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Kategorie: Horror

Episode 304: Obsession – Halloween & Overly Attached Girlfriends

Der schüchterne und sensible Bear erleidet das schlimmste Schicksal, das einem jungen Mann widerfahren kann. Er steckt in der Friendzone fest. Die Angebetete, Nikki, Kollegin, Pub-Quiz-Gefährtin, Saufkumpane, zeigt keinerlei romantisches Interesse für ihn. Auch die Tipps von seinem besten Kumpel, dem Chad Ian (“Ähh… ärger sie doch einfach mal mit dem Spitznamen, mit dem sie als Kind gemobbt wurde”) können an der Incel-Misere nichts ändern.

Rettung verspricht ein kleines Magieladen-Accessoire. Ein so genannter One Wish Willow, ein unscheinbares Stück Holz. Wenn es zerbrochen wird, soll es einem genau einen Wunsch erfüllen. Bear wünscht sich, dass Nikki ihn liebt wie niemanden sonst auf der Welt. Und tatsächlich, das Teil funktioniert. Nikki erkennt ihre tiefe Liebe zu Bear, die beiden werden ein Paar und leben glücklich bis an ihr Lebensende.

… Wait … wir sind ja im Spooktobre. Natürlich kommt die Wunscherfüllung nicht ohne Nebenwirkung daher. Wie Bear es sich gewünscht hat, ist Nikki ihm hoffnungslos verfallen. Sie ist geradezu besessen von ihm, und das Verhalten dieser neuen Nikki ist alles andere als normal: Katzensandwiches und schräge Hänsel-und-Gretel-Geschichten gehören da noch zu den harmloseren Begleiterscheinungen. Nikki ist wie von einem rasenden Dämonen besessen: Besitzergreifend, eifersüchtig, unheimlich, mörderisch… und Bear möchte so schnell wie möglich – tschuldigung, nach etwas Bedenkzeit – den ursprünglichen Wunsch modifizieren… zumindest ein bisschen… Die lapidare Antwort der Supporthotline: Er hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder jemand anderes wünscht sich einen Gegenwunsch, oder Bear stirbt. Sonst bleibt Nikki in ihrem Fluch gefangen.

Obsession, Youtube goes Cinema Nummer zwei. Wie schon Backrooms mit kleinem Budget ein Riesenhit an den Kinokassen. Youtuber Curry Barker krallt sich das “Be careful what you wish for”- und “Overly Attached Girlfriend”-Meme und macht daraus eine gehässige Horrorkomödie über Beziehungsstress und … Obacht… toxisches männliches Verhalten. “Kill me!” fleht Nikki, als der Dämon für einen Augenblick ruht: “Ist es wirklich so schlimm, mit mir zusammen zu sein?” ist die lapidare Antwort unseres sympathischen Protagonisten.

Johannes, ich weiß, du tust dich schwer mit Filmen ohne sympathische Charaktere, an denen du dich festhalten kannst. Ich befürchte ein bisschen, das war hier auch der Fall… Fragezeichen?

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Episode 303: Psycho – Halloween & Mommy Issues (schon wieder?)

Marion Crane ist mit sehr viel Geld unterwegs. 40.000 Dollar, die sie ihrem Arbeitgeber geklaut hat und einfach losgefahren ist, um sich mit ihrem Geliebten abzusetzen.

Als sie sich unterwegs in Bates Motel einquartiert, trifft sie auf Norman, den unterdrückten Sohn der Besitzerin des Motels. Als sie mit anhören muss, wie Norman von seiner Mutter beschimpft wird, versucht sie ihn vorsichtig zu ermutigen, sich von seiner Mutter loszusagen und ein eigenes Leben zu starten. Einige überraschend heftige Abwehrreaktionen seinerseits und ein karges Abendessen später ist Marion wieder allein in ihrem Zimmer. Während sie sich eine Dusche gönnt, kommt von hinten eine Gestalt hineingeschlichen, hebt ein Messer und sticht mehrfach auf Marion ein. Norman schreit auf, als er am nächsten Tag die Tote findet und ist entsetzt von der Tat seiner Mutter, räumt aber alles sehr professionell auf und lebt weiter, als wäre nichts geschehen.

Da Marion inzwischen wegen Diebstahls gesucht wird, bekommt Bates Motel kurz darauf Besuch von Ermittlern. Sie wollen mit Norman und mit seiner Mutter reden, doch die Mutter wird allen verweigert. Das finden alle verdächtig und als Milton sich heimlich Zugang verschafft, wird auch er von der Mutter mit dem Messer niedergestreckt. Lila, unser final Girl, hat da mehr Glück. Bei ihrer Suche entdeckt sie im Keller Schreckliches: die mumifizierte und sehr tote Mutter von Norman Bates. Ein Psychologe sortiert das ganze Elend am Ende nochmal ein: Norman sich immer wieder in Frauenkleider warf, um die Menschen, die ihnen zu nahe kamen, umzubringen, sei psychisch krank und von seiner toten Mutter besessen.

Plor, sollten wir über deine Kastrationsangst sprechen, oder bringst du mich dann um?

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Episode 302: Backrooms – Halloween & Liminal Spaces

Im Sommer 1990 entdeckt der erfolglose Möbleverkäufer Clark im Keller seines Möbelhauses einen merkwürdigen Glitch in der Wand. Man kann hindurch gleiten und landet in den titelgebenden Backrooms: Eine endlos scheinende Kaskade von leeren Gängen und Räumen. Irgendwie wie ein verlassenes Bürogebäude, irgendwie aber auch eine verzerrte Widerspiegelung der Realität.

Da ihm seine Therapeutin Mary keinen Glauben schenkt, beschließt Clark, Beweise zu sammeln. Zusammen mit seinen Angestellten Kat und Bobby und ausgerüstet mit einer Kamera begibt er sich erneut nach unten. Doch bald müssen er und seine kleine Reisegruppen feststellen, dass sie nicht allein sind.

Wochen später erhält Mary eine ominöse Anrufbeantworterbotschaft ihres Patienten. Sie beschließt Clark zu suchen und landet ebenfalls in den Backrooms. Dort hat sich Clark mittlerweile ein neues Leben eingerichtet, dessen bizarre Details Mary – und dem Publikum – das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Backrooms aus dem Jahr 2026, Youtube goes Cinema, Creepypasta als Mainstreamhorror, ein riesiger Publikumserfolg, der das Konzept der Liminal Spaces einer breiten Öffentlichkeit präsentierte.

Johannes, machen dir Liminal Spaces und Uncanny Valleys Angst?

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Episode 301: The Lighthouse – Halloween und Seemannsgarn

Ephraim Winslows Traum ist es, genug Geld zu verdienen, um sich eine kleine Hütte mit ein bisschen Land leisten zu können, und sich dort in Ruhe zurückzuziehen. In den 1890ern bedeutet das für einen einfachen Arbeiter, von einem potenziell gefährlichen Knochenjob zum nächsten zu ziehen.

Bei seiner Arbeit im Leuchtturm wird er von einer erbarmungslosen Natur und seinem hartgesottenen Kollegen Thomas schikaniert, aber er zieht es stoisch durch, soll es doch nach nur vier Wochen schon zu Ende sein. Doch ein Jahrhundertsturm verhindert seine schwer ersehnte Abfahrt und so beginnt ein Abstieg in die dunkelsten Ecken der Psyche beider Männer.

Als herauskommt dass Ephraims Vorgänger dem Wahnsinn verfallen gestorben ist, ahnen wir warum: Die Einsamkeit, die harte Arbeit, der unweigerliche Streit und der Aberglaube an übermächtige mystische Kreaturen macht den Männern zu schaffen. Eine Meerjungfrau liegt wie eine Sirene verführerisch auf den Klippen, Möwen scheinen reinkarnierte Seemänner zu sein und das Licht des Leuchtturms einen Sog zu haben der die beiden in erbitterten und tödlichen Konkurrenzkampf stürzt.

Ein Film, der von Seemannsgarn, von Mythen und Legenden lebt und toxische Männlichkeit als Vorhölle erzählt. Frei nach Sartre “Die Hölle sind die Anderen”.

Plor, was glaubst du welches Schicksal würden wir erleiden, 4 Wochen in einem Leuchtturm ohne Internet gefangen?

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Episode 290: Wolfen (Publikumswunsch)

New York, Anfang der 80er Jahre. Die Stadt ist im letzten Jahrzehnt gerade so der drohenden Insolvenz entkommen. Die Rettung lag – zumindest wenn es nach dem Neoliberalismus geht – in Revitalisierung und Redevelopment. Konkret: Vermeintlich heruntergekommene Stadtviertel werden abgerissen um neuen schicken Bauten Platz zu machen. Einer der prominentesten Investoren dabei ist der Immobilienmagnat Christopher Van der Veer. Als dieser eines Nachts zusammen mit seiner Frau und seinem Bodyguard ermordet wird, scheint die Sache ziemlich klar: Irgendwelche linksradikalen Terroristen müssen dafür verantwortlich sein.

Der ehemalige Ermittler Dewey Wilson wird daraufhin von der NYPD zurückgeholt, gemeinsam mit der Psychologin Rebecca Neff soll er den Fall aufklären. Schnell jedoch entdeckt Wilson, dass es wohl keine linken Terroristen sind, die für die Morde verantwortlich sind: Die Leichen wurden regelrecht zerrissen, es gibt keine Spuren irgendwelcher Waffeneinwirkung, stattdessen finden sich Wolfshaare am Tatort. Wilsons Ermittlungen führen zu einem alten indigenen Kult, in dessen Zentrum der Wolf eine große Rolle spielt: Zum Morden dressierte Tiere? Gestaltwandler? Werwölfe? Was wir hier vor uns haben, ist nicht sicher. Sicher ist nur, dass es alles andere als Menschlich ist. Und das Morden geht weiter.

Wolfen aus dem Jahr 1981, ein Horrorthriller aus einer Zeit, in der das Genre gerade einen kleinen Werwolf-Craze erlebte. Aber Obacht: Michael Wadleighs Vision ist weit weg vom europäischen Werwolfsmythos. Stattdessen vermischt er indigene Mythologie mit einem zynischen Blick auf die New Yorker Stadtentwicklung und einer ebenso ökologischen wie sozialdarwinistischen Botschaft. Und ob die Wölfe wirklich die Bösen sind, wird dann auch eher ambivalent beantwortet.

Johannes, was macht dir mehr Angst: Wölfe in der Wildnis oder Kapitalismus im urbanen Raum?

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Episode 281: The Sixth Sense – The One Time M. Night Shyamalan Got Everything Right

Der Kinderpsychologe Malcolm Crowe bekommt eines Tages Besuch von einem ehemaligen Patienten, der völlig am Ende zu sein scheint. Er wirft ihm vor ihm nicht ausreichend geholfen zu haben, aber es bleibt ein kurzer Besuch, denn zwei Schüsse werden abgefeuert. Das Drama kocht kurz hoch… und schon müssen wir die Szenerie wieder verlassen. Wir springen in die Zukunft, wo der Kinderpsychologe auf einen jungen neuen Patienten wartet. Er hofft, mit diesem mehr Erfolg zu haben.

Das Kind redet wie ein Erwachsener, scheint Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen zu haben und sieht tote Menschen. Diese toten Menschen wissen nicht dass sie tot sind. Was sie nicht davon abhält, gruselig zu sein und das Kind gehörig zu traumatisieren. Der Kinderpsychologe braucht so seine Zeit dem Kind zu glauben, und wirft mit unglaubwürdigen Diagnosen um sich, bis er sich dem übernatürlichen ergibt und dem Kind das einzige rät was er halt als Psychologe zu tun weiß: „Hör dir die Sorgen der Geister an, seien sie noch so gruselig. Nur dann kannst du damit klarkommen.“

Und tatsächlich. Calvin und Hobbes gehen zu der Beerdigung eines verstorbenen Mädchens, das dem Kind verraten hatte, dass ihre Todesursache das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom ihrer Mutter war. Dort klären sie ohne viel Brimborium den Fall und hauen wieder ab. So wird es Zeit, Abschied zu nehmen. Das Kind muss sein bestes Leben leben. Und der Kinderpsychologe endlich verstehen (Achtung Spoiler!) dass er die ganze Zeit tot war und seiner Frau Lebewohl sagen muss. Was für ein Mic Drop am Ende. Uff.

So. Plor, ich habe ein paar fragen an dich. Aber das wichtigste als erstes: du als anglophiler Phonetikspezialist wirst jetzt ein für alle mal klären… wie spricht man diesen Titel aus??

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Episode 275: Der Würgeengel – ein surrealer Publikumswunsch

Nachdem die feine Gesellschaft in der Oper war, werden sie vom Ehepaar Nobile noch zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Auch dass die Bediensteten nach und nach das Anwesen der Nobiles verlassen, kann die Feierlaune nicht trüben: Man unterhält sich, man speist und trinkt, man lauscht einem Klavierstück der hoffnungsvollen Nachwuchspianistin. Und dann wäre es eigentlich Zeit aufzubrechen… Nur das mag niemandem so recht gelingen. Die Festgesellschaft bleibt einfach im Salon, verbringt dort sogar – gegen alle gesellschaftlichen Konventionen – die Nacht. Und dann dämmert es den Leuten so langsam: Sie sind eingeschlossen, können den Salon nicht verlassen. Warum weiß keiner. Aber der Weg sowohl zur Außenwelt als auch den anderen Räumen des Hauses ist wie durch eine magische Barriere verschlossen.

Man diskutiert darüber, woran es liegen könnte, versucht sich einzurichten, schmiedet Fluchtpläne… Schließlich macht sich Verzweiflung breit, Misstrauen, die tierischen Instinkte kommen hervor, während die Aussicht auf Rettung immer weiter schwindet.

Luis Buñuel, zusammen mit Salvador Dali und dem andalusischen Hund 1929 der Vater des surrealistischen Kinos. Er sollte noch Filme drehen, lange nachdem die Bewegung erloschen war: In Spanien, Frankreich und nach dem zweiten Weltkrieg vor allem in Mexiko. In seinem letzten mexikanischen Film “Der Würgeengel” entwirft er die klaustrophobische Parabel eines Bürgertums, das auf sich selbst zurückgeworfen wird: Mit schrägen Repetionen, surrealen Einwürfen und viel Symbolismus.

Johannes, sind die Hölle die Anderen?

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Episode 266: The Shining (Die Kubrick-Version natürlich)

Die Familie Torrance hat einen neuen Wohnort. Nachdem Jack seine Lehrerstelle verloren hat, nimmt er ein etwas ungewöhnliches Jobangebot an. Er soll in einem Hotel über den Winter nach dem Rechten sehen und die notwendige Pflege übernehmen, während das Hotel off-season leer steht.

Mit seiner Frau und seinem Kind zieht er für fünf kalte Monate in das riesige einsame Labyrinth eines Hotels und will an seinem Buch schreiben, während seine Frau alle eigentlichen Aufgaben, für die er bezahlt wird, übernimmt.
Die Einsamkeit und offenbar auch das Hotel als geisterhafte Entität kriechen langsam in sein Hirn, das eh schon nicht das gesündeste zu sein scheint, wenn man Jack Nicholsons Augenbrauen zuschaut.

Nach und nach verliert er den Zugang zur Realität und Vernunft und gibt sich den Wahnvorstellungen, die ihm das Hotel vorgaukelt hin. Bis er beschließt, seine Frau und sein Kind mit der Axt zu erziehen.

Wer uns öfter zuhört, weiß, dass ich mit Horrorfilmen nicht so viel anfangen kann. The Shining allerdings schafft es die Horrortropes, die mir nicht zusagen, auf ein Minimum zu reduzieren oder gut darauf hin zu arbeiten.

Der Film legt ein einigermaßen langsames Tempo an den Tag. Er verzichtet weitestgehend auf billige Jump Scares und Blut als Schauwert. Naja, mal vom Fahrstuhl abgesehen. Und er ist verdammt psychologisch und seltsam kopflastig und geht damit weit über das Horror Genre hinaus. Das kenne ich eigentlich nicht so aus den 80ern, sondern eher aus den 2010ern. Aber so gut kenn ich mich halt nicht im Horrorgenre aus, dafür ist Plor hier!

Plor, wenn The Shining heute rauskommen würde, würde man ihn als Post-Horror einsortieren?

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Episode 263: From Dusk Till Dawn – Pulp Fiction trifft Splatterhouse

Richard und Seth Gecko, zwei brutale Gangster auf der Flucht. Jacob Fuller, ein Priester, der wegen des Todes seiner Frau seinen Glauben verloren hat und seine beiden Kinder Kate und Scott, unterwegs mit ihrem Wohnwagen… Die Wege der beiden ungleichen Kleinfamilien werden sich kreuzen.

Nachdem Richard und Seth einen Liquor Store überfallen haben, vergewaltigt und ermordet Richard ihre letzte Geisel. Sie sollte eigentlich die Fahrkarte nach Mexiko sein. Die Brüder brauchen einen neuen Plan. Und so entführen sie Jacob und seine Kinder und fahren mit deren RV über die Grenze. In der mexikanischen Wüste, um dort vom Gangsterfürsten Carlos abgeholt zu werden. Der Treffpunkt: Die Biker- und Truckerbar “The Titty Twister”. Hier wollen die Geckos mit ihren Geiseln die Nacht bis zu Carlos’ Ankunft die Nacht verbringen. Aber sie haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Die gesamte Belegschaft der Bar entpuppt sich als eine Horde blutdurstiger Vampire, die den Gästen an den Kragen will. Es beginnt ein Kampf ums Überleben, der bis zum Morgengrauen andauert.

From Dusk Till Dawn aus dem Jahr 1996, eine Kollaboration zweier Größen des damaligen Independent-Kinos. Robert Rodriguez trifft Tarantino, Pulp Fiction trifft Splatterhouse.

Johannes, ins Jahr 2025 sind wir mit Pulp Fiction gestartet. Ins Jahr 2026 jetzt mit From Dusk Till Dawn. Welcher dieser beiden Tarantino Kultfilme ist besser gealtert?

Hat euch diese Episode gefallen? Spendiert uns dann gerne einen Kaffee unter https://buymeacoffee.com/mussmansehen

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Episode 260: Carnage for Christmas – Queer Low Budget Xmas Slasher Horror Fun

Aus dem Publikum wurde uns der Murder Mystery Christmas Slasher „Carnage for Christmas“ aus dem Jahr 2024 ans Herz gelegt: Ein weihnachtlicher Horrorfilm von einer jungen Regisseurin, verwirklicht mit einem extrem niedrigen Budget und sehr viel LGBTQ Empowerment.

Die True-Crime Podcasterin Lola muss zu Weihnachten nach Haus zur Familie. Soweit so tragisch. Da Lola als Transfrau nicht umsonst ihrem feindlichen Geburtsort den Rücken gekehrt hat, hält sich ihre Begeisterung verständlicherweise in Grenzen. Allerdings kommen wir gar nicht so richtig dazu, ihre Familie kennenzulernen, denn als ein Mord passiert, kann sie gar nicht anders als ihren True-Crime Instinkten zu folgen und den Fall aufzuklären. Dabei merkt sie, dass der Fall mehr mit ihr persönlich zu tun hat, als sie ahnte.
Eine Schnitzeljagd à la Drei Fragezeichen, die nach und nach zum Killer führt, der, wie sich herausstellt, sich auf Trans-Opfer und Museale Wirtschaftskunde spezialisiert hat.

True-Crime Podcasts haben sich in den letzten Jahren von einer Nische Thema, zu einem Massenphänomen und damit auch zu einem immer häufiger auftauchenden Aufhänger für Crime Geschichten entwickelt. Ob es der True-Crime Podcaster ist der selbst Verbrechen begeht, um Futter für den Podcast zu haben, oder selbst als sogenannter “Armchair Detective” eine Fall löst. Ein faszinierendes kleines neues Sub-Sub-Genre, das sich aber schnell in Klischees erschöpft, wenn man nicht noch ein paar gute weitere Ideen hat, um das ganze zu unterfüttern.

Plor, hat Alice Maio Mackay genug weitere Ideen um die Idee der True-Crime Detektivin spannend zu gestalten?

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