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Kategorie: Komödie

Episode 169: I’m a Cyborg, But That’s OK – Liebe und andere Verrücktheiten

Nach seinem Mysterythriller-Hit Oldboy legte Park Chan-wook 2006 einen Film nach, mit dem in dieser Form niemand gerechnet hatte: Den bizarren Liebesfilm I’m a Cyborg, But That’s OK. Mal sehen, wie sehr diese Kuriosität heute noch unterhalten und verzaubern kann.

Und so sprechen wir über die Darstellung von psychischen Erkrankungen, die Elektrokonvulsionstherapie, die Vielfalt von Perspektiven und menschlichen Beziehungen, sowie über das wichtigste überhaupt: Die Liebe in all ihren wahnwitzigen Ausprägungen.

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Episode 167: Mermaids Don’t Cry – Magischer Realismus aus Österreich

Johannes hat auf den Hofer Filmtagen eine kleine Independentfilm-Perle gefunden und will sie unbedingt mit Plor und dem Publikum teilen: Mermaids don’t cry, der Debütfilm von Franziska Pflaum aus dem Jahr 2022.

Wir reden über das österreichische Kino, über die fantastische Hauptdarstellerin Stefanie Reinsperger über Feel Good Movies, soziale Konflikte und die richtige Mischung aus Alltag, Magie und Bizarrerie.  

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Episode 165: Werner Beinhart! – Hau wech, die Scheiße!

Wir gehen nicht schick in die Restaurants und knabbern vornehm an Hummerschwanz… Nein, wir reden über den 90er Jahre Klassiker Werner Beinhart!, eine Umsetzung der Comics von Rötger „Brösel“ Feldmann, produziert von Bernd Eichinger.

Dabei versuchen wir, so weit es geht, eine Zitatenschlacht zu vermeiden (was uns nicht gelingt) und versuchen stattdessen zu ergründen, was in diesem Film steckt, den man je nach Laune als Zeichentrickklassiker oder bescheuerten Blödelfilm lesen kann. Wir trinken dabei natürlich Bölkstoff und hauen auch den ein oder anderen Chopperspruch raus. Und am Ende sind wir uns – wie so oft – einig darin, uneinig zu sein.

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Episode 163: Mein Name ist Nobody – Terrence Hill zertrümmert den Italowestern

Warum uns unser Publikum immer wieder Western- und im besonderen Italowestern aufs Auge drückt? Das werden wir wohl nie verstehen. Dieses Mal sind wir aber extrem dankbar für die Filmempfehlung von außerhalb. Denn hinter der Fassade eines prügelfreudigen Klamaukwesterns verbirgt sich eine erstaunlich clevere Auseinandersetzung mit dem Genre.

Wir reden über Sergio Leone und die Western made in Europe, über Terrence Hill – und ja, auch ein bisschen über Bud Spencer. Wir fragen uns, was einen guten Western ausmacht,  und auch, was die Europäer zumindest in dieser Zeit vielleicht den Amerikanern voraushatten. Und natürlich vergleichen wir auch die deutsche Synchronisation mit den Intentionen des Originals, auch mit der Frage, welche Version die überzeugendere ist.

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Episode 160: Chaplin (1992) – Legendäres Biopic oder aufgehübschter Wikipediaartikel?

Johannes hat heute seinen – zumindest aus autobiografischer Sicht – vermutlich wichtigsten Film im Gepäck: Die Biografie von Charlie Chaplin, gespielt von Robert Downey Jr. unter der Regie von Richard Attenborough. Kann er damit Plor überzeugen?

Wir reden ausführlich über das Leben und Wirken Charlie Chaplins, über Zentrales, Kontroverses, Vergessenes und Anekdotisches, und versuchen dabei immer auch im Auge zu halten, ob es dem Film gelingt, der Persönlichkeit und dem Genie Chaplins gerecht zu werden.  

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Episode 158: Man on the Moon – Jim Carrey als Andy Kaufman

Nachdem Plor das Jahr mit Wrestling gestartet hat, kontert Johannes mit einem Biopic über einen Entertainer… in dem überraschenderweise auch Wrestling eine Rolle spielt: Man on the Moon aus dem Jahr 1999 mit Jim Carrey.

Wir reden lange und breit über den urkomischen wie bizarren Andy Kaufman, seine Auftritte als Foreign Man, Elvis-Imitator, Frauenbekämpfer und Talkshow-Sprenger. Und wir versuchen zu ergründen ob Miloš Forman und Jim Carrey diesem Comedy-Freigeist ein würdiges Denkmal gesetzt haben.

In unseren Top 3 untersuchen wir die Balance zwischen Genie und Arschloch, gerade aber nicht nur in der Entertainmentbranche.

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Episode 156: Die Feuerzangenbowle …Und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Für den weihnachtlichen Kater, vielleicht auch für das Vorglühen zu Silvester hat Johannes diese Woche „Die Feuerzangenbowle“ von Helmut Weiss mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1944 mitgebracht. Wie schlägt sich der Film im Vergleich zur Vorlage von Heinrich Spoerl? Wie schlägt sich die Endzeit des Nationalsozialismus in dieser locker leichten und nostalgischen Komödie wider? Und funktioniert dieser Klassiker auch heute noch zu Weihnachten oder Silvester?

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Episode 155: Star Wars Holiday Special – Frohe Weihnachten!

Hohohoho… es weihnachtet sehr. Zum Abschluss unseres vorweihnachtlichen Podcastreigens haben wir die letzte Woche vor Heiligabend ein besonderes Geschenk ausgepackt: Das Star Wars Christmas Special aus dem Jahr 1978. Wir unterhalten uns ausgiebig über diese Kuriosität der amerikanischen TV-Geschichte, dieses Bindeglied zwischen A New Hope und The Empire Strikes Back, den lange Zeit obskuren Klassiker, den George Lucas, Harrison Ford et.al. am liebsten aus dem kulturellen Gedächtnis gelöscht hätten.

Ist das Star Wars Holiday Special wirklich so schlimm wie sein Ruf? Können Wookies weinen? Produzieren die Rebellen Propaganda-Zeichentrickfilme, die dann zur Primetime ausgestrahlt werden, und was haben Jefferson Starship, Beatrix Arthur, Art Carney, Diahann Carroll und Harvey Corman mit all dem zu tun? Wir werden es herausfinden.

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Episode 153: Kevin – Allein zu Haus – Kindlich brutale Weihnachtsstimmung

Weiter geht es mit unseren Christmas Specials: Dieses Mal nehmen wir uns einen absoluten Klassiker unserer Kindheit – und wahrscheinlich auch der Kindheit vieler unserer Zuhörenden vor: Kevin – Allein zu Haus aus dem Jahr 1990.

Wir beleuchten kritisch, wie gut der Komödienklassiker in den letzten 30 Jahren gealtert ist. Wir reden über die ganzen Running Gags und Memes, die dieser Film in seiner langen Geschichte produziert hat. Wir beschäftigen uns mit Macaulay Culkin, dem schmalen Grat zwischen fantastischem Slapstick und absurder Grausamkeit, zwischen Weihnachtsfreude und Weihnachtskitsch, und beantworten wie immer die essentielle Frage: Wie gut funktioniert das Ganze hier als Weihnachtsfilm?

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