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Schlagwort: Gespräch

Episode 262: Der Große Diktator – Charlie Chaplin tanzt den Adolf Hitler

Das Leben Charles Chaplins teilt sich in zwei große Bereiche. Charles Chaplin und Charlie Chaplin. Der Slapstick-Tramp und der politische Satiriker… naja, vereinfacht dargestellt zumindest.

In seinem ersten großen Politischen Werk spielt Chaplin einen kleinen jüdischen Barbier der bei einem Unfall im ersten Weltkrieg sein Gedächtnis verlor. So hat er nicht mitbekommen, wie sein Land eine politische Kehrtwende gemacht hat. Ein Diktator hat das Ruder übernommen und den Juden wird das Leben schwer gemacht. Japp. Natürlich eine satirische Darstellung von Hitler-Deutschland. Da unser jüdischer Barbier keine Ahnung hat von all dem, muss er es auf die harte Tour lernen. Im Kampf mit den Nazis die ihn beinahe an einer Laterne aufknüpfen und durch die Zerstörung seines Friseurladens. Mit seiner Love-Interest aus der Nachbarschaft träumt er von einer besseren Welt, in der wir friedlich miteinander leben. Da er sich ein wenig zu vehement gewehrt hat, wird er ins Konzentrationslager gebracht, aus dem er es irgendwann schafft auszubrechen.
Der Clou an der Sache: er sieht dem Führer zum verwechseln ähnlich.

Chaplin spielt natürlich eine Doppelrolle und spielt den Führer unvergleichlich lachhaft. Und so halten den Tramp alle für den Führer, als er in geklauter Uniform mit seinem Kumpel auf den Straßen auftaucht. Um sein Leben zu retten, muss er für einen Moment Hitler sein, aber alles in ihm weigert sich und so holt er stattdessen zu einer Rede für die Freiheit und die Nächstenliebe aus.

Und hier endet der Film. Ein Tolles und Kraftvolles Ende… und doch sitzt der 13 Jährige Johannes vor dem Fernseher und denkt: “Und jetzt? Was passiert jetzt? Überlebt er? Wird er gelyncht? Wird die Welt eine Bessere?” diese Panik, nicht zu wissen was passiert, verfolgt mich bis heute.

Ich will dass es ihm gut geht. Plor, willst du nicht auch wissen was mit ihm passieren wird??

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Episode 261: Ein Butler in Amerika – Mit Matthias von Filmszene.de

Am Pokertisch kann man schon mal sein letztes Hemd verzocken – außer man hat natürlich gerade einen Butler als Wetteinsatz parat. Das ist die Prämisse der wundervollen und leider komplett in Vergessenheit geratenen Komödie „Ein Butler in Amerika“ aus dem Jahr 1935. Nun, nicht ganz vergessen, denn immerhin haben einst die Coen-Brüder in ihrem Werk „Barton Fink“ eine kleine Liebeserklärung an den Film versteckt.

Es ist aber auch ein Traum, mit welcher Leichtfüßigkeit der für seine Improvisationskünste berüchtigte (und bei Schauspieler:innen gefürchtete) Regisseur Leo McCarey hier seine arme Hauptfigur dem größtmöglichen Culture Clash aussetzt. Ausgerechnet einem vulgären amerikanischen Millionär soll der bisher in Paris residierende feine englische Butler Ruggles von nun an gehorchen – und wird dazu auch noch in das amerikanische Provinzkaff Red Gap versetzt. Sehr zur Freude des Publikums, denn mit welcher unglaublichen Leichtigkeit der Film dieses Fish-out-of-Water-Szenario für das größtmögliche Chaos nutzt, ist schlicht großartig.

Und zeigt eindrucksvoll, dass es neben Chaplin, Keaton oder den Marx Brothers noch so viele andere Komödien-Perlen aus der Frühzeit des Kinos zu entdecken gibt.

Matthias Oscar History findet Ihr hier: https://www.filmszene.de/kategorie/matthias-oscar-history
Und hier findet ihr seine Rezension zu Ruggles of Red Gap: https://www.filmszene.de/filme/ein-butler-amerika

Übrigens!
Filmszene.de sucht noch Mitstreiter die hier und da eine Rezension schreiben. Bei Interesse, meldet euch gerne bei Matthias: matthiaskastl@filmszene.de

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Episode 260: Carnage for Christmas – Queer Low Budget Xmas Slasher Horror Fun

Aus dem Publikum wurde uns der Murder Mystery Christmas Slasher „Carnage for Christmas“ aus dem Jahr 2024 ans Herz gelegt: Ein weihnachtlicher Horrorfilm von einer jungen Regisseurin, verwirklicht mit einem extrem niedrigen Budget und sehr viel LGBTQ Empowerment.

Die True-Crime Podcasterin Lola muss zu Weihnachten nach Haus zur Familie. Soweit so tragisch. Da Lola als Transfrau nicht umsonst ihrem feindlichen Geburtsort den Rücken gekehrt hat, hält sich ihre Begeisterung verständlicherweise in Grenzen. Allerdings kommen wir gar nicht so richtig dazu, ihre Familie kennenzulernen, denn als ein Mord passiert, kann sie gar nicht anders als ihren True-Crime Instinkten zu folgen und den Fall aufzuklären. Dabei merkt sie, dass der Fall mehr mit ihr persönlich zu tun hat, als sie ahnte.
Eine Schnitzeljagd à la Drei Fragezeichen, die nach und nach zum Killer führt, der, wie sich herausstellt, sich auf Trans-Opfer und Museale Wirtschaftskunde spezialisiert hat.

True-Crime Podcasts haben sich in den letzten Jahren von einer Nische Thema, zu einem Massenphänomen und damit auch zu einem immer häufiger auftauchenden Aufhänger für Crime Geschichten entwickelt. Ob es der True-Crime Podcaster ist der selbst Verbrechen begeht, um Futter für den Podcast zu haben, oder selbst als sogenannter “Armchair Detective” eine Fall löst. Ein faszinierendes kleines neues Sub-Sub-Genre, das sich aber schnell in Klischees erschöpft, wenn man nicht noch ein paar gute weitere Ideen hat, um das ganze zu unterfüttern.

Plor, hat Alice Maio Mackay genug weitere Ideen um die Idee der True-Crime Detektivin spannend zu gestalten?

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Episode 259: Charles Dickens – Der Mann der Weihnachten erfand

Charles Dickens hat Probleme: Seine letzten Veröffentlichungen waren ziemliche Flops, seine Reise nach Amerika war alles andere als erholsam und sein üppiger Lebensstil sorgt dafür, dass die Rücklagen sinken. Keine Frage: Ein neues Buch muss her. Dank der Unterstützung seines Freundes und Agenten John und den Gute-Nacht-Geschichten des neuen irischen Kindermädchens der Familie kommt er schließlich zu der passenden Idee: Eine Weihnachtsgeschichte, ein komisches Buch… vielleicht auch mit ein bisschen Tragik… und… Schreibblockade: Das schlimmste, was einem Autoren passieren kann.

Gott sei Dank hat sich Dickens bereits den Protagonisten Ebenezer Scrooge zurechtgelegt und so kann er mit diesem gemeinsam die Stationen seines kommenden Romans bereisen: Von den drei weihnachtlichen Geistern bis zum Schicksal des kleinen Timmy.

Aber die Deadline – immerhin ist es Oktober und das Buch muss vor Weihnachten erscheinen – sitzt ihm im Nacken. Und zu allem Überfluss schaut dann auch noch sein Vater vorbei, mit dem Charles einige der schlimmsten Momente seiner Kindheit verbindet. Schnell wird klar: Nicht nur Scrooge muss sich zu diesem Weihnachtsfest den Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stellen.

The Man Who Invented Christmas aus dem Jahr 2017 zeichnet den kreativen Prozess bei der Entstehung einer der großen Weihnachtsklassiker nach: Teils als Komödie, teils als Drama, teils als fantastisches Lehrstück.

Hat uns der Film in vorweihnachtliche Stimmung gebracht?

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Episode 258 – Frau Holle (DEFA, 1963)

Okay, ernsthaft. Wer braucht eine Zusammenfassung von Frau Holle? Jeder kennt das Märchen.

Aber, na gut. In drei Sätzen:
Zwei Schwestern leben bei ihrer Mutter, eine faul und eine fleißig. Die fleißige springt aus… Gründen… in den Brunnen und wird reich, weil sie Frau Holle im Haushalt hilft. Die Faule wird mit Pech übergossen, weil sie keine Lust auf die Sklaventreiberin Frau Holle hat.
The End.

Je nachdem wo man die Kommata setzt, ist das vielleicht sogar nur ein Satz.
Man schaut den Film auch nicht, weil man wissen will, WAS passiert, sondern WIE es passiert.
Wie die Schauspieler drauf sind, wie herzerwärmend märchenhaft das ganze inszeniert ist und ob die DDR das ganze zu einem Sozialismus Bullshit Bingo gemacht hat.

Also Plor, aus welchen Gründen schaust du dir ausgerechnet diese Verfilmung unter tausenden dieses Märchens an?

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Episode 257: Das letzte Einhorn (1982)

“Du bist vielleicht das letzte deiner Art!” rufen zwei Jäger in einen Wald hinein, in dem ewig Frühling zu sein scheint, und ziehen von dannen. Zurück bleibt ein weißes Einhorn, das sich die Frage stellt: “Bin ich wirklich das letzte? Was ist mit den anderen geschehen?” Und so beschließt es in die Welt hinaus zu ziehen auf der Suche nach anderen seiner Art. Unterwegs erfährt es, dass ein roter Stier für das Verschwinden der Einhörner verantwortlich ist. Es gerät es in die Gefangenschaft der Hexe Mommy Fortuna, lernt die Räuberbraut Molly und den Magier Schmendrick kennen und wird von diesem – beim Versuch es vor dem roten Stier zu schützen – in einen Menschen verwandelt.

Mit seinen neuen Gefährten landet das Einhorn in menschlicher Gestalt schließlich bei dem alten, verbrämten König Haggard, der den roten Stier kontrolliert und für das Verschwinden der anderen Einhörner verantwortlich ist. Doch die Rettung der Artgenossen stellt sich als äußerst schwierig heraus: Im Menschenkörper vergisst das Einhorn seine Mission und verliebt sich zudem noch in Haggards Sohn Prinz Lir. Gelingt es ihm mit Hilfe von Schmendrick und Molly trotzdem den Bann zu brechen?

The Last Unicorn aus dem Jahr 1982 ist ein großes Zeichentrickepos aus dem Dark Age of Disney. Nicht von Disney selbst und auch im Vergleich zu den damaligen Werken des großen Studios ein ganzes Stück düsterer und “erwachsener”. Aber, wie es sich für ein Einhorn-Epos gehört, auch mit einer Menge Kitsch ausgestattet.

By the way, Johannes, wie hältst du es eigentlich mit Einhörnern? Magst du diese fabelhaften Geschöpfe?

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Episode 256: Planes, Trains and Automobiles – Ein Ticket für Zwei

Alles was der Werbefachmann Neal will, ist es, an Thanksgiving rechtzeitig zu Hause bei seiner Familie in Chicago zu sein. Im Grunde genommen kein hoffnungsloses Unterfangen, schafft man das doch mit einem bequemen Flug von New York aus innerhalb von drei Stunden. Während seiner Reise lernt Neal den Duschvorhangring-Vertreter Del kennen… and its all downhill from there. Wegen extremem Wetter mit der Flug umgeleitet, Neal und Del schlagen sich von da an gemeinsam nach Chicago durch, mit allem was der Mittlere Westen an Fahrmöglichkeiten zu bieten hat. Umso schlimmer, dass sich Del während dieses Trips als echte Nervensäge entpuppt, vor dessen tollpatschiger, extrovertierter Art nichts und niemand sicher ist.

Planes, Trains and Automobiles: Selten war ein Titel treffender und unvollständiger zugleich. Ergänzt werden müssten noch Hotelzimmer, Busse, Pick Up Trucks, LKWs… und vor allem Chaos. Ein Ticket für zwei, wie er im deutschen heißt, ist eine wilde Road Movie Komödie mit dem Herz am rechten Fleck und ner ganzen Ladung Schmock in der Hinterhand. Der perfekte Thanksgiving Film.

Johannes, mit wem würdest du lieber unterwegs sein: Del oder Neal?

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Episode 255 – Ohayo – Guten Morgen (1959)

Es gibt wie in jeder anderen Sprache auch im Japanischen viele Floskeln, mit denen Menschen ihren Alltag bestreiten: Konnichiwa – Guten Tag – werden auch die meisten Westler kennen. Dann gibt es noch Genki? – Wie geht es dir?. Genki desu – Mir geht es gut. Und Ohayo – Guten Morgen, titelgebend für Yasujirō Ozus Film aus dem Jahr 1959.

In diesem beschließen die beiden Kinder Minoru und Isamu, dass sie genug von der floskelhaften Welt der Erwachsenen haben. Der Grund: Zum einen will ihnen ihre Mutter keinen Fernseher kaufen, zum anderen wurden sie von ihrem Vater barsch zurechtgewiesen, dass sie als Kinder viel zu viel reden würden. Dabei sind es doch die Erwachsenen, die ständig irgendwelchen bedeutungslosen Mist quatschen. Und so dann auch die folgerichtige Reaktion der beiden Brüder: Eiskaltes Schweigen: Egal ob sie von der Nachbarin gegrüßt oder in der Schule etwas gefragt werden.

Dass sie damit durchaus einen Punkt und die Erwachsenen wirklich einen an der Waffel haben könnten, offenbart sich in den kleinen und größeren Subplots dieses Films: Die Nachbarinnen lästern kräftig übereinander. Eine Kleinigkeit wie das von einer schusseligen alten Dame verlegte Geld des Frauenvereins kann eine ganze Kaskade von Missverständnissen nach sich ziehen. Zwei windigen Vertretern gelingt es mit einem dreisten Geschäftsmodell die Anwohner der Vororts über den Tisch zu ziehen, eine Hausfrau hält die Flatulenzen ihres Gatten für Gesprächsangebote und der Englischlehrer und die Tante der beiden Protagonisten sind so in ihren höflichen Floskeln gefangen, dass sie nicht erkennen, dass sie eigentlich Soulmates sind.

Yasujirō Ozu – einer der angesehensten und einflussreichsten Regisseure Japans – ist eigentlich für seine schweren Melodramen bekannt. Hier schaut er auf die Gesellschaft des japanischen Wirtschaftswunders mit viel Herzenswärme, Augenzwinkern und Humor: Inklusive zahlloser Fart Jokes.

Johannes, haben Minoru und Isamu Recht? Quatschen wir Erwachsenen wirklich zu viel und vor allem mit zu vielen Floskeln?

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Episode 254 – Coffee and Cigarettes von Jim Jarmusch – Trivialitäten im Supercut

Coffee and cigarettes. Alles, was man für ein gesundes Frühstück braucht. Jim Jarmusch nutzt Kaffee und Zigaretten, um Menschen in Kontakt zu bringen, oder in manchen Fällen nicht in Kontakt zu bringen, obwohl sie zusammen sitzen.

Wir bekommen in elf kurzen Episoden Ausschnitte aus Gesprächen präsentiert, die nicht nur die titelgebenden Requisiten, sondern auch eine gewisse Awkwardness, Absurdität und Kommunikationsprobleme gemeinsam haben. Fast alle halten sich an Kaffee und Zigaretten fest, um die Lücken zu füllen, die zwischen den Worten und den Menschen klaffen.
Im Gegensatz zu Hitchcock, der Film als Zusammenschnitt der spannenden Teile des Lebens begreift, sind Jim Jarmuschs Gespräche hier ein supercut der Belanglosigkeiten, Banalitäten und Absurditäten.

Keine Action, kein großes Drama, keine laugh out loud Comedy, kein Horror, kein Thriller, keine Doku… Plor… what the hell is this movie?

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Episode 253: Werckmeister Harmóniák – Die Melancholie des Widerstands

János Valuska ist Mädchen für alles in dem kleinen Dorf in dem er lebt: Er trägt Zeitungen aus, bringt Kinder ins Bett, sorgt mit einer skurrilen Tanzperformance dafür, dass die örtlichen Trunkenbolde zur Sperrzeit nach Hause gehen. Vor allem aber kümmert er sich um den alten Musiktheoretiker György Eszter, der es als seine Lebensaufgabe betrachtet, die Falschheit der wohltemperierten Klänge zu enttarnen.

Es ist jedoch nicht nur die westliche Harmonielehre, die diese Tage zur Disposition steht. Ein Zirkus kommt in die Stadt, mit gerade mal zwei Attraktionen: Einem gigantischen Walkadaver und einem sogenannten Prinzen, der den Ruf hat überall Zerstörung und Chaos zu hinterlassen, wo er zu Wort kommt. Die Obrigkeit ist alarmiert. Tünde, Esters Ex-Frau, die mittlerweile mit dem Polizeichef liiert ist, erpresst János und Ester, ihr bei der Wiederherstellung der Ordnung zu helfen. Menschen versammeln sich auf dem Marktplatz. Feindseligkeit liegt in der Luft. Aufgestaute Wut entlädt sich. Gewalt eskaliert. Und die Unschuldigen und Schwachen geraten als erstes unter die Räder. Am Ende verliert János den Verstand, das Militär rückt an und nach all den Tumulten, nach all der Zerstörung bleibt nur ein verrottender Walkadaver zurück, der Este einen letzten Blick auf die Melancholie des Widerstands gewährt.

Werckmeister Harmoniak aus dem Jahr 2000, ein typischer Bela Tarr Film: Schwarzweiß, langsam, schwermütig… 145 Minuten lang. Ich habe 36 Einstellungen gezählt, die Meinungen gehen anscheinend auseinander.

Johannes, dein erster Tarr, aber nicht deine erste Konfrontation mit ungewöhnlich langsamer Dramaturgie.

Wie hast du sie in diesem Fall erlebt?

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