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Kategorie: Amerikanisches Kino

Episode 130: Indiana Jones II – The Last Crusade / Kingdom of the Crystal Skull

Weiter geht es mit unserer großen Indiana Jones Retrospektive. In dieser Episode reden wir über „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, der die klassische Trilogie abschließt, und über „Das Königreich des Kristallschädels“, der sie 2008 revitalisiert.

Außerdem nehmen wir uns noch ein wenig Zeit für all die anderen Publikationen, die rund um den Indiana Jones Kosmos entstanden sind: Videospiele, Bücher, die Serie über das Leben des jungen Indiana Jones…

Zum Abschluss unserer Retrospektive versuchen wir uns noch an ein paar kleinen Rankings: Wer ist der witzigste Sidekick? Wer ist die coolste Love Interest, der beste Bösewicht, was ist das beste Artefekt? Und natürlich, wer ist der größte Indiana Jones overall, und welcher Film hat uns denn nun am meisten Spaß gemacht?

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Episode 129: Indiana Jones I – Raiders of the Lost Ark / The Temple of Doom

Wir haben uns was Großes vorgenommen: Anlässlich des bald im Kino startenden fünften Teils reden wir über alle Indiana Jones Filme, von Raiders bis Crystal Skull. Und bei so viel Masse an Content bleibt uns nichts anderes übrig, als die Filmreihe in zwei Episoden abzuhandeln. 

In dieser ersten Episode geht es um den Klassiker Jäger des verlorenen Schatzes und seinen kontroversen Nachfolger Tempel des Todes.

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Episode 128: Scream und das Slasher-Genre

Wir sprechen über Wes Cravens Scream aus dem Jahr 1996, der ein großes Revival des Slashers ausgelöst hat. In unserem Gespräch geht es um die Ursprünge des Genres, seine absurden Tropes und seinen mörderischen Konservatismus. Außerdem reden wir über den Spaß am selbstreferenziellen Kino, Filme, die sich sehr bewusst sind, Filme zu sein, und mit diesem Status spielen. Kann Scream mit diesen Zutaten auch bei einem Horror-Verächter wie Johannes auftrumpfen oder zünden die Inside Jokes nur bei wahren Genreinsidern? Macht in Scream die Gewalt den Spaß kaputt? Oder der Humor den Horror? Und warum muss Drew Barrymore in den ersten Minuten sterben?

In der Top 3 werfen wir einen Blick auf die besten Masken der Filmgeschichte: Ob lustig, ob schräg, ob gruselig, oder einfach nur schön.

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Episode 127: The Maltese Falcon und der Film Noir

Wir sprechen über „The Maltese Falcon“ alias „Die Spur des Falken“ aus dem Jahr 1941, der gemeinhin als der erste Film Noir der Geschichte gilt. In Film wie in Genre geht es um den archetypischen hardboiled Detective, der auf eine ebenso archetypische Femme Fatale und ebenso archetypische Schurken trifft. Inszeniert wird das Ganze in gediegenen Schwarzweiß-Bildern mit akzentuiertem Licht und viel Schatten, garniert mit einer pessimistischen und misanthropischen Weltsicht.

Was kann uns Humphrey Bogart als knochentrockener Detektiv heute noch geben? Ist der Film ein Relikt seiner Zeit? Heute vielleicht sogar unfreiwillig komisch? Oder kann er mehr?

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Episode 122: The Apartment – Romantic Comedy mit gesellschaftskritischem Anspruch

Heute sprechen wir über Billy Wilders Tragikomödien-Klassiker „The Apartment“ aus dem Jahr 1960. Wir versuchen herauszufinden, was Wilders Regiekunst so charmant macht, wie er hier zwischen den Genres pendelt und wie weit ein Protagonist auch moralische Instanz sein muss, beziehungsweise wie viel Ambivalenz er verträgt.

In der passenden Bestenliste werfen wir einen Blick auf unsere liebsten everymen der Filmgeschichte, all die George Kaplans, Schultzes und Walter Mittys die da draußen unterwegs sind. Und im wie immer viel zu ausführlichen Sideplot geht es um Heinrich von Kleist und die Improvisationskunst, den Nice Guy Mythos, Karrierismus, sexuelles Fehlverhalten, den Hays Code, die Darstellung von Frauenfiguren im Kino der 50er und 60er Jahre sowie Tropes und Klischees des Romcom-Genres.

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Episode 121: Nummer Fünf lebt – Roboterliebe und Geburtstagswünsche

Wir erfüllen endlich mal wieder einen Publikumswunsch. Zum Geburtstag schenken wir Liz ein Gespräch über die 1986er Science Fiction Komödie „Short Circuit“, in Deutschland bekannt unter dem Titel „Nummer 5 lebt“. In der Diskussion geht es um stereotype Darstellungen in Filmen der 80er Jahre, um die Möglichkeit von Technik, Emotionen zu erzeugen und natürlich die wichtigste Frage von allen: Kann Nummer 5 gegen die Konkurrenz von E.T. bestehen.

In unserer Top 3 suchen wir nach gelungenen Repräsentationen von ethnischen Minderheiten im Kino

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Episode 120: Sneakers – Die Lautlosen

Achja, Sneakers. Mir wird immer ganz warm ums Herz, wenn ich an diese kleine Heist-Perle aus dem Jahr 1992 denke. Um ehrlich zu sein, ich habe den Film ausgewählt, um Johannes mal eine kleine Verschnaufspause zu gönnen, von all dem Arthaus-Kram und weirden Exploitation-Zeug der letzten Monate. Ein Film, der ihm eigentlich gefallen müsste und den auch ich sehr schätze.

Die Sneakers sind eine eingeschworene Gruppe von Hackern und Ex-Ganoven, die sich – angeführt von Martin Bishop – von Unternehmen und Banken dafür bezahlen lässt, bei diesen einzubrechen, um so Schwächen in deren Sicherheitssystemen aufzudecken. Ihr neuester Job ist aber delikater als das, was sie für gewöhnlich tun. Die NSA heuert sie an, von einem Mathematiker eine kleine schwarze Box zu stehlen, die – wie sich schließlich herausstellt -, Hardware und Software erhält, mit der man sich in jedes Computersystem in den USA einhacken kann. Und so stehen die Sneakers plötzlich auf der Abschussliste diverser Geheimdienste sowie einer ominösen Vereinigung im Hintergrund, die mit einem dunklen Geheimnis aus Martins Vergangenheit in Zusammenhang steht.

Sneakers ist ein eleganter kleiner Heist-Movie, irgendwo zwischen Krimi und Ganovenkomödie. In erster Linie unterhaltsam, und doch besitzt dieser Film Zutaten, die ihn – auch ohne meine Nostalgiebrille – zu etwas Besonderem machen. Versuchen wir doch, dem gemeinsam auf die Schliche zu kommen. Und im Gegensatz zu vorangegangenen Episoden starten wir doch einfach mal mit einem kleinen Urteil. Ganz schlicht und einfach, Johannes: Hat dir der Film gefallen? Oder war das wenigstens ein bisschen Erholung von dem Kram, den ich dir sonst so vor den Latz knalle?

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Episode 119: I’m still here – Joaquin Phoenix trollt Hollywood

Für den Film “I’m Still Here” haben Casey Affleck und Joaquin Phoenix eine Produktionsfirma mit dem Namen “They Are Going to Kill Us Productions” gegründet. Dieser Name sagt eigentlich alles, was man über den Hintergrund des Films wissen muss. Ein 18-monatiger Stunt, ein Unfall in Zeitlupe, bei dem man nicht wegschauen kann.

Joaquin Phoenix gibt 2008 bekannt, dass er mit der Schauspielerei aufhören und sich seiner Leidenschaft, dem Hip Hop zuwenden will. Was folgt sind Monate der Entfremdung von Realität und Freunden sowie Geschäftspartnern – alten wie auch neuen.nSeinen Frust versucht er in Drogen und Exzessen zu ertränken und die Schuld am Misserfolg seinen Angestellten zu geben. Eine Abwärtsspirale die ihren Höhepunkt in einem massiv lustigen aber auch massiv traurigen Auftritt bei David Letterman erreicht.

Alles das wurde von Casey Affleck in billigen Wackelkameraaufnahmen festgehalten und als Dokumentarfilm veröffentlicht… bis er nur wenig später zugab: es war alles nur ein Stunt. Eine Satire. Er hat uns alle zum Narren gehalten.

Plor, hat dich damals dieser Stunt auch zum Narren gehalten? Oder hast du wie ich erst danach davon Wind bekommen, als schon klar war dass es eine Mockumentary ist?

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Episode 118: Russ Meyers Beyond the Valley of the Dolls – Sex and Drugs and Rock and Soap and Breasts and Trash and…

Once upon a time in Hollywood…. Kelly, Petronella und Casey, die zusammen die Band The Kelly Affair bilden, fahren zusammen mit ihrem Manager – Entschuldigung, Groupie – Harris nach Hollywood, um dort den großen Erfolg zu finden. Dank Kellys Tante Susan kommen sie in Kontakt mit dem exzentrischen Musikproduzenten Ronni Z-Man, der ihnen nicht nur zu einem Plattendeal und Ruhm verhilft, sondern sie auch in die dekadente Partyszene L.A.s einführt. Und da wir die Swinging Sixties haben, bedeutet das vor allem Sex and Drugsand Rock N Roll… and Soap.

Beyond the Valley of the Dolls aus dem Jahr 1970 ist ohne jeden Zweifel ein Film. Er hat einen Anfang und ein Ende. Und dazwischen geschehen Dinge. Viel zu viele, oder viel zu wenige, wahrscheinlich je nach Standpunkt. Russ Meyer hat ne Menge Filme gedreht, den hier kannte ich noch nicht. Ich war nie ein großer Fan von Meyer, aber der hier soll laut Eigenaussage sein definitivster Film sein. Also gehört er ja wohl irgendwie in den Kanon. Immerhin hat Roger Ebert das Drehbuch geschrieben. Und außerdem gibt es am Schluss einen vierfach Ritualmord und eine Dreifachhochzeit. Also gehört er ja wohl irgendwie in den Kanon… Ach verdammt, Johannes. Sag du doch auch mal was.

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Episode 116: Mrs Brisby und das Geheimnis von Nimh

Die 70er und 80er Jahre gelten gemeinhin als Dark Age – als dunkles Zeitalter des klassischen Disney-Zeichentrickfilms. Eine Zeit, in der die große Maus Probleme mit dem Kino hatte und maximal zweitklassige – oft zu düstere – Filme auf die Leinwand brachte.

Aber es muss ja nicht immer Disney sein. Aus dem Selbstfindungsprozess der großen Animationsschmiede entstammt Don Bluth, der 1979 mit Weggefährten seine eigene Trickfilmproduktion gründet und mit Secret of Nimh 1982 deren Debüt vorlegt.

Die verwitwete Maus Mrs. Brisby macht sich Sorgen um ihren Sohn Timmy, der unter einer schweren Lungenentzündung leidet, und das ausgerechnet vor dem “Moving Day”, an dem alle Tiere ihren Wohnort verlassen müssen, weil der Bauer mit seinen monströsen Maschinen über das Feld jagt. Hilfe erhofft sie sich von den Ratten, die im Rosenbusch neben dem Bauernhaus leben. Sie ahnt nicht, dass diese ein großes Geheimnis bergen, das direkt mit dem Schicksal ihres toten Mannes und auch ihrem eigenen im Zusammenhang steht.

Secret of Nimh ist – trotz tierischer Held*Innen – keine klassische Fabel, trotz Auseinandersetzung mit den Greuel des menschlichen Fortschritts keine Ökoparabel und trotz einer Menge Sword & Sorcery kein klassischer Fantasyfilm. Zeitgenossen warfen ihm vor, für einen Familienfilm zu düster zu sein, zu spirituell und mysteriös für eine Umweltgeschichte und zu politisch für ein Märchen.

Ja, und irgendwie haben sie ja alle recht. Secret of Nimh bewegt sich zwischen den Genres, Stimmungen und Erzähltechniken. Johannes, welche von diesen hat sich dir denn am stärksten eingeprägt? Das Fantastische, das Ökomoment, das kindlich Naive oder der politische Überbau?

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