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Kategorie: 1990er

Episode 281: The Sixth Sense – The One Time M. Night Shyamalan Got Everything Right

Der Kinderpsychologe Malcolm Crowe bekommt eines Tages Besuch von einem ehemaligen Patienten, der völlig am Ende zu sein scheint. Er wirft ihm vor ihm nicht ausreichend geholfen zu haben, aber es bleibt ein kurzer Besuch, denn zwei Schüsse werden abgefeuert. Das Drama kocht kurz hoch… und schon müssen wir die Szenerie wieder verlassen. Wir springen in die Zukunft, wo der Kinderpsychologe auf einen jungen neuen Patienten wartet. Er hofft, mit diesem mehr Erfolg zu haben.

Das Kind redet wie ein Erwachsener, scheint Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen zu haben und sieht tote Menschen. Diese toten Menschen wissen nicht dass sie tot sind. Was sie nicht davon abhält, gruselig zu sein und das Kind gehörig zu traumatisieren. Der Kinderpsychologe braucht so seine Zeit dem Kind zu glauben, und wirft mit unglaubwürdigen Diagnosen um sich, bis er sich dem übernatürlichen ergibt und dem Kind das einzige rät was er halt als Psychologe zu tun weiß: „Hör dir die Sorgen der Geister an, seien sie noch so gruselig. Nur dann kannst du damit klarkommen.“

Und tatsächlich. Calvin und Hobbes gehen zu der Beerdigung eines verstorbenen Mädchens, das dem Kind verraten hatte, dass ihre Todesursache das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom ihrer Mutter war. Dort klären sie ohne viel Brimborium den Fall und hauen wieder ab. So wird es Zeit, Abschied zu nehmen. Das Kind muss sein bestes Leben leben. Und der Kinderpsychologe endlich verstehen (Achtung Spoiler!) dass er die ganze Zeit tot war und seiner Frau Lebewohl sagen muss. Was für ein Mic Drop am Ende. Uff.

So. Plor, ich habe ein paar fragen an dich. Aber das wichtigste als erstes: du als anglophiler Phonetikspezialist wirst jetzt ein für alle mal klären… wie spricht man diesen Titel aus??

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Episode 276: The Big Lebowski – Talkin‘ about the Dude

„Der Dude“ Lebowski hat keine Lust mehr auf die Proteste seiner Jugend in den 60ern und all den Shit. Er will einfach nur baden und bowlen. Ganz in Ruhe. Dass ihm da zwei Kleinkriminelle auf den Teppich pissen, ist zwar scheiße, aber auch davon hätte er sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wenn nicht Walter, sein Bowling Kumpel, ihn rein gequatscht hätte, der Sache auf den Grund zu gehen.

Da liegt nämlich eine Verwechslung vor. Die Teppich-Pisser waren eigentlich hinter einem anderen Lebowski hinter her. Einem Millionär. Der wiederum weigert sich den Teppich zu ersetzen, hat aber einen Auftrag für den Dude:
Er soll das Lösegeld einer Erpresserbande übergeben, um seine Frau nach einem Kidnapping wieder zu bekommen. Also die Frau vom Big Lebowski, nicht die vom Dude Lebowski.

Nach und nach erhärtet sich der Verdacht, dass sie Frau nichts von der Entführung weiß. Und auch nichts von einem abgeschnitten Zeh, der die Skrupellosigkeit der Entführer unterstreichen soll. Wie sich herausstellt, ist der Millionär pleite und will das Geld für sich. Seine Frau chillt einfach nur mit Freunden in Palm Springs.

Die tatsächlich existierenden Erpresser sind nur auf den Zug aufgesprungen, um Geld aus der Sache zu schlagen.
Ein Krimi ohne Krimi zu sein, ein Ermittler, der keiner sein will, ein Lehrstück ohne Lehre. Oder Plor?

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Episode 270: Publikumswunsch – Das Fünfte Element

Alle 5000 Jahre muss die Erde sich gegen das pure Böse verteidigen. Und nein, es geht nicht um die Epstein Gang.
Das Böse in „Das Fünfte Element“ ist ein riesiger schwarzer Ball, der durchs All irrt. Damit es die Erde nicht platt macht, braucht es die vier Elemente und ein geheimnisvolles Fünftes, das rituell das Böse bannt.

Dieses fünfte Element ist nun, da wieder das Böse vor der Tür steht, dringend von Nöten. In Form einer halbnackten Frau. Nur von Kostüm gewordenen Zensurbalken bedeckt, irrt das fünfte Element durch das New York der 2260er Jahre.
Mit Hilfe eines Priesters und eines Taxifahrers findet sie die vier Steine die die Elemente darstellen sollen und kann mit Hilfe der Liebe des verdammt nach Actionheld aussehenden Taxifahrers das uralte Ritual vollenden um das Böse für weitere 5000 Jahre zu bannen.

Soweit die Geschichte. Viel interessanter ist aber vielleicht die Darreichungsform. In teils wunderbar bekloppten Szenen hangelt er sich mit extrem viel Spaß von Plothole zu Plothole. Quietschbunt, laut und voller Selbstironie.

Plor, du hast mal Spaceballs als das bessere Star Wars bezeichnet. Wo ordnest du denn das fünfte Element dort ein?

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Episode 267: Titanic

Praktisch jeder kennt die Geschichte: Das größte Passagierschiff der Welt bricht 1912 zu seiner Jungfernfahrt auf, kollidiert auf dem Atlantik mit einem Eisberg und geht unter. Über 1500 Menschen sterben, weil es zu wenig Rettungsboote auf dem vermeintlich unsinkbaren Schiff gibt.

James Camerons Titanic aus dem Jahr 1997 erzählt die Geschichte des wahrscheinlich berühmtesten Schiffsunglücks aus der Perspektive von Rose DeWitt Bukateer, einer jungen Frau aus besseren Kreisen, die 1912 mit ihrem Verlobten Cal auf dem Luxusliner von Southampton nach Amerika übersetzt. Rose empfindet ihre nahende Ehe mit dem arroganten, herrischen Cal als lebenslange Gefangenschaft und will sich in ihrer Verzweiflung während der Überfahrt von Bord stürzen. Zur Rettung eilt der Herumtreiber Jack, der als Passagier der dritten Klasse sein Schiffsticket einer glücklichen Hand beim Poker verdankt. Rose und Jack verlieben sich, und aller Widerstände zum Trotz beschließen sie ihr Leben in Zukunft miteinander zu verbringen… und dann geschieht das Unglück.

“Romeo und Julia an Bord der Titanic” waren Idee und Pitch von James Cameron bevor er alles eskalierte: Mit unglaublicher Akribie, geradezu größenwahnsinnigen Set Pieces und damaliger State of the Art Computertechnik inszeniert er ein gewaltiges Epos, das sich zwischen Monumentalfilm, Liebesfilm und Disaster Movie bewegt: Groß und unerhört. Der damals teuerste Film aller Zeiten… und allen Erwartungen zum trotz auch der erfolgreichste. Ein Riesenhit bei vor allem weiblichen Teenagern, die Geburt Leonardo DiCaprios als großer Leinwandstar und ein Beweis dafür, dass desaströse Budget-Eskalationen von wahnsinnigen Filmemachern nicht immer floppen müssen.

Johannes, wir waren damals Teenager… na dann, leg mal los mit deiner persönlichen Anekdote.

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Episode 263: From Dusk Till Dawn – Pulp Fiction trifft Splatterhouse

Richard und Seth Gecko, zwei brutale Gangster auf der Flucht. Jacob Fuller, ein Priester, der wegen des Todes seiner Frau seinen Glauben verloren hat und seine beiden Kinder Kate und Scott, unterwegs mit ihrem Wohnwagen… Die Wege der beiden ungleichen Kleinfamilien werden sich kreuzen.

Nachdem Richard und Seth einen Liquor Store überfallen haben, vergewaltigt und ermordet Richard ihre letzte Geisel. Sie sollte eigentlich die Fahrkarte nach Mexiko sein. Die Brüder brauchen einen neuen Plan. Und so entführen sie Jacob und seine Kinder und fahren mit deren RV über die Grenze. In der mexikanischen Wüste, um dort vom Gangsterfürsten Carlos abgeholt zu werden. Der Treffpunkt: Die Biker- und Truckerbar “The Titty Twister”. Hier wollen die Geckos mit ihren Geiseln die Nacht bis zu Carlos’ Ankunft die Nacht verbringen. Aber sie haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Die gesamte Belegschaft der Bar entpuppt sich als eine Horde blutdurstiger Vampire, die den Gästen an den Kragen will. Es beginnt ein Kampf ums Überleben, der bis zum Morgengrauen andauert.

From Dusk Till Dawn aus dem Jahr 1996, eine Kollaboration zweier Größen des damaligen Independent-Kinos. Robert Rodriguez trifft Tarantino, Pulp Fiction trifft Splatterhouse.

Johannes, ins Jahr 2025 sind wir mit Pulp Fiction gestartet. Ins Jahr 2026 jetzt mit From Dusk Till Dawn. Welcher dieser beiden Tarantino Kultfilme ist besser gealtert?

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Episode 252: Flatliners – Vor Halloween noch schnell klären, was nach dem Tod passiert…

Was passiert nach dem Tod? Viel größer kann die Fragestellung nicht werden. Und nichts Geringeres will Joel Schumacher 1990 in 115 Minuten auf der Leinwand endgültig klären.

Was passiert nach dem Tod? Und um das herauszufinden, lässt er vier Medizinstudenten sich gegenseitig kontrolliert umbringen und kurz darauf wieder auferstehen, mithilfe eines Defibrillators und nervenaufreibendem Geschrei. Ein fünfter in der Runde weigert sich zu sterben, um hinter den Vorhang des Todes zu schauen und darf anscheinend als Kontrollgruppe trotzdem dabei sein. Die Kommilitonen fangen an sich übertrumpfen zu wollen, wer länger tot sein kann bevor sie ihn zurück ins Leben holen. Als ob es sich um ein Wettessen handele in dem am Ende einer Stolz behaupten kann 20 Burger auf einmal im Mund gehabt zu haben. Der Kater danach allerdings hat es in sich: jede und jeder der ins Jenseits schauen durfte, bringt ein schlechtes Gewissen mit, eine Schuld, die er oder sie im Laufe ihres oder seines Lebens auf sich geladen hat. Man beachte, ich darf gendern! Allerdings nur einer weiblichen Protagonistin wegen, der Rest der fünf ist zeitgemäß männlich und leicht problematisch.

Die Schuld, die sie auf sich geladen haben (oder glauben zu haben) verfolgt sie im Diesseits und zermürbt die Freunde. Nelson, der Anführer der Todes-Medizin-Bande, wird sogar regelmäßig von einem zehnjährigen Jungen vermöbelt und die Verzweiflung wächst. Erst als David sich bei der Frau entschuldigt, die er als Kind gemobbt hat, hört sein Martyrium auf, und er rät den anderen, sich ihrer Schuld zu stellen. Da der Junge den Nelson damals ausversehen umgebracht hat, im Diesseits nicht erreichbar ist, sieht Nelson sich gezwungen sich erneut ins Jenseits zu katapultieren, um dort um Vergebung zu bitten.

Gerade noch so können seine Freunde ihn zurückholen und der Spuk hat endlich ein Ende.

Aber immerhin wissen sie jetzt, was nach dem Tod passiert. Bleibt also nur noch eine Frage offen: Plor, WAS ZUR HÖLLE PASSIERT NACH DEM TOD!?

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Episode 243: Nordkurve – Ein Film über die Fußballbundesliga und den Ruhrpott in den 90ern

Samstag ist reserviert für Fußball, Samstag ist Bundesligazeit. Das gilt heute ebenso wie in den 90ern. Adolf Winkelmanns Drama Nordkurve aus dem Jahr 1993 erzählt rund um den fiktiven Ruhrpottverein Union Dortmund Geschichten von Menschen, deren ganzes Leben sich um das runde Leder dreht. Da sind die Funktionäre, die verzweifelt versuchen, den Konkurs des Vereins aufzuhalten, selbst wenn dies bedeutet, die Hilfe eines schmierigen Spieler-Agenten in Anspruch zu nehmen. Da ist der Ersatzspieler, der schon die ganze Saison auf seinen großen Einsatz wartet, und versucht, die Langeweile in der Affäre mit einer älteren Frau totzuschlagen. Da ist der Mann dieser Frau, ein Ex-Profispieler und jetzt Kneipenbesitzer, der sich zusätzlich mit dubiosen Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Und da sind natürlich die Ultra Fans, denen der Exzess und die Gewalt neben dem Platz ebenso viel bedeuten wie das Spiel auf dem Platz.

Eine lose Sammlung mal dramatischer, mal trivialer Geschichten, zusammengehalten durch einen rauen Pott-Charme und einen tiefschwarzen Humor… und nicht zuletzt durch eine ganze Riege von Leuten, die später eher in der Comedylandschaft berühmt werden sollten. Wenn ihr also schon immer mal Michael Kessler bei einer Beinahe-Vergewaltigung, Stefan Jürgens beim Zertrümmern einer Standiontoilette oder Piet Klocke beim Komasaufen zuschauen wolltet… ja, das gibt es hier zu sehen.

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Episode 239: Das Fest und die Dogma95-Bewegung

Helge Klingenfeldt-Hansen wird 60 Jahre alt. Und wie alle zehn Jahre lädt der Hotelier und Patriarch die gesamte Familie in sein Hotel ein, um den runden Geburtstag gebührend zu feiern. Dieses Mal auch um den Schmerz des vergangenen Jahres ein wenig vergessen zu lassen.: Denn seine älteste Tochter hat sich vor kurzem umgebracht und ist bei diesen Feierlichkeiten allenfalls als Geist anwesend.

Das soll die Festgesellschaft jedoch nicht am Feiern hindern. Es wird getrunken und gespeist, es wird getanzt und gesungen, und natürlich werden auch Reden gehalten… Mehrere Reden, die den Abend entscheidend beeinflussen werden.

Die wichtigste Rede stammt von Helges ältestem Sohn Christian. Vor der gesamten engeren und weiteren Familie erzählt er, dass Helge ihn und seine – nun tote – Zwillingsschwester vergewaltigt hat, als sie noch kleine Kinder waren. Ein Donnerschlag direkt hinein in das zuvor so ausgelassene Fest. Man versucht es wegzulächeln, man versucht es als Lüge abzutun, man versucht sich der Geschichte zu entziehen… man versucht weiterzufeiern. Aber angesichts der im Raum versammelten Lügen, Vorurteile und unausgesprochenen Konflikte geht die Feier einem dystopischen Ende entgegen.

Festen von Thomas Vinterberg, der erste Dogma 95 Film, gedreht nach einem starren Regelkatalog, den der dänische Regisseur gemeinsam mit Lars von Trier festgelegt hat. Ziel: Antikunst, Immersion, Authentizität fernab jeglicher künstlerischer Eitelkeit. Johannes, ich versuche es mal vorsichtig ganz allgemein: Wie hast du den Film zum einen aus künstlerischer, zum zweiten aus emotionaler Perspektive wahrgenommen?

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Episode 232: Loriots Pappa Ante Portas – Krawehl, Krawehl!

Heinrich Lohse, 59 Jahre alt, glücklich verheiratet “HAHA”, ein Sohn – er ist 16, er sitzt und spricht – wird von seinem Arbeitgeber der “Deutschen Röhren AG” in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Die nun zur Verfügung stehende Zeit will der ehemalige Einkaufsleiter nutzen, um den Haushalt zu organisieren, sehr zum Leidwesen seiner Frau Renate. Kein Wunder, ist Heinrich Lohse doch außerhalb seines komfortablen Bürosessels kaum überlebensfähig: Egal ob der Einkauf von 150 Gläsern Senf, der Besuch einer Dichterlesung – Krawehl Krawehl – oder die Umwandlung des Hauses in ein Filmstudio… alles in seiner Verantwortung wird zur kleinen oder großen Katastrophe. Und dann steht auch noch der Geburtstag der Schwiegermutter und die Konfrontation mit der Vorzeigeehe seiner Schwägerin an…

Loriot, Vicco von Bülow, Bewunderer, Persiflierer und Zerstörer des deutschen Bildungsbürgertums. Cartoonzeichner, Humorist, TV-Ikone, Opernregisseur und Autor von zwei Kinofilmen, die angesichts seines gewaltigen Oeuvres manchmal fast vergessen werden. Zu Unrecht, gehört doch gerade der zweite der beiden – Pappa ante Portas aus dem Jahr 1991 – mit zum besten, was es in der deutschen Komödienlandschaft zu finden gibt. Und im Gegensatz zu den filmischen Werken eines Otto oder Bullys meiner Meinung nach deutlich besser gealtert. Wie siehst du das, Johannes?

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Episode 229: Das Piano – Romantik im Kolonialismus… und im Kino der 90er Jahre

Ada verstummte im Alter von 6 Jahren und niemand weiß warum. Nicht mal sie selbst. Stattdessen adoptiert sie ein Piano, das ihr ein Ventil gibt ihre Stimmungen auszudrücken. Aber es geht nicht um die 6 jährige Ada, sondern um die erwachsene nach Neuseeland verkaufte Schottin Ada, deren neuer und ihr völlig fremder Ehemann das Piano am Strand stehen lässt, statt es durch den Neuseeländischen Dschungel in ihr abgeschiedenes zu Hause bringen zu lassen.

Als ein Nachbar, George, auch ein Siedler aus dem Westen, sieht, wie sehr Ada am Piano hängt und welche Leidenschaft sie damit verbindet, tauscht er das Piano gegen einen Teil seines Landes ein und zwingt Ada sich das Piano zurück zu erobern, Taste für Taste, Besuch für Besuch.

Sie soll nur Klavier spielen. Und naja, George machen lassen, was er will. Und was will George? Natürlich Ada. Und Sex und Leidenschaft und ihre Liebe und all das bekommt er am Ende. Was am Anfang Vergewaltigung ist, wird gegenseitige Liebe und Ada verlässt ihren gewalttätigen, Finger verstümmelnden Ehemann um mit George von Neuseeland zu verschwinden.

Eine Meditation über die Stimme der Frau um 1800 irgendwas und das männliche Kolonialisierungsgehabe der Zeit. Intensiv und zeitweise verstörend. Vielleicht sogar fragwürdig in seiner Moral und auch der Darstellung der Maori?

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