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Kategorie: Jahrzehnte

Episode 257: Das letzte Einhorn (1982)

“Du bist vielleicht das letzte deiner Art!” rufen zwei Jäger in einen Wald hinein, in dem ewig Frühling zu sein scheint, und ziehen von dannen. Zurück bleibt ein weißes Einhorn, das sich die Frage stellt: “Bin ich wirklich das letzte? Was ist mit den anderen geschehen?” Und so beschließt es in die Welt hinaus zu ziehen auf der Suche nach anderen seiner Art. Unterwegs erfährt es, dass ein roter Stier für das Verschwinden der Einhörner verantwortlich ist. Es gerät es in die Gefangenschaft der Hexe Mommy Fortuna, lernt die Räuberbraut Molly und den Magier Schmendrick kennen und wird von diesem – beim Versuch es vor dem roten Stier zu schützen – in einen Menschen verwandelt.

Mit seinen neuen Gefährten landet das Einhorn in menschlicher Gestalt schließlich bei dem alten, verbrämten König Haggard, der den roten Stier kontrolliert und für das Verschwinden der anderen Einhörner verantwortlich ist. Doch die Rettung der Artgenossen stellt sich als äußerst schwierig heraus: Im Menschenkörper vergisst das Einhorn seine Mission und verliebt sich zudem noch in Haggards Sohn Prinz Lir. Gelingt es ihm mit Hilfe von Schmendrick und Molly trotzdem den Bann zu brechen?

The Last Unicorn aus dem Jahr 1982 ist ein großes Zeichentrickepos aus dem Dark Age of Disney. Nicht von Disney selbst und auch im Vergleich zu den damaligen Werken des großen Studios ein ganzes Stück düsterer und “erwachsener”. Aber, wie es sich für ein Einhorn-Epos gehört, auch mit einer Menge Kitsch ausgestattet.

By the way, Johannes, wie hältst du es eigentlich mit Einhörnern? Magst du diese fabelhaften Geschöpfe?

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Episode 256: Planes, Trains and Automobiles – Ein Ticket für Zwei

Alles was der Werbefachmann Neal will, ist es, an Thanksgiving rechtzeitig zu Hause bei seiner Familie in Chicago zu sein. Im Grunde genommen kein hoffnungsloses Unterfangen, schafft man das doch mit einem bequemen Flug von New York aus innerhalb von drei Stunden. Während seiner Reise lernt Neal den Duschvorhangring-Vertreter Del kennen… and its all downhill from there. Wegen extremem Wetter mit der Flug umgeleitet, Neal und Del schlagen sich von da an gemeinsam nach Chicago durch, mit allem was der Mittlere Westen an Fahrmöglichkeiten zu bieten hat. Umso schlimmer, dass sich Del während dieses Trips als echte Nervensäge entpuppt, vor dessen tollpatschiger, extrovertierter Art nichts und niemand sicher ist.

Planes, Trains and Automobiles: Selten war ein Titel treffender und unvollständiger zugleich. Ergänzt werden müssten noch Hotelzimmer, Busse, Pick Up Trucks, LKWs… und vor allem Chaos. Ein Ticket für zwei, wie er im deutschen heißt, ist eine wilde Road Movie Komödie mit dem Herz am rechten Fleck und ner ganzen Ladung Schmock in der Hinterhand. Der perfekte Thanksgiving Film.

Johannes, mit wem würdest du lieber unterwegs sein: Del oder Neal?

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Episode 255 – Ohayo – Guten Morgen (1959)

Es gibt wie in jeder anderen Sprache auch im Japanischen viele Floskeln, mit denen Menschen ihren Alltag bestreiten: Konnichiwa – Guten Tag – werden auch die meisten Westler kennen. Dann gibt es noch Genki? – Wie geht es dir?. Genki desu – Mir geht es gut. Und Ohayo – Guten Morgen, titelgebend für Yasujirō Ozus Film aus dem Jahr 1959.

In diesem beschließen die beiden Kinder Minoru und Isamu, dass sie genug von der floskelhaften Welt der Erwachsenen haben. Der Grund: Zum einen will ihnen ihre Mutter keinen Fernseher kaufen, zum anderen wurden sie von ihrem Vater barsch zurechtgewiesen, dass sie als Kinder viel zu viel reden würden. Dabei sind es doch die Erwachsenen, die ständig irgendwelchen bedeutungslosen Mist quatschen. Und so dann auch die folgerichtige Reaktion der beiden Brüder: Eiskaltes Schweigen: Egal ob sie von der Nachbarin gegrüßt oder in der Schule etwas gefragt werden.

Dass sie damit durchaus einen Punkt und die Erwachsenen wirklich einen an der Waffel haben könnten, offenbart sich in den kleinen und größeren Subplots dieses Films: Die Nachbarinnen lästern kräftig übereinander. Eine Kleinigkeit wie das von einer schusseligen alten Dame verlegte Geld des Frauenvereins kann eine ganze Kaskade von Missverständnissen nach sich ziehen. Zwei windigen Vertretern gelingt es mit einem dreisten Geschäftsmodell die Anwohner der Vororts über den Tisch zu ziehen, eine Hausfrau hält die Flatulenzen ihres Gatten für Gesprächsangebote und der Englischlehrer und die Tante der beiden Protagonisten sind so in ihren höflichen Floskeln gefangen, dass sie nicht erkennen, dass sie eigentlich Soulmates sind.

Yasujirō Ozu – einer der angesehensten und einflussreichsten Regisseure Japans – ist eigentlich für seine schweren Melodramen bekannt. Hier schaut er auf die Gesellschaft des japanischen Wirtschaftswunders mit viel Herzenswärme, Augenzwinkern und Humor: Inklusive zahlloser Fart Jokes.

Johannes, haben Minoru und Isamu Recht? Quatschen wir Erwachsenen wirklich zu viel und vor allem mit zu vielen Floskeln?

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Episode 254 – Coffee and Cigarettes von Jim Jarmusch – Trivialitäten im Supercut

Coffee and cigarettes. Alles, was man für ein gesundes Frühstück braucht. Jim Jarmusch nutzt Kaffee und Zigaretten, um Menschen in Kontakt zu bringen, oder in manchen Fällen nicht in Kontakt zu bringen, obwohl sie zusammen sitzen.

Wir bekommen in elf kurzen Episoden Ausschnitte aus Gesprächen präsentiert, die nicht nur die titelgebenden Requisiten, sondern auch eine gewisse Awkwardness, Absurdität und Kommunikationsprobleme gemeinsam haben. Fast alle halten sich an Kaffee und Zigaretten fest, um die Lücken zu füllen, die zwischen den Worten und den Menschen klaffen.
Im Gegensatz zu Hitchcock, der Film als Zusammenschnitt der spannenden Teile des Lebens begreift, sind Jim Jarmuschs Gespräche hier ein supercut der Belanglosigkeiten, Banalitäten und Absurditäten.

Keine Action, kein großes Drama, keine laugh out loud Comedy, kein Horror, kein Thriller, keine Doku… Plor… what the hell is this movie?

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Episode 253: Werckmeister Harmóniák – Die Melancholie des Widerstands

János Valuska ist Mädchen für alles in dem kleinen Dorf in dem er lebt: Er trägt Zeitungen aus, bringt Kinder ins Bett, sorgt mit einer skurrilen Tanzperformance dafür, dass die örtlichen Trunkenbolde zur Sperrzeit nach Hause gehen. Vor allem aber kümmert er sich um den alten Musiktheoretiker György Eszter, der es als seine Lebensaufgabe betrachtet, die Falschheit der wohltemperierten Klänge zu enttarnen.

Es ist jedoch nicht nur die westliche Harmonielehre, die diese Tage zur Disposition steht. Ein Zirkus kommt in die Stadt, mit gerade mal zwei Attraktionen: Einem gigantischen Walkadaver und einem sogenannten Prinzen, der den Ruf hat überall Zerstörung und Chaos zu hinterlassen, wo er zu Wort kommt. Die Obrigkeit ist alarmiert. Tünde, Esters Ex-Frau, die mittlerweile mit dem Polizeichef liiert ist, erpresst János und Ester, ihr bei der Wiederherstellung der Ordnung zu helfen. Menschen versammeln sich auf dem Marktplatz. Feindseligkeit liegt in der Luft. Aufgestaute Wut entlädt sich. Gewalt eskaliert. Und die Unschuldigen und Schwachen geraten als erstes unter die Räder. Am Ende verliert János den Verstand, das Militär rückt an und nach all den Tumulten, nach all der Zerstörung bleibt nur ein verrottender Walkadaver zurück, der Este einen letzten Blick auf die Melancholie des Widerstands gewährt.

Werckmeister Harmoniak aus dem Jahr 2000, ein typischer Bela Tarr Film: Schwarzweiß, langsam, schwermütig… 145 Minuten lang. Ich habe 36 Einstellungen gezählt, die Meinungen gehen anscheinend auseinander.

Johannes, dein erster Tarr, aber nicht deine erste Konfrontation mit ungewöhnlich langsamer Dramaturgie.

Wie hast du sie in diesem Fall erlebt?

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Episode 252: Flatliners – Vor Halloween noch schnell klären, was nach dem Tod passiert…

Was passiert nach dem Tod? Viel größer kann die Fragestellung nicht werden. Und nichts Geringeres will Joel Schumacher 1990 in 115 Minuten auf der Leinwand endgültig klären.

Was passiert nach dem Tod? Und um das herauszufinden, lässt er vier Medizinstudenten sich gegenseitig kontrolliert umbringen und kurz darauf wieder auferstehen, mithilfe eines Defibrillators und nervenaufreibendem Geschrei. Ein fünfter in der Runde weigert sich zu sterben, um hinter den Vorhang des Todes zu schauen und darf anscheinend als Kontrollgruppe trotzdem dabei sein. Die Kommilitonen fangen an sich übertrumpfen zu wollen, wer länger tot sein kann bevor sie ihn zurück ins Leben holen. Als ob es sich um ein Wettessen handele in dem am Ende einer Stolz behaupten kann 20 Burger auf einmal im Mund gehabt zu haben. Der Kater danach allerdings hat es in sich: jede und jeder der ins Jenseits schauen durfte, bringt ein schlechtes Gewissen mit, eine Schuld, die er oder sie im Laufe ihres oder seines Lebens auf sich geladen hat. Man beachte, ich darf gendern! Allerdings nur einer weiblichen Protagonistin wegen, der Rest der fünf ist zeitgemäß männlich und leicht problematisch.

Die Schuld, die sie auf sich geladen haben (oder glauben zu haben) verfolgt sie im Diesseits und zermürbt die Freunde. Nelson, der Anführer der Todes-Medizin-Bande, wird sogar regelmäßig von einem zehnjährigen Jungen vermöbelt und die Verzweiflung wächst. Erst als David sich bei der Frau entschuldigt, die er als Kind gemobbt hat, hört sein Martyrium auf, und er rät den anderen, sich ihrer Schuld zu stellen. Da der Junge den Nelson damals ausversehen umgebracht hat, im Diesseits nicht erreichbar ist, sieht Nelson sich gezwungen sich erneut ins Jenseits zu katapultieren, um dort um Vergebung zu bitten.

Gerade noch so können seine Freunde ihn zurückholen und der Spuk hat endlich ein Ende.

Aber immerhin wissen sie jetzt, was nach dem Tod passiert. Bleibt also nur noch eine Frage offen: Plor, WAS ZUR HÖLLE PASSIERT NACH DEM TOD!?

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Episode 251: It Follows – Von zwei Podcastern, die auszogen, das Fürchten zu lernen…

Manche Filmhandlungen lassen sich extrem schnell zusammenfassen. So auch die von It Follows aus dem Jahr 2014: Die 19jährige Jay hat Sex mit Jay. Anschließend entführt er sie, um ihr zu zeigen, was sie sich damit eingehandelt hat. ES ist jetzt hinter ihr her. Es kann nur von ihr gesehen werden, es kann die Gestalt von allen möglichen Menschen annehmen, es bewegt sich unnachgiebig in Schrittgeschwindigkeit zu… und ES will sie töten. Die einzige Möglichkeit es loszuwerden, besteht darin, den Fluch durch Sex weiterzugeben.

Was folgt, sind 100 enervierende Minuten: Angst, Paranoia, permanente Flucht und schließlich der Kampf gegen diese abnorme Entität. It Follows bewegt sich dabei irgendwo zwischen Post Horror Metafilm und vagem Alptraum: Ohne klare zeitliche Verortung mit vielen Reminiszenzen ans 80er Slasher Kino, mit parabolischer Schärfe… vor allem aber mit einer sich nie ganz auflösenden Grundunsicherheit.

Johannes, hast du dich gefürchtet?

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Episode 250: Halloween- und Jubiläumsfolge – Nosferatu (1922 – 2024) 🥳🧛‍♂️

Im beschaulichen Städtchen Wisborg im Norden Deutschlands sitzt ein manisch kichernder Immobilienhändler in seinem Büro und flüstert seinem Angestellten mit irrem Blick zu: “An diesem Grafen lässt sich eine Stange Geld verdienen!“
So weit so alltäglich. Ein ganz normaler Montag bei Engel und Völkers.

Aber der Blutsauger in dieser Geschichte ist überraschenderweise ein anderer. Denn der Graf der in Wisborg ein Haus kaufen will, scheint so ein dicker Fisch zu sein, dass man dafür eine sechswöchige Reise auf sich nimmt, um ihm eine Unterschrift abzuringen.

Besagter Mitarbeiter, Herr Hutter, reist nach Transilvanien, nur um dann festzustellen, dass er es mit einem Creep zu tun hat, in dessen Gegenwart man sich nicht mal beim Brot schneiden, den Daumen verletzen darf. Der Graf hat einen ausgewachsenen Blutfetisch, den selbst der naive Herr Hutter irgendwann anerkennen muss. Allerdings zu spät, da Graf Orlok ihn in seiner Ruine einschließt und sich mit seiner Sammlung antiker Särge auf den Weg nach Wisborg macht. Er hat sich nämlich in den Hals von Hutters Freundin verliebt. Von einem Foto. Tinder 0.9.

Ein Wettlauf beginnt. Hutter versucht vor Graf Orlok in Wisborg anzukommen, um seine Freundin zu retten. Zum Glück keine große Sache, da der Graf darauf besteht, den Seeweg zu nehmen, der um einiges umständlicher ist. Aber viel ausrichten kann Hutter nicht. Graf Orlok kommt unvermeidlich an, bringt Pest und Tod. Und die einzige, die einen Plan zu haben scheint, ist Hutters Freundin. Die will sich nämlich opfern, um den Grafen so lange mit ihrem Hals abzulenken, bis er vergisst, dass er ja eine Lichtallergie hat, die ihn umbringt.

So endet der Film mit zwei Toten im Morgengrauen und der Frage: Kann dieser Film, der über 100 Jahre auf dem Buckel hat, auch heute noch Schrecken und Horror verbreiten?

Plor! Antworte gefälligst!
P.S.: Mir fällt grad auf, dass du einen sehr schönen Hals hast!

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Episode 249: Halloween-Publikumswunsch – Hatching

Die zwölfjährige Tinja lebt in einer echten Bilderbuchfamilie… zumindest wenn man den Influencer-Videos ihrer Mutter Glauben schenkt, in denen diese den vermeintlich harmonischen Familienalltag in Pastellfarben und kitschigen Zeitlupen inszeniert. Die schwierigen und düsteren Seiten ihres Lebens werden dabei unter den Teppich gekehrt: Tinjas Mutter war Eiskunstläuferin und verfolgt die Turnkarriere ihrer Tochter unnachgiebig und mit eiserner Hand. Tinjas jüngerer Bruder Matias erhält dabei kaum Beachtung von ihr. Tinjas Vater hat sich vom Familienleben weitestgehend zurückgezogen und die Mutter selbst flieht in die Affäre mit dem Handwerker Tero.

Eines Tages verirrt sich eine Krähe im Wohnzimmer der Familie. Tinjas Mutter fackelt nicht lange und bricht dem kleinen Vogel das Genick. Nachdem er entsorgt wurde, stellt Tinja fest, dass er noch nicht ganz tot war und in einem letzten Kraftakt ein Ei gelegt hat. Sie brütet das Ei heimlich in ihrem eigenen Bett aus. Es wächst bis auf Menschengröße und schließlich schlüpft aus ihm ein monströser humanoider Vogel, den Tinja Alli tauft.
Sie ahnt nicht, dass Alli einen gewissen Blutdurst mitbringt und zudem eine Metamorphose durchmacht, die ihn peu à peu zu einem Zwilling seiner Besitzerin werden lässt.

Hatching von Hanna Bergholm ist ein Coming of Age Gruselfilm mit einem guten Haufen Bodyhorror und einem garstigen Blick auf die Selbstinszenierung der modernen Familie.

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Episode 248: Re-Animator – Lustiges Splattern in den Halloween-Monat hinein

Ladies and gentlemen and everyone between and behind and above… schnallen Sie sich an! Wir tauchen wieder hinab in die Untiefen des 80er Jahre Gore- und Splatter-Horror-Comedygenres. Unser Reiseführer in diesem Fall ist Herbert West, entsprungen aus einer Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft, die nicht nur seine Kritiker sondern auch er selbst als eines seiner schäbigsten Werke bezeichnet.

Dieser Herbert West – ein Medizinstudent irgendwo zwischen young Christopher Lee und Christopher Street Day – will nicht weniger als den Tod überlisten. Und wie macht er das? Natürlich mit einem grün leuchtenden Serum, mit dem er Leichen zum Leben erweckt. Gott sei Dank findet er trotz seiner fehlenden Manieren und gruseligen Art Unterstützung im Kommilitonen und Mitbewohner Dan, der so viel Rückgrat wie ein Wackelpudding hat. Im Weg stehen ihnen der Dekan der Universität, dessen Tochter sowie ein Oberarzt, der das Wissen um die Wiederbelebung am liebsten für sich allein hätte… achja, und natürlich eine Menge blutrünstiger Zombies, die sie auf dem Weg zur medizinischen Revolution erschaffen werden.

Das Ergebnis: Ein schon damals von der Kritik seltsamerweise gefeierter Film, ein in den Jahren gewachsener Kultstatus, drei Schnittversionen, natürlich eine Indizierung in Deutschland, die bis zum Jahre 2013 anhielt… und eine obsessive Fangemeinde, die vor allem in letzter Zeit viel darüber diskutiert, ob wir hier ein queeres Pionierwerk vor uns haben. Aber natürlich auch all der Glanz und all der Spaß und all der Schmutz und all die Abgründe, die man aus dem 80er Jahre Horror kennt, inklusive mindestens einer “What were they thinking?”-Szene.

Johannes… komm schon. Ich weiß. Das ist absolut geschmacklos. Und moralisch ist das natürlich auch alles voll daneben. Und natürlich müssen wir gleich hart mit dem Film ins Gericht gehen. Aber davor hast du trotzdem die Chance zuzugeben, wie viel Spaß du zumindest zeitweise bei diesem Film hattest. Oder? Oder?

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