrascht mich dass du den Stein zwischen der Bundeslade und dem Kral hast weil ich finde Kral und Bundeslade total austauschbar sind beides religiöse Objekte die total OP sind weil das eine macht unsterblich das andere ist eine zehnfache Atombombe und beide sind den gesamten Film über McGuffins und spielen nur am Schluss eine Rolle du hast vollkommen recht also ich finde Bundeslade und Kral müssen irgendwie zusammen und ich weiß auch nicht wen ich auf 1 und 2 mache ich finde die Bundeslade noch ein bisschen geiler als Waffe aber deswegen ist das mein Platz 1 ich sag dir warum der heilige Kral
Johannes Franke: abgesetzt nach vorne ist auf Jesus mein Zimmermann ich finde einfach die Szene irgendwie so so durchschaubar und es ist so ein einfacher Kral von einem einfachen Handwerker
Florian Bayer: gemacht
Johannes Franke: das ist ganz putzig das stimmt also es ist natürlich so ein bisschen so okay okay ja rub it in my face
Florian Bayer: aber die Bundeslade fickt sie alle ganz ehrlich du machst das Ding auf und du hast einmal aber Unsterblichkeit ist geiler nicht im Film willst du sehen wie jemand ein Schluck Wasser dringt und sagt oh jetzt werde ich ewig leben oder willst du sehen wie so ein Ding geöffnet wird und Nazi-Gesichter schmelzen hallo okay Nazi-Gesichter schmelzen ist natürlich immer vorzuziehen aber
Johannes Franke: na gut
Florian Bayer: okay Best Indie aber nicht bester Indiana Jones Film sondern die coolste Inkarnation von Indiana Jones wir haben ja schon festgestellt der unterscheidet sich so ein bisschen von Film zu Film wo haben wir die coolsten Charakter welchen Indiana Jones findest du am geilsten am spannendsten am interessantesten wem folgst du am liebsten aus welchen Gründen auch immer bei mir auf dem vierten und letzten Platz leider der Indiana Jones aus meinem eigentlich Indiana Jones Lieblingsfilm wahrscheinlich der Ausblatt aus Teil 3 weil er viel zu weich gespült ist ich glaube
Johannes Franke: ich muss dir sogar recht geben
Florian Bayer: nein wirklich das ist schrecklich du darfst mir nicht recht geben ich will dass du empört bist achso wie kannst du das sagen es geht doch nicht
Johannes Franke: viel besser aus Teil 3 ist doch der Indie der wirklich am lamesten ist und es ist echt schade weil der Film ist toll wir lieben den dritten Teil nein aber ich finde das Problem besteht ja vor allem darin welche Platzierungen kommen vorher bei mir ist nämlich Platz 4 gar nicht dort gelandet weil ich finde dass der wirklich lame ist ich finde nur dass die anderen Vorzüge haben die ich interessant finde die irgendwie sagen okay das will ich sehen aus dem dritten will ich natürlich die Beziehung zum Vater sehen das finde ich interessant das finde ich auf jeden Fall total spannend und ich finde auch gar nicht dass es so weich gespült ist aber aber irgendwie finde ich die anderen Filme haben noch noch mehr Takes die ich noch spannender finde ja
Florian Bayer: deswegen haben wir deswegen konnten wir Henry Senior einmal sehr weit nach vorne platzieren bei den Sidekicks ne ja
Johannes Franke: genau genau so gleicht sich's aus auf Platz 3 wäre für mich der aus dem zweiten Teil da würde ich den vierten Teil platzieren einfach weil
Florian Bayer: naja ich finde der vierte Teil Indie ist sehr nah am dritten Teil Indie ist aber so ein bisschen die alte und weise gewordene Variante davon aber auch immer noch und spannender weil er weil es zu dem Alter vielleicht besser passt dieses etwas weichere dieses etwas sanftere und deswegen einfach davor aber es ist immer noch diese weich gespülte Hollywood Version würde ich sagen also Hollywood ist alles verstehe aber er ist so leichter zu konsumieren und ich mag mehr Ecken und Kanten
Johannes Franke: ich finde der zweite ist jetzt auf Platz 3 eher gelandet anstatt auf Platz 2 weil der also ich finde den das was du sagst dieser alte Indie den finde ich interessanter im zweiten lernt er zwar dazu dass er die Artefakte vielleicht lieber dort lässt statt sie mitzunehmen und dass Fortune und Glory nicht das einzige ist aber ich finde tatsächlich bei dem vierten Film sehr sehr interessant zu sehen was passiert mit einem Hau drauf ein Haudegen mit einem Typen der so richtig kernig alles anpackt wenn er älter ist und das alles weiterhin machen muss aber dann eben halt einfach die Entfernung nicht mehr so einschätzen kann und sagen muss ich dachte das wäre sehr viel näher das heißt der vierte
Florian Bayer: ist dein zweiter Platz der vierte ist dann mein zweiter Platz bei mir ist der zweite der zweite Platz und ich ich finde toll am zweiten dass Indiana Jones so eine Ganoven Variante von James Bond ist und dass es trotzdem so am ehesten noch einen Lerneffekt gibt es ist der Indiana Jones der am ehesten eine Charakterentwicklung während des Films durchmacht und das ist sage ich auch sehr lose weil das ist ja keine große große kein großer Entwicklungsroman den wir hier erleben aber immerhin er gibt die Steine am Schluss zurück und er bleibt auch irgendwie der Ganoven der er ist aber in dem Fall macht er mal das Richtige das ist cool finde ich sympathisch und offensichtlich haben wir beide den gleichen Platz 1 gewählt es geht nichts über den Urtypen Nummer 1 auch der kantigste und auf jeden Fall der kantigste und rauste Indiana Jones auch der zynischste
Johannes Franke: ich finde auch dass er derjenige ist der am meisten auf dem Punkt ist ja wahrscheinlich auf dem Punkt genau das was Indy ausmacht die anderen Filme versuchen noch ein bisschen zu exploren hier und da und Veränderungen vorzunehmen aber eigentlich die Grundidee war einfach so genial und so gut dass sie da auch viel Wert darauf gelegt haben ihn wirklich zu etablieren und alles genau auf Kante auf wirklich auf Kontraste zu setzen damit man wirklich sieht wer was macht diesen Typen aus der erste Film ist auch am stärksten
Florian Bayer: auf den Charakter zugeschnitten also der erste nimmt sich am meisten Zeit einfach die Person zu inszenieren ja
Johannes Franke: ja ist vielleicht auch das in der Natur liegende Problem der Fortsetzungen
Florian Bayer: ja vielleicht also auf jeden Fall auch ein toller toller Film für so eine so eine Charakter Exposition der perfekte Charakter Exposition Film ist Indiana Jones und trotzdem funktioniert ja auch auf ganz vielen anderen Ebenen womit wir zu unserem letzten Punkt kommen zu dem Film Ranking worst to best ich weiß schon und ich weiß auch schon pass auf ich sag dir dein Ranking du sagst mir mein Ranking machen wir es
Johannes Franke: Moment ich würde ganz kurz einmal aufschreiben damit ich nicht mehr durcheinander komme also das ist Plurs und das ist meins Moment ich schreibe es auf damit ich
Florian Bayer: du kannst dann ja gleich sagen ob ich einen Treffer habe wenn ich es sage so Moment ihr seid live dabei wie wir versuchen den Geschmack des anderen zu raten oh schwierig ah ich glaube ich weiß doch ich okay ich habe gedacht es fällt mir leicht aber ich glaube es fällt mir doch nicht leicht
Johannes Franke: jep ich weiß Bescheid ich bin ganz sicher dass ich deine Resortierung vollkommen richtig eingeschätzt habe also Johannes hat
Florian Bayer: auf dem letzten Platz Teil 2 ja Tempel des Todes den magst du nicht das war klar
Johannes Franke: zu sexistisch zu rassistisch du hast auf Platz 4 auf dem letzten Platz den vierten Teil richtig okay
Florian Bayer: aber jetzt wird es schwierig ich glaube aber du hast ihn verteidigt und ich finde es cool aber ich glaube trotzdem dass du auf den dritten Teil 4 gepackt hast japp
Johannes Franke: du hast auf den
Florian Bayer: dritten Platz Teil 1 ah ich habe überlegt ob ich es mache aber ich habe es dann doch getauscht ich habe den zweiten Teil auf den dritten Platz aber es ist wirklich ein Kampf alles okay ich finde es hätte auch anders aussehen können und das könnte auch wechseln das könnte wechseln okay es ist wirklich ich glaube es ist fast ein Teil damn you du hast auf den zweiten Platz Teil 1 richtig ja du hast auf den zweiten Platz dann Teil 1 genau und wir haben offensichtlich beide unseren ersten Platz und wir haben uns beide in Teil 3 verliebt auf Teil 3 ja es ist einfach es ist einfach der rundeste Film und es könnte wechseln also ich finde 1, 2 und 3 sind bei mir die also 2 wird niemals auf den ersten Platz kommen nein niemals aber 2 und 1 wären austauschbar und 3 und 1 vielleicht auch es ist wirklich schwer ich glaube bei der richtigen Stimmung finde ich auch den ersten am besten aber der dritte ist einfach so perfekt der dritte und der dritte ist ein bisschen weichgespüter auf jeden Fall im Vergleich zum ersten und zweiten aber er trifft so oft den richtigen Ton
Johannes Franke: und macht so oft am meisten Spaß ich finde die Dynamik zwischen dem Vater und dem Sohn irgendwie geil ja absolut ich bin sehr sehr traurig dass Short Round im falschen Film ist weil ich ihn wirklich ganz toll finde ganz ganz großartig der beste Sidekick und das kannst du mir nicht wegquatschen und
Florian Bayer: ich habe die ganze Zeit den zweiten Film verteidigt wenn ihr hören wollt wie ich den zweiten Film vor Johannes verteidige und mich sogar von ihm Rassist nennen lasse deswegen dann müsst ihr in die letzte Episode reinhören da diskutieren wir darüber zu Recht der elende Rassist hier ach Bloor okay wir haben schöne schöne besten Listen es hat sehr viel Spaß gemacht diese Listen zusammenzusetzen ja und es hat sehr viel Spaß gemacht diese Filme nochmal zu gucken also vielen Dank Johannes dass du mir die die vorgeschlagen hast und dass wir diese diese Odyssee
Johannes Franke: auf uns genommen haben wir werden jetzt einfach demnächst ins Kino gehen müssen und uns zusammen den neuen Indiana Jones den fünften anschauen
Florian Bayer: wenn alles gut läuft wird das die nächste Episode nächste Woche dann werdet ihr uns über Indiana Jones und The Dial of Destiny glaube ich Indiana Jones und das Rad des Schicksals wir werden auf jeden Fall Indiana Jones besprechen den fünften Teil und dann haben wir das rund abgeschlossen und für diesen Abschluss euch vielen Dank dass ihr euch mit uns auf diese Reise begeben habt hört noch einmal wunderbar das das Main Theme von John Williams vorgetragen von Johannes Franke auf der Ukulele und damit entlasten wir euch in dieser Woche ich mache hier nur so ein bisschen
Johannes Franke: auf einer Seite Pling Pling ist schon klar oder also es ist nicht so dass ich eine große Leistung auf der Ukulele bringe
Florian Bayer: ich liebe dein ich liebe deinen dein Indiana Jones Main Team der Ukulele danke danke danke
Johannes Franke: gut euch da draußen vielen Dank dass ihr dabei wart und dass ihr mit uns da durchgegangen seid und wir wissen genau dass ihr vorgespult habt also wir wir sehen uns nächste hören uns nächste Woche wieder ciao ciao
