Episode 109: The Addams Family – Von den Cartoons über die Sitcom bis Wednesday
Meine Güte was hab ich mir nur dabei gedacht. Die Addams Family. Es gibt Unzählige Episoden von Animated Series, Live Action Series und über 50 Comics des Original Mr. Adams, der die Familie erfunden hat, gibt es zu sehen.
Gestartet hat die Addams Family als makabrer und düsterromantischer Gegenentwurf zur braven amerikanischen Vorstadtfamilie der 30er Jahre – gezeichnet von Charles Addams, der sich in den 60ern hat überzeugen lassen, dass es Bewegtbildpotenzial gibt für die makabre Familie.
1964 bis 1966 lief die erste Serie und ihr sollten viele, viele mehr oder minder gute Versuche folgen, den Spirit des Originals einzufangen.
Plor, natürlich müsste ich dich folgerichtig fragen: welche der Vorliegenden Verfilmungen trifft denn für dich den Geist von Charles Adams am Besten. Aber das sollten wir vielleicht erst am Ende resümieren. Deshalb mal ganz von vorn angefangen: gefällt dir die Idee der Addams Family überhaupt? Kannst du mit dieser Gothic-Overkill-Idee etwas anfangen?
Transkript
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: Podcast: Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen Episode: Episode 109: The Addams Family – Von den Cartoons über die Sitcom bis Wednesday Publishing Date: 2023-02-01T20:26:08+01:00 Podcast URL: https://podcast.mussmansehen.de Episode URL: https://podcast.mussmansehen.de/2023/02/01/episode-109-the-addams-family-von-den-cartoons-ueber-die-sitcom-bis-wednesday/
Johannes Franke: Das ist natürlich der Punkt bei der komödiantischen Aufarbeitung des Themas. So eine ernste Aufarbeitung würde zum Beispiel nicht funktionieren. Teenage Love Stories.
Florian Bayer: Nein.
Johannes Franke: Die Addams Family. Und ich bin jetzt noch gar nicht eingepegelt, Plur. Dein Mikro ist auch noch gar nicht richtig. Vielleicht kann ich so gut die Idee, nur den zweiten Teil zu nehmen. Also ich dachte, vielleicht nehmen wir dann wirklich die ganze Addams Family zusammen. Weil Wednesday ist ja auch rausgekommen auf Netflix. Für uns vor kurzem. Aber naja, wie soll ich sagen, wir nehmen lange vorher auf und Wednesday ist wahrscheinlich seit Dezember erfolgreich und wir strahlen aus wann? Februar? Ich weiß nicht genau. Ja, okay, okay. Okay, das heißt, diese Folge wird heißen Why Wednesday Sucks und wir werden ganz viel über die Addams Family reden. Ich weiß nicht, wie sehr hast du? Ja, ich habe ein bisschen reingeschaut. Ja, ich habe so viel geguckt, wie mir irgendwie möglich war in der Zeit, die mir zur Verfügung stand. Ich weiß nicht, was du alles geguckt hast. Genau, das habe ich auch gemacht. Das werde ich jetzt alles gleich feststellen. Du warst ein Monsters-Guy. Ich glaube, ich hatte den ersten Kontakt auch mit den Filmen. Und die Monsters habe ich kurz reingeschaut nochmal und habe festgestellt, ich kenne die tatsächlich ganz gut. Warum kenne ich die so gut? Und natürlich habe ich sie als Kind anscheinend gesehen. Das ist auch disputable. Das muss man schon sagen. Aber die Monsters, ich kann mir vorstellen, dass die Monsters für Kinder wesentlich mehr Entertaining sind. Ja, weil vielleicht, weil die Monster-Referenzen offensichtlicher sind. Viel offensichtlicher und viel mehr Slapstick habe ich das Gefühl. Die sind auch ein bisschen so sophisticated, weißt du? Ja, genau. Und als Kind kann man damit nicht viel anfangen, glaube ich, wenn man dann irgendwie davor sitzt und sagt, ah, es ist irgendein Wortwitz, ja, ich will ja Leute auf die Fresse sehen. Das ist ein bisschen das Ding. Die sind ein bisschen inverted, habe ich das Gefühl. Weil die Monsterhaftigkeit ist bei den Monsters offensichtlich, also an der Oberfläche, aber eigentlich sind sie eine sehr biedere Familie. Und bei den Addams ist es halt andersrum. Von außen, naja, gut, okay, sie sind komisch angezogen, aber sie sind normale Menschen, theoretisch. Okay, ja gut. Aber die anderen schon auch, würde ich sagen. Also ich habe nochmal reingeschaut und ich fand, was hältst du überhaupt von dieser Serie? Wir haben überhaupt noch keinen Text vorgelesen. Johannes, steig ein! Oh mein Gott, wir sind schon mittendrin und eigentlich müsste ich erstmal einführen. Mein Text, ich habe nur einen ganz kurzen Text geschrieben, damit wir reinkommen. Meine Güte, was habe ich mir nur dabei gedacht? Die Addams Family. Es gibt unzählige Episoden von Animated Series, Live-Action Series und über 50 Comics des Original Mr. Addams, der die Familie erfunden hat. Ach, gestartet hat die Familie als makaberer und düster romantischer Gegenentwurf zur braven amerikanischen Vorstadtfamilie der 30er Jahre. Gezeichnet von Charles Addams, der sich in den 60ern hat überzeugen lassen, dass es Bewegtbildpotenzial gibt für die makabre Familie. 1964 bis 66 lief die erste Serie und ihr sollten viele, viele mehr oder minder gute Versuche folgen, den Spirit des Originals einzufangen. Plur. Natürlich müsste ich dich folgerichtig fragen, welche der vorliegenden Verfilmungen trifft denn für dich den Geist von Charles Addams am besten. Aber, das sollten wir vielleicht erst am Ende resümieren, deshalb fangen wir mal von vorne an. Gefällt dir die Idee der Addams Family an sich überhaupt? Kannst du mit dieser Gothic Overkill Idee etwas anfangen? Wobei es in den Cartoons gar nicht so genau rauskommt, weil die Cartoons, die sind ja immer nur Einzelpanels gewesen und da hat man nicht so viel, da kann man sich viel denken bei. Ich finde es tatsächlich spannend, weil so Einzelpanels oft eine sehr kleine Welt haben und die haben aber eine sehr große Welt, weil irgendwie auch relativ viel Text, muss man sagen, immer mal wieder dabei steht und man dann so eine Geschichte, eine kleine Geschichte erzählt bekommt und man dann sich viel denken kann drumherum. Ich denke nur an den einen Panel, den ich immer wieder im Kopf habe, wo Gomez einen Brief der Schule vorliest, wo ganz negative Dinge drinstehen, aber er liest ihn sehr stolz vor. Er sieht sehr stolz aus seinem Sohn gegenüber. Oder nein, sie liest ihn vor und er steht da und tattelt seinem Sohn den Kopf zufrieden. Und das finde ich den zweiten wichtigen Punkt der Familie, was auch manchmal verloren geht, dass sie immer supportive sind einander gegenüber, dass sie eine sehr liebende Familie sind und dass die beiden, Gomez und Morticia, das größte Liebespaar der ganzen Welt sind. Es ist wirklich toll. Bei den beiden ist die Chemie der Hammer. Es ist unglaublich. Die beiden sind wirklich toll. Ich finde aber, auch in der Originalserie sind sie schon sehr, sehr gut. Es ist natürlich, über die 90er kommt nichts, was das betrifft. Da sind wir wirklich auf einem Peak. Aber die beiden, um dem Schauspieler ein bisschen zu glauben, der im späteren Interview gesagt hat, dass die Chemie zwischen den beiden Schauspielern, die Gomez und Morticia gespielt haben, dass die ein bisschen daher rührt, dass die tatsächlich auch was miteinander anfangen konnten, aber es nicht getan haben, weil beide irgendwie in Beziehungen steckten. Oder war sie in einer Beziehung? Nein, ich glaube nicht, aber er, ich weiß es nicht mehr ganz genau. Ich bin bei der alten Serie, bei der ursprünglichen. Und die haben auch, ich finde, die haben eine gute Beziehung miteinander und die haben ein gutes Timing. Und wer ist eigentlich wessen Bruder? Was er auch schon früher ist, er ist schon in der Comic-Verfilmung in der ersten 73, glaube ich, ist er auch schon der Bruder von Gomez, wenn ich das richtig erinnere. Ja, der Whit fehlt noch so ein bisschen. Ja, definitiv. In der Beschreibung von Charles Adams steht ja, dass sie, also sie kommt nur ganz kurz vor als Beschreibung, she's her mother's daughter. Ja. Auf jeden Fall. Muss ich auch sagen. Also ich finde die Idee interessant. Ich finde den Ansatz von Charles Adams in seinen Comics natürlich klar. Das funktioniert volle Kanne. Das Problem ist halt die Performance von Julia, der das wirklich so gut macht. Ja. Weiß ich nicht, wie sophisticated... Also sie ist ja die Eleganz in Person und auch Sophistication in Person, habe ich so das Gefühl. Ich weiß gar nicht, ich habe gar kein richtiges Bild von Gomez aus den Comics. Ist das ein Problem? Ist das ein Problem der Comics oder habe ich nur nicht die richtigen angeschaut? Ich weiß nicht, ob er mit seiner Zigarre wirklich elegant aussieht. Das macht ihn ein kleines bisschen so Studioboss-mäßig. Ja, so ein bisschen, das stimmt. Aber dafür schwitzt er zu wenig. Ich finde, John Aston, der macht das richtig gut auch. Er hat eine eigene Figur entwickelt, wo ich Schwierigkeiten habe, richtig reinzukommen. Und dann nach der zweiten oder dritten Folge, auch in Verbindung mit Morticia, macht das halt Klick und dann ist er das halt, ne? Ja. Und das macht es bei anderen Verfilmungen nicht unbedingt jetzt, wenn ich an Wednesday denke. Aber da können wir auch später drüber reden. Aber ein bisschen zur Ehrenrettung der Originalserie. Die haben das erste Mal es geschafft, einfach nur ein Panel Comics umzusetzen in eine ganze Geschichte und in eine ganze Bewegtbilderzählung. Was schon schwer ist. Also du musst da schon viele Lücken füllen. Ja. Und dann wirklich jede Figur auf den Punkt zu kriegen innerhalb von, die haben ja nur zwei Jahre gedreht, ne? Er hat über tausend Panels gemacht für den New Yorker. Also es ist schon krass. Unglaublich viel gemacht und gar nicht so viele Adams-Family-Dinger. 58? Ja, genau. Das sind wirklich wenige. Das ist nicht so wahnsinnig viel. Was das Ganze ein bisschen leichter macht, zu akzeptieren, dass der New Yorker, während die Serie lief, die Panels ausgesetzt hat. Der hatte vor allem keinen Bock mehr auf die Adams-Family, weil die die Serie bekommen haben. Und dann er gedacht hat, dass der New Yorker dann irgendwie ins, die waren sehr abgehoben. Kulturindustrie, das darf nicht sein. Ja, Kulturindustrie darf nicht sein. Wir müssen irgendwie unser Image wahren. Und dann haben sie natürlich weiter auch Strips von Charles Adams veröffentlicht, aber eben nicht die Adams-Family. Ja. Und dann, kurz vor seinem Tod, haben sie dann wieder damit angefangen. Weil unser Herr Sean nicht mehr Chefredakteur vom New Yorker war. Ganz toller Typ. Ich habe ein kleines Video gesehen, wie er das nochmal alles gespielt hat und ein bisschen was erzählt hat und so. Er hat gemeint, er hat dieses Fingerschnipsen, hat er dann irgendwie improvisiert, als er den anderen gezeigt hat hier und dann die Melodie und dann hier kommt Percussion oder sowas. Und dann hat er einfach geschnipst, um das einfach zeigen zu können. Und dann haben alle gedacht, ja, aber es passt doch perfekt, lass uns das doch drin lassen. Ja. Ja, das irgendwie auch immer wieder aus der Box oder aus einem Buch oder aus einem irgendwo herkommt. Ja. Interessant. Ja, weil nämlich auch tatsächlich, jetzt fällt es mir auf, in der Serie, im Original, hat Fing auch einen Arm, wirklich. Also wir können weiter raus aus dieser Box und dann kommt halt ein Arm zum Vorschein. Natürlich, braucht auch einen Namen. T steht für? Fing? Ja, es würde ja zu Addams Family passen, wenn es irgendein Verwandter wäre, der vor 200 Jahren gestorben ist und jetzt da irgendwie... Verwandte, Cousin It. Ja, Cousin It ist großartig. Der auch schon in der Sitcom vorkommt, auch schon in der Sitcom großartig ist. Ja, es ist toll in der Sitcom, es ist ganz großartig. Wenn sie einmal, ist Cousin It zum Schauspieler berufen, weil sie irgendein Play für die Tochter machen wollen. Und dann versuchen sie It irgendwie Sprechen beizubringen, versuchen es zu verlangsamen und dann fängt It wirklich an mit einer sehr sonoren, sehr schönen Theaterstimme zu rezitieren und fühlt sich dann berufen, große Dinge zu spielen. Und dann versuchen sie It wieder zurückzubekommen, weil sonst würde er wegrennen und wäre nie wieder zu sehen. Und er ist todunglücklich und versucht dann mit Morticia zusammen irgendwie einen Plan zu finden. Das Verlieben, wie die beiden sich verlieben, ist schon sehr verkürzt dargestellt, muss man sagen, in der Folge. Es ist ein bisschen, okay, jetzt fangen sie plötzlich an, aneinander rumzuknutschen, was ist los? Also beziehungsweise eher an ihrem Arm, aber das ist... Also es gab eine Scooby-Doo-Folge, die anscheinend auch funktioniert hat, die sie mochten. Und dann haben sie halt da irgendwie diese Animated Series draus gemacht. Und ich habe echt reingeschaut und habe gedacht, okay, Grundgedanken sind da, die ich ganz nett finde. Und es gab auch ein paar Reviews online, die sehr, sehr positiv klangen. Aber ich glaube, das ist alles so Kinderbrille, dass du das als Kind gesehen hast und das mega lustig fandest. Ja, okay. Ja. Genau. Scooby-Doo ist, glaube ich, so ihr bekanntestes. Und es gibt dieses Logo mit diesem Bären, der in dem Wald lebt. Ja, genau. Das war eine Serie von denen, glaube ich. Ja. Ah, okay. Ja, das zur Einsortierung für euch da draußen. Und für mich. Ja, also es gab nicht mehr sehr viel anderes. Es gab noch das Halloween. Halloween mit The New Addams Family. Wobei The New Addams Family, es verspricht was Neues, aber es ist genau das Alte. Sie haben einfach die alte Crew nochmal nach zehn Jahren, elf Jahre später zusammengekriegt und haben dann nochmal was gemacht. Ja. Vielleicht kann man noch dazu sagen, dass es sich lohnt, die erste Folge zu sehen, weil Jodie Foster als Kind mit zehn Jahren Pugsley synchronisiert hat in der 1973er Comic-Verfilmung. Ja. Und wer möchte, dass es besonders nah am Original von einer Zeichenweise ist. Die sehen schon sehr original aus. Definitiv. Das muss man sagen. Die Kinder tragen kein schwarz. Total dämlich. Ja, verstehe ich auch. Keine Ahnung, was das soll. Muss bunt sein. Das Zeichen kriegt. Und Gomez hat irgendwie auch eine sehr falsche Stimme. Der hat so quäkt so in der Gegend rum. Ich finde es furchtbar. Und dann die Halloween-Folge. Die Halloween with the new Addams Family. Kurz zusammengefasst. Die bekommen und versuchen, die zu überfallen. Und das war's. Aber das kriegen sie nicht hin. Und dann kommt irgendwie Family Reunion. Ganz viele Leute aus der Familie und feiern Halloween. irgendwie sehr lame. Ich hab's ausgemacht irgendwann. Ja. Und da etablieren sie Ladyfinger. Das ist auch so eine ganz blöde Ausgeburt von irgendeinem, weiß ich nicht, wer das sich ausgedacht hat. Es gibt eine weibliche Version von Thing. Und die lebt bei ihnen? Ja. Einfach, die ist einfach plötzlich da und hat auch Thing. Ja, aber die ist doch gut. Also jedenfalls, die Halloween-Folge ist nicht sehenswert. Und man muss auch ein bisschen sagen, jetzt der Schauspieler Aston hat einfach sein Leben dann auf diese Rolle fokussiert. Er hat wirklich alles gesprochen, was irgendwie möglich war. Die Comic-Verfilmung hat er alles seine Stimme gegeben für Gomes und so. War auch als Grandpa Gomes dann später in der späteren Serie, die es auch noch gab, Ende der 90er. Also er hat wirklich diese Rolle nochmal gemolken und seine Popularität ausgekostet. Oh je. Also ich weiß nicht, ob ich das zu sehr negativ konnotiere gerade. Aber es ist halt... Und sagt einfach mal in allem, ich bin der bessere Gomes Adams. Okay, kommen wir also dann jetzt, nachdem wir die 70er hinter uns gelassen haben und eine kleine Pause haben, ins Jahr 1991, wo Barry Sonnenfeld, nachdem Tim Burton abgelehnt hat, diesen Stoff in die Hand bekommt. Rechte. Genau. Ach, nehmen wir doch Barry Sonnenfeld. Ja, aber Barry Sonnenfeld, das ist ja sein erstes Ding. Die wussten ja noch gar nicht, dass der so ähnlich ist. Der war ja vorher als Kameramann unterwegs und hat gute Sachen gemacht. Der hat Racing Arizona gemacht. Ich finde das super. Also ich finde, dass er da eine ganz, ganz tolle Bildsprache entwickelt hat. Es ist ja so, dass er eigentlich nur als Regisseur reingekommen ist und dann hat er irgendwie einen Kameramann, der nach einem Monat dann das Projekt verlassen hat, weil er einen anderen Film noch drehen wollte. Und dann kam ein anderer Kameramann, der wiederum musste irgendwie ins Krankenhaus oder sowas. Und dann hat er selber die Kamera gemacht. Hat Adams Family zu Ende gedreht mit ihm selbst an der Kamera. Gleichzeitig Regie und Kamera ist eine Herausforderung, muss man mal sagen. Auf jeden Fall, ja. Also es gibt so Leute, die das immer mal machen. Ich habe auch mit jemandem zusammengearbeitet, der das gemacht hat. Das war echt krass. Du hast jetzt da. Jetzt guckst du mich so an. Verdammt. Ja, okay. Ja, ich spiele ja auch noch gleichzeitig. Egal. Nein, aber es gibt Leute, die das machen. Und ich finde, in großen Projekten fürs Fernsehen oder fürs Kino ist das eine krasse Sache. Auf jeden Fall, ja. Und er mit einem Tatortregisseur zusammengearbeitet, der hat das gemacht. Und ich war ein bisschen verwirrt als Schauspieler, muss ich sagen. Also ich fand die gut, er hat es gut gemacht. Aber ich war die ganze Zeit so, Moment mal, du gehst jetzt auch noch an die Kamera? Was ist denn los? Wir haben doch gerade eben Dinge besprochen. Wie kannst du denn sehen, was ich mache, wenn du Kamera gleichzeitig machst? Als Kameramann kannst du nicht aufs Spiel achten. Da musst du auf andere Sachen achten. Ist die Kartrasch richtig? Na ja. Das stimmt. Aber man muss sagen, dass es einen gab, der nicht so ganz begeistert davon war, weil so ganz originär ist es ja nicht. Wie du gesagt hast, sie haben Gags aus der alten Serie übernommen. Und der Macher der alten Serie war nicht so begeistert und hat echt nochmal geklagt, weil er ja Sachen für die Serie, für die 60er-Jahre-Serie erst erfunden hat, die dann dazukamen und er hat es halt dann weit zweitverwertet. Fing, äh, Moment, Moment. Fing wird von Lurch, ähm, nee, in der Originalserie. Und. Das ist einer der wenigen, der zurückgekommen ist. Ja, absolut, natürlich. Und Charakter, Persönlichkeit. Ja, total gut. Ich muss nur daran denken, wie er da hineilt zu Gommes und ihm irgendwas erzählt und versucht irgendwie, ah, und da irgendwie versucht, das zu vermitteln und total exhausted aussieht. Und man echt das Gefühl hat, man sieht einen Menschen, der gerade zwei Kilometer durchgerannt ist und total nach Atem japst und so und aufgeregt versucht zu erzählen, was los ist. Ja. Du grinst so, als würdest du mir zustimmen. Absolut, hundertprozentig. Der hat so viel, so viel Charakter und so viel Freude. Es spricht ja Bände, dass sie im zweiten Teil ihn einfach mal so eine Szene reingehauen haben, wie er mit dem Skateboard in der Gegend rumfährt. Und, das hat überhaupt nichts mit dem Film zu tun, nichts mit allem anderen, aber natürlich, alle freuen sich darüber, dieses Ding einfach zu sehen, wie das in der Gegend rumfährt. Es ist einfach der Hammer. Es gibt nicht einen einzigen schlechten Schauspieler dabei. Der Film ist so unfassbar gut gecastet. Ja, total gut. Angelica Houston für mich eine der, also natürlich die beiden, Gomez und Morticia. Aber Angelica Houston ist der Hammer. Ja, diese Eleganz, dieser Sex-Appeal, unglaublich. Es ist unglaublich. Und dann hat sie eine Delivery in ihren Lines, was sie sagt, das ist so, so auf den Punkt. Ja. So gut. Und, nun hatte sie natürlich Qualen damit, aber wie sie immer genau auf den Punkt an die richtige Stelle tritt, um im Licht zu stehen, wie sie genau auf den Punkt sich bewegt. Sie bewegt oft gar nicht ihren Oberkörper und getrennt von ihrem Unterkörper, sondern sie dreht sich wenn dann komplett, was ihr eine ganz, ganz spezielle Stiffness gibt. Das hatte viel damit zu tun, dass sie ihr ganz viel Zeug ins Gesicht geklebt haben, was da abgegangen wäre, wenn sie sich zu viel bewegt hätte. Sie haben ihr zum Beispiel die Augen nach hinten gezogen, damit sie eine bestimmte Augenform hat. Ja. Und das musste dann unter der Perücke irgendwo versteckt werden. Das heißt, jedes Mal, wenn sie irgendwie, also sie hat auch Kopfschmerzen davon bekommen, das heißt, sie haben versucht fürs Mittagessen ihr das wieder abzumachen, mussten dann aber wiederum stundenlang, also wirklich Stunden, sie haben zwei Stunden gebraucht, um das alles hinzukriegen mit dem Make-up, mit den Augen, mit der Perücke und so. Es ist unglaublich. Ich finde, es bringt sich so auf den Punkt im zweiten Teil, wenn sie im Kreißsaal ist und total ruhig eigentlich dann unter was erzählt und auch in Eleganz wie nichts da liegt und trotzdem auch dieses Licht bekommt. Gleich am Anfang, also gleich von Anfang an. Ich habe das Gefühl, in dem ersten Film trauen sie ihr noch nicht ganz so viel zu. Sie merken im ersten Film, was sie alles mitbringt und schlachten das im zweiten natürlich auch. Ist there a God. Ja, sie kriegt das 100%. Und das kombiniert natürlich in dieser ganz wundervollen Rede dann im zweiten Film, wenn sie das alles abbrennen, aber da können wir gleich noch drüber reden. Christopher Lloyd als Fester Adams, super. Ich liebe Christopher Lloyd in jeder seiner Rollen, also ich kann ihn einfach nur großartig finden. Ja, und dann ist er in diesem Kostüm und spielt ihn ganz toll. Er sieht aus irgendwelchen komischen Gründen, obwohl er einfach so groß ist, wie er nun mal ist, sieht er aus wie ein kleiner, dicker Typ. Er ist einfach fester. Es ist fester. Und er hat so eine beeindruckende Gesichtsakrobatik am Laufen und so eine Freude an Dingen, überhaupt die ganze Familie, was ja der Film hier zugrunde liegt, was wir ganz am Anfang gesprochen haben, dass die sich über ganz viele Dinge freuen, ja, wo andere Leute vor Schreck wegrennen und die dann so delighted davon sind von Dingen, auch wenn sie auf dem elektrischen Stuhl am Ende sitzen in einem 12-Seiten-Film und sie, die blutige Serienmörderin, erzählt, warum sie das tut und dass sie sich immer nur geliebt fühlen will. Und die sitzen da auf ihren elektrischen Stühlen, werden gleich getötet und sagen, oh ja, voll, stimmt, hast recht, kann ich gut verstehen. Also was ist das? Das ist ein grundsätzliches Problem der Adams-Family natürlich. Ja, wie übernatürlich sind sie? Was auch ein großes Problem dann eben bei Wednesday wird, was das offenbart, weil sie einen Finger drauflegen und dann sagen, guck mal hier, hier haben wir die große Schwäche unserer Idee. Ja, aber ich glaube, wir sehen onscreen immer nur, wie es elektrisch wird. Ja. So, Electrocution ist, glaube ich, das, was sie auf jeden Fall aushalten, Fester auf jeden Fall von der Kanne. Und was für eine Serie gleich mal als erstes in der ersten Folge draufgekauft. Aber vielleicht geht es darüber nicht hinaus. Also ich meine, sie haben eine Hand, eine abgetrennte Hand, die lebt. Also es gibt eine übernatürliche Komponente bei der ganzen Geschichte. Auf jeden Fall. Das auf jeden Fall. Wir wissen es dann aus der Animated Series. Da ist er aus dem Asylum für Criminal Insane. Ja, ich glaube, es ist auch die beste Entscheidung, das nicht zum Thema zu machen. Und das ist ja auch die Entscheidung der, eigentlich aller Serien. Ich habe jetzt gedacht, bei Wednesday ist es nicht so, aber es stimmt auch nicht. Das Dorf akzeptiert das ja eigentlich im Grunde auch. Findet sie bloß halt scheiße alle. Ja, Wednesday. Ja, egal. Reden wir nachher über Wednesday. Aber nein, ich finde es wahnsinnig wichtig. Ich finde es einen wichtigen Faktor, dass man über bestimmte Sachen einfach hinweg geht und dass man bestimmte Sachen nicht thematisiert. Und das ist natürlich der große Punkt bei der komödiantischen Aufarbeitung des Themas. Also eine ernste Aufarbeitung würde zum Beispiel nicht funktionieren. Ja, oder irgendwelche Schulen. Teenage-Love-Stories. Also ich finde es schön, dass die Serie auch sehr nah am Original bleibt. Die beiden tollen zu 90er-Jahre-Filme an dem Original viel bleiben, aber viele neue eigene Ideen haben. Die wurden ja, also der erste Film wurde ja gar nicht so groß rezipiert. Der ist ja nicht auf so viel Anklang gestoßen. Naja, bei der Kritik nicht so sehr, aber beim Publikum schon. Beim Publikum schon. Und die haben richtig viel Geld gemacht. Na, aber Orion hat doch das Ding verkauft in Paramount. Während der Produktion. Das heißt, die haben ja gar nicht Orion gerettet, sondern Orion hat ja dooferweise vorher verkauft in Paramount.
Florian Bayer: Und super.
Johannes Franke: Ja, aber er bietet sich natürlich an, weil er keine Ties ansonsten zu den restlichen Figuren hat. Also Wednesday zu entführen wäre, nee, weiß ich nicht. Die hat eher Dingens in diesem Summer Camp. Was überhaupt, finde ich, von den beiden Filmen die besten Sachen sind. Also wirklich, ganz nah kommt noch die Szene, wo sie dann so eine Shakespeare-Szene haben. Oh ja. Was übrigens gar nicht Shakespeare ist. Sie kämpfen einfach gegeneinander, beleidigen sich und dann verspritzen sie Blut ins Publikum. Und das ist so großartig gemacht. Ich bin ja kein großer Fan von Gore, aber das ist wirklich richtig gut gemacht und vom Timing so toll. Und man muss sagen, sie spielt das einfach wieder so großartig. Sie ist einfach toll. Und vorne sitzen alle total erschüttert. Und ich finde es geil, dass Christina Ricci in diesem Alter versteht, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem Spiel der Figur der Wednesday Addams und dem Spiel, was die Wednesday Addams auf der Bühne macht. Ja. Und es ist so großartig, weil Wednesday Addams kann nicht so überzeugend spielen wie Christina Ricci. Ja. Ich hab wieder so flach gelegen. Man sitzt einfach da und kann einfach nicht mehr. Es ist so toll. Es ist fantastisch. Es ist fantastisch. Und ich glaube, der größte Teil, warum das so fantastisch ist, ist, dass sie vollkommen auf Logik scheißen. Echt? Die sind plötzlich wieder zu Hause, machen diese Hochzeiten und dann sind sie wieder in dem Camp und es ist alles, es macht ganz viel, überhaupt keinen Sinn. Aber es ist einfach, sie haben so viele Ideen einfach reingeworfen und gesagt, okay, das muss jetzt alles da rein. Wir haben diese Ideen, die sind alle großartig, also machen wir jetzt einen Film draus. Und sagt ganz, ganz trocken, nachdem die eine da reingesprungen ist ins Wasser, ich kann nicht schwimmen. Und man sieht sie runterkluckern. Und es ist so toll, weil eigentlich Wednesday Addams kann schwimmen. Wir wissen das aus einer Episode der alten Serie. Die haben angegeben damit, dass sie besonders gut schwimmen kann. Und ich glaube, das war denen auch bewusst, den Filmemacher. Und sie hat das alles kommen sehen. Weißt du, warum Michael Jackson da hängt? Der sollte ja eigentlich einen Song dabei haben. Aber der Song wurde dann nicht. Und man sagt, es war wegen seiner ganzen Affären die Probleme mit Kindesmissbrauch und so. Aber das war wohl gar nicht der Grund. Sondern der Grund war eigentlich irgendwelche produktionstechnischen Unstimmigkeiten, die nicht miteinander zusammengekommen sind, wirtschaftlich. Oh mein Gott. Und ist das nicht so süß, wie sie dann am Zaun stehen und sich küssen und dann den Mund abwischen. Große Liebe. Das ist wirklich sehr, sehr süß. Und überhaupt die ganze Szene von dem Thanksgiving. Es ist einfach so toll gemacht. So was von. Und sie haben sich echt gut Mühe gegeben und es gut reingebaut, diese ganzen Rassismen. Die stecken da echt sehr gut drin. Und sehr glaubwürdig, ohne drauf gepfropft zu werden. Und man auch im Camp an sich schon sieht, wie die ganzen blonden Mädchen zusammengerottet werden, auch von den beiden Instruktoren. Und dann daneben das kleine Häufchen von underprivileged Kindern steht. Ja, es gibt einen im Rollstuhl, glaube ich, ne? Ich weiß nicht, Rollstuhl da, aber auf jeden Fall. Es gibt auch einen Rollstuhl, da bin ich mir sicher. Der kommt später auf die Bühne und macht noch irgendwas. Nein, aber mit einer unglaublich tollen Rede. Ja. So richtig flammende Rede. Als Pocahontas. Kommt ganz nach dem Vater, muss man sagen. Aber was Namen betrifft, ich finde es ganz toll, dass Wednesday mit dem zweiten Namen Friday heißt. Wir könnten uns jetzt wahnsinnig viele Zitate auch um die Ohren hauen, muss man mal sagen. Ich habe hier so viel aufgeschrieben, was ich einfach richtig geil finde. Aber guckt euch einfach die Filme an und findet es selber geil. Es ist einfach voll mit witzigen Gags. Aber man muss sagen, es ist fast ein bisschen, es verkommt manchmal eventuell, aber nur eventuell, zu so einer Parade von One-Liners. Ist es, natürlich. Aber das ist die Originalserie ja auch, muss man sagen. Und die Comics irgendwie auch. Ja. Die Cartons sind ja auch so ein One-Panel-Ding. Ja, der coole Onkel, der Zeug mit denen macht. Das ist total okay für mich. Und das ist, glaube ich, das Wesentliche daran. Und die dürfen Nummernrevues sein und müssen nicht anfangen, irgendwie viel zu große Dinge haben zu wollen. Worauf wir auch später nochmal bei Wednesday. Ja, müssen wir wohl. Ich meine, man muss sich an irgendetwas langhangeln. Du brauchst einen roten Faden für die One-Liner, sonst hängen die ja nirgends dran. Das muss also irgendwie passieren. Ja, genau. Es muss gar nicht so viel Drama sein. Das ist nämlich genau das, was sie in der Originalserie damit gemacht haben, dass Konflikte von außen reinkommen. Es geht immer darum, die Adams-Family, wie sie ist, trifft auf die Welt, wie sie ist. Ja. Und du brauchst keine große Geschichte drumherum, sondern du willst sie bloß einfach zu interagieren sehen. Ach so, stimmt. Habe ich mir komplett angeschaut. Nicht gut rezipiert, ich habe ihn nicht gesehen. Du hast ihn nicht gesehen? Nee. Okay, lass mich kurz ausholen. Ja, gut, aber kriegt nicht viel zu tun. Nee, das funktioniert alles leider gar nicht. Viele sagen noch, dass Tim Curry noch einigermaßen okay ist. Der von Rocky Horror Picture Show, ne? Der ist, ja, ja, ja. Also was heißt alt, alt? Aber er ist so viel älter, dass man ihn eigentlich nicht mehr erkennt aus Rocky Horror Picture Show. Ah, okay, das weiß ich, das habe ich nicht gesehen. Keine Ahnung. Auf jeden Fall finde ich, auch wenn viele sagen, dass er das irgendwie noch hinkriegt, nee. Es gibt so zwei, drei Momente, die ganz gut geworden sind dann später im Film, aber vielleicht hat man sich auch einfach nur daran gewöhnt, dass der Film so ist, wie er ist. Aber er liegt ganz, ganz, ganz weit daneben. Also wirklich jeder Gag, den die haben, wo man sieht, okay, da hat sich jemand was gedacht dabei, hat irgendwie geklaut. Und man weiß, dass der Typ, der dafür verantwortlich war, das Ganze zusammenzuhalten von der Produktionsseite her, den Drehbuchautoren einfach alles verboten hat, was sie selbst neu erfunden haben. Und wollte im Grunde nur eine Shitshow von Dingen, die alle schon funktioniert haben, schon mal. Also alle Gags sollten mal nochmal wiederverwertet werden und alles sollte irgendwie, weiß nicht, so eine Wiederholung sein, damit man das nochmal melden kann. So auf Nostalgie gebaut auch ein bisschen. Ja, und es war aber überhaupt nicht, es ist überfrachtet mit Comicgeräuschen an unpassender Stelle. Es ist überfrachtet mit schlechtem Comicspiel, was wirklich nur für Kinder funktioniert, was Erwachsene dann sofort sagen, ah, nee, lass mal, will ich nicht. Also es ist so ganz, ganz schlimmes, billigstes Kinderfernsehen. Oh je. Es ist wirklich nicht gut. Und es gibt, ich habe ganz viel aufgeschrieben, warum das nicht funktioniert, aber eigentlich ist es auch egal. Ihr guckt euch das sowieso nicht an, hoffentlich. Ja, Wednesday ist sehr gut gemacht, tatsächlich. Ich finde, die haben so schöne Ideen, wie zum Beispiel, dass sie eben Lurch überfahren und ihnen einfach zum Butler erklären. Und dass sie gleich am Anfang sich mit der Asche ihrer Mutter schminkt und so. Also man hat eine Etablierung der Familie sofort mit guten und gut gesetzten Ideen. Ja, ja, ja, genau. Das ist der Kinderfilm-Ansatz der Zeit, muss man sagen. Vielleicht. Auch diese, überhaupt diese Geschichte zu nehmen, dass die Individualität, also ich kann mir vorstellen, wie die alle da sitzen vorher und sich überlegen, was können wir denn erzählen? Wir wollen irgendwas erzählen und eine Produktion sitzt da und denkt sich, okay, was macht denn die Addams Family aus? Sie sind anders. Okay, erste Idee, wir lassen sie auf Leute treffen, die alle gleich sind. Und die sollen dann in einen Konflikt geraten. Assimilation, das ist ja schon das, das wird ja richtig als Stempel draufgedrückt. Die Sendung heißt ja schon so, die sie da irgendwie mitnehmen. Und irgendwie ist das so ein Lama, okay, das ist die erste Idee, die wir hatten und damit sind wir jetzt durchgebrannt. Ja. Also die Grundidee finde ich nicht richtig gut, aber ich finde die Ausführungen in vielen Stellen richtig toll. Ja, glaube ich sofort. Ja, das stimmt. Ja. Ich finde, eine der großen Gags von dem Animationsfilm ist, dass Fester ein Tattoo hat. Das lautet No Regrets. Also nicht No Regrets, sondern No Regrets. Ja. Großart. Das ist wirklich putzig. Auf jeden Fall. So. Ja, also die Serie, die Animation, die lohnt sich tatsächlich. Kann man gucken. Das könnt ihr euch auf jeden Fall anschauen. Ja. Kommen wir zum Elephant in the Room. Ja. Es ist das beliebteste seit, also es ist glaube ich nicht ganz wie Squid Game angekommen, aber es ist besser noch als Stranger Things gestartet. Kritik und Publikum feiern. Alle wollten es gucken. Ja. Es ist unglaublich krass. Der Rotten Tomato ist gut angekommen. Es wird überall rauf und runter gememt. Mit dem Tanz und allem. Und? Und ich denke die ganze Zeit, um Gottes Willen, was ist denn da los? Warum haben sie die Addams Family kaputt gemacht? Ja, das ist halt das Problem. Sie macht das, was sie gesagt bekommt, was sie machen soll, macht sie gut tatsächlich. Ja, sehr gut. Nee, vier. Vier sogar. Ich glaube, er hat vier gemacht und dann hat er weitergegeben. Und Jenna hatte irgendwann mal im Interview gesagt, dass Tim Burton ganz fest daran festgehalten hat, dass sie ganz minimalistisch spielen soll, kaum Gesichtsregungen und so haben soll. Und dann die anderen Regisseure, die übernommen haben, dann damit in Konkurrenz gegangen sind und gesagt haben, naja, du machst Emotionen, mach mal ein bisschen mehr hier, mach mal ein bisschen mehr da. Ja, und da kommt das große Problem mit verschiedenen Regisseuren bei einer Serie zum Tragen, das muss man mal sagen. Also ich glaube, man muss so zwei Sachen unterscheiden. Zum einen, warum das nicht als Addams Family funktioniert. Ja, ja, ja, genau. Und warum es nicht als Serie funktioniert. Und warum es nicht grundsätzlich als Serie funktioniert. Du hast damit angefangen, warum es nicht als Serie funktioniert. Dann gehen wir damit weiter erstmal. Du hast so viel Potenzial für alles mögliche in der Addams Family. Warum musst du wildern gehen überall? Ich fand Sabrina tatsächlich ganz gut. Aber Sabrina wollte ja auch nichts. Naja, ja gut, okay. Die Originalserie von Sabrina ist auch eher komödiantisch gewesen. Die Charaktere sind null. Nichts davon ist übrig geblieben. Wenn wir dann mal rübergehen, was ist von der Addams Family, warum funktioniert das als Addams Family nicht? Das Erste ist, die Familie ist eigentlich voll supportiv. Alle lieben einander. Normalerweise wären Morticia und Gommes nur aneinander klebend. Während, und das tut mir so leid, Catherine Sitter-Jones ist so, was ist das für eine Morticia? Die hat überhaupt gar keine Leidenschaft, die hat kein Esprit, ein bisschen Eleganz vielleicht. Aber das ist alles, es fehlt alles, was ich an Morticia mag. Es fehlt alles, was ich an Gommes mag. Aber die passen, naja, aber was ist denn an Gommes schon zu sehen? Das Wichtige, was zu sehen wäre, ist die Beziehung zu Morticia und die ist nicht zu sehen. Das ist das Problem. Nein. Das Wichtige ist doch, dass wir sehen, dass die liebende Cookie-Familie auf die seltsame Außenwelt trifft und die sich dann irgendwie in einem Konflikt befinden. Und jetzt sind wir innerhalb dieser, da gibt es ja keine gesellschaftlich relevante Entwicklung mehr. Das ist ja völliger... Für die ist das nicht, also wie auch in der Serie, gibt es da keinen Kommentar zu. Genau und diesen Realismus bringen die da rein, der dann bedeuten würde, dass viel mehr passieren müsste, dass viel mehr auf die Außenwelt reagieren müsste und sagen müsste, was passiert hier, das kann nicht sein, da müssen wir was tun. Dann fehlt mir aber auch, finde ich auch ganz furchtbar, dass Wednesday überhaupt in dieser Phase der Rebellion ist und dann aber nicht rebelliert, also wogegen rebelliert sie denn? Aber sie hat so einen typischen Teenager-Vibe von ich spreche mit meinen Eltern. Warum sollte sie mit ihren Eltern brechen? Das ganze Ding der Familie ist auch, dass die supportive miteinander sind und dass das alles irgendwie funktioniert. Das ist keine dysfunktionale Familie. Naja, ich meine, das ist natürlich so ein Ding, was von vielen irgendwie gemocht wird, dass sie selbst unter Außenseiter ein Außenseiter ist. Das ist so ein, ne, so. Aber das ist ja auch nur ein Lamer-Versuch, das Konzept zu behalten, was immer schon in ganz vielen Filmen funktioniert, der Außenseiter. Ja. So. Im Grunde ist es ja kein Außenseiter unter Außenseitern, sondern es ist einfach nur ein Außenseiter. Das ist ein doppelter Boden, der einfach eingezogen werden muss, damit das Konzept an sich überhaupt noch funktioniert, aber es ist nicht clever und nicht original. Und es nervt so sehr, dass sie alles kann. Ja. Sie kann einfach alles. Ich mein, sie, sie, sie gewinnt jeden Kampf, sie kann alles sehen und rausfinden und so. So, warum, was für Schwächen hat sie denn? Dann hat sie die Schwäche, dass sie nicht kurz... Sie verliert den Fechtkampf am Anfang gegen diese, ähm, ähm... Das stimmt, das ist noch, das, da wird's kurz interessant. Und dann ist aber wieder, ähm, klar, ist das Gleiche. Sie, sie, sie, sie rauscht durch alle Rätsel durch und findet es halt problemlos raus irgendwie mehr oder weniger. Und, und, ähm, dann hat sie natürlich irgendwann die Schwäche, dass sie nicht so gut menschlich mit, mit anderen kann und dass sie das dann irgendwann auch stört. Aber weißt du, das kann, das Problem kann halt natürlich daran liegen, dass das Ganze dramatisiert ist und damit du nicht über die komödiantische Überhöhung darüber hinwegtäuschen kannst. Mit, mit einer Komödie kannst du ganz viel machen, ganz viel unrealistischen Kram, aber mit dem Drama ist das schwierig. Da ist so wenig Comedy drin. Ja, das ist, also wenig ist noch übertrieben, also ist ja gar nichts drin. Obwohl, es stimmt nicht, es gibt ein paar lustige Sachen, die ich tatsächlich gut fand. So wie die Statue, die sie da aufstellen von diesem Typen, irgendwann plötzlich in Flammen steht und sie da Cello spielt. Oh ja, ja, okay, das ist man erzählt. Und Thing macht halt das voll und sie hat aber ein Alibi, weil sie ja da sitzt und Cello spielt. Das ist wirklich eine schöne Szene. Und weil auch ihr Blick sehr gut ist dann am Ende. Ja. Sie ist immer noch gut. Sie ist immer noch verdammt gut. Und ich finde, auch hier ist sie wirklich sehr gut. Sie darf aber nicht so viel machen, wie ich gerne sehen würde von ihr. Das ist ein bisschen das Problem. Und ihre Frisur versteckt sie eigentlich mehr, als dass sie sie zeigt. Das ist auch ein bisschen schade mit der Brille und der Frisur. Sehe ich nicht so viel von ihr, wie ich gerne hätte. Und sie springt ja auch nur ein. Sie springt ja für Thora Birch ein, die ich auch gerne gesehen hätte. Thora Birch wäre übrigens auch eine tolle Wednesday. Stimmt. Es fehlt so ein bisschen die Kreativität. Aber ich weiß nicht, wie viel dabei dann an Netflix liegt oder wie viel an den Leuten, die sie dann beschäftigen. Netflix ist ja eigentlich ein Partner, der nicht so viel reinredet, angeblich. Aber vielleicht ist das auch eine alte Info und die haben sich inzwischen da so ein bisschen eher ins Einmischen gemacht. Ich weiß nicht, keine Ahnung. Das ist ein bisschen traurig, weil auch die Leute, die das gemacht haben, ja ursprünglich gute Voraussetzungen mitbringen. Was haben die denn gemacht? Die hatten doch... Lass mich das kurz gucken. Alfred Koff. Das wäre zumindest eine etwas größere Referenz. Auf jeden Fall bringen sie Erfahrungen mit und irgendwie, weiß ich nicht, vielleicht hatten sie zu viel Angst, dass man dann irgendwie auf Nummer sicher geht und sagt, okay, wir nehmen das, was wir wissen, was funktioniert. Also eigentlich haben sie alles richtig gemacht in wirtschaftlichem... Das war ja das, was Netflix versprochen hat. Das war doch das, warum Netflix gesagt hat, wir sind wichtig für die Landschaft. Und das haben Netflix auch geschafft. Es ist ja so, dass Netflix jetzt ganz viele Titel, die sie nicht selbst produziert haben, abgeben müssen. Gerade wegen Paramount Plus, weil die wirklich ihre Lizenzen alle zurückholen. Und dann hast du natürlich nicht mehr so viel im Programm, was Zuschauer hält. Das heißt, du musst wirklich selber auch produzieren. Und dann ist natürlich der Druck größer, große Produktionen zu machen, die alle irgendwie erreichen, damit die Leute kommen. Ja. Tim Burton ist vielleicht auch ein Problem? Weiß ich nicht, keine Ahnung. Ich fand diese Serie sah gar nicht so sehr nach Tim Burton aus. Nicht nach dem schlimmen Endzeit-Tim Burton, der in den letzten Jahren gewildert hat, wo man gedacht hat, okay, jetzt hat er seine Ästhetik gefunden, die er nie wieder ändern wird. Mit ganz vielen Kringeln an den Enden von irgendwelchen Dingen und viel zu langen Gliedmaßen. Tim Burton hat schon sehr großen kreativen Einfluss gehabt. Ja, ja, genau. Ich finde deswegen, finde ich sozusagen Tim Burton gar nicht den schlechtesten Einfluss. Also er hat es jetzt irgendwie gut geschafft, von dem, was man von ihm kennt, wieder so ein bisschen Abstand zu nehmen. Du hast keine Nightmare-before-Christmas-Ästhetik da drin. Ja, hilft nichts. Ja, hilft nichts. Ich weiß es nicht. Es tut mir sehr leid, aber ihr habt es irgendwie gleichzeitig alles richtig gemacht und es verkackt. Warum? Ja. Schade. Sehr schade. Ich habe mich sehr darauf gefreut und war sehr enttäuscht. Ja. Leider. Na gut. So, wollen wir ganz elegant in unsere Top 3 hineinrutschen?
Florian Bayer: Unsere, äh, Top 3. So.
Johannes Franke: Das ist halt das Ding, das war jetzt auch in der Recherche so ein bisschen so, oh okay, Moment, das sind alles dysfunktionale Familien, die will ich alle nicht haben. Deswegen wurde es doch ein bisschen dünner am Ende. Aber es gibt sie, es gibt die tollen Familien, die man sieht und denkt, wow, ja, so möchte ich mit meiner Familie auch leben. Schön. Ähm, bei meinem Platz drei, ich hab auch so neuere Sachen dabei, ähm, mein Platz drei wäre Paddington. Die Familie ist einfach sehr, sehr süß. Die ist total süß, die Familie. Vor allem, weil sie auch mit dem Bären dann, sie nehmen ihn auf und er gehört zur Familie. So. Ja. Das ist jetzt so. Ja. Und so stelle ich mir dann auch Familie vor, sagen zu können, okay, wir nehmen Leute in der Familie auf, ohne dass man irgendwie Blutsverwandtschaft haben muss. Das ist irgendwie einfach, man wählt sich seine Familie. Ja. Und ich hab das Gefühl, die würden ihre Familie jederzeit genau so wieder wählen. Und das find ich toll. Was für ein schöner Gedanke, ne? Okay. 2021. Okay, wow. Ja dann. Ähm, äh, Platz. Platz Nummer zwei bei mir sind die Weasleys in Harry Potter. Die sind auch so eine Familie, die ist natürlich dazu da, um Harry zu zeigen, wie Familie funktionieren kann, wenn man denn mal eine hätte, die nicht das funktional und nicht egoistisch und alles wäre. Ja. Und natürlich ist sie dadurch fast unrealistisch großartig. Allein ihr Haus, der Fuchsbau, es ist so toll. Es ist auch ein Buch, so, so, so schön beschrieben. Und ich hab, es war eine der großen Sachen, auf die ich mich gefreut und von denen ich gehofft habe, dass der Film es irgendwie hinkriegt, das darzustellen. Weil das ist so einer, das ist wie bei, bei Herr der Ringe, Tom Bombadil, den sie dann weggelassen haben, weil sie es nicht hingekriegt hätten. Tom Bombadil ist vollkommen, dass ich, danke Peter Jackson, dass du ihn rausgelassen hast. Egal. Also, die Weasleys sind wirklich eine tolle Familie, muss man sagen. Ja, sind sie auf jeden Fall. Und haben sie es hingekriegt, den Film auch? Ich finde, der Film hat es einigermaßen gut hingekriegt. Der Film hat vieles nicht hingekriegt, aber das finde ich einigermaßen okay. Ja. Und immer noch eine Familie, in der man gerne sein möchte und ein Haus, in dem man auch gerne sein möchte. Ja. Süß. Mein Platz eins ist, und ich habe ihn schon öfter genannt in den Listen, Little Miss Sunshine. Ja. Was für eine tolle Familie, ne? Es ist so großartig. Das ist so der Inbegriff von Wir gegen den Rest der Welt. Weil unser Kind das gerne möchte, machen wir das jetzt einfach. Und wir setzen alles, was wir haben, auf diese Karte. Und es ist so süß, wie sie sie versuchen, da irgendwie durchzubringen. Und da irgendwie eher der Großvater hier Sachen beibringen, die man sehen sollte. Lange nicht gesehen. Vielleicht sollten wir den irgendwann mal gucken. Ich hätte noch so, für andere Menschen, Boyhood als Familie. Ist auch irgendwie schön. Ja. Also auch wenn sie nicht die klassische Familie ist, weil sie sind halt getrennt, die Eltern. Und es ist ein bisschen schwierig und da und so. Aber ich finde trotzdem, dass das irgendwie die Geschwister und der Vater und dann irgendwie auch Schwierigkeiten mit der Mutter. Naja, dass das trotzdem irgendwie eine Familie ist. Mir fallen vor allem die mit dem Vater ein, muss ich sagen. Das ist traurig. Was ein bisschen traurig ist, weil der Film sich da so ein bisschen draufsetzt, dass er so die Rolle des, ich darf mit den Kindern spielen, Wochenendpapa hat. Genau, und sie muss das Leben von denen irgendwie zusammenhalten währenddessen. Ja, ein bisschen traurig, aber ja, deswegen nur Honorable Mention und Fantastic Mr. Fox. Auch eine tolle Familie. Und der ist wirklich einer meiner Lieblingsfilme geworden. Oh, krass. French Dispatch ist großartig.
Florian Bayer: Das war unsere Top 3.
Johannes Franke: Ja, raus aus der Top 3 rein in den Film nochmal, beziehungsweise in die Filme. Hast du irgendeinen Take noch irgendwie darauf auf die, du bist natürlich bei den 90ern ganz groß. Was ich so toll finde, weil er dann das erste Mal überhaupt mit den Kindern bondet. Ja. Wenn es dann anfängt, dann hat er plötzlich Spaß mit den Kindern. Und das ist so festerartig. Das ist so geil. Matruschka ist das falsche Wort, aber egal. Matruschka? Irgendwas osteuropäisch. Oh nein. Matruschka? Das kann sein. Matruschka könnte stimmen. Wir hatten am Anfang unseres Podcastes mal den Begriff des Varieté-Films. Das hatten wir öfter mal irgendwie, dass wir das Gefühl hatten, dass wir einen Varieté-Film vor uns haben. Und das ist bei denen auch so, oder? Ja, ist es. Dass man so das Gefühl hat, die gehen von einer Sensation zur nächsten. Das ist sehr abenteuerlich und auch sehr schnelles Tempo hier. Und diese Nummer, jetzt gucken wir mal hier, da jonglieren sie noch und da sparen sie Feuer und da ist noch der Jongleur. Das ist schon sehr viel los einfach. Ja, schön. Das ist interessant. Wie weit würdest du die anderen Verfilmungen absetzen? Also wie lang kommt erstmal nichts? Hast du Platz 2, 3, 4, 5, 6 erstmal nicht besetzt und dann kommt das Original? Ja. Echt? Ja, weil die Dick Van Dyke Show, da hast du gesagt, dass du die ganz richtig fandest. Okay, na gut. Wir haben uns über die 90er-Jahre-Serie ja nicht unterhalten. Nicht die Zeichentrickserie, sondern die tatsächlich neue New Addams Family mit vollkommen neuer Besetzung. Ja, und? Hast du davon was geguckt? Ich hab ein bisschen was geguckt und fand's richtig schlecht. Die war auch wirklich schlecht. Das hat auch wirklich wehgetan beim Gucken, muss ich sagen. Ich geh nicht davon aus, dass mir das gefallen würde. Nein, im Gotteswillen gar nicht. Gar nicht. Ja, sehr. Also ich mag auch die beiden 90er-Filme. Die sind total geil. Ich find auch die Originalserie vollkommen in Ordnung und kann ich mir auch anschauen. Finde ich allerdings die Dick von Dyke Show sehr viel besser. Und ich finde die süßen Ideen und die grundsätzlich, die sind Cartoon einfach toll. Die Idee von Charles Adams. Ja. Finde ich großartig. Und ich find's traurig, dass so viel dran vorbeiproduziert wurde. Ja. Das ist für mich so ein bisschen eine bittere Erkenntnis aus der ganzen Recherche, die ich jetzt hatte. Ich hab ja jetzt wirklich wahnsinnig viel geguckt davon. Und du ja auch. Und dann sitzt man davor und denkt sich, warum haben wir nicht einfach nur die beiden Filme besprochen? Ja. Und das Original wirklich auch toll. Ja, das Original auch toll. Als Original ist es einfach großartig. Wirklich. Naja, der versucht das Ganze zu modernisieren. So ist das halt. Das ist der Zeitgeist gerade, Floor. Du bist einfach nur nicht mehr drin. Du bist alt geworden. Das ist absolut richtig, ja. Das ist das Traurige. Die haben nichts Eigenes, Neues entwickelt. Traurig. Ja, okay. Ja, es ist auch sehr konstruiert am Ende. Egal. Egal. Gut. Na dann. Schaut euch Wednesday nicht so viel an. Sondern schaut euch lieber die 90er-Jahre-Filme an. Und vielleicht ein bisschen die Originalserie. Ist alles sehr sehenswert. Der Rest, den dürft ihr links liegen lassen oder beerdigen oder verbrennen, wenn ihr es noch auf VHS habt. Und bleibt gesund. Bis dann. Tschüss. Ciao. Okay. Also, wenn ich jetzt mir einen Film angucken muss, den der 20-jährige Plor, der sich für sehr intellektuell gehalten hat, angucken muss, dann ahne ich Schlimmes. Ich glaube, es ist auch Spice World geworden. Oh mein Gott. Okay, danke. Vielen Dank, Plor. Dann bis zum nächsten Mal. Bis dann. Ciao.
