Episode 128: Scream und das Slasher-Genre
Wir sprechen über Wes Cravens Scream aus dem Jahr 1996, der ein großes Revival des Slashers ausgelöst hat. In unserem Gespräch geht es um die Ursprünge des Genres, seine absurden Tropes und seinen mörderischen Konservatismus. Außerdem reden wir über den Spaß am selbstreferenziellen Kino, Filme, die sich sehr bewusst sind, Filme zu sein, und mit diesem Status spielen. Kann Scream mit diesen Zutaten auch bei einem Horror-Verächter wie Johannes auftrumpfen oder zünden die Inside Jokes nur bei wahren Genreinsidern? Macht in Scream die Gewalt den Spaß kaputt? Oder der Humor den Horror? Und warum muss Drew Barrymore in den ersten Minuten sterben?
In der Top 3 werfen wir einen Blick auf die besten Masken der Filmgeschichte: Ob lustig, ob schräg, ob gruselig, oder einfach nur schön.
Transkript
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: Podcast: Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen Episode: Episode 128: Scream und das Slasher-Genre Publishing Date: 2023-06-14T08:59:06+02:00 Podcast URL: https://podcast.mussmansehen.de Episode URL: https://podcast.mussmansehen.de/2023/06/14/episode-128-scream-und-das-slasher-genre/
Florian Bayer: Aber ich find's geil. Du mochtest's du? Ja. Niemand, niemand mochtest's du. Ich weiß. Hab ich im Nachhinein auch rausgefunden und hab gedacht.
Johannes Franke: Hallo Plor. Hier wieder willkommen in meiner Küche. Das ist so mein Standardsatz geworden. Ja. Schön, dass ihr alle da draußen eingeschaltet habt in 10 Jahren von jetzt an. Wenn wir tatsächlich mal irgendwann eine größere Zuschauer-Zuhörerschaft haben. Zum immateriellen Weltkulturerbe. Wir müssen zum Goethe-Institut schreiben und sagen, wir sind besonders wichtig. Die UNESCO. Die UNESCO. Die UNESCO macht das. Okay. Müssten wir aber konsequenterweise jetzt in diesem Podcast, in dieser Folge über keinen Film sprechen, sondern über einfach ein paar persönliche Sachen, die wir so haben. Ach, Kultur über Kultur. So, Kulturception. Oder Kultur-Scream-Konzept. Das auf jeden Fall. Was ich besonders beeindruckend finde bei dieser Folge ist, dass ich ahne, dass du es schaffen wirst, selbst bei Scream einen kulturhistorischen Diskurs draus zu machen. Natürlich. Der gleichzusetzen ist mit der Nouvelle Vague als Entwicklung. Nein, nein, nein.
Florian Bayer: Okay, gut.
Johannes Franke: Aber das war ja auch nicht der gleiche Regisseur. Genau. Wes Craven hat die ersten drei gemacht, oder? Wenn ich das richtig erinnere. Wes Craven hat bei den ersten drei Regie geführt, genau. Ja, und wenn man das dem Regisseur aus der Hand nimmt, beziehungsweise der dann irgendwann gesagt hat, reicht jetzt auch, dann vielleicht einfach die Finger davon lassen? Maybe, I don't know. Um auf Null zu setzen, ich habe diesen Film nie gesehen. Ich habe keine Ahnung gehabt, was mich erwartet, außer dass es ein Slasher ist und Plur genau weiß, was ich von Slashern halte und ihr das auch nach dieser Episode wissen werdet. Das heißt, ich werde sehr jungfräulich darüber reden und habe auch jetzt, was die ganzen popkulturellen Referenzen betrifft, auch nicht viel Ahnung, weil ich eben auch sonst kaum Horrorfilme gucke. Ja, natürlich. Nein! Ja, das Problem war ja, dass die Leute immer weniger hingegangen sind dann, weil es irgendwie wahrscheinlich immer dieselbe Rezeptur und... Aber das, was mir als erstes einfällt, sind halt diese Mary Shelley, Edgar Allan Poe-Verfilmungen. Aus dieser Zeit. Gothic-Noble-Horror. Ja, das ist halt das Ding. Wobei Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, war ja auch eher auf der Scream-Welle geritten. Genau. Also nicht immer Original. Nee, genau. Das Ding ist, dass ich glaube, dass der Rest der Story, da werden wir ja noch zu kommen, sehr Teenager-lastig ist. Auf jeden Fall. Und deswegen natürlich genau sein Publikum dort abholt, wo vielleicht die Leute, die die romantischen Komödien wie 10 Dinge, die ich an dir hasse oder so, dann vielleicht zu seicht finden und dann eher die edgy Leute sein wollen, aber trotzdem diese Teenager-Sache in sich tragen. Ja, und auch hier haben wir genug von diesem Thema. Spiel zu sein. Das Schöne ist, beim Gucken habe ich wirklich gedacht, Moment, wie ruft der die an? Es gab doch noch gar keine Handys. Und dann kommt dieses Handy und ich denke, ah, okay, das ist also genau der Moment, wo es gerade so gerade so gab. den ganzen Scheiß nicht. Müssen wir. Plur. Ich ahne beim Gucken die ganze Zeit, dass es ein Riesenvergnügen sein könnte, wenn ich Teil der Community wäre. Ich denke die ganze Zeit, oh, what a rollercoaster, aber ich bin nicht auf diesem Rollercoaster. Ich gucke zu. Beziehungsweise man steht vor dem Fenster und guckt rein, wie sie alle Party machen. Ja, vor allem macht dann diese Party auch noch irgendwelche ekelhaften Sachen, die alle irgendwie lustig finden und deswegen auch den Ekel ertragen. Ich verstehe halt den Witz nicht und deswegen habe ich nicht die Chance, über diesen Ekel hinweg zu kommen. Weißt du, was ich meine? Ich habe gerade Bilder im Kopf, Blur. Kannst du das bitte ändern? Oh nein. Also folgendes. Ich habe den Film über trotzdem sehr viel Spaß, weil der Film tatsächlich es schafft, auch immer wieder Sachen einzubauen, die mich einfach nur so als Filmliebhaber begeistern. Ich habe Spaß an der Slapstick tatsächlich. Und zwar ist das nicht die Slapstick, die du mir versucht hast zu verkaufen als Slapstick bei Evil Dead 2. Nein, es ist die Slapstick des Killers, oder? Es ist die Slapstick des Killers zum Beispiel und so. Und die Slapstick des Killers, den ich noch nicht weiß, dass er der Killer ist, von Stu. Der wirklich ein Over-the-Top-Spiel hat, wo ich denke, what the fuck, was macht der in diesem Film?
Florian Bayer: Aber ich finde es geil. Du mochtest Stu? Ja. Niemand. Niemand mochtest Stu. Ich weiß.
Johannes Franke: Habe ich im Nachhinein auch rausgefunden und habe gedacht, muss ich mich schämen? Nein, ich finde es großartig. Stu ist so gestaltet, um einen neuen Charakter zu sein. Ich liebe es. Ich finde es so großartig. Und das Tolle ist, dass der Schauspieler von Billy, oh Gott, der hat so einen seltsamen Namen. Habe ich ihm nicht merken können. Skeet Ulrich. Genau. Dass der gedacht hat, beim Dreh noch, also am Anfang, er hat gedacht, er ist in einem ernsthaften, dramatischen Horrorfilm. Und dann hat er das Spiel von seinem Spielpartner gesehen. Dann ist zum Regisseur gegangen, hat zu Wes Craven gesagt, Alter, was macht der Typ? Ich weiß nicht, was er da macht. Seid ihr sicher, dass das richtig so ist? Weil er dachte, das passt doch nicht in diesen ernsthaften Film hinein. Bis ihn Wes Craven dann aufgeklärt hat und gesagt hat, nein, es ist auch eine Parodie und wir wollen das so. Der war ja gar nicht beim gleichen Casting. Also die Casterin, zu der die Freundin gegangen ist, war ja von einem anderen Film. Und gegenüber, in diesem Bürokomplex, saß halt die Casterin von diesem Film hier. Und die hat ihn halt rübergeholt. Und der muss wirklich sehr lustig gewesen sein. Der muss auch am Set so viele lustige Sachen gemacht haben, weil ich hab immer wieder gefunden, diese Line hat er dazu gefunden und Wes Craven fand's lustig und diese Line und diese Line. Oh, das Ende ist großartig, aber wir müssen unbedingt mal von vorne anfangen. Ja. Lass uns mal so ein bisschen durch den Film durchgehen, weil ich glaube, das ist einer der Filme, wo es sich lohnt. Drew Barrymore, super, sehr gut. Sie wird jetzt also uns den Film überbegleiten. Dann hängt sie am Baum und wir haben nichts mehr von ihr. Ja, sie machen den Psycho-Move quasi. Das Schöne ist, dass Drew Barrymore ja eigentlich eingeplant war für den ganzen Film. Die sollte ja die Hauptfigur spielen, Sidney. Der hat das echt ein paar Mal abgelehnt. Und dann war Drew Barrymore dabei und er so, vielleicht überleg ich es mir doch nochmal und bin dabei und mach das. Und dann hat Drew Barrymore aber gesagt, nachdem sie zugesagt hatte, ach nee, ich kann doch nicht, ich hab da noch ein anderes Projekt, könnte ich nicht vielleicht die kleinere Rolle spielen. Und dann war Chris Craven schon wieder am Telefon und hat gesagt, vielleicht mach ich es doch nicht. Hat sich dann aber doch wieder dafür entschieden. Und sie hat wirklich, es war ihre Idee zu sagen, es wäre doch viel geiler, wenn ich als, der ich ja als Star jetzt immer wieder besetzt werde und die Hauptrollen bekomme, am Anfang einfach da bin und man denkt, okay, die ist jetzt unsere Hauptfigur einen ganzen Film über. Und ich denke auch, also ich hab den Film gesehen, aber zum einen hab ich gedacht, oh mein fucking Gott, wie schnell geht dieser Film rein, was soll den Rest des Films passieren, wenn unsere Hauptfigur jetzt schon so heimgesucht wird und so krass, wirklich am Rande der Verzweiflung, also auch mit einer schauspielerischen Leistung, die ich ihr gar nicht zugetraut hätte, ehrlich gesagt, wirklich gut das Ding durchzieht und dann hängt ihr am Baum und es geht nicht mehr um sie. Also es ist schon gut gemacht. Ja, und sie ist trotzdem auf dem Plakat ganz groß zu sehen. Und es muss auch wirklich maßgeblich ihr Ding gewesen sein. Also Drew Barrymore sagte wirklich, nehmt doch einfach wirklich mich als Hauptfigur am Anfang, damit wir die Leute einmal richtig gut, naja, reinlegen. E.T., ne, war der erste. Wirklich? Hat die so viel Erotik-Scheiße gemacht? Sie holt einen voll rein in diese Geschichte und vor allem glaubt man wirklich alles, was sie sagt. Und das sind teilweise Text, den sie spielen muss, wo ich als Schauspieler sage, um Gottes Willen, wie willst du das jetzt glaubhaft rüberbringen? Ja. Das ist doch wirklich der schlimmste, schlimmste Quatsch. Klischee-Text. Der Klischee-Text, der überhaupt da stehen kann auf diesem Papier. Und sie bringt das sehr gut rüber. Ja, voll. Ja, ja, ja. Ich finde auch, dass das überhaupt so dramaturgisch, die ersten paar Minuten, bis Drew Böhmer stirbt, einfach dramaturgisch auch sehr gut gemacht sind. Er ruft da an. Ich glaube, dass viele Frauen viel mehr als wir Männer das Gefühl kennen, dass ein jemand ein bisschen zu sehr sich aufdringt am Telefon und sagt, hier, komm, hab mich zwar verwählt, in Anführungsstrichen, aber lass uns doch ein bisschen reden, wenn wir nicht irgendwie mal ein bisschen Informationen austauschen oder richtig mal abholen und wenn wir mal gehen auf ein Date. Und sie versucht das irgendwie so abzubügeln, aber irgendwie findet sie auch spannend dann mit der Zeit. Irgendwann fängt sie tatsächlich an, ein bisschen mit ihm zu flirten, ne? Und ihm auch zu verheimlichen, dass sie einen Freund hat. Stimmt, macht sie auch, ja. Also irgendwie scheint da etwas drin zu sein, wo sie denkt, naja, vielleicht, mal gucken, was passiert. Und dann dreht sich das von einer Sekunde auf die andere, wenn er sagt, ich möchte wissen, wen ich da sehe. Und das ist fies. Das ist so fies, vor allem, weil wir natürlich sehen, wie sie immer unangenehmer berührt ist und sich denken, im Gottes willen, was ist hier los? Und wir natürlich auch wissen, wir sitzen in einem Horrorfilm. Natürlich ist das der creepy Guy. Natürlich nicht. Woher denn? Flo, ich habe nichts davon gesehen. Du hast Halloween auch nicht gesehen? Nein. Ich habe dank dir Evil Dead 2 gesehen, was ich... Nee, es ist aber ein ganz anderes Genre. Was? Ja, das ist... Was?
Florian Bayer: Was? Da gibt es auch noch... Oh mein Gott.
Johannes Franke: Das muss man sehen. Lexikon. Ja, stimmt. Ich erinnere mich sogar. Aber dafür muss dann, wenn man sieht, was jemand umgebracht wird, besonders scoremäßig sein? Nein, auch nicht. Aber es ist ein Slasher, das heißt doch schon Slasher. Aber natürlich muss der Film trotzdem Slasher-Film heißen, weil wenn er nur Stalker-Film heißen würde, dann würde das bedeuten, dass darunter auch Filme fallen, wo seltsame Menschen Leuten auflauern und ihnen immer Witze erzählen. Oder mit so einer Trompete.
Florian Bayer: Ich habe gerade Lust, so einen Slasher-Film zu drehen, bloß, dass der Killer kein Killer ist, sondern einfach notorischer Trompeter. Nein, so ein Stand-Up-Comedian, der kein Publikum hat, der einfach einmal hinterher rennt und Witze erzählen will und den einfach hinterher rennt und ihn einfach zu Boden tackelt, um ihnen einen Witz zu erzählen.
Johannes Franke: Und weißt du, statt eines Messers möchte ich ihn Furz kissen. Darf ich einen reinwerfen, von dem ich glaube, dass er fast noch besser als Halloween in dieses Genre passt, aber viel mehr Spaß macht? Ja, bitte. Tucker & Dale vs. Evil. Also es ist natürlich einer, der auf die Scream-Sache aufgesprungen ist, mehr oder weniger. Der ist später, deutlich später. Genau. Der einfach die Ironie irgendwie mit reinnimmt. Und, aber das kann ich wieder, da komme ich dann wieder klar und das sind auch die Teile in Scream, mit denen ich klarkomme, ne? Tucker & Dale vs. Evil ist aber tatsächlich eher ein Bezug auf den Cabin in the Woods Horror
Florian Bayer: Was gibt es noch für Horror? Das ist einfach ein Horrorfilm. Was soll das?
Johannes Franke: Das ist mir aber auch nochmal aufgefallen. Ich dachte, so ein Gottesfilm. Also vor allem leben die alle in riesigen Häusern, in Luxus. Ja. Und auch in einem Alter, wo man denkt, oh mein Gott, was ist da los? Also da hast du auch eine der großartigsten Figuren erwähnt. Aber wir sollten ... Du bist noch mit drin im Lexikon, oder? Das heißt, wir sind jetzt gerade in einer Dead-Phase und müssen warten, bis irgendjemand wieder das Genre wiederbelebt? Nee, bloß nicht. Das reicht. Also, ich bin jetzt nicht erpicht auf ein großes Slasher-Revival, ganz ehrlich. Naja, es ist wahrscheinlich wie mit den meisten Genres. Du hast irgendwie dann deine Fanbase, die sich normalisiert, wo du dann sagst, okay, das können wir erwarten an Publikum für diesen Film. Und gut ist, es gibt keine neuen Impulse oder sowas, sondern es gibt einfach Leute, die es weiter gerne konsumieren und mögen. Und dann hast du deine Subkultur und gut, gut ist. Ich verstehe es einfach nicht. Das war, das muss man sehen, Lexikon. Okay. Aber jetzt, wo du alles über Slasher weißt, was du wissen musst, kannst du den Rest des Films genießen. Wo waren wir? Also, ich will nochmal ganz kurz wenigstens Kevin Williamson reinnehmen, der das Ding innerhalb von drei Tagen geschrieben hat. Sein Debüt, ne? Der hat sich ganz viele Horrorfilme angeschaut, wie man das so macht, wenn man einen Film schreiben will. Und hat sich gedacht, ja, die sind alle gleich. Ja. Dann mache ich mal die Meta-Variante davon und hat innerhalb von drei Tagen dieses Ding runtergeschrieben. Und ich denke mir die ganze Zeit, ja, das seems legit, alles gut. Natürlich, wenn du weißt, wie sowas funktioniert, dann, und es ist ja offensichtlich, wie sowas funktioniert, dann kannst du das auch in drei Tagen schreiben. Unter Geldnot? Ja. Und dann hat er richtig, er hat richtig schlimme Scheißjobs gemacht, der Arme. Also, ich habe alles nicht gelesen, aber ich erspare euch jetzt, was er alles gemacht hat. Aber dann hat er das Ding für 400.000 Dollar verkauft. An die sympathischsten Figuren in ganz Hollywood. Ganz toll. Die Weinstein-Brüder. Yay! Aber nicht an Harvey. An Bob. An Bob. Ja, aber Bob ist auch ein Arsch. Bob ist genau das Gleiche. Bob ist nicht so schlimm wie Harvey, habe ich das Gefühl, aber Bob ist auch ein Arsch. Ja, genau. Also, insofern, es nimmt sich nicht so wahnsinnig viel. Aber das Tolle ist, er hat das Ding geschrieben und angeboten und dann gab es so eine Art Bidding-War. Also, dass wirklich mehrere Paramount und so weiter einfach interessiert waren und sich dann Angebote hin und her geschoben haben. Was ist denn das für eine krasse Scheiße, wenn du als Autor dein erstes Ding schreibst und du bist voll in Geldnot.
Florian Bayer: Und dann hast du was geschrieben und schickst es los und plötzlich fangen sie alle an zu streiten. Nein, ich will das auch nicht, ich gebe dir viel Geld.
Johannes Franke: Ja, dieses Wes Cravens Midnight. Okay, ich dachte, das Ding hieß Wes Cravens New Nightmare, aber egal. Ich glaube, dass das Buch an sich einfach lustig war und dass viele das auch als Komödie einfach gelesen haben und das irgendwie geil fanden. Und das Interessante ist ja dann, nachdem das Buch verkauft wurde, gab es ganz im Gegenteil wieder Probleme, einen Regisseur zu finden. Ja, weil Wes Craven hat es ja eben erstmal abgelehnt und Sam Raimi hat es auch abgelehnt und andere haben es auch abgelehnt. Ich hab irgendwo gelesen, dass die auch so ein bisschen das Problem hatten, dass viele Regisseure das Ding gelesen haben und doch einen starken Akzent auf die Komödie haben wollten. und die Morde, die passieren, noch komödiantischer haben wollten. Dass Wes Craven dann später auch moniert hat und gesagt hat, nee, dass das einen Mord an sich oder den Killer an sich, den Akt, kann man nicht komödiantisch erzählen. Das ist der Moment, wo man ernst bleiben muss. Und dazwischen kann ganz viel Zeug passieren, aber es gibt so feste Punkte, die klar sein müssen und die auch ernsthaft inszeniert werden müssen. Und ich glaube, das rettet den Film auch. Du würdest auch sagen, er hat recht damit. Aber nicht ungewöhnlich ist, dass der Killer offenbar indestructible ist. Ja, Edward Munch, ja genau. Was, weißt du was, die Geschichte von der Maske ist ja auch so ein Ding. Ja. Die haben natürlich als erstes angefangen, ihre Produktionsleute dagegen zu werfen. Die Designer, die einfach alles mögliche entworfen haben an Masken und Wes Craven die ganze Zeit gesagt hat, nee, das ist jetzt irgendwie noch nicht so. Und dann waren die unterwegs bei irgendeinem Location-Scout in einem Haus. Und dann haben sie dieses Haus, haben sie später nicht benutzt, aber da lag so eine Maske rum. Von Fun World. Von Fun World, genau. Eine kleine Klitsche damals. Die hatten nicht... Das war keine große Firma. Die haben halt solche Masken, also so einfach Kostüme hergestellt. Ach so, ja, ja. Naja, sie haben ja erst mal versucht, diese Maske eben nicht von Fun World kaufen zu müssen. Sondern erst mal gesagt, liebe Designer, wir haben jetzt so viele Masken hinter uns. Wir haben hier die richtige, aber bitte verende diese Maske mit so 20 Prozent, damit wir die Royalties uns sparen. Und dann haben die wieder Veränderungen von dieser Maske vorgelegt. Und dann war Scraven irgendwann auch beim Dreh. Ich glaube, es war schon echt, die haben schon bald angefangen zu drehen. Das war kurz davor, glaube ich. Und dann sagt er, nee, also ich mag das Original lieber. Ja. Und dann haben sie angefangen, mit der Firma sich auseinanderzusetzen. Und daher kommt dann der Name, nämlich R.J. Torbert.
Florian Bayer: Oh, ein Arschloch-Move. Was ist das denn?
Johannes Franke: Macht fünf verschiedene Masken und dreht damit mal bitte die Szenen, damit wir wissen, was am besten ist. Und es war nicht nur so, dass er mit der Maske unzufrieden war. Er hat die Dailies gesehen, also das, was man täglich dann zurückbekommt vom Set. Das war damals natürlich noch was anderes, als es noch nicht digital war. Der Mutte ist erst entwickelt und so. Das heißt, er hatte ein gewisses Delay und hat sich dann angeschaut, was sie gemacht haben, jeden Tag gedreht haben. Und hat echt den Arschloch-Move gemacht und gesagt, alter, ihr macht totale Scheiße. Ich glaube, wir hören lieber auf. Oh, was? Und dann haben sie gesagt, naja, wir schneiden mal zusammen, was wir hier haben an erster Szene. Also das mit Drew Bermond. Und haben ihm das dann geschickt und dann kommt von ihm zurück, ja, ja, offenbar habe ich keine Ahnung. Lasst mal, macht mal ruhig, ist das in Ordnung? Ihr habt das sehr gut im Griff alles. Was ein Stress. Ja, ich bin auch jedes Mal, wenn ich diese Maske vorher gesehen habe, bevor ich den Film jetzt gesehen habe, habe ich gedacht, das kann nichts werden. Es ist genauso wie bei A Ghost Story, wo du ein Bettlaken über dem Kopf hast als Geist und denkst, das klappt nie. Das wird ein lächerlicher Film. Und am Ende hast du doch irgendwie etwas, was sehr gut funktioniert. Also einfach wie die Augen geformt sind und wie der Mund geöffnet ist. Ja. Ich glaube, man kann einfach in diese Maske einen Haufen Zeug reininterpretieren. Also wenn man dann Kontexte setzt, kannst du da, glaube ich, relativ viel rausholen. Ich glaube, das ist auch ein bisschen das Ding, was in dem Film dann zum Tragen kommt. Holy shit, ja, absolut. Wir müssen den Leuten unbedingt sagen, dass sie uns abonnieren sollen, wo auch immer sie sind. Also auf Spotify oder Apple oder sowas. Also abonnieren und anderen sagen, dass sie uns abonnieren sollen. Was auch immer euer Podcatcher anbietet. Genau. Und wenn sie euch nicht gefällt, dann schickt diese Episode weiter an eure Feinde oder eure Nachbarn oder sowas. Boah, das... Oh, wir sind schnell durchgekommen. Es gibt aber auch noch ganz viele Schüler an dieser Highschool und irgendwelche Erwachsenen, die irgendwo sind. Dewey und die... Ja, also... Sind Stu, Randy und Billy sind eigentlich die einzigen so wirklich Verdächtigen, oder? Ich hab die ganze Zeit das Gefühl, dass der Film mir zwar sagen will, es gibt diese Verdächtigen hier, ich versuch jetzt jedem irgendwie ein Motiv zu geben, aber ich als Zuschauer, der ich vielleicht auch einfach nicht genug Ahnung von Horrorfilmen habe, denke die ganze Zeit, er zaubert am Ende irgendjemanden aus dem Hut, der nichts mit irgendwas zu tun hat. Wie störend war das denn für dich? Das Ding ist, dass der ganze Film ja so selbstreferenziell ist und immer wieder diese Dialoge anstößt, wo irgendjemand sagt, es gibt Rules. Und dann werden irgendwelche Sachen erklärt, warum ein Horrorfilm so aufgebaut ist, wie er aufgebaut ist und so. Und ich denke, irgendwann, ja, reicht auch langsam. Ah, ja. Wirklich, es hat vielleicht was damit zu tun, dass ich damit nicht viel anfangen kann, weil ich diese Horrorfilme nicht gesehen habe. Aber ich glaube auch sonst, wenn ich die Filme gesehen hätte, irgendwann würde ich denken, ja, okay, aber du hast das ja schon ein paar Mal gesagt. Warum musstest du denn jetzt nochmal jemanden hinstellen, der eine PowerPoint darüber hält, wie, ob jetzt jemand rausgehen darf und sagen darf, ich komme gleich wieder. Ich weiß nicht. In der Videothek auch. Und da verdächtigt ja richtig die beiden Killer. Aber nein, das gibt es ja vorher auch. Irgendjemand lässt immer wieder was fallen. Es gibt immer wieder irgendwelche... Live her alone. Live her alone. Live her. Live her. Ja, solche Sachen, genau, wo es immer wieder so Anspielungen gibt, wo ich denke, ja, okay, ich habe es kapiert. Und es ist schon so weit, dass ich schon in der Szene, wo sie in der Videothek stehen und er seinen ersten größeren Monolog dazu hat, schon da denke ich, ja, ich habe es jetzt aber auch verstanden schon. Ich weiß, ich weiß, was es ist. Natürlich, weil du es nachgelesen hast. Aus der Recherche. Und das heißt, ich habe es nicht verstanden. Ja, aber er sieht aus wie Johnny Depp, das weiß man sofort. Crybaby. Wes Kramer als Freddy Krueger als Hausmeister. Also es ist natürlich... Ich verstehe nicht alle Anspielungen, aber ich verstehe ganz, ganz, ganz viel, weil ich einfach Filme kenne. Ja. Hat noch nicht immer was mit den Horrorfilmen zu tun, sondern dass sie immer wieder versuchen, da reinzupoken. Und ich habe das Gefühl, dass mir das zu viel gemacht wurde auch danach. Und deswegen... Dafür kann der Film nichts, dass das danach so viel gemacht wurde. Aber irgendwie ist es inzwischen ein alter Hut für mich. Ja, verstehe. Ja, genau. Oh doch, die Zeit hat man sehr wohl. Die hattest du? Sehr wohl. Die Zeit hatte ich sehr. Die Zeit hatte ich es schon bei Drew Barrymore, als der Anruf kommt und dieses Questionnaire macht über den Horrorfilm. Das ist ja auch, das ist ja schon die erste Referenz, wo man dann denkt, ja, okay, das ist ein netter Aufhänger, okay. Aber wenn du das jetzt immer weiter und immer weiter und immer weiter ausschöpfst, hast du dann irgendwann kein Material mehr zum Ausschöpfen. Wenn ich... Aber wir haben doch gerade festgestellt, dass das spannend ist, dass der Killer fies aussehen kann. Das heißt, du hast mir zugestimmt. Das Ding ist, wir müssen dazu wissen, dass ich jedes Mal, wenn irgendjemand auch nur einen Schnitt irgendwo in die Haut bekommt von einem Messer, so dermaßen Schmerzen habe für den anderen, dass ich denke, ah, warum gucke ich mir das an, nein, oh, hä, und bei mir zieht sich alles zusammen. Und natürlich bin ich dann auch schon, dann habe ich auch schon keine Gefühle mehr, wenn ich die ganzen Innereien von jemandem rausploppen sehe, weil das natürlich dann schon so over the top ist, dass ich nichts mehr fühlen kann dafür. Aber bei so Schnitten und so ein Stich in den Magen und so kriege ich halt so viel Schmerzen, dass mich das jedes Mal aus dem Film rausholt auch. Also es ist kein Wizard of Gore. Und Wizard of Gore hast du mir... versucht zum Schmackhaft zu machen, indem du gesagt hast, das ist so komödiantisch drüber, dass man das nicht ernst nehmen kann und deswegen auch die Schmerzen nicht spüren kann, was ich nicht zustimmen kann. Wo ich einfach davor sitze und trotz alledem, trotz, dass ich finde, dass es totaler Trash ist und total schlecht, fühle ich mit. Also es ist kein Wizard of Gore, das heißt es ist nicht so schlimm wie bei Wizard of Gore. Es ist nicht so schlimm wie bei Wizard of Gore. Aber es ist trotzdem so, dass ich die ganze Zeit denke, eigentlich will ich hier nicht sitzen und mir das anschauen. Weswegen ich natürlich den Film nur in den Momenten genießen kann, wo er Slapstick-Momente hat, wo er ein paar Referenzen hat, die ich dann wieder clever finde, solche Sachen. Aber sobald es an den Slasher-Teil geht, bin ich halt mehr oder weniger raus. Das ist nicht mein Genre, Flor. Es tut mir sehr leid. ermordet. Was auch völlig absurd ist, was ja nur der Produzent meinte. Naja, man muss dann schon verschiedene Ebenen aufmachen. Ich bin natürlich kein Fan von Gore und von dem Slasher-Genre an sich. Aber der Film macht natürlich auf einer Ebene Spaß. Der Film macht an ganz vielen Stellen keinen Sinn. Ja, total. Absolut. Und das ist der Teil der Spaßmachung. Ja, absolut. Bin ich auch bei dir. Weil man nicht das Gefühl hat, dass der Film versucht, ernsthaft rüber zu bringen, sondern dass der Film sich einfach über, der einfach sagt, ich will jetzt Spaß haben. Und wenn ihr uns folgt beim Spaß haben, dann könnt ihr, setzt euch mit in the ride. Rollercoaster setzt euch rein. Und wenn ihr euch nicht reinsetzt, dann habt ihr keinen Spaß am Film, Pech gehabt. Und das finde ich okay, das finde ich legit. Und das macht der Film von Anfang an klar. Nicht ganz von Anfang an, sondern dann nachdem Drew Barrymore tot ist. Das heißt, der erste Teil des Films, der ein tatsächlicher, fast ernsthafter Slasher ist, ist auch sehr gut für sich als Kurzfilm. Danach kommt für mich ein Slapstick-Film und dann kommt immer mal wieder ein Slasher reingesprengelt. Den Slapstick-Film zwischendurch, der sich nicht ernst nimmt und der einfach keinen Sinn ergibt, macht sehr viel Spaß. Ich muss auch sagen, dass ich ein bisschen brauche. Nachdem der auftaucht, denke ich erstmal, oh Gott, oh Gott, oh Gott, was passiert hier? Wo bin ich hier gelandet? Was ist das? Was soll das? Und irgendwann, wenn ich dann verstehe, was der Film da macht, kann ich mich darauf einlassen und dann finde ich es wirklich großartig. Aber ich glaube, dass ich verstehen kann, wenn jemand sagt, ich kann mich nicht darauf einlassen, dass dieser Stu so furchtbar kriege ich auch nicht. Er ist die Verkörperung des Filmnords. Ja, aber da kann ich nicht andocken als irgendwie. War ich anders? Vielleicht war ich ja nicht so ein Filmnerd. Ich war ja eher so ein Zauber- und Jongliernerd, was ein Nerd unter Nerds sein dürfte. Das stimmt auch, ja. Egal. Ja, was ich ganz toll finde, ist eben genau da, wo der Film lustige Momente herstellt, wie er stoned oder betrunken auf diesem Sofa sitzt und Jamie Lee Curtis im Fernsehen anschaut und die ganze Zeit sagt, behind you, Jamie.
Florian Bayer: Jamie, look behind you.
Johannes Franke: Und er heißt Jamie, der Schauspieler heißt Jamie, sagt zu sich selbst, look behind you, während im Film, in dem er gerade mitspielt, der Killer hinter ihm steht. Es ist wirklich sehr, sehr schön. Also es ist natürlich irgendwie sehr obvious und platt, aber es ist sehr geil gemacht. Das ist eine gute Idee. You know what I mean? Ja, ich weiß, was du meinst, aber das ist mir zu verkopft für diesen Film. Ich verstehe, wenn es so speziell ist wie bei Arnie, dann verstehe ich die Referenz oder die Idee, dass es nicht geht. Aber bei diesem Film hier, das ist so versteckt und so klein. Ja, vor allem wird sie Harvey Weinstein begegnen, der dann keine schönen Sachen mit ihr macht. Mhm. Nur um das mal kurz unterzubringen, ne, die Schauspielerin Rose McGowan hat, äh, war eine derjenigen, die vor Ort gekommen sind, äh, und, äh, naja, von Harvey Weinstein sexuell, ähm, sexuell belästigt worden zu sein. Belästigt wurden. Keine schöne Erfahrung und die hat auch irgendwie, die hat auch aufgehört zu spielen, oder? Hatte zwischendurch? Ich dachte ja. Oder? Ach nee, dann war das jemand anderes. Ich habe viel gespielt. Die hatten noch relativ, die hat ziemlich viel, also sie hat Charmed, glaube ich, hat die, äh, ganz groß gemacht. In diesem Film ist sie halt das Popular Teenie Girl, ne? Ja, ich finde, dass die Schauspieler, abgesehen von Drew Barrymore, leider fast alle irgendwie ihr, nee, außer Dewey, ähm, sehr durchschnittlich bis unterdurchschnittlich sind. Neff Campbell auch? Ja. Oh, wow. Gerade sie. Okay, kommen wir gleich drauf zu sprechen. Leider gerade sie. Ja. Der übrigens gar nicht den spielen sollte, dass eigentlich, eigentlich haben sie Sollte einen Teenie spielen, ne? Ja, sollte einen von den Teenies spielen und dann hat er gesagt, nee, aber ich muss doch diesen, ich muss diesen Typen spielen, diesen Polizisten. Und ich liebe diesen Polizisten von Anfang an.
Florian Bayer: rüber. Und er hat auch eine geile Begründung drauf. Ich weiß gar nicht mehr genau, wieso, aber die beiden. Ich glaube, von einer Szene davor bis in diese wissen wir ganz genau, dass es sehr witzig ist, dass er jetzt mit dem Eis in diese Szene reinläuft und dann daneben ihm da steht mit diesem Eis. Ist so geil. Er sieht aus, als würde er neben seinem Papa stehen und zusammen auf dem Rummel.
Johannes Franke: Ich finde auch ganz toll, eine der ersten Szenen mit ihm, wo die Schwester eben ihn nicht
Florian Bayer: als Polizisten wahrnimmt, sondern einfach nur als Bruder wahrnimmt und ihn entsprechend fertig macht. Und es ist so geil. Der arme Typ. Es ist super geil und keiner nimmt ihn ernst. Und er ist auch nicht ernst zu nehmen. Und er versucht sich an diese Reporterin ranzumachen und denkt die ganze Zeit, um Gottes Willen, was tust du da? Was ist da los?
Johannes Franke: Und die gar nicht die Rolle kriegen sollte. Sie haben sie echt lange abgewiesen und sie hat echt lange angerufen und gesagt, ich will diese Rolle spielen. Vor allem, weil sie die Rolle wirklich als Bitch angelegt hat, in ihren eigenen Worten als Bitch, das mal zu zitieren. Weil sie wirklich eine Rolle brauchte, die ganz anders ist als ihre Rolle bei Friends. Hast du Friends viel geguckt? Ich habe Friends viel geguckt, ja. Ich mochte das sehr. Monika hat sie gespielt, aber ich weiß nicht mehr, wer mit wem zusammen war. Und ich mochte Friends auch. Also insofern, das gibt es nicht. Nein, nein, nein.
Florian Bayer: Was? Was?
Johannes Franke: Achso, nein, stimmt. Eigentlich stimmt, stimmt. Sie war auch noch eine derjenigen, die tatsächlich gut waren als Schauspieler. Sie ist eine gute Schauspielerin. Können wir einmal sagen, dass diese Szene, diese Exposition-Szene, nachdem Sidney Courtney Cox schon einmal richtig hart geboxt hat und keinerlei Konsequenzen davon bekommen hat, vor laufender Kamera, dann in der nächsten Szene wieder zu ihr hingeht und sagt, nein, nein, ich will nur reden. Und warum? Natürlich, damit wir dem Zuschauer einmal erzählen können, was eigentlich die Backstory ist. Und die wird nur in diesem einen Gespräch eingeführt. Und dieses Gespräch existiert nur deswegen, damit die einmal zusammen sagen können, was früher passiert ist. Und das ist so unbeholfen, hölzern gemacht. Es ist dich nicht. Ja, mich hat es in dem Moment schon so ein bisschen, wo ich dachte, ach komm, das kannst du besser. Warum? Warum? Und dann haben wir Billy, unseren Lover. Es geht Ja, das stimmt schon, dass ihm das in die Karten spielt. Das muss man schon sagen. Aber irgendwie, ich weiß nicht. Es gibt so viele Momente, wo ich dann denke, ach komm, da hättest du nochmal einen besseren Ton finden können, nochmal ein bisschen glaubhafter spielen können oder nochmal so ein bisschen, weiß nicht, das ist mir zu geradeaus und nicht glaubwürdig genug gespielt zwischendurch. Er muss die ganze Zeit mit dem Blick gucken, Ja, das ist tatsächlich so. Ich denke wirklich die ganze Zeit, oh mein Gott, der Film versucht uns wirklich reinzureiben, dass das unser Verdächtiger ist. Und es ist er am Ende und ja, okay, ist es vielleicht ein okayer Spin auf die ganze Sache, aber naja. Irgendwie habe ich bei ihr das Gefühl, dass immer drunter liegt, dass sie nicht am Set sein will. Ich weiß nicht warum. Ich kann es dir nicht genau auseinandernehmen. es kein Spaß. Sie ist die Einzige, für die es kein Spaß ist. Ja, aber nicht im Sinne von, ich habe wirklich ein Interesse hier wegzukommen, sondern im Sinne von, ich bin einfach erneut wie so ein Teenager. Und sie spielt natürlich ein Teenager, ja, ja. Aber ich sehe das mehr in ihrer Schauspielleistung als in ihrer Figur. Hier sterben Menschen. Das ist schrecklich, was hier passiert, Leute. Ja, und das Krasse ist, der Rest der Schule, nachdem da zwei Mitschüler ermordet wurden, scheint das null zu interessieren oder sich darüber lustig machen zu wollen, was da passiert ist. Das ist eine große Party für die, genau. Es ist wirklich, also das verstört mich zwischendurch ein bisschen. Weil, stell dir mal vor, in deiner, also bei mir in der Schule war irgendwann mal, ist ein Schüler durch Selbstmord gestorben. Ja. Ich glaube, die ganze Schule war eine Woche lang fix und fertig. Ja, ja, genau. Und mich versteht halt, dass der Rest dann denkt, oh ja, cool, lustig, lass uns zwei Masken besorgen und nochmal durch die Gegend rennen, damit sie besonders viel Angst hat. Die Reaktion des Rektors ist ja wirklich auch so over the top. Fuchtelt da mit dieser riesen Schere rum und hat sie offenbar gezwungen, die Masken noch aufzulassen, damit er sie dramatisch von ihren Köpfen ziehen kann. Was ist das denn? Staged. Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott. Sie ist nämlich Jungfrau. Muss sie sein. Weswegen sie am Anfang nicht umgebracht wird, obwohl sie es versuchen. Jetzt kommt das zum nächsten, was ich ein bisschen schwierig finde. Ja. Folgendes. Okay, der Film nimmt sich nicht ernst und der sollte auch keine Logik, man soll nicht so sehr fragen nach Logik, ist in Ordnung. Aber die versuchen, sie am Anfang umzubringen. Und zwar am falschen Tag, weil der nächste Tag ist ja erst der Tag, an dem ihre Mutter gestorben ist. Und das wird ja am Ende von ihnen so revealed als großer Plan. Das wollten wir machen. Sie wollten sie am gleichen Tag umbringen, wie die Mutter gestorben ist. Aber sie wird vorher so attackiert, dass sie wirklich hätte sterben können am Tag davor. Sie wollen sie nicht töten. Aber, aber, hallo? Also guck dir die Szene nochmal an, wie sie versuchen, sie umzubringen. Natürlich versuchen sie es ernsthaft, sie umzubringen. Absolut. Und diese Inkompetenz gehört einfach dazu. Eine meiner liebsten, also wirklich absolut liebsten Stellen dieses Films. Wenn sie aus Billy rausgekommen hat, dass er ein Motiv hat, das ich schon gar nicht mehr weiß, wäre so egal. Und sie dann ihn, wenn du fragt, was hast du denn für ein Motiv? Und er ist dann schon halb am Verbluten und sagt dann noch Peer Pressure, I'm too sensitive. Ja, es ist so geil. Ich habe flach gelegen. Es ist so eine geile Antwort und er spielt das so geil. Ich habe ihm nicht zugetraut, dass er so klassenclownmäßig das die ganze Zeit durchzieht. Das ist so geil. Er heult ja noch rum. Er fragt sich doch, ob sie die Polizei gerufen hat.
Florian Bayer: Wie ist das wirklich die Polizei gerufen? My mom and dad will be so mad at me. Und das hat er auch improvisiert am Set. Das ist so geil. Okay, also das sind wirklich die Highlights des Films. Finde ich total großartig.
Johannes Franke: Also natürlich ist es mir wahnsinnig wichtig, dass sie das tut und sie tut das ja auch auf einer gewissen Ebene, aber eben leider nicht schauspielerisch so gut, wie ich das gerne hätte. Schade. In so einem Film. Und den Direktor, anscheinend, schaffen sie es, den Direktor durch die halbe Stadt zu schleppen und da an einem Mast aufzuhängen. Und wie soll bitte der Typ in der Maske da ins Büro reingekommen sein, das funktioniert alles nicht. Der war einfach bewusstlos. Und es ist auch keiner zufälligerweise da reingegangen, um mal zu gucken, was da so, egal. Nicht nur ein bisschen angedeutet, nein, es ist nicht nur angedeutet, es ist mir schon rub it in the face, würde ich sagen. Es ist ein wunderbares Tutorial, wie Horrorfilme funktionieren. Das Schönste daran ist, dass er genau an der Stelle Pause gemacht hat im Film, dass das so aussieht, als ob der Typ im Fernsehen gerade auf ihn einstecht. Das stimmt, das ist gut, aber das Problem ist, das weiß der Typ und er weiß das auch, bevor er es sagt schon und er öffnet trotzdem die Tür, um da rauszugehen aus dem Auto, um sich dann umbringen zu lassen. Das hat er nicht vergessen in dem Moment, das hat er genau dann gesagt und wusste vorher schon. Genau, und dann wird er abgeschmetzt. Ne, wir denken auch nicht dran, tatsächlich in dem Moment habe ich nicht dran gedacht, natürlich ist es clever und gut, das stimmt schon, aber es ist schade, dass der Typ nicht dran gedacht hat. Ja, also ich finde es halt doof, wenn Figuren in diesem Film doof sind, weil das uns nicht... Das Schöne ist, dass die es gar nicht so geplant hatten, sie hatten ja gedacht, dass sie drunter durch versucht und dann fällt es da runter, das Garagentor auf sie rauf, aber irgendjemand hatte dann am Set dann gesagt, das wäre doch viel cooler so. Und dadurch, dass sie da immer wieder rausgefallen ist, mussten sie sie quasi festtackern da im Teil. Nein, nein, nein. Aber ich glaube tatsächlich, dass ich das sehr selten sagen würde. Ich glaube, wenn ich mal sagen würde, das ist eine gute Tötungsszene, dann würde ich das auf andere Dinge beziehen als du, wenn du das sagst, als Horrorfilm. Ich würde das dann eher auf inszenierungstechnische Aspekte setzen, die einen anderen Aspekt haben als deiner. Ja. Scheibenwischen, obwohl man sofort sieht, dass das ein Haufen Blut ist. Das ist nicht übersehbar. Ja. Und dann macht sich die Scheibenwischer an und dann merkt man das besonders stark. Und dann rutscht auch noch dieser Typ darunter, der irgendwie aufs Dach gekommen ist. Und ich glaube nicht, dass der Killer Zeit hatte, ihn aufs Dach zu bringen. Auf jeden Fall war das der Killer. Natürlich. Es ist alles Teil der Inszenierung. Ganz wichtig. Aber wie zur Hölle hat er es geschafft, ihn da hochzuhieven noch? In der Zeit, die er hatte. Naja. Das darf man nicht fragen. Nein, das darf man nicht fragen. Nicht Suspension of Disbelief. Insofern, es macht ja auch Spaß, diese Sachen Inkonsistenzen machen ja auch Spaß. Darum geht es ja in dem Film auch. Es ist ja voll komiklich. Weiß ich nicht. Also ich kann die Ästhetik da nicht so richtig für mich gewinnen. Funktioniert für mich nicht so. Ich glaube, das ist eine Frage der Katharsis. War es Murphys? Es war nicht Murphys Law, es war irgendein anderes Gesetz. Irgendein anderes, aber dass man nach einer ganz bestimmten Anzahl von Hin und Hers in Diskussionen online immer auf Hitler... Irgendwann kommt der Hitler-Vergleich. Aber Gewalt als ästhetisches Stilmittel. Ja, aber ich glaube, dass das immer auch damit zusammenhängt, dass es irgendwie kathartisch sein muss. Ja. Und okay, dass es dann der ästhetische Aspekt dazu kommt, aber ich glaube, die Psychologie ist immer Katharsis dabei. Auf jeden Fall. Und Horrorfilme sind für mich der Inbegriff von Katharsis. Verstehe ich. Ich glaube aber, dass darin das Geheimnis verborgen liegt, warum manche Leute mit Horrorfilmen mehr anfangen können und manche mit Horrorfilmen weniger anfangen können. Weil jeder ein bisschen ein anderes Gefühl dafür hat, was für ihn kathartisch ist und was nicht. Und ich kann damit nicht viel anfangen. Vor allem kommt mir natürlich auch in den Weg, dass ich einfach zu viel, was ich schon gesagt hatte, zu viel mitfühle. Also jedes Mal, wenn irgendjemand verletzt wird, habe ich Schmerzen. Also es ist schon so, nein, tu es nicht. Ja, na, ich meine, wenn der Overkill kommt, dann kommt mein Körper auch nicht mehr mit und schaltet ab irgendwann. Okay. Also irgendwann geht es dann tatsächlich auch wieder. Bei Wizard of War zum Beispiel ging es nicht. Da habe ich wirklich immer mitgelitten. Aber irgendwie hier hat mich das so dran gewöhnt. Irgendwann ist einfach der Overkill so stark, dass mein Körper da nicht mehr groß reagiert. Ob das jetzt was Gutes ist oder nicht, weiß ich nicht genau. Aber es geht so weit, dass ich den Moment wieder ganz nett finde, wenn am Ende der Typ sagt, so im Horrorfilm wäre jetzt der Moment, wo der totgeglaubte Killer nochmal ein letztes Aufbäumen hat, um nochmal für einen Scare da zu sein. Und sie dann den Typen erschießt, der gerade hochkommen will und sagt, nicht in meinem Film. Ist sie eine Mörderin? Natürlich. Okay. Ja. Dewey überlebt es? Yes. Aber das war nicht geplant. Der hätte eigentlich tot sein sollen. Und dann haben sie den Film gezeigt und dann haben sie nochmal eine Szene nachgedreht, damit er dann im Krankenhaus landen kann und noch lebt. Was auch total gut ist, weil er ist ganz wichtig für den zweiten und dritten Teil. Ja, er ist auch einfach als Figur großartig. Ja. Also ich finde das so toll, ich kann gar nicht richtig beschreiben, was der da spielt, was für eine Figur der da spielt. So adorable. Das ist wirklich süß. Oh Mann. Ja, wir sind schon ziemlich fortgeschritten in der Zeitplor. Ich habe auch noch extrem viel aufgeschrieben, was ich aber alles gar nicht brauche, glaube ich. Es gibt so viele Produktionsnotizen, die man alle noch irgendwie unterbringen könnte. Aber alles gar nicht wichtig. Wir haben die wesentlichen Sachen besprochen vielleicht, oder? Wollen wir uns langsam in die Top 3 robben? Lass uns mal in die Top 3 vorwagen. Unsere Top 3. Wir haben eine Top 3. Plor, was wolltest du gerne für eine Top 3 haben? Metafilme hatten wir, glaube ich, schon mal, ne? Oh, okay. Ja, ähm, bruh, ich muss anfangen, ne? Ich habe mal wieder nicht sortiert. Okay, ich hätte für dich auf Platz 3 Eyes Wide Shut. Oh, diese, diese Venedig-Maske, ne? Diese, diese alten, Rock-Rococo-anmutenden, venezianischen Masken auf diesem, weiß ich nicht, was ist das? Äh, dieser Org hier? Ja, dieser Kult. Ja, dieser Kult, der irgendwie... Ja, ist das nicht schön? Jetzt sind wir bei Traumnovelle. Arthur Schnitzler. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich den Film wirklich mag, weil ich auch ein Problem mit... Ich, ich finde, ähm, Tom Cruise einfach nicht... Ich kann die Figur nicht vom, vom Schauspieler trennen meistens, weil ich den Schauspieler so seltsam finde und so, äh, ich, ich habe immer, immer im Kopf, was ich von ihm persönlich halte, obwohl ich ihn gar nicht persönlich kenne, aber das, was man hört, ist immer so schrecklich und so wie er rüberkommt, ist immer so schrecklich für mich, dass ich immer Schwierigkeiten habe, ihn in Filmen zu sehen. Und das nicht trennen kann. Und deswegen habe ich bei dem Film auch Schwierigkeiten gehabt, obwohl ich damals noch gar nicht so viel über ihn wusste, als ich den Film gesehen habe. Ich weiß nicht warum, ich habe ihn in einem, ich habe ihn gesehen als Jugendlicher, wo ich eigentlich in the prime of my sexual awakening gewesen wäre, aber, oder war, aber der Film hat mich mehr unangenehm berührt als alles andere. Aber der ist nicht in der Liste gelandet wegen des Films, sondern schon wegen der Masken.
Florian Bayer: Oh, oh, okay. Martial-Arts hatten wir schon. Muschel vielleicht nicht unbedingt so oft.
Johannes Franke: Nein, wir hatten Wuscher. Ja, stimmt. Das ist nicht... Weißt du, die Folge ist wie dieser Film. Wir nehmen uns nicht ernst. Was soll's. Dein Nummer zwei. Mein Nummer zwei ist, egal welcher, aber Zorro. Perfekte Maske. Ja. Niemand wird hinter dieser Maske versteckt. Ich liebe es. Ich find's toll. Weil dieses, das ist ja auch in allen Superheldenfilmen so und so, das ist Suspension of Disbelief, dass man glaubt, sobald sich jemand so einen kleinen Lappen vor die Augen hält, dass man nicht mehr erkennt, wer's ist. Das ist großartig. Und bei Zorro ist es halt einfach die Urversion dieses Tropes. Errol Flynn, aber nur, weil ich, weil ich so ein, ja, einfach die gute alten Zeiten quasi immer feiere. Und das hat, eigentlich ist es nur eine Frage des Stils. Also, dass ich den Stil der alten Filme interessanter und spannender finde, als das, was dann mit Antonio Banderas passiert. Es ist halt auch Antonio Banderas, muss man sagen. Genau. Der hat das halt auch getragen, das Ding. Ja. Also, er hätte auch das Telefonbuch vorlesen können. Wahrscheinlich, ja. Es hätte funktioniert. Ich würde an Platz 1 gerne, typisch für Johannes vor 20 Jahren, die Maske. Jim Carrey. Oh, Comic. Naja, Comic, naja, Realfilm-Comic quasi. Und also es gibt einfach niemanden, der mir einfallen würde, außer Jim Carrey, der das hätte hinkriegen können, das so zu machen. Und es ist natürlich over the top und es ist total albern. Und ich glaube, es gibt sehr viele Menschen da draußen, die sich diesen Film nur fünf Minuten lang angucken können und dann sagen, um Gottes Willen, mach's aus, ich krieg Augenkrebs. Aber ich fand den Film so großartig und unterhaltsam. Achso, okay. Okay, dann bin ich dir sehr dankbar. Warum haben wir in dieser Liste Darth Vader nicht drin? Weil ich nicht sowas nehmen wollte. Darth Vader habe ich bei meinen Honorable Mentions stehen. Sehr, sehr gruselig. Aber geiler Moment. Also auch sehr gut inszeniert. Ja, hast du noch Honorable Mentions oder ist es irgendwie... Wir können wieder zurückspringen in den Film. Das war unsere Top 3. Auf, auf. Haben wir denn noch irgendwas? Ja. Ich möchte, bevor ich mein Urteil rausblase, noch ein, zwei kleine Sachen erwähnen. Zum Beispiel, dass Drew Barrymore tatsächlich während der Dreharbeiten unabsichtlich die Polizei angerufen hat. Und die mehrmals, dann irgendwann haben sie auch zurückgerufen und haben gefragt, Alter, was macht ihr da? Und dann haben sie das Telefon abgestellt. Und es gibt ein T-Shirt, auf dem steht, I survived scene 118. Das ist die Party-Szene, die 42 Minuten lang dauert. Und die haben 21 Drehtage dafür gebraucht. Und das ist echt, echt hart. Alles in diesem einen Haus, was sie da irgendwie gefunden haben. Das ist du, das großartiges Elternhaus ohne Eltern. Und ich finde es sehr, sehr spannend, dass sie tatsächlich die erste Woche gar nicht so richtig gut anliefen im Kino. Sondern, dass wirklich dann erst über Mundpropaganda eine Woche nach der anderen der Film besser und besser und besser im Kino lief. Budget von 14 oder 15 Millionen. Ja. Oh Gott. Ja, die haben das Drehbuch gelesen und dann haben sie, kurz vorher, vor dem Dreh, haben sie gesagt, oh, wir haben mal nachgelesen. Nein, das dreht ja auf gar keinen Fall bei uns. Die haben schlechte Erfahrungen schon vorher gehabt und es ist wohl so, dass es auch irgendwie Morde oder sowas gab, an die das ganz ungünstig erinnerte dann auch. Ja. Und deswegen kann ich die Entscheidung voll verstehen, aber er hat dann im Abspann auch noch geschrieben, no thanks to this school. Santa Rosa City School District Governing Board. Das ist ein bisschen ein Arschloch-Move, finde ich. Es ist nicht, also ich meine, natürlich ist man nicht begeistert, wenn einem die Location dann kurz vorher absagt, aber na, das muss vielleicht nicht sein. Was ja in diesem Film tatsächlich passiert, also auch als Auseinandersetzung mit dem Genre an sich, für mich war es eben einfach, und jetzt zu meinem Urteil, für mich war es einfach als nicht gerade Liebhaber dieses Genres ein Zacken zu drüber als selbstreferenzielles Ding. Weil man alle paar Minuten das um die Ohren gehauen bekommt, das Ding. Und ich dann denke, ja okay, ich bin nicht Teil der ganzen, I'm not in on the joke, aber du versuchst es mir trotzdem zu verkaufen. Irgendwie funktioniert es nicht ganz. Aber es gibt sehr, sehr viele schöne Momente, es gibt sehr, sehr viele gute Ideen und ich kann dem Ganzen das geben, was du darin siehst. Aber da schon das Slasher-Genre an sich nichts für mich ist, geht das natürlich an mir als zu dem Publikum vorbei. Das tut mir sehr leid, aber not my cup of tea. Pech gehabt.
Florian Bayer: Oh nein!
Johannes Franke: Oh nein! Vorsicht! Johannes, vielen Dank! Ja, Floor, vielen, vielen Dank, dass du mich durch alle Subgenres des Horrorfilms durchschleppst und ich immer mal wieder auf dich einschlagen darf. Dann als Dank. Und was nächste Woche ist, hört ihr gleich. Bis dahin. Bis dann. Ciao. Leute, es wird eine volle Woche. Ihr müsst vier Filme gucken. Floor, du musst vier Filme gucken. Vier? Vier Filme. Oh mein Gott. Okay. Ich bin bereit.
Florian Bayer: Was warst du jetzt? Moment, du sagst einfach so, ja okay, ich bin bereit. Kann man nehmen.
Johannes Franke: Matrix. Matrix wurde vor kurzem sehr viele Filme. Vier, ob jetzt Matrix oder was anderes, aber ich sag dir einfach so, du musst jetzt vier Filme gucken und du sagst, kein Problem. Also es gibt da aus Tokio einen Filmemacher, der hat eine ganz großartige vierteilige... Yay! Nein, nein, Plur, du kannst es voll vergessen. Was hast du denn für mich? Ich habe einen Indiana Jones für dich. Wunderbar. Ja, cool. Oh, der vierte. Ja, weil es wird einen fünften geben mit Phoebe Waller-Bridge. Der kommt dieses Jahr raus, ne? Der kommt dieses Jahr raus und zwar bald. Und wenn diese Folge rauskommt, wird er auch noch viel baldiger rauskommen und deswegen müssen wir alle vier Filme vorher besprechen. Und ich nagel dich jetzt schon darauf fest, wir werden auch den neuen Film zusammen gucken müssen.
Florian Bayer: Nur nicht den vierten?
Johannes Franke: Oh, oh. Okay, ich bin gespannt drauf. Schaut euch gerne alles nochmal an oder lasst es. Ihr habt es sowieso im kulturellen Gedächtnis. Wir hören uns nächste Woche wieder mit Indiana Jones 1, zwei. Sehr cool. Bis dann. Bis dann. Ciao.
